Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Thin client: Stecker rausziehen mechanisch verhindern


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von Rainer U. (r-u)


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Liebe alle,

da ich ja mechanisch nicht sehr fit bin, suche ich hier eine geniale, 
einfache Lösung: Ich möchte mechanisch verhindern, dass jemand aus einem 
Thin-Client den DVI- bzw. HDMI-Stecker rauszieht, also ohne Werkzeug. 
Die Stecker haben oft keine Verschraubung (z.B. HDMI)

Zum warten / tauschen des Gerätes muss das schon möglich sein (mit 
Werkzeug), ebenso sollte die Belüftung und Benutzbarkeit der Anschlüsse 
nicht zu stark eingeschränkt sein.

Wer hat eine gute Idee?

von Vka (Gast)


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Bieg eine Klammer aus Federdraht, die den Stecker an der Zugentlastung 
fasst und Richtung Buchse zieht.
https://www.snapav.com/wcsstore/ExtendedSitesCatalogAssetStore/description/images/Surveillance/IEC-CordwithRetentionClip_lg.jpg

von Reinhard S. (rezz)


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Heißkleber :)

HDMI hab ich (als Herstellerlösung) auch schon mit Verschraubung 
gesehen.

von Rainer U. (r-u)


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Vka schrieb:
> Bieg eine Klammer aus Federdraht, die den Stecker an der Zugentlastung
> fasst und Richtung Buchse zieht.

Ich hatte eine ähnliche Idee mit dünnem Stahlseil - mal sehen, ob man es 
um die Ecken biegen kann..

von Röhrenfan (Gast)


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Sogar für Röhren gab es Federdrahtverhüterlis gegen das Rausfallen.

von Rainer U. (r-u)


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Reinhard S. schrieb:
> Heißkleber :)

zu viel Sauerei im (wiederholten) Wartungsfall

Reinhard S. schrieb:
> HDMI hab ich (als Herstellerlösung) auch schon mit Verschraubung
> gesehen.

leider nicht an unseren Geräten möglich

von Deneriel (Gast)


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Bei HP Rackmount Steckdosenleisten habe ich mal ein System gesehen mit 
einer gestanzten Schiene seitlich der Kaltgerätebuchsen. Da wurde dann 
ein Mehrzweckbinder (die Kabelbindern mit den Kugeln) um die 
Knickschutztülle vom Stecker gelegt und in den Haken eingehängt.

Wenn man nun ein Klebepad mit einer Öse mittels stabilem Kleber am 
Gehäuse festklebt, könnte man so einen Mehrzweckbinder nehmen, um den 
Stecker legen, ein paar mal eindrehen dass der Stecker nichtmehr durch 
die Schlaufe am Ende passt, dann ausreichend straff (aber nicht zu fest) 
durch die Öse stecken und einhaken. Vermutlich tut es auch einfach so 
ein Drahthaken aus dem Küchenzubehör.
Am ehesten wird vermutlich das Spiegelklebeband nachgeben was da auf der 
Rückseite per Default drauf ist. Stattdessen würde ich Superkleber 
nehmen wie der zum Anbringen von diesen Diebstahlschutz-Schlaufen 
benutzt wird. Wenn man den abreißt, reißt man das Stück aus dem 
Gerätedeckel raus.



Etwas aufwänder aber wirksam: Verbanne das HDMI-Consumer-Gelump aus 
deinem System. Sowohl DVI als auch DisplayPort haben eine Verriegelung 
die normalerweise ohne Werkzeugeinsatz nutzbar ist.
HDMI hat das gleiche Problem wie USB: Es fehlt eine gescheite 
Verriegelungsmöglichkeit. Da ist selbst ein gammeliger RJ45 weiter.
(Ja, mit USB 3.0 wurde sowas spezifiziert, aber wer hat das und wer 
benutzt USB 3.0 an einem Thinclient für Peripherie?)

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Was ist eigentlich das eigentliche Problem? HDMI-Kabel fallen, auch wenn 
sie keine Verriegelung haben, ja nicht einfach so aus der Buchse.

Was für Situationen treten bei der Nutzung der Thin-Clients auf, bei 
denen das Kabel aus der Buchse gezogen wird?

Sind das Kinder, die sich gegenseitig "Streiche" spielen wollen?

von Johannes S. (jojos)


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Man könnte eine passende Coverplate mit dem 3D-Drucker erstellen, die 
kann dann alle Anschlüsse sichern und gleich USB blockieren. Braucht nur 
ein passende Gewinde im PC Gehäuse.

von Markus -. (mrmccrash)


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Die zweckmäßigste Lösung wäre, den Client in eine stabile Box zu packen 
und alle Zuleitungen Ausgangsseitig mit einer ordentlichen Zugentlastung 
abzufangen.

MfG

EDIT: oder so wie Johannes...

: Bearbeitet durch User
von oszi40 (Gast)


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Rainer U. schrieb:
> HDMI-Stecker rauszieht

Löcher im Gehäuse zur Befestigung? Evtl. Kabelbinder nahe an Stecker?
Seitenschneider hilft bei Wartung.

von Base64 U. (6964fcd710b8d77)


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ein Lochblech Gehäuse um den thinclient bauen

von BastelIng (Gast)


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Ich habe mal als Fixierung für Kaltgerätestecker ein passend 
drumherumgebogenen Blechstreifen mit Verschraubung gesehen.
(Netzteil in einem Medizingerät)

Also als Viereck gekantenter Blechstreifen mit zwei weiteren Abkantungen 
nach außen und dort einen Loch und einem Gewinde  drin - um ihn wie eine 
antiquarische Schlauchschelle mit einer normalen Schraube zuzuziehen. 
Dazu dann eine Lasche dran um dieses Konstrukt am Gerätegehäuse zu 
verschrauben.

Das hilft bestimmt auch gegen Schöler oder Vibrationen.

Ein normaler Winkel mit Löchern drin und zwei ordentliche Kabelbinder 
könnte vielleicht auch reichen?

vg

von Rainer U. (r-u)


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Danke für die vielen Tips!


Rufus Τ. F. schrieb:
> Was für Situationen treten bei der Nutzung der Thin-Clients auf, bei
> denen das Kabel aus der Buchse gezogen wird?
>
> Sind das Kinder, die sich gegenseitig "Streiche" spielen wollen?

Der Thin-client befindet sich in einem Meetingraum, und das HDMI-Kabel 
geht vom Thin-Clinet zum Großbildschirm(TV). An der Wand ist eine 
deutlich beschriftete Halterung mit 2 "Gäste-Kabeln" (eins VGA, eins 
HDMI), falls mal einer vom mitgebrachten Laptop was "zeigen" will. Inkl. 
deutlicher Beschriftung, wie man den TV dafür einstellt.

Nun rate, was trotzdem passiert.. :-)

Eigentlich ist das nicht so wild, aber der Nächste ruft den IT-Support, 
weil der Fernseher nichts zeigt (Kabel raus), und der TV merkt sich 
seine Auflösung pro Anschluss, so dass das Bild vom Thin-Client ggf. mit 
der vorigen Laptop-Auflösung verzerrt angezeigt wird - wieder ein Fall 
für den IT-Support..

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Pack den Thin-Client in eine Kiste. Bedienelemente hat das Ding doch eh' 
keine, oder?

von Rainer U. (r-u)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Pack den Thin-Client in eine Kiste. Bedienelemente hat das Ding doch eh'
> keine, oder?

na doch, ein/aus, und USB-Anschlüsse + Audio-Anschlüsse, die benutzbar 
sein sollen. Und so eine "Kiste" ist für die Kühlung nicht doll (die 
sind passiv gekühlt, kein Lüfter)

: Bearbeitet durch User
von MWS (Gast)


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von Jack (Gast)


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von georg (Gast)


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Jack schrieb:
> Kann man käuflich erwerben:

Genauso wie bei allen anderen bisherigen Vorschlägen bleibt die Frage 
unbeantwortet, wie macht man das an dem vorhandenen Client fest? Man 
braucht ein Gewindeloch oder einen Schraubbolzen wie an einem 
Sub-D-Stecker, kommt da der Betriebshandwerker mit seiner Hilti und 
bohrt ein Gewindeloch in das Client-Gehäuse?

Wie wärs mit einem Schild "do not remove" in 25 Sprachen?

Georg

von Rainer U. (r-u)


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georg schrieb:
> Wie wärs mit einem Schild "do not remove" in 25 Sprachen?
>
> Georg

:-) mit Beamten funktioniert das vielleicht..

von Jack (Gast)


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georg schrieb:
> Jack schrieb:
>> Kann man käuflich erwerben:
>
> Genauso wie bei allen anderen bisherigen Vorschlägen

Wo ist dein Vorschlag? Ich habe im Thread keinen von dir gesehen.

> bleibt die Frage
> unbeantwortet, wie macht man das an dem vorhandenen Client fest? Man
> braucht ein Gewindeloch oder einen Schraubbolzen wie an einem
> Sub-D-Stecker,

Du gibst dir doch selbst die Antwort: Wenn kein geeignetes Loch da ist 
bohrt man eins. Nicht unbedingt durch den Betriebshandwerker mit Hilti. 
Der Fragesteller darf alternativ gerne versuchen eine Mutter mittels 
Zweikomponentenkleber anzukleben, einen Bügel zu biegen, der von 
vorhandener Schrauben gehalten wird und an der richtigen Stelle ein 
Gewinde besitzt, Kabelbinder oder einen Stahldraht durch Lüftungsgitter 
ziehen oder was ihm noch alles einfällt.

Warum forderst du von uns, dass wir Gedanken lesen können? Der 
Fragesteller hat uns kein Bild des Clients gezeigt oder wenigstens den 
Namen genannt. Da muss er ab einem gewissen Punkt selber Phantasie 
aufbringen und mitdenken.

von georg (Gast)


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Jack schrieb:
> Wo ist dein Vorschlag? Ich habe im Thread keinen von dir gesehen.

Wer hat das denn behauptet? Ich beziehe mich auf verschiedene im Thread 
gemachte Vorschläge, auch deine, da solltest du dich geehrt fühlen 
anstatt zu motzen.

Georg

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Eine ästhetisch nicht ansprechende, aber zumindest zeitweilig 
funktionierende Variante:

Klebeband. Ein Ende an den Thin-Client, eine enge Schleife um das Kabel 
gewickelt und das andere Ende an die gegenüberliegende Seite des 
Thinclients.

Das ist zumindest für "gelegentlich-Kabel-Rauszieher" eine Hemmschwelle.

Beitrag #5306622 wurde vom Autor gelöscht.
von Karl (Gast)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Klebeband. Ein Ende an den Thin-Client, eine enge Schleife um das Kabel
> gewickelt und das andere Ende an die gegenüberliegende Seite des
> Thinclients.

Oh nein, bitte nicht! Mir laufen regelmäßig Leitungen über den Weg, die 
jemand wohlmeinend mit Klebeband "gesichert" hat. Und die dann nach 
Jahren einen übelsten Schmodder angesetzt haben, weil das Klebeband 
sonstwohin gerutscht oder ganz abgegangen ist, aber der Kleber sich 
verteilt und sämtlichen erreichbaren Dreck angezogen hat.

Nehmt Kabelbinder, oder Klettband, aber bitte kein Klebeband.

von Vn N. (wefwef_s)


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Rainer U. schrieb:
> na doch, ein/aus, und USB-Anschlüsse + Audio-Anschlüsse, die benutzbar
> sein sollen. Und so eine "Kiste" ist für die Kühlung nicht doll (die
> sind passiv gekühlt, kein Lüfter)

Dann halt Kiste mit Löchern.

von Gisbert K. (e_stromer)


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Was hältst du von Klebeschellen für Kabelbinder ?.

von Andreas B. (andreasb)


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Rainer U. schrieb:
> Der Thin-client befindet sich in einem Meetingraum, und das HDMI-Kabel
> geht vom Thin-Clinet zum Großbildschirm(TV).

Ich kenne das Problem ;-)

Wir konnte es lösen mit zwei Kabelbindern, mit dem ersten das HDMI Kabel 
mit einem anderen Kabel zusammen binden, ein paar cm vom Stecker weg, 
und mit einem 2. Kabelbinder den Stecker mit dem direkt daneben 
liegenden zusammen binden.

Kriegt man im Fall der Fälle immer noch schnell raus, aber bisher hat 
sich niemand mehr getraut, das Kabel da auszustecken :-)

Wichtig war bei uns auch noch ein Display Port zu HDMI Adapter. Denn 
wenn das Kabel nicht passt, dann probieren die Leute das andere aus. 
(welches auch nicht passt, aber das wissen sie ja erst nachher ;-))



mfg Andreas

von P. W. (deneriel)


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Ja, DAS Problem kenne ich. Ich hätte gesagt "das ist unser 
Konferenzraum" wenn ich den nicht vor nem halben Jahr selbst umgebaut 
hätte ;-)

Eine Hürde ist es die Kabel so unzugänglich und umständlich wie möglich 
zu verlegen. Der Aufwand es zu lösen muss DEUTLICH sichtbar sein. In 
diesem Fall würde ich auch auf die Werkzeuglose Demontage verzichten und 
echte Kabelbinder nehmen (oder welche mit Entriegelungsnase - das sieht 
der Laie normalerweise nicht)

Klebeband bringt da GAR NICHTS! Wie schon geschrieben fällt das ab und 
hinterlässt den Klebebelag auf dem Kabel und der landet dann an deinen 
Fingern wenn man doch mal dran muss.


Statt einer Anleitung zum umschalten und Dosen irgendwo in der Ecke 
empfehle ich übrigens ein entsprechendes Anschlussfeld im Tisch und 
einen professionellen Videoscaler. Der sorgt schonmal dafür dass nahezu 
jedes Eingangssignal auf ein für den Bildschirm passendes Format 
gewandelt wird. Und das Anschlussfeld direkt im Konferenztisch ist nicht 
besser als das Kabel vom Thinclient aber NÄHER.


Zum Selbstläufer wird es aber in keinem Fall. Wie sagte es ein Kollege 
so schön: "Wenn du mal eine idiotensichere Lösung gefunden hast kommt 
jemand und baut einen größeren Idioten."

von Rainer U. (r-u)


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P. W. schrieb:
> Statt einer Anleitung zum umschalten und Dosen irgendwo in der Ecke
> empfehle ich übrigens ein entsprechendes Anschlussfeld im Tisch und
> einen professionellen Videoscaler.

Würde ich sofort machen, aber die Tische werden immer mal wieder 
entfernt oder verschoben.. / sollen nicht fixiert sein.

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