Modulation Mischung

Beitrag #5306929 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5307677
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In der theoretischen Nachrichtentechnik beschreibt man die Erzeugung 
eines AM Signals mit Hilfe eines Multiplizierers. In der Praxis kann man 
den Multiplizierer dann mehr oder weniger gut nachbilden.

Historisch gesehen hat man Signale an einer nichtlinearen Kennlinie 
"gemischt", wodurch man ebenfalls AM erzeugen kann. Die ganzen 
Schaltungsrealisationen bezeichnet man heute auch oft noch als Mischer.
Diese Mischer erzeugen üblicherweise neben dem gewünschten Signal noch 
unerwünschte Frequenzen, die man wegfiltert.
#5310747
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George B. schrieb:
> Was ist eigentlich der Unterschied zwischen
> Mischen(Multiplizieren) und Amplitudenmodulieren?

Beim Mischen wird idealerweise der Träger unterdrückt. Es bleiben nur 
die beiden Seitenbänder. In der Hüllkurve sieht man beim Nulldurchgang 
der Hüllkurve einen Phasensprung von 180° bei dem Träger.

Bei der AM-Modulation bleibt der Träger vorhanden. Es entstehen bei 
einen Modulationsgrad von 100% außer dem Träger die beiden Seitenbänder 
mit der Hälfte der Amplitude also 1/4 der Leistung.

In der Hüllkurve entsteht im Nulldurchgang kein Phasensprung des Trägers 
von 180°

Ralph Berres
Gast #5310773
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"Mischen" bedeutet bei

Toningenieuren:
Das einfache lineare Addieren von (mindestens) zwei Tonsignalen.

HF-Technikern:
Z.B. das (notwendig nichtlineare) Zusammenfügen von zwei Signalen,
das (u.a.) die Differenz dieser 2 Signale liefert.
Gast #5310868
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Ralph B. schrieb:
> Mit Amplitudenfaktor meinst du wohl die NF das Modulationssignal?

Ja. Gewöhnlich spricht man von Modulation, wenn die Frequenz des 
Modulationssignales, i.e. der "Dateninhalt" (also z.B. ein NF- oder ein 
Digitalsignal) weit niedriger als die Trägerfrequenz liegt.
Die Bezeichnung für die Modulationsart richtet sich dann auch noch nach 
dem Dateninhalt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Modulationsart

Mischen (im HF-Technischen Sinn) ist eher der allgemeinere Begriff.
#5310899
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Wolfgang schrieb:
> Die Bezeichnung für die Modulationsart richtet sich dann auch noch nach
> dem Dateninhalt.

Die behördliche Bezeichnung gebe ich dir recht.

Aber der AM FM PM DSB SSB usw. Ist es zunächst mal vollkommen egal wie 
die Kurvenform des  Modulationssignales aussieht. Und ob die es ein 
digitales oder analoges Signal ist.

Es gibt ja grundsätzlich zwei übergeordnete Modulationsarten AM und FM ( 
PM ist eine Abart der FM und diese sehr ähnlich ).

Und dann halt eben die Mischformen wie QAM QPSK usw.

DSB und SSB zählt zu einer Sonderart der AM.

Aber bei einen reinen Mischen von zwei Signalen entsteht zunächst die 
eine Sonderart von AM nämlich DSB. Also AM mit unterdrückten Träger.

Das war glaube ich die ursprüngliche Fragestelleung des Fragestellers im 
ersten Thread.

Ralph Berres
Gast #5310939
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Ralph B. schrieb:
> Aber bei einen reinen Mischen von zwei Signalen entsteht zunächst die
> eine Sonderart von AM nämlich DSB. Also AM mit unterdrückten Träger.

"Mischen" spezifiziert die Sache nur ungenau. Ob der Träger unterdrückt 
wird, oder nicht, hängt vom Aufbau des Mischers ab. DSB ist eher die 
Ausnahme, verbreiteter ist, gleich SSB zu verwenden. Aber das führt hier 
wohl zu weit.

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