Guten Tag,
ich bin als Entwicklungsingenieur bei einem großen Konzern angestellt.
Wir arbeiten in einer kleinen (<10 Mann) und neuen Abteilung im Bereich
Zustandsüberwachung von Maschinen. Dabei stört mich die interne IT
extrem, ich kann nicht mal die IP Adresse meines Laptops ändern,
geschweige denn eine .EXE ausführen oder ein Programm installieren. Wir
haben zwei Laptops ohne jegliche Administration jedoch nervt mich dieses
parallele arbeiten sehr und diese stehen auch nicht immer zur Verfügung.
Nun frage ich mich wie dies in anderen Firmen gehandhabt wird. Eine
Lösung wäre immer mehr "illegale" Laptops zu betreiben aber das ist auch
keine zufriedenstellende Lösung. Wie macht ihr das?
Viele Grüße
Max
Max schrieb:> geschweige denn eine .EXE ausführen oder ein Programm installieren
Jedes mal wenn du so etwas tun willst, rufst du bei der IT-Abteilung an.
Wenn sie dir damit nicht helfen, fragst du deinen Vorgesetzten, was du
tun sollst. Wenn die zum 3. Mal am Tag antanzen müssen um irgendwas zu
installieren überlegen sie sich vielleicht eine andere Lösung.
Max schrieb:> ich bin als Entwicklungsingenieur bei einem großen Konzern angestellt.> Wir arbeiten in einer kleinen (<10 Mann) und neuen Abteilung im Bereich> Zustandsüberwachung von Maschinen. Dabei stört mich die interne IT> extrem, ich kann nicht mal die IP Adresse meines Laptops ändern,
Das ist in einem Unternehmensnetzwerk, wo IP-Adressen per DHCP verwaltet
und zugewiesen werden, auch meistens keine gute Idee.
> geschweige denn eine .EXE ausführen oder ein Programm installieren.
Aus Adminsicht ist es eine gute Sache, daß Du keine Schädlinge
installieren kannst... ;-) Nein, im Ernst: die wollen ja nix Böses, Dir
das Leben schwer machen oder Deine Arbeit behindern, sondern haben in
der Regel gute Gründe dafür, warum sie bestimmte Dinge einschränken oder
verbieten. Es ist deren Job, gleichzeitig ihre Rechner und Netzwerke
abzusichern, genauso ist es aber auch ihr Job, Dir eine Umgebung zu
bieten, in der Du so effizient und reibungslos wie möglich arbeiten
kannst.
> Wir> haben zwei Laptops ohne jegliche Administration jedoch nervt mich dieses> parallele arbeiten sehr und diese stehen auch nicht immer zur Verfügung.>> Nun frage ich mich wie dies in anderen Firmen gehandhabt wird. Eine> Lösung wäre immer mehr "illegale" Laptops zu betreiben aber das ist auch> keine zufriedenstellende Lösung. Wie macht ihr das?
Sauberes Anforderungsprofil erstellen und dann mit der IT reden, wie das
realisiert werden kann. Eigenmächtigkeiten können mit einer fristlosen
Kündigung enden!
Max schrieb:> ich kann nicht mal die IP Adresse meines Laptops ändern,> geschweige denn eine .EXE ausführen oder ein Programm installiere
Dienst nach Vorschrift.
Jedes mal, wenn du eine "Verbotene" Sache machen willst, bei deinem
Admin anrufen, und ihn das machen lassen.
Solange: Kaffeepause, Däumchen drehen, dich beim Vorgesetzten
beschweren, dass der Admin soo lange braucht, bis er endlich da ist und
dein Programm startet, und wieviel Arbeitszeit dadurch verloren geht.
Max schrieb:> Wie macht ihr das?
Einmal durchgesetzt, dass ich als Entwickler gerne Linux auf meinem
Arbeitsrechner habe. Seitdem lässt die IT die Finger davon.
Windows kann ich bei Bedarf in einer VM nutzen, das ist dann auch
Admin-frei.
Permanente Admin Rechte beantragen. Haben bei uns viele Entwickler sich
einrichten lassen. Geht ja schon los, wenn man einen Atmel ICE Debugger
an einen USB Port anschließen will. Schon will Windows Admin Rechte
haben. Aber wer weiß schon genau welchen USB Port er bei letzten mal
verwendet hat. Also wieder IT nerven oder bei der Installation der SW
gleich alle USB Ports einmal benutzten. Dann richtet Windows sich für
jeden korrekt ein und man muß die IT nicht mehr nerven.
Chris K. schrieb:> Geht ja schon los, wenn man einen Atmel ICE Debugger an einen USB Port> anschließen will. Schon will Windows Admin Rechte haben. Aber wer weiß> schon genau welchen USB Port er bei letzten mal verwendet hat.
Wie mies ist das denn programmiert. Mit WinUSB oder libusb wäre das gar
kein Problem...
Schwarzseher schrieb:> Einmal durchgesetzt, dass ich als Entwickler gerne Linux auf meinem> Arbeitsrechner habe. Seitdem lässt die IT die Finger davon.
Oder anders herum. Ich habe Linux in einer VM laufen. Die Admins können
den Rechner ganz normal Administrieren und ich arbeite in meiner VM mit
(m)einem eigenen kleinen Netzwerk (2. Netzwerkkarte, die nur der VM
gehört und ein kleiner Switch).
Die Programme kommen per Cygwin/X auf meinen Desktop und ich kann
arbeiten, als wäre alles "nativ" auf dem Windows-Rechner.
Max schrieb:> Dabei stört mich die interne IT> extrem, ich kann nicht mal die IP Adresse meines Laptops ändern,> geschweige denn eine .EXE ausführen oder ein Programm installieren.
Wenn Entwicklungsingenieure unter nativen Windows arbeiten wollen oder
müssen ... das klingt nach Generation Arduino!
Wie machen die Kollegen das?
Was sagt der Abteilungsleiter?
Statt einer individuellen Bastellösung sollte das abteilungseinheitlich
geklärt sein.
Wenn ich sehe wie einfach hier bei uns Leute dazu gebracht werden
unbekannte Links oder Dateien anzuklicken/auszuführen ist das ein
lebensnotwendiges Verhalten der IT.
Beispiel (Security Test): Eine Mail, die anscheinend von Inhaus kam und
in der beschrieben wurde daß in einem Kühlschrank in einem Büro in USA
geklaut wird und deshalb jetzt eine Webcam installiert wurde auf die
jeder zugreifen kann.
Mehr als 50% der User hier in DE im Büro haben bedenkenlos auf diese
angebliche Webcam URL geklickt.
Walter K. schrieb:> Wenn Entwicklungsingenieure unter nativen Windows arbeiten wollen oder> müssen ... das klingt nach Generation Arduino!
Genau, weil Entwicklungsumgebungen wie MSVC nur Anfänger-Quatsch sind
und die hohe Kunst bei VIM+make+gcc zu finden ist?
Viele (gute) Software im Industriebereich wie z.B. Vector CANoe ist
Windows-Only.
Der Andere schrieb:> Mehr als 50% der User hier in DE im Büro haben bedenkenlos auf diese> angebliche Webcam URL geklickt.
Wenn das bloße Anklicken eines Links die IT gefährdet läuft aber auch
was falsch.
genau das ist der Grund warum es in größeren Firmen immer eine
Schatten-IT gibt.
Der Dienstleister gibt das Grundgerüst an die MA, die eigene Abteilung
vwerwaltet eigene Rechner/Server in einem eigenem Adressbereich die mit
einer Firewall verschaltet sind.
Lokale Adminrechte könnnen unter bestimmten Vorraussetzungen zeitlich
begrenzt erteil werden.
Alles keine saubere Lösung. Zumal ich im Abteilungsnetz (z.B. mit dem
LAborrechner) nicht auf den Arbeitsplatzrechner per RDP bzw. vice visa
komme. Wäre ja das mindeste, dann könnte ich auch vom Arbeitsplatz
arbeiten und muss nicht im dunklen LAbor hocken.
Seitdem der VPN bei uns den Netzwerkport blockiert kannst Du auf einer
Dienstreise 1xLAptop (für eMail und Daten), 1xLaptop (für Diagnose),
1xOszilloskop, 1xTablet (zum Surfen im Hotel) mitschleppen...
Chris K. schrieb:> Permanente Admin Rechte beantragen
haben wir auch, abberdings mit dem zusatz "wer adminrechte hat, der hat
auch admin pflichten".
da wird man dann von den möchtegern-admins immer blöd angeschaut.
c.m. schrieb:> da wird man dann von den möchtegern-admins immer blöd angeschaut.
Das kann ich ja besonders leiden, wenn sich ein Admin-Systemelektroniker
als schlauer als ich (MSc Inf) aufspielt und mir Vorschriften macht weil
ich ja nicht mit Computern umgehen kann.
Dr. Sommer schrieb:> Wenn das bloße Anklicken eines Links die IT gefährdet läuft aber auch> was falsch.
Gib ihm die verlangten Adminrechte und schon wirds deutlich
gefährlicher.
Wie gesagt das war nur ein Sicherheitstest um die Leute ein bischen
aufzuwecken.
Der Andere schrieb:> Gib ihm die verlangten Adminrechte und schon wirds deutlich> gefährlicher.
Wenn ihr nicht gerade XP nutzt, sollte der Browser nicht mit
Adminrechten laufen, selbst wenn es sich um ein Admin-Konto handelt (nur
UAC aktiviert).
Vielen Dank erst mal für eure Kommentare! Ich versuche das jetzt mit
meinem Vorgesetzten und der IT zu klären aber wirklich zuversichtlich
bin ich da nicht. Die Aktion kann sich ja über Wochen ziehen und so
lange kann und möchte ich nicht warten. Problem bei der aktuellen
Notlösung ist ja, dass es funktioniert. Die IT und auch mein
Vorgesetzter werden dann kein Handlungsbedarf sehen und ich kann hier
weiter Spagat machen ...
Max schrieb:> Nun frage ich mich wie dies in anderen Firmen gehandhabt wird.
Haben (hatten) wir auch. Angefangen hat es im PM und Marketing und
zuletzt hatten praktisch alle Entwickler ein Notebook mit dem sie
arbeiten mussten. Nannte sich Clean Desk System verbunden mit dyamischem
Arbeiten: Jeder verschwindet mit seinem Zeug irgendwo hin und nimmt das
book am Besten noch mit nach Hause, damit er auch Nachst noch für die
Firma werkeln kann.
Die Fremdadministration ist an sich schon ein Graus, weil wegen jedem
Furz ein Anruf in der IT zu erfolgen hatte, die einem dann die
ADMIN-Rechte gibt, um einen schnöden Treiber zu installieren. Damit sind
dann 2 Personen (Ich und der IT-Mann) oft eine Viertel- oder Halbe
Stunde beschäftigt, weil es mehrfach probiert werden muss, statt dass es
automatisch geht.
Bei jeder Library, jedem Paket-Update und jedem Eingriff in die Registry
mus die IT mit dabei und da wir selber SW entwickeln, die ins System
eingreift, kommt das täglich vor. Normalerweise paketierten wir 2-3mal
die Woche und erstellten neue LIBs und SW und immer wieder muss dazu
tief ins System eingegriffen werden. Dazu kommt die Doku, die Zugriffe
auf den Teamserver und das wechseln der Software und Compilerversionen.
Früher hatte man dazu einen autarken Entwicklungsrechner mit Dongle und
Einzelplatzlizenz den man selber beackern konnte, aber heute ist ja die
Software, mit der entwickelt wird, irgendwo auf dem Server oder sie
braucht die Lizenz und Zugang zu den Libs und IPs, also muss ein
LAN-Zugang ran, also muss es ein IT-Rechner sein, also muss der
administriert sein.
Hinzu kommt, dass die Kisten elend langsam sind und beim Compilieren
eher schleichen, als rennen und morgens allein zum Hochfahren 20min
brauchen.
Wenn man einigermassen arbeiten wollte brauchte man 2 Rechner, weil
immer gerade ein Treiberupdate vom Hersteller der Software, der
Zulieferhardware oder vom was Neues vom Projektpartner kam. Mit einem
konnte man etwas machen, der andere wurde von einem IT-Mann gepflegt.
Dann kam jemand auf die Idee, im IT-Service zu sparen, bzw weil die
Firma gewachsen ist und die nicht mitwuchsen, kam es immer öfters zu
Engpässen. Einmal habe Ich 3 Tage gewartet, bis einer kam.
Der Grund des Übels sind die Viren und die Totalvernetzung. Schuld sind
auch die Blödmänner, die den ganzen Tag auf irgendwelchen Spielseiten
rumsurfen und sich die Trojaner einfangen.
Die Enwickler waren am Ende immer mehr genervt.
Das Fass zum Überlaufen gebracht hat dann die neue Strategie des
Meeting-Point Systems, wo jeder überall rumrennen und sich hinstellen
sollte, wo gerade Platz war. Die Arbeitsplätze wurden aufgelöst und es
gab keine festen Sitzplätze mehr. Die einen sind dann rausgerannt, die
anderen haben sich auf die Treppe gesetzt. Die meisten begaben sich zu
den Stehpulten, wo mittags gegessen wird und morgens der
Frühstücksbäcker seinen Stand aufbaut.
Das Ganze sollte jung, dynamisch, modern, hipp und cool sein. XXX
Das Geilste war zu Schluss, dass auch noch die Besuchergruppen
werbewirksam durchgeführt wurden, die uns dann wie Affen im Zoo
anglotzen konnten, wie wir mit 2 Notebook unterm Arm die Flucht
ergriffen, um etwas Ruhe zu bekommen. Ein Kollege hat das so gelöst,
dass er dann mit dem Notebook aufs Klo gegangen ist und sich
eingeschlossen hat.
Ich habe meine Notebooks irgendwann zur IT gebracht und mir in der PA
die Lohnsteuerkarte geben lassen. Die ist seither woanders geparkt.
Sheeva P. schrieb:> Nein, im Ernst: die wollen ja nix Böses, Dir> das Leben schwer machen oder Deine Arbeit behindern,
Doch, abschließendes Ziel vieler Admin ist ein nicht benutzbares System,
denn ein System das nicht benutzt wird, das user-frei ist, ist am
einfachsten zu administrieren.
Wir reden von einer Einstellungssache, Admins die sich nicht als
Dienstleister für User sehen, sondern User als Schädlinge in ihrem
System sehen, sind weit verbreitet.
Jack schrieb:> Sheeva P. schrieb:>> Nein, im Ernst: die wollen ja nix Böses, Dir>> das Leben schwer machen oder Deine Arbeit behindern,>> Doch, abschließendes Ziel vieler Admin ist ein nicht benutzbares System,> denn ein System das nicht benutzt wird, das user-frei ist, ist am> einfachsten zu administrieren.>> Wir reden von einer Einstellungssache, Admins die sich nicht als> Dienstleister für User sehen, sondern User als Schädlinge in ihrem> System sehen, sind weit verbreitet.
Ich weiß ja nicht, was für komische Erfahrungen Du mit Admins gemacht
hast, könnte mir aber vorstellen, daß es sich dabei um eine Art
selbsterfüllender Prophezeihung handelt. Wenn Du mir mit so einer
Einstellung gegenübertreten würdest, die mir von vorneherein Faulheit
und Schlimmeres unterstellt, dann wäre meine Motivation, Dir zu helfen
und Dein Problem zu lösen, sicher auch nicht überragend groß.
Es mag Dich überraschen, aber die meisten Admins sind im Nebendasein
auch ganz normale Menschen, und wie man dann in die Admin-Abteilung
hineinruft, so schallt es wieder heraus.
Darüber hinaus wissen alle mir persönlich bekannten Admins, daß ein
nicht benutztes System auch kein Admin-Gehalt erwirtschaftet -- und
nicht einmal eines Admin bedarf.
Hier noch ein IT-Gefangener in einem international operierenden
Unternehmen.
Als Entwickler ist das System hier einfach kaum zu gebrauchen. Keine
Admin-Rechte. Wenn man eine Software installiert haben muss, dann dauert
es bis zu 2 Wochen, bis die Admins das erledigen. Das ist so abgestimmt
mit den Admins, sie haben 2 Wochen Zeit. Ja wirklich.
Weiter ist das komplette System verschlüsselt, falls unterwegs das
Notebook gestohlen wird. Es wird nicht die HW-Verschlüsselung der
Festplatte sondern eine SW-Verschlüsselung. Dadurch braucht mein
aktuelles Projekt 5 Minuten für ein Rebuild. Auf einem "normalen"
Rechner nur 30 Sekunden.
Jeden Tag läuft gegen 12:00 Uhr der Virenscanner los und scannt das
gesamte System. Das dauert ca. 1 Std., CPU-Last dann 50-90% durch das
scannen. Dann braucht man einen Build kaum noch starten.
Das Ticketsystem ist so grottig, dass man nur noch ein Ticket aufmacht,
wenn man anders nicht mehr weiter kommt.
Aber danach kommt immer eine Mail mit einem Link, wie zufrieden man mit
dem Support war :-D
U.s.w. Es ist unglaublich.
Nein, die Admins können nichts dafür hier.
Gefangener schrieb:> Dadurch braucht mein> aktuelles Projekt 5 Minuten für ein Rebuild. Auf einem "normalen"> Rechner nur 30 Sekunden.
Uralte Prozessoren ohne AES-Beschleuniger? Auf aktueller Hardware ist
die Verlangsamung durch Software-Verschlüsselung nicht spürbar. Die
HW-Verschlüsselung von Festplatten ist sowieso nicht vertrauenswürdig.
Gefangener schrieb:> Jeden Tag läuft gegen 12:00 Uhr der Virenscanner los und scannt das> gesamte System.
Perfekter Zeitpunkt um Mittag zu machen...
Gefangener schrieb:> Das ist so abgestimmt> mit den Admins, sie haben 2 Wochen Zeit. Ja wirklich.
Was passiert eigentlich, wenn man im wöchentlichen Status-Meeting eine
schöne Powerpoint-Präsi über die Software auf die man gerade wartet
hält, wie man sich deren Nutzung so vorstellt (inkl. Screenshots aus dem
Netz), und was du damit machen willst?
Das ganze einfach als ingenieurstechnisches Problem angehen - statt
darüber zu berichten dass der IC sowieso in dieser und jenen Schaltung
nicht tut und du jetzt Lösungsansatz X probierst, erzählst du dass du
auf Installation der Software wartest. Warten scheint ja auch die
gewünschte Tätigkeit zu sein...
Jack schrieb:> Wir reden von einer Einstellungssache, Admins die sich nicht als> Dienstleister für User sehen, sondern User als Schädlinge in ihrem> System sehen, sind weit verbreitet.
Bei geschätzte 90-99% aller Computernutzer haben giwisse Bildungslücken
hinsichtlich "Datensicherung", IT-Sicherheit und Admin-Tätigkeiten
Dass die IE-Turbo-Reklame-Toolbar, Wechat-for-Windows und noch tausend
andere Sachen auf dem Computer landen, MUSS man als Admin unterbinden.
Dass auf wirklich alles gecklicht und das Passwort in wirklich überall
eingetippt wird, muss man auch verhindern.
Dr. Sommer schrieb:> Wenn das bloße Anklicken eines Links die IT gefährdet läuft aber auch> was falsch.
Na ja, Java/Flashplayer/was-auch-immer ist nicht frei von
Sicherheitslücken und wegen Kompatibilitätstests kommen Softwareupdates
erst nach eine oder zwei Wochen.
Darauf zu verzichten geht nicht, weil es immer irgendwelche Anwendungen
gibt, die das benötigen.
Jack schrieb:> Doch, abschließendes Ziel vieler Admin ist ein nicht benutzbares System,> denn ein System das nicht benutzt wird, das user-frei ist, ist am> einfachsten zu administrieren.>> Wir reden von einer Einstellungssache, Admins die sich nicht als> Dienstleister für User sehen, sondern User als Schädlinge in ihrem> System sehen, sind weit verbreitet.
Das Gefühl habe ich bei unserer IT-Abteilung auch. Drei Leute - der
Abteilungsleiter, bei dem Können und Ego in antiproportionalem
Verhältnis stehen (leider in der Variante mit positivem Vorzeichen bei
Ego), der der Meinung ist, daß er als Chef der IT allen vorzuschreiben
hat, wie sie zu arbeiten haben, statt sich anzuschauen, wie die
IT-Produkte die produktiv arbeitenden Kollegen optimal unterstützen
kann. Einer, der an seinem ersten Tag in der Entwicklung (alles
studierte, größtenteils Informatiker) rumgeprahlt hat, er könne und
wisse ja alles besser, er sei ja FACHinformatiker, und nur hörig seinem
Abteilungsleiter hinterhechelt. Und letztlich einer, der fähig und zu
den Usern freundlich ist, aber leider unter seinem Chef nix zu melden
hat.
Wie sehr vom Fach Nummer 1 und 3 sind, wurde vor einer Weile klar, als
ein Stromausfall uns heimsuchte und die USV die Server runterfahren ließ
- und auf halbem Weg nach unten die acht Jahre alten Akkus schlapp
gemacht haben. Der Stromausfall selbst dauerte keine 10 Minuten, dafür
dauerte es bis zum nächsten Morgen, bis alle Server wieder voll
einsatzbereit waren. Echt klasse, die Bande.
Schreiber schrieb:> Na ja, Java/Flashplayer/was-auch-immer ist nicht frei von> Sicherheitslücken und wegen Kompatibilitätstests kommen Softwareupdates> erst nach eine oder zwei Wochen.
Tjaha, und bei uns hat die IT ein neues Sicherheits-Proxy-Wasauchimmer
dazwischen geschaltet, das Updates des Flashplayers jetzt verbietet.
Meine Version ist so alt, ich traue mich kaum, nachzuschauen, wie alt
sie wirklich ist. Den Full-Installer bekommt man bei Adobe ja nur nach
Registrierung.
> Dadurch braucht mein aktuelles Projekt 5 Minuten für ein Rebuild.> Auf einem "normalen" Rechner nur 30 Sekunden.
Hey, hast Du mein vormaliger Rechner? Mein Vollbuild dauerte aufm neuen
Kübel (4x HT Cores) gleich lange wie auf dem Vorgänger (1x HT Core),
wegen zwingendem Live Antivirus. Ohne AV auch 5x schneller. (AV nur zur
Mittagspause wäre ein Traum gewesen)
Mir wurde gekündigt wg. "Zu langsam". Oder wars weil ungeplant
sporadisch mehrfach täglich mein neuer Kübel den SVN-server -im LAN,
selbes Gebäude- nicht finden konnte?
Ich meine wie soll man sich gegenüber AG verhalten wenn nach 4..6 Mte
solche Betriebsmittel/Werkzeug/Infrastruktur-probleme (ausserhalb meiner
Kompetenz) nichtmal angegangen werden?
...der eigene Chef der Entwicklung auch der Chef über der IT ist?
Mit daheimbleiben bis es geflickt ist, ist man sofort am kürzeren Hebel
:-(
Max schrieb:> Nun frage ich mich wie dies in anderen Firmen gehandhabt wird.
Kleine Firma, schnelles MacBook, alle Rechte (auch für Privatnutzung),
kann während der Arbeitszeit auch mal Facebook oder was weiß ich
ansurfen...
Wegen jedem Furz zur IT traben, nein danke.
Habe jetzt jemanden bei der IT gefunden der das Thema VM mit mir angehen
möchte. Wir testen das nächste Woche und schauen wie wir das mit den
internen IT Richtlinien vereinbaren können. Wenn dann alles gut geht und
funktioniert können wir das als Standardlösung auch den Kollegen
anbieten.
Drückt die Daumen :)
Und danke für die vielen Kommentare!
Liebe Grüße
Max schrieb:> Habe jetzt jemanden bei der IT gefunden der das Thema VM mit mir angehen> möchte.
Oh sei froh.Ich wünsch dir viel Glück.
Hier kann ich davon nur träumen. Hier wird direkt abgewunken, wenn man
das anspricht.
> Re: Entwickler mit Firmenlaptop durch Administration ist frustriert
Warum frustriert ?
Es ist schon richtig das nicht jeder Wasserträger, der meint er müßte in
der Software rumwursteln und keinen blassen Dunst von dem hat was er
verbockt, administrative Zugangsrechte auf dem Firmen PC hat.
Auf deinem privaten kannst du machen was du willst, aber auf dem
Firmenlaptop tragen andere, der Admin, die Verantwortung.
Irgendwie sollte ja Ordnung in den Laden kommen.
Kommt mir bekannt vor. Lösung war die IT wegen jedem Shaizz anzurufen
und die Hände in den Schoß legen. Wenig Später wurde der privilligierte
Benutzer eingeführt, eine Art lokaler Admin wobei die Aktionen
protokolliert werden. Nur im Netzwerk bin ich einfacher User, aber das
tut nicht weh.
Der sonstige Rechnerzoo bei dem ich selber Admin bin geht NIE ans
Hausnetz.
Zocker_52 schrieb:>> Re: Entwickler mit Firmenlaptop durch Administration ist frustriert>> Warum frustriert ?>> Es ist schon richtig das nicht jeder Wasserträger, der meint er müßte in> der Software rumwursteln und keinen blassen Dunst von dem hat was er> verbockt, administrative Zugangsrechte auf dem Firmen PC hat.
Aha: das soll die Begründung sein für dass das mir als Hindernis beim
erledigen meiner Arbeitsaufgaben (konkret: SW-Entwicklung f. Embedded
Geräte mit einer Vielzahl an Schnittstellen) im Wege stehen darf?
Will sagen: da werden einem disfunktionale Werkzeuge aufgezwungen und
gleichzeitig von einem prompte und effektive Aufgabenerledigung
erwartet?
In der Art von: "Hier bekommst ein Rennrad, darfst treten aber nicht den
Gang wechseln und musst damit (von München aus) nach Basel und
gleichentags zur Besprechung um 15 Uhr wieder zurück sein um mir zu
berichten, ich will schließlich zeitig Feierabend machen".
Andy H. schrieb:> Kannst du nicht ein Notebook für solche Arbeiten nehmen das nicht ans> Firmennetz gekoppel ist? So machen wir das. INet übers WLan.
Konfigurationsdateien, Doku und Messdaten kann man ja per
Turnschunetzwerk (USB-Speicher) austauschen.
Aber VNC/RDP/X11/... geht ganz schlecht durchs Tunschuhnetzwerk.
Bleibt wohl nur noch RFC-1149/2549/6214.
Das hört sich hier ja wirklich schlimm an. Ich war bisher noch immer
Admin auf meinen Firmenlaptops, mit Richtlinien die von der
Domäne/Virenscanner vorgegeben wurden (Passwortlänge, Passwort alle x
Monate wechseln, Virenscanner der 1mal pro Woche loslegt).
Bei meinem jetzigen Arbeitgeber hat mir der IT Mensch beim überreichen
der Maschine explizit dazugesagt ich habe Admin Rechte, damit ich mir
den Rechner so einrichten kann wie gebraucht. Der vorherige Arbeitgeber
hatte leider ziemliche Krücken als Laptops, da hab ich mir dann
kurzerhand selbst eine SSD eingebaut und das Windows Image im IT Shop
neu bestellt und installiert.
Bezüglich selbst in die Hand nehmen und gefeuert werden: kommt natürlich
immer auf die persönliche Situation an, aber da für mich die Alternative
wäre gleich zu kündigen ist das nicht mehr allzu abschreckend. Wenn ich
wegen sowas nicht arbeiten kann empfinde ich das tatsächlich als
schlimmer als zu arbeiten, bin nicht so der Däumchendreher.
Wir haben das Problem gelöst, indem Entwickler-PCs eine VMware
Workstation installiert bekommen, die über eine eigene Netzwerkkarte in
einem separaten Netzwerk arbeitet. Dieses Netzwerk ist nach innen per
Firewall deutlich abgeschottet, dafür nach aussen relativ offen, um den
Entwicklern Zugang zu Werkzeugen, Plugins, Updates etc zu ermöglichen.
Im Ergebnis sind so beide Seiten zufrieden. Seitens der IT sind das
jederzeit frisch wiederherstellbare Standard-PCs ohne lokale Daten, ohne
Spezialsoftware und ohne Sonderlocken für Internet-Zugang. Die
Entwickler wiederum haben innerhalb von VMs volle Admin-Freiheit und
freien Internet-Zugang - aber auch die Verantwortung, ihre VMs selbst
auf USB-Disk zu sichern.
Das klingt auf den ersten Blick sehr gut, erfordert aber trotzdem
Adminrechte auf dem PC / Laptop und schafft damit die Möglichkeit,
diesen von Außen zu übernehmen. Der Conqueror kommt dann zwar nicht tief
in das System vor, hat aber trotzdem Zugang zu den sensiblen
Entwicklerdaten.
Wie werden die geschützt?
Im MIL-Umfeld würde das Konzept nicht funktinieren.
Wo ich im Praxissemester gearbeitet hab, war das so gehandhabt dass auf
den Rechnern eine kleine Software in der Taskleiste war, mit einem
Button ala "Adminrechte beantragen".
Dort musste man seinen Grund angeben und wie lange man die Rechte
brauchen würde, aber dann wurde das auch ziemlich schnell - fast sofort
freigeschaltet.
Ja, convenient, sicher, aber eben nicht gut gegen Angriffe geschützt.
Das Sauberste ist nach wie vor, man bootet den Rechner in einem
Admin-Modus mit Zugang zu den kritischen Dateien inklusive Bitlocker und
installiert nur in diesem Modus. Dann raus und als User weiterarbeiten.
Das erfordert natürlich eine sinnvolle Verwaltung der Daten und
Partitionen. Z.B. eine gesonderte für die Windows-Installation und die
Nutzerdaten.
Leider klappt das nicht, weil viele schlamperte Programmierer immer noch
Nutzerdaten in den Systemverzeichnissen oder dem
Standardnutzerverzeichnis hinterlegen wollen und klaglos absaufen, wenn
man ihnen das verhindert.
Wir schlagen und damit täglich herum.
Ja, absolute Sicherheit ermöglicht das nicht, aber immerhin können so
nicht alle Rechner gleichzeitig angegriffen werden und auch mit
Adminrechten kann man nichts löschen was nicht schnell wiederhergestellt
werden kann, da auf externen Servern etc.
Gegen Datenklau hilft das natürlich nicht. Da müssen zusätzliche
Schutzschichten her. Ich hatte z.B. nicht die Berechtigung das
Gesamtprojekt aus Git lokal zu kopieren. Nur die Teile die ich für
meinen Bereich brauchte.
Bei uns kann man als Entwickler einen separaten admin-Account für einen
bestimmten PC (oder mehrere) erhalten. Es gibt ein fertiges Formular, in
dem man den Grund schreibt, ein bisserl Text dabei für das
verantwortungsvolle Nutzen des Accounts und dann unterschreibt man das.
Der Account ist also nicht (!) ident zum normalen Nutzeraccount; dadurch
ist man auch von den Schreib/Leserechten zu den Projektverzeichnissen,
etc. sauber entkoppelt.
Der Account läuft idR nach ein paar Monaten ab und man fragt ihn erneut
an. Lizenz- und Rechenserver wie z.B. für COMSOL, ABAQUS oder die
IAR-Workbench laufen auf einer virtuellen Maschine, auf der ich und ein
paar andere Kollegen ebenfalls admin-Rechte haben - die Maschinen haben
aber z.B. keinen Internetzugang.
Jack schrieb:> Admins die sich nicht als> Dienstleister für User sehen, sondern User als Schädlinge in ihrem> System sehen, sind weit verbreitet.
Aber User SIND nun mal Schädlinge im System! Warum sollte man das
anders betrachten?
Bernd K. schrieb:> Aber User SIND nun mal Schädlinge im System! Warum sollte man das> anders betrachten?
Die user sind aber zuzulassende Gefahren, während die nicht-User nicht
zuzulassende Gefahrenquellen darstellen. Diesbezüglich gilt es
feinsäuberlich zu unterscheiden und in entsprechend charakterisierten
IT-Umgebungen wird dies auch ganz genau so getan.
Alles zuzusperren, ist eine äusserst simple, aber kontraproduktive
Vorgehensweise. Das deutlich Zweckmässigere ist, den Angriff zu
antizipieren und die Auswirkungen einzudämmen.
Z.B. durch Sicherstellen der Kommunikation per Verschlüsselung und
Gegenprüfung bei Änderungen.
Auch ausdrückliche Authentifizierung von Änderungen an Dateien sind da
inbegriffen.
Im Datenbanksektor wird das exzessiv getant.
Dort, wo Windows mit seinen automatischen Spielfunktionen und
Spionfunktionen benutzt wird, ist das naturgemäss schwer.
Dr. Sommer schrieb:> c.m. schrieb:>> da wird man dann von den möchtegern-admins immer blöd angeschaut.>> Das kann ich ja besonders leiden, wenn sich ein Admin-Systemelektroniker> als schlauer als ich (MSc Inf) aufspielt und mir Vorschriften macht weil> ich ja nicht mit Computern umgehen kann.
Okokok, da hak ich mal ein. Erfahrene und Gute Admins sind IMMER besser
als irgendein Studierter Informatiker, mein lieber. Jeder hat seinen
Arbeits und Wissensbereich und das eine hat mit dem anderen gar nichts
zu tun.
Ich bin beides und hab in beidem lange Berufserfahrung. Und aus
Adminsicht sind studierte Informatiker teilweise die schlimmste
Kundenpest. Auch aus reiner Selbstüberschätzung "Ich hab das doch
studiert!"
Um wieder etwas entgegen zu kommen, denn man soll ja nicht
pauschalisieren, ich habe genausogut diese faulen Hobbyisten-Admins
kennengelernt, die einen als User unzufrieden machen, egal ob Du Fachnah
oder totaler Dau bist.
Administration ist eine gelungene Mischung aus Schaffung einer sicheren
und stabilen Umgebung und dem schaffen von Freiräumen für den User.
Ich hatte jahrelang ca. 1400 User in einer vollgemanagten Umgebung, in
der ich mir Anfangs den Vorwurf des Faschismus anhören durfte, weil ich
die Adminrechte nicht rausgerückt habe. Dann kam später eine Umgebung
mit ca 800 Usern hinzu, wo alle selber rumschrauben durften. Letzteres
war die Vollkatastrophe. Und zu dem o.g. Argument mit Linux : Da kamen
auch so ein paar schlaue an, die sich das so gedacht hatten. Klar, die
hatten die Freiheit ! Aber ohne Netz und ohne Zugriff auf
Firmenressourcen.
Zu dem Beispiel in der Techniklastigen Firma : Klar muss man den Nutzern
mehr Handlungsspielraum mit Hardwarenahem Zugriff zugestehen. Aber auch
das muss reglementiert sein.
Ich sach nur : Governance und Policies ! Klare Regeln, wer was darf, und
wer was zu liefern hat. Sanktionierungsmöglichkeiten für beide Seiten
und die dementsprechende Durchsetzungsfähigkeit. Und wenn der faule
Admin net spurt, tatsächlich den Vorgesetzten solange auf den Sack
gehen, bis das im Rahmen geregelt wird.
Die Firma hat Arbeitsmittel bereitzustellen. Und wenn sie nicht in der
Lage ist, das zu liefern, Pech gehabt. Kann man so machen, dann wirds
halt Scheisse.
Allerdings muss ich mal zugeben, von renitenten Terrorusern und faulen
Faschistenadmins gibts in der Regel mal so eine Handvoll. Meistens
findet man auf Arbeitsebene ja faire Lösungen.
So, bam, das musste mal dazu raus, sorry :-P
Bernd K. schrieb:> Jack schrieb:>> Admins die sich nicht als>> Dienstleister für User sehen, sondern User als Schädlinge in ihrem>> System sehen, sind weit verbreitet.>> Aber User SIND nun mal Schädlinge im System! Warum sollte man das> anders betrachten?
Ja, aber als Admin bist Du WEGEN der User da ... nicht umgekehrt.
Jürgen W. schrieb:> Bei uns kann man als Entwickler einen separaten admin-Account für einen> bestimmten PC (oder mehrere) erhalten. Es gibt ein fertiges Formular, in> dem man den Grund schreibt, ein bisserl Text dabei für das> verantwortungsvolle Nutzen des Accounts und dann unterschreibt man das.>> Der Account ist also nicht (!) ident zum normalen Nutzeraccount; dadurch> ist man auch von den Schreib/Leserechten zu den Projektverzeichnissen,> etc. sauber entkoppelt.>> Der Account läuft idR nach ein paar Monaten ab und man fragt ihn erneut> an. Lizenz- und Rechenserver wie z.B. für COMSOL, ABAQUS oder die> IAR-Workbench laufen auf einer virtuellen Maschine, auf der ich und ein> paar andere Kollegen ebenfalls admin-Rechte haben - die Maschinen haben> aber z.B. keinen Internetzugang.
Hey Leute, der Kollege beschreibts genau wie mans richtig macht. Wer ihm
dafür Minus gegeben hat, hats wohl nicht geblickt, sorry
Wickentler schrieb:> Andy H. schrieb:>> Kannst du nicht ein Notebook für solche Arbeiten nehmen das nicht ans>> Firmennetz gekoppel ist? So machen wir das. INet übers WLan.>> Konfigurationsdateien, Doku und Messdaten kann man ja per> Turnschunetzwerk (USB-Speicher) austauschen.> Aber VNC/RDP/X11/... geht ganz schlecht durchs Tunschuhnetzwerk.>> Bleibt wohl nur noch RFC-1149/2549/6214.
Ah, 6214 kannte ich noch nicht, Sehr gut, setze ich moin mal ne
Testumgebung auf, Danke !
Jörch B. schrieb:> Ich sach nur : Governance und Policies ! Klare Regeln, wer was darf, und> wer was zu liefern hat. Sanktionierungsmöglichkeiten für beide Seiten> und die dementsprechende Durchsetzungsfähigkeit.
Wie sehen die aus? Wie sanktioniert ein Informatiker mit seinem
Entwicklungs-PC die IT, welche ihn mit den erdachten Regularieren zur
Unproduktivität verdammt?
Der IT ist doch bilanztechnisch entkoppelt, stellt tickets aus und
arbeitet als eigenes profit cencter. Die haben meistens kein Interesse
die Arbeit des Nutzers zu optimieren. Im Gegenteil: Sie optimieren ihre
eigene Arbeit, adminsitrieren jeden PC gleich (office) und erstellen für
jede Anfrage ein Ticket, statt es zu lösen.
> Wie sehen die aus? Wie sanktioniert ein Informatiker mit seinem> Entwicklungs-PC die IT, welche ihn mit den erdachten Regularieren zur> Unproduktivität verdammt?>> Der IT ist doch bilanztechnisch entkoppelt, stellt tickets aus und> arbeitet als eigenes profit cencter. Die haben meistens kein Interesse> die Arbeit des Nutzers zu optimieren. Im Gegenteil: Sie optimieren ihre> eigene Arbeit, adminsitrieren jeden PC gleich (office) und erstellen für> jede Anfrage ein Ticket, statt es zu lösen.
Na kommt drauf an wie das Firmen- oder Institutionsgefüge geschaffen
ist.
In einer Firma, die so funzt wie Du beschreibst, geht die
Arbeitseffizienz steil nach unten und die Frustration steil nach oben.
Leider funktionieren viele Firmen und Institutionen so. ich würde mir
wünschen, dass mehr davon in die Pleite fahren, damit das Management mal
daraus lernt.
Bilanztechnische Entkoppelung etc. Ist nur ein Symptom.
Für gescheites IT-Service-Management holt man Beteiligte ins Boot und
nicht nur die Zahlmeister-Schlipsies und Powerpoint-Blender. Und man
holt sich keine Admins von der Strasse, denen man nur ein wenig über
Hartz bezahlt und man sich nicht traut, sie aus dem Keller zu holen.
Kaviar bestellen und nur Schnitzel bezahlen wollen ... das ist EIN
Problem der IT-Service-Wüste.
Dass hier in D nach der FI-Ausbildung keine gescheite Möglichkeit für
einen Aufstieg in Richtung Techniker oder Meister besteht ist ein
Unding. Wir haben eine qualifizierte Servicelücke in dem Bereich
zwischen Fachinformatikern und ausgebildeten Bsc/Msc-Informatikern. Aber
naja, das schweift ganz schön ab ...
Gruß
Jörch B. schrieb:> Okokok, da hak ich mal ein. Erfahrene und Gute Admins sind IMMER besser> als irgendein Studierter Informatiker, mein lieber.
Also ich hab auch schon so diverses administriert. Ich frag mich, warum
ich es schaffe, für meinen Popels-Verein alle internen Seiten per HTTPS
und gültigem Zertifikat anzzbieten, während die Vollprofis in der IT der
aktuellen Firma alles per HTTP machen? Ist vermutlich sicherer, was? Am
Geld für ein Zertifikat kanns nicht mangeln, wenn man sich das sonstige
Equipment so anschaut.
Man hört immer dies ist nicht möglich, das geht nicht... vermutlich weil
die Konfigurations GUI vom Windows Server keine Klicki Bunti Möglichkeit
bietet, das einzustellen.
Dr. Sommer schrieb:> Jörch B. schrieb:>> Okokok, da hak ich mal ein. Erfahrene und Gute Admins sind IMMER besser>> als irgendein Studierter Informatiker, mein lieber.>> Also ich hab auch schon so diverses administriert. Ich frag mich, warum> ich es schaffe, für meinen Popels-Verein alle internen Seiten per HTTPS> und gültigem Zertifikat anzzbieten, während die Vollprofis in der IT der> aktuellen Firma alles per HTTP machen? Ist vermutlich sicherer, was? Am> Geld für ein Zertifikat kanns nicht mangeln, wenn man sich das sonstige> Equipment so anschaut.>> Man hört immer dies ist nicht möglich, das geht nicht... vermutlich weil> die Konfigurations GUI vom Windows Server keine Klicki Bunti Möglichkeit> bietet, das einzustellen.
Wieder aus eigener Erfahrung : Scheißegal welches Betriebssystem, es
gibt keine Ausreden. Es geht (fast) alles mit allem, man muss nur wollen
(oder sollen).
In deinem Fall : Dann gibts halt einfach nur noch HTTPS ! Scheiß auf das
Gemecker, dass man jetzt ein s mehr eingeben muss. Eine gute
Kundenerziehung gehört soweiso mit dazu. Oder nennen wirs mal Awareness,
das hört sich hipper an.
Jörch B. schrieb:> In deinem Fall : Dann gibts halt einfach nur noch HTTPS
Ja eben nicht. Die IT schafft es nicht, die internen Dinge (GitLab,
Personal Management und so) per HTTPS anzubieten. Daher darf man auch
von außen nicht drauf, nur per VPN... was nicht jeder bekommt. Top.
Max schrieb:> Guten Tag,>> ich bin als Entwicklungsingenieur bei einem großen Konzern angestellt.> Wir arbeiten in einer kleinen (<10 Mann) und neuen Abteilung im Bereich> Zustandsüberwachung von Maschinen. Dabei stört mich die interne IT> extrem, ich kann nicht mal die IP Adresse meines Laptops ändern,> geschweige denn eine .EXE ausführen ...
Sorry, was sind das für Ingenieure die im Konzernnetz die IP ändern
wollen - und exe ausführen wollen?
Man sollte Euch besser Rechenschieber geben - sofern ihr mit
logarithmischen Skalen noch was anfangen könnt!
Max schrieb:> Nun frage ich mich wie dies in anderen Firmen gehandhabt wird. Eine> Lösung wäre immer mehr "illegale" Laptops zu betreiben aber das ist auch> keine zufriedenstellende Lösung. Wie macht ihr das?
Ich habe lokal admin-Rechte. Ganz hochoffiziell von der IT bekommen.
Die IP kann ich aber auch nicht ändern. Dafür verwende ich
USB-Ethernet-Adapter. Auf denen kann ich frei werken.
Das mit den EXE geht ja schon los, wenn man ein selber programmiertes
Tool starten will - wir haben oft kleine Debug-Tools für die meisten
Platinen, die direkt mit den µC kommunizieren. Müsste ich jedes von der
IT freigeben lassen, könnte ich gleich aufgeben.
soso... schrieb:> Ich habe lokal admin-Rechte. Ganz hochoffiziell von der IT bekommen.
Stand heute: Keine Admin-Rechte, mehr Hacker-Laptop
Aber das Geld kommt pünktlich.
Max
Walter K. schrieb:> Max schrieb:>> Guten Tag,>>>> ich bin als Entwicklungsingenieur bei einem großen Konzern angestellt.>> Wir arbeiten in einer kleinen (<10 Mann) und neuen Abteilung im Bereich>> Zustandsüberwachung von Maschinen. Dabei stört mich die interne IT>> extrem, ich kann nicht mal die IP Adresse meines Laptops ändern,>> geschweige denn eine .EXE ausführen ...>> Sorry, was sind das für Ingenieure die im Konzernnetz die IP ändern> wollen - und exe ausführen wollen?
Solche, deren IT ihnen keine CAD-Software installiert. "Das ist ja
Spezialsoftware, das können wir nicht auch noch abdecken".
Aber dafür können sie eine Gruppenrichtlinie (vermutlich) erstellen, die
bei jedem Windows-Neustart die Cursoranimation beim Tippen wieder
aktiviert (Windows-Taste+Pause -> Erweiterte Systemeinstellungen -> Tab:
Erweitert -> Leistung-Einstellungen -> Steuerelemente und Elemente
innerhalb von Fenstern animieren). Macht mich beim Tippen vollkommen
verrückt.
MfG, Arno
Dr. Sommer schrieb:> Jörch B. schrieb:>> In deinem Fall : Dann gibts halt einfach nur noch HTTPS>> Ja eben nicht. Die IT schafft es nicht, die internen Dinge (GitLab,> Personal Management und so) per HTTPS anzubieten. Daher darf man auch> von außen nicht drauf, nur per VPN... was nicht jeder bekommt. Top.
Gouvernance-Problem ...
nochmal : "Der Arbeitgeber hat die nötigen Arbeitsmittel zur Verfügung
zu stellen"
Wenn er das nicht macht, dann hoffe ich wie gesagt, dass das Unternehmen
durch Mißerfolg evolutionär ausgesondert wird. Ganz einfach. Eigentlich
gehöre ich einer anderen politischen Strömung an, aber was das angeht,
bin ich da mittlerweile radikal Marktorientiert.
Solche Arbeitsverhältnisse darf man auf gar keinen Fall durch
Überengagement unterstützen, am Ende noch mit Privatgeräten arbeiten
oder dann lieber Entwicklungsarbeiten in der Freizeit daheim machen,
weil man da alles zur Verfügung hat. NEIN. Wenn viele Arbeitnehmer
solche Verhältnisse untertützen, ändert sich nie was. Engagierte
Menschen gehören in Arbeitsverhältnisse, die dem gerecht werden. Ich
kann da nur raten, einen sanften Übergang von der inneren in die äußere
Kündigung anzustreben.
Hey, glaub mir, das ist nicht nur einfach dahergesagt, ich weiß wie der
Arbietsmarkt läuft und dass das kein Ponyhof ist ... aber wenn ein paar
mehr Leute mal anfangen würden, sich auf 100% gute Arbeit zu
konzentrieren anstatt zu 200% unnötigen Overhead zu produzieren, würds
uns allen besser gehen.
Wenn die Prozesse Scheiße sind, lass die Prozessbesitzer das spüren.
Dafür haben die mehr Streifen auf der Schulter und die höheren
Gehaltsgruppen.
Schmerzen müssen immer nach oben geschoben werden.
Anderersiets bringts nix, diese Schmerzen nur bei der IT abzuladen,
meistens machen die auch nur ihren Job und kommen mit Projekten nicht
hinterher. Ich hab Jahrelang über 2000 Patienten in 3 ADs incl. Exchange
und Gedöns mit ca. 50 Servern im 5er-Team betreut. Da bleiben Dinge
einfach liegen.
Wer Service will muss Stellen schaffen. Punkt.
Tipp : Red doch mal mit den ITlern. Selbst wenn Du nicht inhaltlich
vorwärts kommst, vielleicht entwickelst Du mehr Vertständnis ODER
erzeugst mehr Verständnis auf deren Seite für Deine Belange. Meistens
stellt man auf diesem Wege fest, dass man irgendwie im selben Boot sitzt
und das Problem woanders liegt.
Blöd ist z.B. wenn die IT tatsächlich nur aus arbeitsscheuen,
dilettierenden Hobbyisten besteht oder gar auf einem anderen Kontinent
sitzt ... klar ... solche Fälle gibts immer. Wie gesagt, ich geb nix
allgemeingültiges von mir.
So, schaffeschaffe ;-)
Arno schrieb:> Walter K. schrieb:>> Max schrieb:
...
>> Solche, deren IT ihnen keine CAD-Software installiert. "Das ist ja> Spezialsoftware, das können wir nicht auch noch abdecken".>> Aber dafür können sie eine Gruppenrichtlinie (vermutlich) erstellen, die> bei jedem Windows-Neustart die Cursoranimation beim Tippen wieder> aktiviert (Windows-Taste+Pause -> Erweiterte Systemeinstellungen -> Tab:> Erweitert -> Leistung-Einstellungen -> Steuerelemente und Elemente> innerhalb von Fenstern animieren). Macht mich beim Tippen vollkommen> verrückt.>> MfG, Arno
Jepp, Hobbyisten halt ...
Walter K. schrieb:>> Sorry, was sind das für Ingenieure die im Konzernnetz die IP ändern> wollen - und exe ausführen wollen?
Moment. Aus Admin-Sicht kann man erstmal sagen "Ja, warum eigentlich?" .
Allerdings sollten die dann auch drüber nachdenken, ob man einer Gruppe
die das benötigt nach gemeinsamer Planung einen eigenen Bereich
zugesteht. Eigenens VLAN, Privates Netz, eigenens FW-Segment o.ä.
> Man sollte Euch besser Rechenschieber geben - sofern ihr mit> logarithmischen Skalen noch was anfangen könnt!
Der Kommentar ist doof und unqualifiziert, kann man nicht anders sagen.
Hey Max, ganz konkret, geh doch mit deinen Admins mal n Käffchen trinken
oder so. Ein bissi socializing kann manchmal einiges bewegen. Man darf
nicht immer so viel Angst vor Korruption und dem kurzen Dienstweg haben
;-)
Chris K. schrieb:> Permanente Admin Rechte beantragen. Haben bei uns viele Entwickler sich> einrichten lassen.
Nachdem ich den Wisch durchgelesen habe welchen ich dafür unterschreiben
soll, habe ich dankend abgelehnt und schreibe weiterhin jedesmal ein
Ticket an die IT wenn ich was installieren muss.
Non-Admin schrieb:>>> Permanente Admin Rechte beantragen> Nachdem ich den Wisch durchgelesen habe
Genau da ist das Risiko. Wenn man die Tür zu weit aufmacht, kommt aller
Mist rein. Schulungsrechnern habe ich grundsätzlich kastrierte Rechte
vergeben. Das hatte den großen Vorteil das sich mancher Virus NUR an dem
EINEN armen User austoben konnte. Mit Adminrechten wäre der Schaden
größer gewesen.
Deswegen sollte man den Leuten nur die Rechte geben, die sie für ihre
ARBEIT brauchen. Andererseits kann ich auch den Ärger verstehen, wenn
immer was nicht erlaubt ist.
>> Man sollte Euch besser Rechenschieber geben - sofern ihr mit>> logarithmischen Skalen noch was anfangen könnt!>> Der Kommentar ist doof und unqualifiziert, kann man nicht anders sagen.
Nein, das ist der ultimative Admintraum: die Maus kann in x-&y- beliebig
geschoben werden. ZU VIEL!
Den Stab des Rechenschiebers nur in x-Richtung und sogar noch begrenzt
in der Laenge! GRUPPENRICHTLINIEN auf HW-Ebene... ;-)
>> Sorry, was sind das für Ingenieure die im Konzernnetz die IP ändern>> wollen - und exe ausführen wollen?>> Solche, deren IT ihnen keine CAD-Software installiert. "Das ist ja> Spezialsoftware, das können wir nicht auch noch abdecken".
Das sind Ingenieure welche nebst der neuesten Produktelinie des AGs zu
entwickeln, auch die Legacy-Produktepalette desselben AG zu betreuen
haben. (Alles Embedded-Geraete, mit uCs/DSPs aus diversen Familien u.
Generationen wie PXA, AVR, m68k, TI, ...)
Diese Geraete haben mal Ethernet mal USB mal RS-232 mal ModBus mal
$FAVHWIF und wollen in diversen Konfigurationen getestet sein, resp.
gemeldete Kundefälle (mit vom Kunden vorgegeben IP-Ranges) und auch
diverse Debugadapter (mal ParPort, mal RS-232, mal USB, mal Ethernet).
Ja, da sind viele *.EXEs dabei welche im hause des AGs entstanden und
für gutes Geld an viele Kunden verkauft wurden. Ja, diese *.EXEs
entstanden vor vielen Jahren denn die Firma (AG) ist viele Jahrzehnte
alt und mach solide langlebige, bei den Kunden geschätzte Produkte.
Da sind auch viele *.EXEs dabei welche für viel Geld vor vielen Jahren
mal von uP-Herstellern gekauft wurden um uP-basierte Entwicklung
überhaupt machen zu können.
Solche *.EXEs müssen dann und wann mal aus dem Schrank geholt werden
wenn ein Support-Fall ansteht.
Der AG rüstet auch wohlweislich den Arbeits-PC des Softwerkers mit 4x
Ethnernet-Steckkarte aus - nebst der Onboard fuer's Firmen-LAN.
Dann will die Debugfunktion von der WindRiver Workbench fuer VxW 5.x
(ja: das RTOS das vom Mars-Rover) einfach nicht zum laufen kommen.
Das ist ein Produkt mit dessen Installation die IT überfordert ist und
laesst es die Softwerker selber machen.
Der Lieferant dieses Produktes wird herbestellt und übt ebenso 1-2 Tage
daran rum und findet nicht heraus warum.
Halt: DOCH!
Es stellt sich heraus dass die 4x Ethernetkarte (PCi, von der IT
empfolen weil "haben wir auch in Kundenanlagen zu Dutzend verbaut")
nichtmal fuer WXP (!) passende Treiber hat weil die letzten nur fuer WNT
waren.
Wem darf nun die verplemperte Zeit in Rechnung gestellt werden?
Der IT sicher nicht: diese stellt nur Rechnungen an andere Abteilungen
aus. Per Definition des AGs.
...und das war nur die Ethernet-Variante dieser Kat. von Geschichten. Es
gibt sie auch in den Varianten USB, RS-232 (braucht ja kein mensch mehr
seit iMacs...), u.v.m.
GRRR!
Georg B. schrieb:> Der IT ist doch bilanztechnisch entkoppelt, stellt tickets aus und> arbeitet als eigenes profit cencter. Die haben meistens kein Interesse> die Arbeit des Nutzers zu optimieren. Im Gegenteil: Sie optimieren ihre> eigene Arbeit, adminsitrieren jeden PC gleich (office) und erstellen für> jede Anfrage ein Ticket, statt es zu lösen.
Jede vernünftige IT welche was von sich hält, hat eine dermassen
imposante Ansammlung an offenen UND alten Tickets dass alleine damit
mindestens 3 Antiquariatsläden 4 Jahreszeiten lang beliefert werden
können.
Ausserdem wächst die Menge dieser Tickets bei seriösen IT-Abteilungen
zwar monoton aber mehr als die Menge an effektiv gelösten Tickets:
schliesslich kommen zu den in Betrieb befindlichen Standardprodukte
Monatlich neue Updates und Patches, von den ganz neu erst noch
einzuführenden Produkte will ich gar nicht anfangen.
Eine IT-Abt. hat also ein Ticketing-System nicht um die Fälle zu lösen,
sondern um die Ticket-Sammlung zu bewirtschaften...
:-/
bis zur Kuendigung Administrieter Softwerker schrieb im Beitrag
#5554054:
> Nein, das ist der ultimative Admintraum: die Maus kann in x-&y- beliebig> geschoben werden. ZU VIEL!
Natürlich muss man das unterbinden. Das OS ist in C geschrieben, da
gibts sofort einen Überlauffehler, mit dem man dann beliebigen Schadcode
ausführen kann. Wäre nicht das erste Mal.
>> Eine IT-Abt. hat also ein Ticketing-System nicht um die Fälle zu lösen,> sondern um die Ticket-Sammlung zu bewirtschaften...>> :-/
Interessant ... ich hatte mal n Chef der auch immer TicketING-System
gesagt und geschrieben hatte ... lustigerweise der Chef einer große
IT-Service-Einrichtung, von der er nahzu Null Ahnung hatte ...
Ticketing ist für Flugbuchungen gedacht ... aber das nur mal als kleiner
Klugschiss am Rande