Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Multiplexer für 8 getrennte Kanäle


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von Ernst S. (pelinkovac)


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Hi Leute,

kann mir jemand von euch sagen, ob es einen Multiplexer oder etwas 
ähnliches gibt, mit folgender Funktion.

Was ich mir vorstelle ist ein Array von 8 Stück 1-MUX in einem Bauteil 
integriert, d.h. über eine einzige Signalleitung sollen über zwei 
Zustände (sagen wir 0 und 1) insgesamt 8 Kanäle geschalten werden. Ich 
gehe mit 8 mal 2 Inputsignalen hinein und möchte 8 Outputsignale 
erhalten. Ich hoffe, ich habe mich halbwegs verständlich ausgedrückt.

LG
Ernst

von Wolfgang (Gast)


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Ernst S. schrieb:
> Ich hoffe, ich habe mich halbwegs verständlich ausgedrückt.

Nein.
Ganz entscheidend ist, ob es sich um Analog- oder Digitalsignale 
handelt.

> Was ich mir vorstelle ist ein Array von 8 Stück 1-MUX in einem Bauteil
> integriert, d.h. über eine einzige Signalleitung sollen über zwei
> Zustände (sagen wir 0 und 1) insgesamt 8 Kanäle geschalten werden.

Du meinst einen 8-fach Umschalter?

von Ernst S. (pelinkovac)


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Ich möchte 8 PWM-Signale mit 3,3 - 5 Volt schalten.

von Ernst S. (pelinkovac)


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Die konkrete Anwendung ist die: Ich habe 2 Flugcontroller mit jeweils 8 
PWM Signalen zur Ansteuerung von 8 ESCs. Die beiden Flugcontroller 
arbeiten parallel. Im Regelfall sollen die PWM-Signale vom 
Mastercontroller quasi durchgeschliffen werden. Ein Microcontroller 
überprüft laufend die Signale des Mastercontrollers. Wenn diese 
'verdächtig' erscheinen, soll mit dem gewünschten Bauteil auf den 
Slavecontroller umgeschalten werden, d.h. nun sollen die 8 PWM-Signale 
des Slavecontrollers an die ESCs weiter geleitet werden. Mechanische 
Relais kommen aufgrund von starken Vibrationen nicht in Frage.

von Wolfgang (Gast)


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Ernst S. schrieb:
> Ich möchte 8 PWM-Signale mit 3,3 - 5 Volt schalten.

Die Auswahl eines passenden Bausteines würde sich möglicherweise 
vereinfachen, wenn du die für eine Spannung entscheiden könntest. Oder 
sollen gar gleichzeitig Signale mit unterschiedlichen Pegeln an den 
Eingängen anliegen und dann unter Erhaltung des Pegels durchgeschaltet 
werden?

Und wie schnell sind die PWM-Signale?
Eher einige kHz oder mehrere MHz.

von Harald W. (wilhelms)


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Ernst S. schrieb:

> kann mir jemand von euch sagen, ob es einen Multiplexer gibt,

Da würden vermutlich drei 4053 mit je drei Umschaltern passen.
Genaueres könnte man aber erst sagen, wenn man die Daten deiner
umzzuschaltenden Signale besser kennt.

von Wolfgang (Gast)


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Ernst S. schrieb:
> Was ich mir vorstelle ist ein Array von 8 Stück 1-MUX in einem Bauteil
> integriert

Du tust dich erheblich leichter, wenn du statt dessen 2 4-Kanalige 2:1 
Multiplexer einsetzt. Sonst landest du bei bei eher seltenen und 
unhandlich großen ICs.

Ein 74HC257 wäre ein gängiger Kandidat, wenn du die Sache mit dem 
Pegelbereich noch etwas erhellen könntest

Harald W. schrieb:
> Da würden vermutlich drei 4053 mit je drei Umschaltern passen.

Vermutlich würde man bei Digitalsignalen eher auf einen digitalen 
Multiplexer setzen.

von Harald W. (wilhelms)


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Wolfgang schrieb:

>> Da würden vermutlich drei 4053 mit je drei Umschaltern passen.
>
> Vermutlich würde man bei Digitalsignalen eher auf einen digitalen
> Multiplexer setzen.

Wenn man die Signale genauer kennt...
Der 4053 kann sowohl digitale wie auch analoge signale schalten.

von Ernst S. (pelinkovac)


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Danke einmal, für die Hilfe. Wie ihr ja merkt, bin ich Laie und muss mir 
für die Realisierung sowieso einen Fachmann mit ins Boot holen. Zu den 
Signalen. Es handelt sich um PWM Signale aus dem RC Bereich, konkret von 
Pixhawk und DJI Flugcontrollern. Die Frequenz liegt bei maximal 400 Hz. 
Pixhawk liefert 3.3V Signale, DJI 5V Signale. Also entweder oder. Nicht 
auf einem Kanal 3.3V und auf einem anderen 5V.

von Wolfgang (Gast)


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Harald W. schrieb:
> Wenn man die Signale genauer kennt...

Irgendwie wird doch rauszukriegen sein, was für Signale die beiden FCs 
liefern und was der Empfänger der Signale gerne hätte.
Es ist eher unwahrscheinlich, dass sich der Empfänger der Signale mit 
einem breiten Pegelbereicht von 3,3 - 5V abspeisen lässt, jedenfalls 
nicht, wenn man auf Störsicherheit Wert legt.

von Wolfgang (Gast)


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Ernst S. schrieb:
> Pixhawk liefert 3.3V Signale, DJI 5V Signale.

Und was braucht der Empfänger?

von Harald W. (wilhelms)


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Ernst S. schrieb:

> Pixhawk liefert 3.3V Signale, DJI 5V Signale.

...und "Low" ist 0V? Dann sollten sich die 4053 eignen.
Die Versorgungsspannung dieser ICs sollte grössergleich
der zu schaltenden Spannung sein. Ansonsten verhalten
sie sich intern ähnlich wie Relais (siehe Datenblatt).

von Erich (Gast)


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Da könnten 2 Stück 74LCX157 passen.
Gruss

von Wolfgang (Gast)


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Harald W. schrieb:
> ...und "Low" ist 0V?

0V bei Digitalsignalen gibt es nicht, zumindest nicht als 
Bereichsdefinition für Erkennung eines Low-Pegels.

Falls der Empfänger mit 3.3V-Pegeln arbeitet, könnte man den Multiplexer 
ebenfalls mit 3.3V betreiben und die Signale vom DJI-FC über 
Spannungsteiler vor dem 74HC157 oder 74HC257 passend abschwächen.

von Zeno (Gast)


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Nimm 2x 74HC541, das sind 8Bit Bustreiber mit Tri-State Ausgängen. Die 
werden ausgangsseitig parallel geschalten. Mit Deinem µC mußt Du jetzt 
nur dafür sorgen das immer mindestens ein Bustreiber im hochohmigen 
Zustand ist. Je nach dem welcher Treiber im hochohmigen Zustand ist 
kommen entweder die Signale des 1. Controllers oder die des 2. 
Controllers durch. Sind beide Treiber hochohmig, dann kommt gar nix 
durch.

Ob Dein Eingangssignal nun 3,3V oder 5V ist Rille, wenn Du die Treiber 
mit 5V betreibst. Wichtig ist nur das Deine Eingangssignale bei Low 
kleiner 0,8V und bei High >=2V sind, also die Standardpegel einhalten.

von Harald W. (wilhelms)


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Wolfgang schrieb:

> 0V bei Digitalsignalen gibt es nicht,

Gut, das das die meisten Computer nicht wissen. :-)

Es gibt aber schon manchmal Logiksignale mit negativen Potentialen.
Falls sowas in der FB vorliegt, muss die Beschaltung des 4053
entsprechend angepasst werden.

von Zeno (Gast)


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2x 74HC257 wie von Wolfgang vorgeschlagen geht natürlich auch.

Aber auch hier ist wichtig, das VCC mindestens so groß ist wie die zu 
erwartende höchste Eingangsspannung, in DEinem Fall also 5V.

von Ernst S. (pelinkovac)


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Der Empfänger ist ein Futaba R7008SB und kann mit Spannungen von 3.7 bis 
7.4V umgehen. Die Versorgungsspannung der Pixhawks ist 5V. Er gibt aber 
trotzdem nur 3.3V PWM-Signale aus.

von Wolfgang (Gast)


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Zeno schrieb:
> Aber auch hier ist wichtig, das VCC mindestens so groß ist wie die zu
> erwartende höchste Eingangsspannung, in DEinem Fall also 5V.

Und es ist wichtig, dass die Ausgangsspannung nicht höher ist, als die 
für den Empfänger der Signale maximal zulässige Eingangsspannung.

Wenn der Multiplexer irgendeinen Sinn haben soll, kommt gewöhnlich noch 
etwas  dahinter ;-)

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Ernst S. schrieb:
> Die konkrete Anwendung ist die: Ich habe 2 Flugcontroller mit jeweils 8
> PWM Signalen zur Ansteuerung von 8 ESCs. Die beiden Flugcontroller
> arbeiten parallel. Im Regelfall sollen die PWM-Signale vom
> Mastercontroller quasi durchgeschliffen werden. Ein Microcontroller
> überprüft laufend die Signale des Mastercontrollers. Wenn diese
> 'verdächtig' erscheinen, soll mit dem gewünschten Bauteil auf den
> Slavecontroller umgeschalten werden

Also Digitalsignale mit Normpegel. Dafür gibt es zwar keine 8-fach 
2-auf-1 Multiplexer in einem Gehäuse, aber 4-fach gibt es das. Z.B. als 
74HC157 oder ..257. In 4000er CMOS gäbe es den 4519.

von Wolfgang (Gast)


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Ernst S. schrieb:
> Der Empfänger ist ein Futaba R7008SB und kann mit Spannungen von 3.7 bis
> 7.4V umgehen.

Und wie sind die Logikpegel, speziell die obere Grenze zur Erkennung von 
"Low" und die untere Grenze zu Erkennung von "High" bei dem Ding 
definiert?

von Ernst S. (pelinkovac)


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Vielleicht kann ich das mit den Pegeln etwas präzisieren: Ich habe eine 
Stabile Spannungsquelle mit 5V zur Verfügung. Mit dieser Versorge ich 
den Pixhawk. Ich kann nun diese 5V verwenden, um auch den MUX zu 
speisen. Der Pixhawk erzeugt aber die PWM-Signale mit 3.3V. Den DJI 
Controller kann ich auch mit 5V versorgen, nur dass dieser PWM-Signale 
mit 5V ausgibt.

Maste- und Slavecontroller sind immer vom gleichen Typ. Also entweder 2 
x Pixhawk im Copter oder 2 x DJI im Copter. Niemals gemischt.

LG

von Wolfgang (Gast)


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Axel S. schrieb:
> Z.B. als 74HC157 oder ..257.

Hauptsache, du hast es auch noch mal gesagt. ;-)

p.s.
Es gibt im Browser gewöhnlich eine Suchfunktion, mit der man recht 
schnell feststellen kann, ob (und in welchem Zusammenhang) im Thread das 
Stichwort "74hc157" o.ä. schon gefallen ist. Die versagt natürlich 
gnadenlos, wenn man hier Fantasiekürzel wie "..257" verwendet.

von Michael B. (laberkopp)


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Ernst S. schrieb:
> in einem Bauteil

Mit mindestens 27 Anschlüssen ?

Nein, wozu ?

Du brauchst 2 MC14551B.

von Wolfgang (Gast)


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Ernst S. schrieb:
> Maste- und Slavecontroller sind immer vom gleichen Typ. Also entweder 2
> x Pixhawk im Copter oder 2 x DJI im Copter. Niemals gemischt.

Kurz: Der Multiplexer bekommt am Eingang immer zwei Signale mit gleichen 
Pegeln, im Copter A 3.3V Signale von zwei Pixhawk FCs und im Copter B 5V 
Signale von zwei DJI FCs.

Ist das richtig?
Den 74HC257 o.ä. kannst du wahlweise mit 3.3V oder genauso gut mit 5V 
betreiben. (s. Datenblatt im Abschnitt "Recommended operating 
conditions" unter "supply voltage")

von Zeno (Gast)


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Wolfgang schrieb:
> Und es ist wichtig, dass die Ausgangsspannung nicht höher ist, als die
> für den Empfänger der Signale maximal zulässige Eingangsspannung.

Richtig! Dann muß man falls erforderlich Pegelwandler einsetzen. 
Letzendlich ist es wurscht ob der Pegelwandler am Eingang oder am 
Ausgang ist. Einen Tod muß er halt sterben.
Der TO hat das aber zwischenzeitlich ja relativiert. Sein Empfänger kann 
ja 3,7 - 7,4V, also dürfte er kein Problem haben den Umschalter mit 5V 
zu betreiben.

von Wolfgang (Gast)


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Ernst S. schrieb:
> Maste- und Slavecontroller sind immer vom gleichen Typ. Also entweder 2
> x Pixhawk im Copter oder 2 x DJI im Copter. Niemals gemischt.

Also hast du nicht zwei, sondern vier Controller.

25 Postings, um rauszukriegen, dass der Multiplexer auf beiden 
Eingangskanälen gleiche Pegel bekommt ...

Würmer aus der Nase zu ziehen, ist einfacher, sorry.

von Wolfgang (Gast)


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Zeno schrieb:
> Der TO hat das aber zwischenzeitlich ja relativiert. Sein Empfänger kann
> ja 3,7 - 7,4V, also dürfte er kein Problem haben den Umschalter mit 5V
> zu betreiben.

Die Spannungsangabe zum Futaba R7008SB bezieht sich auf die 
Versorgungsspannung. Im Manual steht:
"Power requirement: 3.7V to 7.4V(Voltage range: 3.5 to 8.4V)".
http://manuals.hobbico.com/fut/r7008sb-manual.pdf

Eine Angabe zur Spezifikation der Logikpegel konnte ich dort beim 
Querlesen nicht finden.

von Wolfgang (Gast)


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p.s.
Eine Vermutung wäre, dass die Schaltschwelle des Empfängers irgendwo 
nahe der halben Versorgungsspannung liegt, eine andere, dass er intern 
eine Spannungsaufbereitung verwenet und einen von der 
Versorgungsspannung unabhängige Schaltschwelle besitzt. Who knows?

von Zeno (Gast)


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Wolfgang schrieb:
> Die Spannungsangabe zum Futaba R7008SB bezieht sich auf die
> Versorgungsspannung. Im Manual steht:
> "Power requirement: 3.7V to 7.4V(Voltage range: 3.5 to 8.4V)".
> http://manuals.hobbico.com/fut/r7008sb-manual.pdf

Das war dem Post des TO aber nicht zu entnehmen.
Ich denke mal das Teil wird auf Standardpegel reagieren, so wie die 
meisten IC's halt auch, d.h. alles was unter 0,8V liegt ist Low alles 
über 2V halt High.


Ansonsten sollten wir hier langsam mal zum Ende kommen - ist ja nu 
nichts dramatisches was der TO will. Im Anhang mal 2 Lösungsvorschläge: 
1x mit dem Multiplexer wie von Wolfgang vorgeschlagen und die 2. 
Variante mit Bustreibern.
Damit sollte sich doch die Forderung des TO erschlagen lassen.

von Wolfgang (Gast)


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Zeno schrieb:
> Ich denke mal das Teil wird auf Standardpegel reagieren, so wie die
> meisten IC's halt auch, d.h. alles was unter 0,8V liegt ist Low alles
> über 2V halt High.

Nein, mit so einer Annahme kann man beliebig daneben liegen.

> Im Anhang mal 2 Lösungsvorschläge:

Ein gewöhnlich viel leichter zu beziehender Baustein aus der HC-Serie 
wäre völlig angemessen. Was willst du bei dieser Anwendung mit AC?

von Wolfgang (Gast)


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Zeno schrieb:
> Multiplexer.png

Der Inverter (IC3A) hat da nichts zu suchen.

von Zeno (Gast)


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Wolfgang schrieb:
> Zeno schrieb:
>> Ich denke mal das Teil wird auf Standardpegel reagieren, so wie die
>> meisten IC's halt auch, d.h. alles was unter 0,8V liegt ist Low alles
>> über 2V halt High.
>
> Nein, mit so einer Annahme kann man beliebig daneben liegen.
Der TO hatte geschrieben das, das die Controller zwischen 3,3 und 5V 
ausgeben. Demzufolge kann die Folgeeinheit mit diesen Pegeln umgehen. 
Wenn sich das Teil nicht an die Standards hält (<0,8 = L, >2V=H) dann 
sind eh Pegelwandler erforderlich. Aber das war ja nicht die Frage des 
TO. Er wollte lediglich wissen ob es für diese Aufgabe einen geeigneten 
Baustein gibt. Die Frage wurde nunmehr doch ausreichend beantwortet.

Wolfgang schrieb:
> Ein gewöhnlich viel leichter zu beziehender Baustein aus der HC-Serie
> wäre völlig angemessen. Was willst du bei dieser Anwendung mit AC?

Nun bleib mal auf dem Teppich. Ich habe einfach den ersten Baustein 
genommen der mir als erster angeboten wurde - hier geht es ja wohl nur 
um die Funktion. Wie man das dann konkret als Hardware realisiert ist 
erst mal zweitrangig.
Du bist ein Erbsenzähler.

von Zeno (Gast)


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Wolfgang schrieb:
> Zeno schrieb:
>> Ich denke mal das Teil wird auf Standardpegel reagieren, so wie die
>> meisten IC's halt auch, d.h. alles was unter 0,8V liegt ist Low alles
>> über 2V halt High.
>
> Nein, mit so einer Annahme kann man beliebig daneben liegen.

Achja wenn er die Pegel so übertragen möchte, wie sie aus den 
Controllern kommen, dann muß er halt Analogschalter nehmen, z.B. so 
etwas wie den 4066 (4x). Mit 400Hz dürften die nicht überfordert sein.

von Wolfgang (Gast)


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Zeno schrieb:
> Wenn sich das Teil nicht an die Standards hält (<0,8 = L, >2V=H)

Von welchem Standard sprichst du.

Wenn du üblichen Controller z.B. einen ATmega328P, nimmst und den mit 
1.8V betreibst, wirst du ernste Probleme haben, deinen "Standard" zu 
erfüllen.

Auf der anderen Seite ist bei Betrieb mit VCC=2.4V .. 5.5V die untere 
Schwelle für H-Pegel mit 0.6*VCC angegeben und ist mit nichten 
unabhängig von der Versorgungsspannung.

von Wolfgang (Gast)


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Zeno schrieb:
> Achja wenn er die Pegel so übertragen möchte, wie sie aus den
> Controllern kommen, ...

Zumindest bei einem Flugmodell mit kräftigen Elektromotoren (?) würde 
ich beim Design der Schaltung nicht unnötig Störabstand bei den 
Steuersignalen verschenken.

Mir ist allerdings nicht klar, warum ein redundantes System zwei gleiche 
Controllern verwendet, es sei denn, es sollen reine Hardwareausfälle 
damit unschädlich gemacht werden. Eher würde man auf zwei unabhängige 
Systeme (i.e. unterschiedliche Controller mit unterschiedlicher 
Software) setzen, wobei dann immer noch nicht klar ist, welches System 
die "richtigen" Daten liefert.

von Wolfgang (Gast)


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Zeno schrieb:
> Nun bleib mal auf dem Teppich.

Verwirr den TO doch nicht mit falschen Schaltungen und nur mühselig 
beziehbaren ICs.

von Zeno (Gast)


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Wolfgang schrieb:
> Verwirr den TO doch nicht mit falschen Schaltungen und nur mühselig
> beziehbaren ICs.

OK beim HC257 ist der Inverter natürlich zuviel - habe ich auch gerade 
bemerkt. Den braucht es bei dem Multiplexer natürlich nicht. Hatte die 
andere Schaltung halt zuerst gemalt und diesen Teil einfach übernommen - 
mein Fehler. Aber an Stelle hier herum zu mosern hättest Du es ja 
einfach mal korrigieren können und zwar schon viel früher. Es wäre Dir 
sehr wahrscheinlich dabei kein Zacken aus der Krone gefallen. Statt 
dessen hälst Du Dich hier ewig an an Pegeln auf. Das Thema war doch auch 
schon lange geklärt.

Die IC' sind überhaupt nicht mühselig beziehbar, das sind alles Standard 
IC's. Zu beziehen z.B. hier
https://www.conrad.de/de/Search.html?search=HC257&searchType=REGULAR&category=%1Ft12%1Fc1202469 
oder hier https://www.reichelt.de/index.html?ACTION=446&LA=0
Den HC541 gibt es bei den gleichen Händlern 
https://www.conrad.de/de/Search.html?search=HC541&searchType=REGULAR&category=%1Ft12%1Fc1202469 
bzw. https://www.reichelt.de/index.html?ACTION=446&LA=446.
Das waren nur Beispiele für mögliche Bezugsquellen. Jeder gut sortierte 
Elektronikhändler wird diese IC's mühelos beschaffen.
Wo hier das Problem des schwierigen Bezugs sein soll erschließt sich mir 
nicht wirklich.

Wolfgang schrieb:
> Wenn du üblichen Controller z.B. einen ATmega328P, nimmst und den mit
> 1.8V betreibst, wirst du ernste Probleme haben, deinen "Standard" zu
> erfüllen.

Von einem ATmega der mit 1,8V betrieben wird war hier nicht die Rede. 
Der TO hat den Bereich mit 3,3V und 5V klar spezifiziert.

Wolfgang schrieb:
> Auf der anderen Seite ist bei Betrieb mit VCC=2.4V .. 5.5V die untere
> Schwelle für H-Pegel mit 0.6*VCC angegeben und ist mit nichten
> unabhängig von der Versorgungsspannung.

Ich habe nicht behauptet, daß die H-Pegel unabhängig von der 
Versorgungsspannung sind.
Für TTL, LS und 3,3VCMOS gelten die Pegel wie ich sie genannt hatte. 
Lediglich bei 5V CMOS liegt der Pegel ab dem H zuverlässig erkannt wird 
bei 3,5V. Mit diesem Pegel kann aber auch TTL durchaus umgehen.
Da die vorgeschlagen IC CMOS sind regelt sich das Problem auch von 
alleine.


Da Du alles besser weist wäre es an der Zeit, das Du dem TO mal einen 
ausgereiften Vorschlag präsentierst.

von Wolfgang (Gast)


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Zeno schrieb:
> Die IC' sind überhaupt nicht mühselig beziehbar, das sind alles Standard
> IC's.

Die AC-Serie wohl, aber das war ja schon geklärt.
Und dann versuche mal, bei Reichelt, Conrad o.ä. einen 74HC06 zu 
beziehen ...

> Da Du alles besser weist wäre es an der Zeit, das Du dem TO mal einen
> ausgereiften Vorschlag präsentierst.
Den 74HC257 hatte ich schon im 6ten Posting vorgeschlagen. Unter einem 
ausgereiften Vorschlag verstehe ich, dass für so eine Amwendung die 
Störabstände nicht zu sehr in den Keller gefahren werden und dafür 
braucht man nun mal die Logikpegeldefinition des Empängers.

> Von einem ATmega der mit 1,8V betrieben wird war hier nicht die Rede.
Stimme, es ist von einem Futaba R7008SB mit - zumindest mir - 
unbekannter Eingangscharakteristik die Rede. Lediglich der erlaubte 
Versorgungsspannungsbereich ist bekannt.

Hinterher ist die Jaulerei groß, wenn der Copter wegen zu geringer 
Störabstände auf den Datensignalen den Abgang macht.

von Wolfgang (Gast)


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p.s.
Ein 74xx06 ist in jedem Fall grober Unfug, weil die Ausgangsstufe im 
High-Zustand genau überhaupt keine Treiberleistung besitzt. Für solche 
Anwendungen wäre eher ein 74hc04 oder ein 74LVC1G04 mit Push-Pull 
Ausgangsstufe angesagt.

von Zeno (Gast)


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Wolfgang schrieb:
> Hinterher ist die Jaulerei groß, wenn der Copter wegen zu geringer
> Störabstände auf den Datensignalen den Abgang macht.

Hier hat keiner gejault!
Ich glaube langsam Du nimmst irgend etwas und leidest deshalb an 
Halluzinationen.

Du hast immer noch nicht begriffen das es mir um eine prinzipielle 
Schaltung ging und da ist die reale Hardware erst mal mehr oder weniger 
Rille. Ja 06 ist open Kollektor bzw. open Drain und da braucht es noch 
bei CMOS einen Pullup und gut ist.

Du laberst hier nur klugscheißerisch daher und bringst selbst keine 
Lösung. Bring doch endlich mal eine nach Deinen Kriterien verwertbare 
Lösung. Da Du glaubst Dich bestens auszukennen sollte das für Dich doch 
kein Problem sein.

Da wir mittlerweile die einzigen sind die diesen Thread am Leben halten 
werde ich mich jetzt ausklinken und Du hast ab sofort die Bühne für Dich 
allein. Da kannst Du weiter über logische Pegel sinnieren, Dir Gedanken 
über die Beschaffbarkeit der IC's machen usw. usw.. Vielleicht schaffst 
Du es jetzt endlich einen brauchbaren Lösungsvorschlag zu generieren.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Ernst S. schrieb:
> Es handelt sich um PWM Signale aus dem RC Bereich, konkret von
> Pixhawk und DJI Flugcontrollern.

Dabei handelt sich nicht nicht um PWM-Signale, sondern um PPM.

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