Forum: Haus & Smart Home Sonoff Aderendhülse


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von idkfa (Gast)


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Morgen,

ich möchte gerne sogennante Sonoff Smart Switches verwenden und bin mir 
gerade unsicher ob ich für diese Klemmen Aderendhülsen verwenden muss / 
darf.

Ich habe mir Stecker und Kupplung gekauft um nicht alle Kabel meiner 
Geräte zerschneiden zu müssen. Die Klemmen dort haben nur die Schraube 
und da ist mir klar dass ich die Hülsen verwenden muss, allerdings wird 
bei dem Schalter ja diese Platte auf die Litzen gedrückt und keine 
Schraube.

Muss ich hier auch diese Hülsen verwenden oder darf ich das sogar nicht? 
Ich hatte irgendwo gelesen dass es Klemmen gibt bei denen die Verwendung 
nicht erlaubt ist.

Viele Grüße!

von Base64 U. (6964fcd710b8d77)


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Meines Wissens spricht nix dagegen, ich würd welche verwenden. Ob es 
zulässig ist das ganze ohne Aderendhülsen zu verwenden kann ich dir aber 
leider nicht sagen.

von Horst (Gast)


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Durch die Bleche darfst Du die Endhülsen weglassen, Du darfst aber auch 
welche benutzen.
Bei Federzugklemmen dürfen Aderendhülsen nur verwendet werden, wenn sie 
richtig, also gasdicht verpresst sind. Bei der Verwendung einfacher 
Quetschzangen klemmt die Feder nur die Hülse und der Leiter kann 
rausrutschen.

von idkfa (Gast)


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Super! Vielen Dank euch beiden!

Ich habe nur eine einfache Quetschzange, aber ich denke mal ich werd 
dann sowohl für die Stecker als auch für die Sonoff Schalter einfach 
Hülsen verwenden, dann sieht's ordentlich aus.

von Horst (Gast)


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idkfa schrieb:
> Ich habe nur eine einfache Quetschzange

Das ist nicht schön, aber bei diesen Klemme geht das trotzden, da die 
Schrauben genug Druck aufbringen um die Adern durch die Hülse zu 
fixieren.

von idkfa (Gast)


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Also ich habe mir diese hier bestellt:

https://www.amazon.de/gp/product/B073TZ5BBG/ref=oh_aui_detailpage_o00_s00?ie=UTF8&psc=1

hätte ich in dieser Preiskategorie auch etwas ordentlich erhalten 
können?

von Meier (Gast)


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Horst schrieb:
> Bei Federzugklemmen dürfen Aderendhülsen nur verwendet werden, wenn sie
> richtig, also gasdicht verpresst sind. Bei der Verwendung einfacher
> Quetschzangen klemmt die Feder nur die Hülse und der Leiter kann
> rausrutschen.

Aha. Und was soll man anderes als eine Quetschzange verwenden? Alle 
Zangen die ich kenne quetschen die Hülsen, zumindest mehr oder weniger.

Die teure Crimpzange von Knipex macht auch nix anderes, außer dass das 
Ergebnis statt halbrund mit Kerbe eher quadratisch ist. Und spätestens 
beim zuschrauben ist das eh egal.

Wikipedia sagt:

> Unter Crimpen versteht man ein Fügeverfahren, bei dem zwei
> Komponenten durch plastische Verformung miteinander verbunden
> werden, beispielsweise durch Bördeln, Quetschen, Kräuseln oder
> Falten. Eine Crimpverbindung ist nur bedingt lösbar und kann bei
> Reparaturen nur mit geeignetem Werkzeug erneuert werden.

Aber ich gebe dir recht, für die Federzugklemmen darf man nicht alle 
Zangen verwenden. Ich glaube, da ging es aber um die Auflagefläche. 
Jenseits von großen Strömen und Querschnitten ist das aber total egal!

von Stephan (Gast)


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zumal viele Federzugklemmen Heute für Flex zugelassen sind wenn sie sich 
mit einem Werkzeug beim einführen der Litz öffnen läßt.

von Horst (Gast)


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Meier schrieb:
> Die teure Crimpzange von Knipex macht auch nix anderes, außer dass das
> Ergebnis statt halbrund mit Kerbe eher quadratisch ist.

Nein, richtige Crimpzangen verpressen die Adern mit den Hülsen gasdicht 
und mechanisch stabil.
Allerdings muß hier auch noch zwischen Aderendhülsen und echten 
Crimpverbindungen unterschieden werden.
Genaueres dazu findest Du in der EN 60352-2
Ob ein Klemme für feindrähtige Leiter tauglich ist oder nicht, findest 
Du in den Datenblättern des Herstellers.


Meier schrieb:
> Und spätestens beim zuschrauben ist das eh egal.
Zuschrauben ist bei den Federzugklemmen, um die es ging, nicht ganz 
einfach.

von Joachim B. (jar)


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von juergen (Gast)


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Ich finde, je kleiner desto besser!

Es muß keine Riesen-Zange sein! So viel Hebelkraft wird doch gar nicht 
benötigt? Wozu so ein unhandlich großes Stück Eisen benutzen?

Ich hatte mir mal, als derart Zangen nicht so recht verfügbar waren,
aus einer kleinen, kurzen Spitzzange eine Quetschzange selbst gebaut.
In einen Schenkel quer eine Kerbe eingefeilt, ein V, auf den anderen 
Schenkel das Gegenstück aufgeschweißt und passend spitz zugefeilt.

Da arbeite ich lieber mit als mit der inzwischen eingekauften Zange.

Auf Schönheit der Quetschung kommt es eh nicht an, da schließlich durch 
die Klemmschraube die Hülse sowieso "zermatscht" wird.

Die kleine Zange liegt im Sortimentskasten direkt auf den vielen 
Aderendhülsen. Da habe ich dann auch gleich alles zusammen, falls nötig.

...und ganz oben, der "Trumm", da muß ja jedes mal eingefädelt werden???

von juergen (Gast)


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Dann hier noch ein Foto.
Platzsparend und für gelegentliches Quetschen völlig ausreichend.

von Wolfgang (Gast)


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idkfa schrieb:
> Muss ich hier auch diese Hülsen verwenden oder darf ich das sogar nicht?

Zumindest mehrdrähtige Leiter kannst du problemlos direkt einklemmen. 
Bei feindrähtigen würde ich immer eine Aderendhülse drauf setzen.

von Eppelein V. (eppelein)


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Wolfgang schrieb:
> idkfa schrieb:
>> Muss ich hier auch diese Hülsen verwenden oder darf ich das sogar nicht?
>
> Zumindest mehrdrähtige Leiter kannst du problemlos direkt einklemmen.
> Bei feindrähtigen würde ich immer eine Aderendhülse drauf setzen.

Habe unter anderem diese im Einsatz 
http://www.klauke.com/micro/de/#powersense  EK 50ML

Verschiedene Einsätze bis 50mm²

MfG
Eppelein

von Oliver S. (phetty)


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Ich überlege, diese billigen Schraubklemmen durch Steckklemmen oder 
ähnliches zu ersetzen. Was kann man da verwenden?

von Uwe K. (pidhunter)


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Oliver S. schrieb:
> Ich überlege, diese billigen Schraubklemmen durch Steckklemmen oder
> ähnliches zu ersetzen. Was kann man da verwenden?

Ich habe seit gestern auch das Problem, daß bei den Sonoff Pro R1 die 
Federzugklemmen von derart schlechter Qualität sind, daß man über 2A den 
Klemmen nicht trauen kann. Eine ist bereits bei ersten Versuch gebrochen 
und dann ist garkeine Verbindung mehr möglich und der Leiter rutscht 
ohne Widerstand raus.

Die wirklich zuverlässigen Bunzhülsen samt Bunzzange sind vom Markt 
verschwunden, seit Klauke die isolierten Hülsen in Massen auf den Markt 
geworfen hat und seit dem rutschen die Leitungen gern wieder aus der 
Hülse. Die Bunzhülse hat im Gegensatz zur S8 Hülse noch eine weitere 
größere Kralle, die auf die Isolation gepresst wurde und bombenfest war. 
Selbst die DDR war verpflichtet alles mit Bunzhülsen zu pressen was ins 
Ausland geht, eben weil sie nicht abrutschen und es keine Reklamationen 
gibt.

Das Problem der Bunzzange war die Schwierigkeit die Klemmestelle 
berühungssicher auszuführen, da die Kralle über die Isolation eben 
herausgeragt hat und man Schrumpfschlauch drüber ziehen musste und das 
hielt auf und in der Industrie ist Zeit bares Geld - das war der Tod der 
besten Presshülse, die es auf dem Markt gab.

Bei eine aktiken Leuchter mit ca. 40 Fassungen, der noch mit Glühlampen 
bestückt werden soll, kommen da fast 2KW zusammen und der Leuchter ist 
dann so hell, daß es auch bei Glühlampen ordentlich blendet, aber für 
einen besonderen Festakt geht das - da kommen Halogen und LED's nicht 
mit, weil man die Wärme spürt, wie beim Blick in einen 1KW Baustrahler.

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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Uwe K. schrieb:
> Die wirklich zuverlässigen Bunzhülsen samt Bunzzange sind vom Markt
> verschwunden

gibts bei Juvelier
https://www.juwelier-maisenbacher.de/mediafile/100978505-02.jpg

aber deswegen buddelst du Threadleichen aus?

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