Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Modifizierung eines Casio FX 991 ES


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von Peter L. (csiofreak)


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Ich habe mich in letzter Zeit mit dem Taschenrechner Casio FX-991Es 
auseinander gesetzt, da er bei mir nur noch in der Ecke rumliegt. Ich 
habe einiges an Recherche in den gängigen Foren getätigt, um auf 
interessante Infos zu stoßen.
In vielen Beitragen taucht ein deutsches Video auf, wo ein Herr einen 
mit Bluetooth erweiterten FX-991Es präsentiert. Die Video sind heute 
nicht mehr aufzufinden, fast schon wie vom Erdboen verschluckt. (Wer sie 
aus welchem Grund auch immer noch hat, es wäre nett sie mit uns zu 
teilen)
Hier ein toter Link:

https://www.youtube.com/watch?v=yioQVOijuwU

Nach meinen Erinnerungen nutzte er ein HC-05 Bluetoothmodul, das er an 
drei Punkten an der Platine anschloss. Dem zufolge müsste man mit Uart 
(VCC,RX,TX) auf den Programmspeicher zu greifen können.(Auf der Platine 
ist zu wenig Spannung, um ein HC-05 Modul zu betreiben) Er 
implementierte ein Bluetooth-Chat Programm, zum Schreiben nutzte er SAC 
(standard ambiguous code). Und das ALLES mit Beweisvideos. Nun sind 
viele Nutzer der Foren scheinbar auf den Prozessor des Taschenrechners 
gekommen. Es soll sich scheinbar um eine OKI ML610901. Nach einfacher 
Google-Suche, fand ich schon als ersten Treffer ein Data-Sheet, das ich 
auch zu Verfügung stellen werde. Leider auf Japanische, aber der 
Google-Übersetzer tut seinen Job toll. Auf der zweiten Seite ist eine 
Abbildung zu finden. Einmal drei Pins I/O, dann 8 Pins Output und 8 Pins 
Input. Daher bin ich mir nicht mehr sicher, ob es sich um Uart handelt. 
Ich habe sehr wenig Erfahrung mit Mikrocontroller, geschweige den mit 
RISC, aber ich bin noch jung und würde gerne dazulernen. Ich würde gerne 
so eine Implementierung, wie in diesem Video schaffen.
Wenn es sich um Uart handelt, wie kann ich dann mit einem 
handelsüblichen PC, den Speicher auslesen? Wie erkenne ich die Bautrate? 
Welchen Assembler nutzt der Controller?

: Bearbeitet durch User
von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Selbst wenn das eine UART sein sollte (was das Datenblatt definitiv 
nicht nahelegt), warum sollte man darüber irgendwelchen Speicher 
auslesen können?

von Klaus R. (klaus2)


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...und hast du wirklich soviel Langeweile? :)

Klaus.

von Antitroller (Gast)


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Klaus R. schrieb:
> ...und hast du wirklich soviel Langeweile? :)
>
> Klaus.

Was soll dieser strunzblöde Kommentar?
Wo unterscheidet sich denn sein Projekt von den meisten anderen 
Hobby-Projekten?
Richtig, gar nicht.

Du hast offensichtlich Langeweile, denn zur Lösung seines Problems 
trägst Du nicht bei.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Peter L. schrieb:
> Einmal drei Pins I/O, dann 8 Pins Output und 8 Pins
> Input. Daher bin ich mir nicht mehr sicher, ob es sich um Uart handelt.

Da der MC im Casio keine serielle Schnittstelle in Hardware 
implementiert, bist du darauf angewiesen, das die Casio Jungs vor langer 
Zeit eine Soft-UART  in den ROM programmiert haben. Das solltest du 
erstmal rausfinden, indem du mit einem Oszi an den fraglichen Pins 
misst, während du den Taschenrechner bedienst. Wenn es sowas gar nicht 
gibt und das alles Fake war mit BT am Casio, kannst du das Projekt 
stoppen.

Peter L. schrieb:
> Wie erkenne ich die Bautrate?

Das ergibt sich mit dem Oszi, sobald du damit die Länge eines z.B. 
Startbits messen kannst.

: Bearbeitet durch User
von Peter L. (csiofreak)


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Hab leider nur ein Multimeter :(

von Cyblord -. (cyblord)


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Peter L. schrieb:
> Hab leider nur ein Multimeter :(

Du bist leider nicht gerüstet für ein solches Unterfangen. Weder von der 
Kompetenz her, noch von der Ausrüstung.

Warum fängst du nicht eine Nummer kleiner an?
Du kaufst eine fertige Mikrocontrollerplatine und programmierst erst mal 
die.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Peter L. schrieb:
> Hab leider nur ein Multimeter :(

Dann verschiebe die ganze Sache und besorge dir so ein kleines Oszi, 
entweder für den PC oder als Taschengerät.
Glaube mir, ohne Oszi hast du keine Chance.

von Antitroller (Gast)


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Matthias S. schrieb:
> Peter L. schrieb:
>> Hab leider nur ein Multimeter :(
>
> Dann verschiebe die ganze Sache und besorge dir so ein kleines Oszi,
> entweder für den PC oder als Taschengerät.
> Glaube mir, ohne Oszi hast du keine Chance.


Naja, für solche Zwecke reicht erstmal ein billiger China-Analyser. Ist 
vermutlich sogar besser geeignet als ein Oszi, da es ihm um mehrere 
Digital-Signale geht.

Z.B.:
https://www.aliexpress.com/item/USB-Logic-Analyzer-Device-Set-with-USB-Cable-24MHz-Sampling-Rate-8CH-MCU-ARM-FPGA-debug/32849300213.html

von Klaus R. (klaus2)


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Nochmal: Wenn man Zeit hat, kann man die sinnvoller für andere 
E-Hobby-Projekte verwenden als für dieses. Gibts nichts anderes, was du 
immer mal bauen wolltest? Vll etwas mit "praktischem" Bezug was dir im 
Alltag irgend ein Problem löst?

Klaus.

von sumo (Gast)


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Klaus R. schrieb:
> Nochmal:

Immer noch Langeweile?
Und immer noch nichts beizusteuern?

Beitrag #5318397 wurde vom Autor gelöscht.
von Peter L. (csiofreak)


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Klaus R. schrieb:
> Nochmal: Wenn man Zeit hat, kann man die sinnvoller für andere
> E-Hobby-Projekte verwenden als für dieses. Gibts nichts anderes, was du
> immer mal bauen wolltest? Vll etwas mit "praktischem" Bezug was dir im
> Alltag irgend ein Problem löst?
>
> Klaus.

Hab eine IoT-Anwendung mit einem Arduino als Seminararbeit in der Schule
entwickelt, also kleine Schritte hab ich schon gemacht. Ich hab halt die
Ressourcen nicht. Aber es findet sich für alles eine Lösung :)

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