Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Linux Kurse (LPIC) geben


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von J. W. (nuernberger)


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Die Bildungseinrichtung bietet Linux Kurse an:
https://www.ibb.com/kursblatt-fuer-arbeitssuchende/ibb-buxtehude/E-203-2.pdf
Rein virtuell, d.h. man setzt sich Headset auf, startet die 
Kurs-Software (allerdings nur unter Windows) und lehrt dann Linux mit ca 
3-8 Teilnehmern.

Die Vergütung ist 20€ pro 60min. (=45min Kurs leiten, 15min 
vor-/nachbereitung)
Das halte ich etwas niedrig.

Vor langer Zeit (ab 2005) habe ich mal Linux-Kurse an VHS gegeben, zu 
ähnlicher Vergütung, das hat mir Spass gemacht, alle Kursteilnehmer 
waren motiviert.
Ich konnte mir viele Soft-Skills einüben und lernen, würde sagen, das 
hat sich insgesamt rentiert, trotz der niedrigen Vergütung.

Hat jemand Erfahrung mit IBB?
Sind die Teilnehmer motiviert oder lernresistente 
Jobcenter-KandidatInnen
?

von Bb O. (bbox)


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Warum sollten dort JC Kandidaten ohne Grund aufschlagen? Das JC wird 
dort nicht freiwillig, die Kosten zur Verfügung stellen. Der Lohn ist 
okay. Keiner weiss, wie du didaktisch Inhalte vermittelst.

: Bearbeitet durch User
von J. W. (nuernberger)


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> Keiner weiss, wie du didaktisch Inhalte vermittelst.

Mit diesem Argument könnte man jedes Gehalt in den Keller treiben!

Keiner weiß bei einem Bewerber, wie er fachlich arbeiten kann.
Selbst wenn er beim VG super glänzt, kann er eine niete sein.
Das gibt es wirklich, selber mitbekommen.

Deshalb gibt es ja Probezeiten, und Kündigungsmöglichkeiten.

Wenn einer didaktisch nicht vermitteln kann, dann ist er nutzlos als 
Kursleiter, egal mit welchem Entgeld.

D.h. man geht davon aus, dass jemand das auch wirklich machen kann.

von Kommandozeile vor dem Frühstück für Alle! (Gast)


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> Rein virtuell, d.h. man setzt sich Headset auf, startet die
> Kurs-Software (allerdings nur unter Windows) und lehrt dann Linux mit ca
> 3-8 Teilnehmern.

oh the irony
Und woran wird geübt? Auf 'ner aufgemalten Tastatur?

Geht TV gucken nun auch schon als Kurs durch?

von J. W. (nuernberger)


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Man würde Linux in einer virtuellen Umgebung (Virtualbox) installieren, 
und das Fenster auf das Fenster (Vollbildschirm) der Kurs-Anwendung 
"Viona" ziehen, dann sehen alle Teilnehmer, was ich auf meinem (virt 
Linux) Desktop habe.

https://www.ibb.com/standort/ibb-viona-home

von Lukas (Gast)


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Kommandozeile vor dem Frühstück für Alle! schrieb:
> Und woran wird geübt? Auf 'ner aufgemalten Tastatur?

Kaum zu glauben aber ssh würde sogar über das Internet funktionieren.
Ein Linux in einer VM zum Downloaden geht sogar auch.

von Cyblord -. (cyblord)


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J. W. schrieb:
> Die Bildungseinrichtung bietet Linux Kurse an:
> https://www.ibb.com/kursblatt-fuer-arbeitssuchende/ibb-buxtehude/E-203-2.pdf
> Rein virtuell, d.h. man setzt sich Headset auf, startet die
> Kurs-Software (allerdings nur unter Windows)

Ich finde das illustriert das Problem mit Linux sehr schön. Ein Linux 
Kurs via Windows Software. Köstlich. Weiter so Linuxer, nicht aufhören 
mit dem Blamieren!

von NN (Gast)


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J. W. schrieb:
> Die Bildungseinrichtung bietet Linux Kurse an:
> https://www.ibb.com/kursblatt-fuer-arbeitssuchende/ibb-buxtehude/E-203-2.pdf

Ein sogenannter Träger wie IBB lebt überwiegend sehr gut von den
vielen Milliarden, die die Arbeitsagentur für "Massnahmen" raushaut.

Eine ganze Industrie hat sich hier auf Fort- und Weiterbildungen 
spezialisiert, deren Nutzen vielfach höchst umstritten ist. Für die
Qualität der Angebote interessiert sich kaum jemand. Es geht
eigentlich nur darum, die Arbeitslosen aus der offiziellen Statistik
herauszubekommen.

von J. W. (nuernberger)


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NN schrieb:
>
> Ein sogenannter Träger wie IBB lebt überwiegend sehr gut von den
> vielen Milliarden, die die Arbeitsagentur für "Massnahmen" raushaut.
>

das denke ich auch.
Das meiste Geld wird bei den Betreibern der Einrichtung hängen bleiben.
Ähnlich wie Altersheime. Sehr teuer für die Nutzer, aber Personal 
(Altenpflegerinner) ganz billig abspeisen.

von Schreiber (Gast)


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J. W. schrieb:
> Die Vergütung ist 20€ pro 60min. (=45min Kurs leiten, 15min
> vor-/nachbereitung)
> Das halte ich etwas niedrig.

20€ sind durchaus im Bereich des Üblichen.
Lästig ist nur, dass es sich um eine Freiberufliche Tätigkeit handelt, 
man "darf" die Einnahmen also mit seinem persönlichen Steuersatz 
versteuern und wird ab einer bestimmten Grenze 
Rentenversicherungspflichtig(!!!)

Viel eleganter und lukrativer wäre das ganze auf pauschalversteuerter 
450€-Basis. Da hat man dann nur ca. 4% AN-Anteil für die 
Rentenversicherung.

Bb O. schrieb:
> Warum sollten dort JC Kandidaten ohne Grund aufschlagen? Das JC wird
> dort nicht freiwillig, die Kosten zur Verfügung stellen.

Teilweise weil man mit 1€-Jobs und Weiterbildungsmaßnahmen die Statistik 
schönen kann. Und wenn der Sachbearbeiter eine entsprechende Zielvorgabe 
bekommt...

von doppelt genervt (Gast)


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Schreiber schrieb:

> Lästig ist nur, dass es sich um eine Freiberufliche Tätigkeit handelt,
> man ... wird ab einer bestimmten Grenze
> Rentenversicherungspflichtig(!!!)

Wann werden die Pfeifen hier endlich mal lernen, iher virtuelle Fresse 
zu halten, bis sie genau wissen, was sie da fabrizieren?

Das ist völliger Quatsch. Niemand wird als Freiberufler automatisch 
Rentenvesicherungspflichtig. Nur die, die von den 
Sozialversicherungsträgern als versicherungspflichtige Selbständige 
eingestuft werden, d.h. man hat versucht, Dich als Scheinselbständigen 
einzustufen, hat das aber nicht geschafft und geht jetzt "nur" an Dich 
heran.

Ansonsten (also solange man die Kriterien der "echten" Selbständigkeit 
erfüllt) darf ein Freiberufler so viel verdienen wie er will, ohne in 
die GRV reinzumüssen (noch. An der Ecke wird schon seit Jahrzehnten 
gemeisselt. Bislang noch erfolglos).

Meine Güte, man sollte doch denken, dass Leute in diesem hochgebildeten 
Land nicht irgendeinen Scheissdreck ungefiltert weiterplappern, den sie 
irgendwo mal gehört haben!

von Schreiber (Gast)


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doppelt genervt schrieb:
> Wann werden die Pfeifen hier endlich mal lernen, iher virtuelle Fresse
> zu halten, bis sie genau wissen, was sie da fabrizieren?
>
> Das ist völliger Quatsch. Niemand wird als Freiberufler automatisch
> Rentenvesicherungspflichtig. Nur die, die von den
> Sozialversicherungsträgern als versicherungspflichtige Selbständige
> eingestuft werden, d.h. man hat versucht, Dich als Scheinselbständigen
> einzustufen, hat das aber nicht geschafft und geht jetzt "nur" an Dich
> heran.

Manchmal sollte man besser selber die Fresse hlten und erstmal 
nachlesen. Zum Beispiel bei der Rentenversicherung:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/1_Lebenslagen/02_Start_ins_Berufsleben/03_Existenzgruender/01_Selbststaendig_und_pflichtversichert/selbststaendig_und_pflichtversichert_node.html

Für Selbstständige und Freiberufler, die eine Lehrende Tätigkeit ausüben 
gibt es nämlich eine Sonderregelung(!), das hat nichts mit 
Scheinselbstständigkeit zu tun.

von NaN (Gast)


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J. W. schrieb:
> Sind die Teilnehmer motiviert oder lernresistente
> Jobcenter-KandidatInnen
> ?
Bei diesem speziellen Thema ... Also
jemand der offenbar nicht in der Lage ist, sich wenigstens mal etwas 
runter zu laden (livecd o.Ä.) und ein paar Suchbegriffe einzutippen ist 
sicherlich hoch motiviert und Lernbereit...

von Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)


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Als Freiberufler zu wenig bezahlt. Wenn du noch Student bist wirds 
gehen.

von J. W. (nuernberger)


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Habe abgesagt. Im Vertrag gab es einen Paragrafen
1
Der/die Auftragnehmer/in ist mit der Speicherung und Nutzung seiner/ihrer personenbezogenen Daten durch den Auftraggeber einver-
2
standen, sofern dies der ordnungsgemäßen Durchführung des Vertrags dient. Er/sie ist ebenfalls damit einverstanden, dass der Auf-
3
traggeber diese Daten auf Anforderung an Dritte, z.B. die Bundesagentur für Arbeit, JobCenter oder sonstige öffentliche Auftraggeber ...

da kann ich nicht mitmachen.
Ausverkauf der persönlichen Daten.
Was sagt der Datenschutz zu sowas?

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