Was qualifiziert eine Antenne für bestimmte Frequenz?

Gast #5314808
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Welche Eigenschaften einer Antenne entscheiden darüber für welche 
Frequenz/en es am besten geeignet ist?

Als Beispiel etwa die Teleskop-Antenne ANT500, die für Frequenzen von 75 
MHz bis 1 GHz geeignet sein soll.

Ich habe von alten Geräten ähnliche bzw. im Prinzip genau so gebaute 
Telekskop-Antennen in unterschiedlichen Größen.
Sind die auch für den oben genannten Frequenzbereich geeignet?
Die ANT500 kostet über 30€. Was rechtfertigt den Preis gegenüber eine 
handelsübliche günstige Teleskop-Antenne?
Gast #5314830
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Vereinfacht gesagt ist die Dimension fuer die Frequenz zustaendig. 
Breitbandantennen, zB 75MHz-1GHz sind nicht trivial. Das muesste eine 
Log-Antenne sein. Was den Preis rechtfertigt ? Abgesehen, von Angebot 
und Nachfrage, die Spezifikationen.
#5314871
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IntFunk1 schrieb:
> Als Beispiel etwa die Teleskop-Antenne ANT500

Die kenne ich nicht, aber im Prinzip sind solche Breitbandangaben bei 
Antennen eher für Empfänger ( Funkscanner ) gemacht.

Natürlich empfängt eine Teleskopantenne -und jede andere- auf allen 
Frequenzen irgendwas.

Für den Sendefall gilt das gleiche, aber da sollte die Anpassung schon 
stimmen, sonst gefällt das der Sendeenstufe nicht.
Das zu erklären ist schon etwas aufwändiger.

Generell ist es die elektrische Länge der Antenne, die den Bezug zur 
gewünschten Frequenz herstellt.

Z.B. ca.75cm für Lambda/4 bei 100 MHz.
Also hat man bei 100 MHz eine Wellenlänge von 300cm.
Eine handliche Antenne, die zudem gut an die in der Funktechnik üblichen 
50 Ohm Impedanz passt, ist Lambda/4.

Befasse Dich mit den Schlagworten Resonanz und Anpassung, dann wird es 
klarer.
Moderator Persönliche Seite #5315239
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Stefan M. schrieb:
> Eine handliche Antenne, die zudem gut an die in der Funktechnik üblichen
> 50 Ohm Impedanz passt, ist Lambda/4.

Vorsicht: damit sie das hat, muss sie eine Massefläche unter sich
haben, die mindestens lambda/2 im Durchmesser ist.  Auch ist mir so,
dass der Fußpunktwiderstand dann eher bei 37 Ω liegt.  Man kann die
Massefläche auch durch einzelne entsprechend lambda/4 lange Stäbe
ersetzen, und wenn man diese nach unten abwinkelt, gibt es irgendwo
einen Punkt, wo der Fußpunktwiderstand dann wirklich gegen 50 Ω geht.
Eine solche Antenne nennt man "Groundplane", wenngleich das etwas
irreführend ist: eine "ground plane" wäre ja eigentlich die genannte
durchgehende Massefläche.

Hilft natürlich alles nicht viel für eine Breitbandantenne.
#5317001
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Man möchte aus der Antenne möglichst alle empfangene Hochfrequenzenergie 
in den Verstärker schicken. Der hat irgendeinen Eingangswiderstand, die 
Antenne hat als Spannungs- oder Stromquelle ebenfalls einen 
Innenwiderstand. Zur maximalen Leistungsabgabe müssen beide gleich große 
Realwiderstände haben (und der Imaginärteil sich aufheben, also ein L 
und C die bei der Sollfrequenz in Resonanz sind).

Ein anderes Kriterium ist allerdings die Rauschanpassung. Für besten 
Rauschabstand gilt meistens eine andere Impedanz als zur 
Leistungsanpassung. Empfänger optimiert man eher auf Rauschen, Sender 
auf Leistung.

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