Forum: Offtopic Hermes hat mein Paket "verloren" Gibt es eine Chance auf Erstattung des Warenwerts?


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von IncreasingVoltage .. (increasingvoltage)


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Hi,

die von Hermes bemühen sich mal wieder, ihren Ruf aufrecht zu erhalten.

Habe auf ebay was gebrauchtes gekauft und das ganze ist im Versand 
irgendwo wohl "auf Strecke geblieben".

Wie stehen die Chancen, dass eine Verlustmeldung des Pakets mir mein 
Geld wieder verschafft? Ich habe Bedenken, dass die sich mit allen 
Ausreden und Klauseln gegen jegliche Schadenerstattung wehren werden. 
Was sollte ich unbedingt beachten, wenn ich die Verlustmeldung dort 
mache?

Und was wollen die hier haben? "Nachweis der Verkaufs- bzw. 
Kaufbestätigung(en).
Die Auktions- oder Artikelnummer ist nicht ausreichend!"

Wollen die den Link zur Auktion oder wie kann ich denen beweisen, dass 
dies die Auktion war, dessen Ware im Paket war?


Durfte jemand von euch schon mal ähnliche/selbe Erfahrungen machen? Wie 
ist es gelaufen?

Interessanter weise ist der Paketstatus aber "Zugestellt".

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Sie ist ja offenbar zurückgegangen, oder?

Du solltest dich an den Verkäufer halten: er ist ja der Kunde des 
Versandunternehmens, nicht du: er bezahlte ja auch dafür.  Er muss also 
einen Nachforschungsauftrag bei denen stellen.

von Carsten S. (dg3ycs)


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Hi,

IncreasingVoltage .. schrieb:
> Wollen die den Link zur Auktion oder wie kann ich denen beweisen, dass
> dies die Auktion war, dessen Ware im Paket war?

Nein, ein Link zur Auktion reicht denen gerade NICHT!
Aus einem Auktionslink ist ja nur zu erkennen das EIN Artikel verkuaft 
wurde, aber NICHT das DU der Käufer dieses Artikels warst.

Was die wollen ist ein Schritt weiter...
Also etwas aus der tatsächlichen Kaufabwicklung.
Beispielsweise die Bestätigungsmail von ebay oder wenn vorhanden die 
Rechnung vom Verkäufer. Oder notfalls ein Screenshot aus der internen 
KAufabwicklung von Ebay.
Wenn man es ganz Hieb- un Stichfest machen will dazu dann der Nachweis 
der erfolgten Überweisung oder Paypal-Zahlung o.ä.

Dieses Ansinnen ist m.E. auch noch völlig Legitim!

Was ich jetzt aber nicht weiß ist ob DU überhaupt deine Ansprüche selbst 
durchsetzen kannst. Bei HErmes hatte ich damit noch nicht zu tun.

Üblicherweise ist der Versanddienstleister ja nur dem VERTRAGSPARTNER 
gegenüber Ersatzpflichtig. Und Vertragspartner ist derjenige der den 
Versandauftrag erteilt hat. Üblicherweise also derjenige der das Porto 
zahlt.

In den allermeisten Fällen ist somit der Versender derjenige der seine 
Ansprüche geltend machen kann und dieser muss dich dann entschädigen.
Evtl. könnte man höchstens über eine Abtretung da selbst das Heft in die 
Hand nehmen. (Sofern das nicht wirksam ausgeschlossen wurde)

Als Empfänger hat man nur Ansprüche wenn man die Abholung selbst 
beauftragt hat.

Kann natürlich sein das Hermes das etwas unkomplizierter macht und 
lediglich die Sicherheit haben will das nicht der Versender ebenfalls 
dann Ansprüche anmeldet. (Also auch mit dir verhandelt wenn der 
Versender bestätigt du die Sache regeln sollst und er keine Forderungen 
mehr stellen wird)

War aber zumindest bis vor kurzem bei den meisten (allen?) Paketdiensten 
praktisch unmöglich das so einfach zu Regeln. Die haben stur darauf 
bestanden das der Vertragspartner den kompletten Ablauf macht. Eine 
einfache formlose Abtretung durch einfache Bestätigung des Absenders war 
nicht möglich.
Und der formal korrekte Weg wäre für jede der beiden Seiten alleine 
schon aufwändiger gewesen als die Abwicklung des gesamten Vorgangs im 
normalen Verfahren durch den Absender alleine.

Gruß
Carsten

: Bearbeitet durch User
von IncreasingVoltage .. (increasingvoltage)


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Sorry, habe total vergessen das zu erwähnen.

Der Verkäufer ist über die Probleme in Kenntnis gesetzt worden und hat 
auch schon bei Hermes nachgehakt, allerdings ist eine Antwort vor 
nächster Woche nicht zu erwarten. Nicht, dass z.B. eine Frist zur 
Verlustmeldung in der Zeit abläuft und alle Ansprüche entfallen.

Und danke Carsten (und natürlich auch Jörg) für die Hilfe. Der Versender 
bzw. Vertragspartner wird sich höchstwahrscheinlich drum kümmern.

Interessant wäre nur, ob Hermes sich auf Schadensansprüche einlässt. Nur 
weil die Möglichkeit theoretisch besteht bedeutet das noch lange nichts.

Bei dem Laden bleibt immer der fade Beigeschmack...

von Carsten S. (dg3ycs)


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IncreasingVoltage .. schrieb:
> Interessant wäre nur, ob Hermes sich auf Schadensansprüche einlässt. Nur
> weil die Möglichkeit theoretisch besteht bedeutet das noch lange nichts.

Bei komplett verschwundenen Paketen sind die Chancen bei allen 
Versendern relativ gut. Es muss halt glaubhaft sein. Der angegebene 
Inhalt zu Größe und Gewicht des Paketes passen usw.
Teilweise muss man wegen Versandmethode und Nachweisart aufpassen, sonst 
hat man die Arschkarte wenn das Pakete noch auf dem Weg zwischen 
Abgabestelle und erstem Paketzentrum verschwindet...

Aber wenn es tatsächlich gelaufen ist und dann noch wie hier scheinbar 
zwischen zwei Logistikzentren verschwindet gibt es nicht viel worauf die 
sich berufen können.
So lange es da keine Widersprüche im geschilderten Vorgang gibt werden 
die nach laaanger Wartezeit (Das Paket könnte ja doch noch auftauchen!) 
irgendwann zahlen.

Was immer sehr kompliziert und in vielen Fällen nahezu aussichtslos ist, 
das ist ein Schadensersatz wegen beschädigter Pakete.
So lange du kein Beweisvideo samt eidesstadtlicher Aussage von 3 
männlichen oder 7 weiblichen Zeugen hast das der CEO höchstpersöhnlich 
nur aus Spass mit einem LeoII mindestens fünf mal über dein Paket 
gebrettert ist gibt es da kaum eine Chance etwas zu erhalten.
Da heist es dann nun "ungenügend Verpackt" selbst wenn das Paket ganz 
offensichtlich von einem KFZ überrollt worden sein muss. Und selbst die 
teurere DHL ist da bei diesen Spielchen mit "schlecht Verpackt" ganz 
vorne mit dabei.

Gruß
Carsten

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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IncreasingVoltage .. schrieb:
> Habe auf ebay was gebrauchtes gekauft und das ganze ist im Versand
> irgendwo wohl "auf Strecke geblieben".

Warte mal noch ein paar Tage ab. Ich habe es schon erlebt, dass ein 
irregeleitetes Hermes-Paket geschlagene 2 Wochen gebraucht hat, bis es 
wieder zurück beim Absender angekommen ist.

: Bearbeitet durch Moderator
Beitrag #5316497 wurde vom Autor gelöscht.
von Marko ⚠. (mos6502) Benutzerseite Flattr this


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Carsten S. schrieb:
> Was immer sehr kompliziert und in vielen Fällen nahezu aussichtslos ist,
> das ist ein Schadensersatz wegen beschädigter Pakete.
> So lange du kein Beweisvideo samt eidesstadtlicher Aussage von 3
> männlichen oder 7 weiblichen Zeugen hast das der CEO höchstpersöhnlich
> nur aus Spass mit einem LeoII mindestens fünf mal über dein Paket
> gebrettert ist gibt es da kaum eine Chance etwas zu erhalten.
> Da heist es dann nun "ungenügend Verpackt" selbst wenn das Paket ganz
> offensichtlich von einem KFZ überrollt worden sein muss. Und selbst die
> teurere DHL ist da bei diesen Spielchen mit "schlecht Verpackt" ganz
> vorne mit dabei.

Kann ich nur bestätigen. Die Antwort, die man sinngemäß in solchen 
Fällen von DHL bekommt (nach mehreren Wochen Bearbeitungszeit):

"Ätsch, du kriegst keinen Cent von uns. Die Ware war nicht gut genug 
verpackt. Beweis: sie ist kaputt. Denn wäre sie besser verpackt gewesen, 
wär sie ja nicht kaputt. *Nasedreh*"

von Holm T. (Gast)


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Ich habe ein ähnliches Problem mit Hermes derzeit an der Backe.
Ich habe Firmware für eine Sensorhardware entwickelt und vom 
Auftraggeber gestellte Prototypen fertig programmiert und verdrahtet an 
diesen zurück geschickt in einem Hermes Päckchen, mit 500 Euro 
versichert, das war Anfang Dezember. Hermes hat erst Niemanden 
angetroffen und dann in einer Garage zugestellt, welche Garage ist nicht 
nachvollziehbar, das Päckchen ist weg und Hermes kann es nicht wieder 
auftreiben.
Ich habe mehrfach in deren Callcenter angerufen..abwimmeln und 
Inkompetenz sind da der Standard, einen Kontakt zu Verantwortlichen kann 
nicht hergestellt werden, es gibt nur dieses Callcenter. Anrufe in der 
Firmenzentrale in HH sind sinnlos.

Ich habe eine Schadensmeldung ausgefüllt und abgesendet, danach 
passierte wochenlang einfach Nichts. Nach einiger Drängelei meinerseits 
machte man mich aufmerksam das man überlastet sei und das das bis zu 8 
Wochen dauern könne.
Vorige Woche kam eine Mail, man erstattet mir einen Wert von 50 Euro, 
der nachgewiesene Gestehungspreis lag oberhalb 1500 Euro.

..ok, ich bin noch nicht ganz fertig mit Denen.

Gruß,

Holm

von Maik .. (basteling)


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Wenn es einen Versender gibt, den ich nicht beauftrage, dann diesen, der 
wie ein eitriger Ausschlag an der Lippe heißt...

Die schaffen es noch nichteinmal eine 30cm hohe Hausnummer zu erkennen. 
Direkt an der Straße.

Wenn ich mir dann die verrosteten und vermüllten Vehikel der vermutlich 
bis auf den letzten Cent ausgepressten Subunternehmer ansehe. Die dann 
zu unmöglichsten Urzeiten ankommen. Nein - Sklavenhaltung ist nicht 
meins.

Lokal hat sich das hier mittlerweise gebessert. Aber wenn ich 
irgendetwas mit diesem Laden zugesendet bekomme - und den Versandweg 
vorher nicht gerochen und verhindert habe - sind Verzögerungen die 
Regel.

Meist ist "billig" am Ende doch "Teurer".



Ich hatte letztens auch die Diskussion mit einem 
Oldtimerteileliferanten. Das war - wo der Paketdienst die Hausnummer 
nicht gefunden hat. Dieser Versendet Ersatzteile für BMW und EMV 
Vorkriegsoldtimer (also keine notleidenden Käufer) und diese nörgeln an 
den Versandkosten und wollen dann da so billig wie möglich.

Ende vom Lied war, dass ich mir die wichtigsten sofort benötigten 
Dichtungen die im zurückgegangenen Paket enthalten waren einfach ein 
zweites mal gekauft habe,und fix per DHL schicken lies.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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IncreasingVoltage .. schrieb:
> Durfte jemand von euch schon mal ähnliche/selbe Erfahrungen machen? Wie
> ist es gelaufen?

Hier schlug vor einige Jahren mal ein Paket mit einer zerstörten Bürette 
auf. Nach Foto und Angabe des Kaufpreises inkl. Ebay-Nummer gab es von 
Hermes anstandslos das Geld zurück, allerdings ausdrücklich nur aus 
Kulanz.

Beim Preis würde ich bei der Wahrheit bleiben. Taucht das Paket nämlich 
doch nochmal (zerstört etc.) auf und die Angaben sind überhöht, könnte 
das eventuell sonst Probleme geben.

Trotzdem würde ich nie per Hermes versenden. So ein Geschäftsmodell 
unterstützen wir nicht, mal von den Auslieferungszeiten ganz abgesehen: 
hier wurde schon abends um halb zehn geklingelt. Man kann überhaupt 
nicht abschätzen, wann der Bote hier eintrifft, weil die offenbar immer 
andere Routen fahren und natürlich auf Grund der kurzen 
Subunternehmerschaft keine Erfahrung sammeln können.

Unser UPS-Mensch kommt immer zwischen 10 und 12 Uhr. Die Pakete sind 
in einwandfreiem Zustand und stinken nicht nach Rauch, der Mann stinkt 
auch nicht und er pinkelt auch nicht an den Transporterreifen (bei 
Hermes alles schon gehabt ...)

: Bearbeitet durch Moderator
von Marco H. (damarco)


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Holm T. schrieb:
> Vorige Woche kam eine Mail, man erstattet mir einen Wert von 50 Euro,
> der nachgewiesene Gestehungspreis lag oberhalb 1500 Euro.
>
> ..ok, ich bin noch nicht ganz fertig mit Denen.
>
> Gruß,
>
> Holm

Selbst schuld da nicht ausreichend Versichert. Mehr wie 500€ wird nicht 
drin sein es sei denn du verklagt SUB Unternehmer denn dieser hat die 
Sendung nicht zugestellt. Die sind auch Versichert aber nicht gegen den 
schaden sondern gegen die Kosten solcher Verfahren.  Das ist der 
wirkliche Witz an der Sache. In einigen Fällen helfen Anzeigen ...

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Holm T. schrieb:
> <Ärger mit Hermes>
>
> Vorige Woche kam eine Mail, man erstattet mir einen Wert von 50 Euro,
> der nachgewiesene Gestehungspreis lag oberhalb 1500 Euro.

Das ist dann aber ein Fall von "selbst Schuld". Für so etwas wählt man 
einen seriösen Versender (mindestens DHL, besser UPS), auch wenn er 
teurer ist und versichert entsprechend. Die Leute halten sich auch an 
die Zustellungszeiten und legen die Pakete nicht einfach irgendwo ab 
(ist uns jedenfalls noch nie passiert, weder als Sender noch als 
Empfänger). Kostet halt ein paar Euro mehr.

Man sieht doch, wie Sendungen, die per Hermes bei einem selbst ankommen, 
behandelt werden.

Ich weiss gar nicht, wieviele verschiedene Auslieferer wir bei Hermes 
schon hatten. Bei UPS ist es immer noch der, der auch vor 10 Jahren 
schon auslieferte.

> ..ok, ich bin noch nicht ganz fertig mit Denen.

Viel Erfolg - obwohl ich keine große Hoffnung habe.

Naja, ansonsten würde ich es als Lebenserfahrung verbuchen.

: Bearbeitet durch Moderator
von Robert L. (lrlr)


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wie hast denn bezahlt?

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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IncreasingVoltage .. schrieb:
> was gebrauchtes gekauft und das ganze ist im Versand
> irgendwo wohl "auf Strecke geblieben".

mal ne Frage:
wie hast Du die Adresse angegeben?

Arbeitgeber
z.Hd Du selbst?

wenn man das so macht, kann man davon ausgehen,
dass das die Diebstahlrate in die Höhe treibt.

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Maik .. schrieb:
> Wenn es einen Versender gibt, den ich nicht beauftrage, dann diesen, der
> wie ein eitriger Ausschlag an der Lippe heißt...
>
> Die schaffen es noch nichteinmal eine 30cm hohe Hausnummer zu erkennen.
> Direkt an der Straße.

Ich habe schon alles mit allen Paketdiensten erlebt. Die geben sich da 
nichts, auch DHL nicht. Die ganze Branche ist komplett und durchgehend 
verrottet.

Wer möchte kann seinen Unmut bei der Verbraucherzentrale 
https://www.post-aerger.de/ abladen. Das hilft der Verbraucherzentrale 
ein Gesamtbild zu bekommen.

> Wenn ich mir dann die verrosteten und vermüllten Vehikel der vermutlich
> bis auf den letzten Cent ausgepressten Subunternehmer ansehe.

Das hast du mittlerweile bei fast allen.

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Frank M. schrieb:

> Warte mal noch ein paar Tage ab. Ich habe es schon erlebt, dass ein
> irregeleitetes Hermes-Paket geschlagene 2 Wochen gebraucht hat, bis es
> wieder zurück beim Absender angekommen ist.

Ich habe mal eine DHL-Sendung erhalten, die war in einem mehrfach 
gebrauchten Karton verpackt. Da klebten jede Menge alte Barcodes drauf, 
was zur Folge hatte, dass das Paket zwischen mehreren Paketzentren 
oszillierte. Das war dann zwei Monate unterwegs bis es endlich ankam.

Seitdem habe ich mir angewöhnt, alte Barcodes und Laufzettel mit einem 
Edding unlesbar zu machen.

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Marco H. schrieb:

> Selbst schuld da nicht ausreichend Versichert. Mehr wie 500€ wird nicht
> drin sein es sei denn du verklagt SUB Unternehmer denn dieser hat die
> Sendung nicht zugestellt.

Vorsicht. Wenn du 501 Euro in ein zu 500 Euro versichetes Paket packst, 
gibt es nicht etwa 500 Euro und einer ist Verlust, sondern die 
Versicherung lehnt komplett die Haftung ab und es gibt gar nichts.

AGB lesen, da stecken öfter solche Fallen drin.

von Anja Zoe C. (zoe)


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Hannes J. schrieb:

> Ich habe schon alles mit allen Paketdiensten erlebt. Die geben sich da
> nichts, auch DHL nicht. Die ganze Branche ist komplett und durchgehend
> verrottet.

Meiner Erfahrung nach ist das lokal sehr unterschiedlich, vermutlich 
eben sehr vom jeweiligen Zusteller abhängig.
Hier zum Beispiel ist DPD ein Garant dafür, daß Sendungen nie ankommen, 
Hermes gut wenn es an den Paketshop geliefert wird und DHL eigentlich 
narrensicher.

Bei meinem vorigen Wohnort war die Wertung durchaus anders.

von Uhu U. (uhu)


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Anja zoe C. schrieb:
> Hier zum Beispiel ist DPD ein Garant dafür, daß Sendungen nie ankommen,

Für derlei Geschichten schein DPD ein Häufungspunkt zu sein... Die haben 
zwar ein tolles Trackingsystem - wenn es denn funktioniert - stellen 
aber auch Pakete gerne per EMail zu: "Haben Sie nicht angetroffen...", 
obwohl man den ganzen Tag zu Hause war.

von Anja Zoe C. (zoe)


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Ich hatte eher das Problem, daß Sendungen als zugestellt deklariert 
wurden aber eben nicht zugestellt waren. Auf Nachfrage des Absenders 
wurde dann als Unterschrift des Empfängers ein "JD" oder "Gufu" 
angegeben. Sehr lustig, hat allen Beteiligten jedoch nur Aufwand und 
Ärger ein- und mich um ein Weihnachtsgeschenk gebracht.

von Thomas G. (Firma: Frickelhauptquartier) (taximan)


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von K. J. (Gast)


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Thomas G. schrieb:
> Na ja:
> 
https://m.focus.de/finanzen/um-kosten-zu-sparen-hermes-will-keine-pakete-mehr-an-die-haustuer-liefern-sondern-verfolgt-ganz-neue-strategie_id_8471983.html

Das ist aber auch nicht besser, wenn ich so sehe wie die Pakete in 
Kiosken oder Imbissen rumliegen weil dafür kein Platz ist, bei einem 
Kiosk bei mir liegen die den halben tag Draußen rum, und jeder kann sich 
die mitnehmen oder sie werden Nass ...

Ich halte das für ne Fehlentwicklung die kleinen Läden mit immer mehr 
Dienstleitungen zu überfrachten, die sind teilweise jetzt schon 
vollkommen überfordert, da muss ein anderes System her, oder halt bei 
Läden die damit klar kommen z.b. Tankstellen oder Discounter ...

von Holm T. (Gast)


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Marco H. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Vorige Woche kam eine Mail, man erstattet mir einen Wert von 50 Euro,
>> der nachgewiesene Gestehungspreis lag oberhalb 1500 Euro.
>>
>> ..ok, ich bin noch nicht ganz fertig mit Denen.
>>
>> Gruß,
>>
>> Holm
>
> Selbst schuld da nicht ausreichend Versichert. Mehr wie 500€ wird nicht
> drin sein es sei denn du verklagt SUB Unternehmer denn dieser hat die
> Sendung nicht zugestellt. Die sind auch Versichert aber nicht gegen den
> schaden sondern gegen die Kosten solcher Verfahren.  Das ist der
> wirkliche Witz an der Sache. In einigen Fällen helfen Anzeigen ...

Was fürn Quatsch. Die 500€ hätte ich mir ja gefallen lassen und bei 
Verlust auch einkalkuliert. Wie kommst Du auf den Trichter mit dem 
"Selbst schuld" wenn die nur 50 bezahlen wollen?

Gruß,

Holm

von Holm T. (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> <Ärger mit Hermes>
>>
>> Vorige Woche kam eine Mail, man erstattet mir einen Wert von 50 Euro,
>> der nachgewiesene Gestehungspreis lag oberhalb 1500 Euro.
>
> Das ist dann aber ein Fall von "selbst Schuld". Für so etwas wählt man
> einen seriösen Versender (mindestens DHL, besser UPS), auch wenn er
> teurer ist und versichert entsprechend.

Noch so einer mit verrückten Ideen.
Hermes war hier bisher extrem zuverlässig, die Mädels die hier 
ausliefern (100% Mädels) sind ordentlich gekleidet in blauer Uniform, 
und die "Hundefänger" sind weiß und mit Hermes beschriftet.

Ärger hatte ich mit denen exakt 3 mal, einmal mit einer Sendung nach 
Thüringen ("Niemand angetroffen" und beim 2. Mal "Adresse existiert 
nicht") sowie 2 Mal bei Sendungen Richtung Hannover, die oben 
beschriebene Sendung ist die 2.

> Die Leute halten sich auch an
> die Zustellungszeiten und legen die Pakete nicht einfach irgendwo ab
> (ist uns jedenfalls noch nie passiert, weder als Sender noch als
> Empfänger). Kostet halt ein paar Euro mehr.
>

Ich habe in meiner vorherigen Firma u.A. Massenversand mit DHL gemacht, 
später hatte ich einen Versandvertrag mit GLS, den ich dann auch in 
meine eigene Firma übernommen habe bis die auf die Idee kamen ein 
Kundenkonto mit eine Grundgebühr einführen zu wollen.
DPD geht hier gar nicht die treffen mich nie an und kommen Tage später 
wieder obwohl ich zu Hause bin. UPS ist ok, TNT ebenfalls.

...DHL? Naja. Der Einzige Laden der Pakete zerkloppt bei Kunden 
ausliefert und dann auf die Idee kommt der Kunde solle das wieder 
einpaqcken, zur DHL tragen und an ein Reklamationszentrum einschicken, 
man bekäme dann in ca. 4 Wochen Bescheid...!?!?
Die spinnen wohl total.

> Man sieht doch, wie Sendungen, die per Hermes bei einem selbst ankommen,
> behandelt werden.

Damit habe ich keine Probleme.
>
> Ich weiss gar nicht, wieviele verschiedene Auslieferer wir bei Hermes
> schon hatten. Bei UPS ist es immer noch der, der auch vor 10 Jahren
> schon auslieferte.

UPS hat mich mal "zum helfen beim Ausladen" geholt und mich dann prompt 
mit 4 Paketen mit neunen 20" Monitoren am Bordstein stehen lassen... 
glaube mir, sowas merkt man sich ein paar Jahre..auch wenn der Fahrer 
mittlerweile in Rente ist.

>
>> ..ok, ich bin noch nicht ganz fertig mit Denen.
>
> Viel Erfolg - obwohl ich keine große Hoffnung habe.
>
> Naja, ansonsten würde ich es als Lebenserfahrung verbuchen.

Ich laß das den Anwalt klären.

Gruß,

Holm

von Holm T. (Gast)


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soul e. schrieb:
> Marco H. schrieb:
>
>> Selbst schuld da nicht ausreichend Versichert. Mehr wie 500€ wird nicht
>> drin sein es sei denn du verklagt SUB Unternehmer denn dieser hat die
>> Sendung nicht zugestellt.
>
> Vorsicht. Wenn du 501 Euro in ein zu 500 Euro versichetes Paket packst,
> gibt es nicht etwa 500 Euro und einer ist Verlust, sondern die
> Versicherung lehnt komplett die Haftung ab und es gibt gar nichts.
>
> AGB lesen, da stecken öfter solche Fallen drin.

..zieht nicht, weil sie 50 gezahlt haben und damit die Haftung 
prinzipiell anerkannt.

Gruß,

Holm

von (prx) A. K. (prx)


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Wenn es nicht in den Briefkasten passt und eine getrennte Lieferadresse 
möglich ist, lasse ich oft an den Arbeitsplatz zustellen. Hat auch den 
Vorteil, dass "war keiner da" nicht zieht.

: Bearbeitet durch User
von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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>...lasse ich oft an den Arbeitsplatz zustellen.

Da muß der Arbeitgeber aber mit einverstanden sein. Sonst kann es da 
Ärger geben.

von (prx) A. K. (prx)


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Kara B. schrieb:
>>...lasse ich oft an den Arbeitsplatz zustellen.
>
> Da muß der Arbeitgeber aber mit einverstanden sein. Sonst kann es da
> Ärger geben.

Natürlich. Es gibt bei uns auch die Möglichkeit, gegen Portoabrechnung 
private Pakete per DHL über die Firmenpoststelle zu versenden. Für die 
Firma hat beides den Vorteil, dass die Mitarbeiter ihre Arbeitszeit 
nicht immer mal nach den Öffnungs- und Lieferzeiten der Paketdienste 
richten müssen.

: Bearbeitet durch User
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