Hallo, ich arbeite zur Zeit an einer Platine, die den Steuerungsteil zu einem Brushless-Regler beinhaltet. Die Leistungsendstufe und Treiberplatine wurden von Kommilitonen entwickelt und haben daher bereits festgelegte Schnittstellen. Die Größe meiner Platine ist dadurch ebenfalls vorgegeben, so dass ich wegen der noch notwendigen zusätzlichen Beschaltung (SD-Karte, ...) den Controller (STM32F4 mit LQFP144) nicht großartig (+- 5 mm) verschieben kann. Jetzt habe ich das Problem, dass die Steckverbindung mit den Analogsignale zur Messung von Akkuspannung, Ströme der Phasen, Temperatur direkt unterhalb des Mikrocontrollers hervorkommen. Da die Leiterplatte 4 Lagen haben wird, kann ich eine Abschirmlage einbauen. Jedoch ist der Platz aufgrund der Vias ja auch begrenzt, weshalb die längste direkt unter dem Mikrocontroller verlaufende Leiterbahn etwa 10 mm lang sein wird. _Meine Frage_: Hat jemand von euch Erfahrungen, was die induktive Einstreuung von Mikrocontrollern angeht, die ohne zusätzliche Abschirmung direkt über den Analogleiterbahnen liegen? Grüße Thomas
Ein Bild wäre da sehr Hilfreich
Ich verstehe nicht so ganz von welcher Quelle auf welches Opfer zu eine Einstreuung befürchtest.
Thomas W. schrieb: > Hat jemand von euch Erfahrungen, was die induktive Einstreuung von > Mikrocontrollern angeht, die ohne zusätzliche Abschirmung direkt über > den Analogleiterbahnen liegen? Was dein Design angeht nicht aber bisher gab es selbst mit den wildesten Aufbauten keine Probleme was die Einstrahlung durch den uP betrifft. Festgestellt habe ich das indem ich den Taktfrequenz verringert habe, da war nie eine Änderung. Der analoge Teil wird auf der Chipfläche von seinen Nachbarn sehr viel mehr gestört als von Leiterbahnen die viel weiter weg sind. Da werden die Designer vermutlich einige Maßnahmen vorgenommen haben (müssen). Wenn du Einstrahlungen befürchtest kannst du verschiedene Maßnahmen durchführen. Deine Abschirmplatte sehe ich da aber kritisch, es ist ja auch eine Antenne. Die wichtigsten wären imo. 1. niederohmige Analogleitungen. Langsame Signale lassen sich mit Kondensatoren gut filtern. Eine Kombi von 100nF parallel zu 10pF lässt davon nicht viel übrig. Falsch machen kann man da auch nichts, im Zweifel einfach nicht bestücken. 2. Filtern (Hardware) Ferrite gibt es in allen Größen. Gerade bei externen Leitungen kann es nicht schaden die vorzusehen. Mit 0 Ohm zu ersetzen ist ja kein Problem. 3. Differentielle Leitung. Wenn Meßleitung und Bezugspotential parallel geführt werden heben sich Einstrahlungen auf. 4. Filtern (Software) Gleitender Durchschnitt etc. können in Software auch einiges stabilisieren.
Da die Chips auf sog. Lead-Frames verklebt und gebondet werden, sollte es da keine Einstreuungen geben. http://www.ett.bme.hu/meca/Courses/TEP/3_1.html
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