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Forum: Platinen Was ist denn da bei Basista los?


Autor: Oliver (Gast)
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Hallo, seit ca. 2 Wochen steht bei Basista folgender Text, wenn man was 
bestellen will:

"die Basista Leiterplatten GmbH bedauert es Ihnen mitteilen zu müssen,
dass es uns zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht möglich ist Angebote zu 
erstellen und  Bestellungen anzunehmen.
Aufgrund von Problemen  mit der IT-Infrastruktur müssen die Fertigung 
vorübergehend aussetzen. Leider ist zurzeit nicht vorherzusehen wann wir 
wieder für Sie fertigen können."

Weiß einer, was das los ist? Insolvent?
Ich wollte eigentlich etwas nachproduzieren lassen.... Sh*t.

Autor: dudley (Gast)
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Neujahrsfest in China, kann man aber so bestimmt nicht kommunizieren

Autor: Lp (Gast)
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dudley schrieb:
> Neujahrsfest in China, kann man aber so bestimmt nicht
> kommunizieren

Eine deutsche Firma feiert das Chinesische Neujahrsfest? Wohl kaum.

Autor: Hardy F. (hardyf)
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Lp schrieb:
> Eine deutsche Firma feiert das Chinesische Neujahrsfest? Wohl kaum.

Die deutsche Firma nicht.

Aber vielleicht ihre Subunternehmer .... ;)

: Bearbeitet durch User
Autor: Tsching-Tschang-Tschong (Gast)
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Lp schrieb:
> Eine deutsche Firma feiert das Chinesische Neujahrsfest? Wohl kaum.

Doch !

Das kommt davon wenn man sich zum  "Durchlauferhitzer" degradieren 
lässt,
wenn da nix eingespeist wird gibt es nichts zum erhitzen.

Man kann das zwar Batista jetzt nicht unterstellen,
aber von der Logik her muss es fast so sein.
Die bieten hier Lieferzeiten um die 10AT, sodass eine Herstellung
in China (z.B. bei AllPCB )überhaupt nicht auffällt.
Blöd halt nur wenn alle Chinesen geschlossen zum feiern gehen. :-(

Autor: Martin (Gast)
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Tsching-Tschang-Tschong schrieb:
> aber von der Logik her muss es fast so sein.

Mir wurde von (ehemaligen) Basista-Kunden erzählt, dass es scheinbar 
eher an wirtschaftlichen Gründen liegt und die Vermutung "Insolvenz" 
nicht so falsch wäre...

Nachdem vor etwas mehr als 2 Jahren das Unternehmen verkauft wurde und 
die GF gewechselt hat, wurden wohl sehr viele wirtschaftlich fragwürdige 
Entscheidungen getroffen.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Tsching-Tschang-Tschong schrieb:
> Lp schrieb:
>> Eine deutsche Firma feiert das Chinesische Neujahrsfest? Wohl kaum.
>
> Doch !
>
> Das kommt davon wenn man sich zum  "Durchlauferhitzer" degradieren
> lässt,
> wenn da nix eingespeist wird gibt es nichts zum erhitzen.
>
> Man kann das zwar Batista jetzt nicht unterstellen,
> aber von der Logik her muss es fast so sein.
> Die bieten hier Lieferzeiten um die 10AT, sodass eine Herstellung
> in China (z.B. bei AllPCB )überhaupt nicht auffällt.
> Blöd halt nur wenn alle Chinesen geschlossen zum feiern gehen. :-(

Laut deren Website produzieren sie aber hier in DE.

Das kann man dann wohl ausschließen.

Autor: Karl (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Laut deren Website produzieren sie aber hier in DE.

Ach Gottchen. Nachdem ich auf der Steuerplatine eines "deutschen 
Unternehmens", welches in "Deutschland hergestellte" Heizkessel 
verkauft, den Aufdruck "Made in Romania" gesehen habe... Die Grundkörper 
der Kessel kommen übrigens aus Ungarn.

Für "in Deutschland produziert" bei Schinken reicht doch heutzutage, 
dass die Etiketten auf der Packung in Deutschland aufgeklebt wurden.

Autor: Tsching-Tschang-Tschong (Gast)
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Karl schrieb:
> Für "in Deutschland produziert" bei Schinken reicht doch heutzutage,
> dass die Etiketten auf der Packung in Deutschland aufgeklebt wurden.

Genau so ist es !

Z.B. bei den ach so guten Tiroler Speck kommen die Schweinderl alle samt 
aus Holland :-(

Chris D. schrieb:
> Laut deren Website produzieren sie aber hier in DE.

Das kann man glauben oder auch nicht.

Autor: Ching Chang Chong (Gast)
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Tsching-Tschang-Tschong schrieb:
> Die bieten hier Lieferzeiten um die 10AT, sodass eine Herstellung
> in China (z.B. bei AllPCB )überhaupt nicht auffällt.

AllPCB druckt auf seine Leiterplatten einen Fertigungscode, das fällt 
auf.

Autor: Ching Chang Chong (Gast)
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Und vor allem was ist da wirklich los, siehe Bild, ich lach mich tot

Autor: ... (Gast)
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Der Fachkräftemangel wahrscheinlich.

Autor: Dirk (Gast)
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Ching Chang Chong schrieb:
> Und vor allem was ist da wirklich los, siehe Bild, ich lach mich tot

Die Versandkosten sind mir in diesem Beispiel zu hoch, da würde ich nix 
bestellen 😉

Autor: Oliver (Gast)
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dudley schrieb:
> Neujahrsfest in China, kann man aber so bestimmt nicht
> kommunizieren

Da habe ich gar nicht dran gedacht - wäre tatsächlich möglich und sogar 
wahrscheinlich. Vielleicht produzieren sie die Express-Varianten selber 
und alles >7 Tage geht nach China. Alles nur Spekulation...... wenn in 
einer Woche wieder alles läuft, dann ist aber die teilweise ausgelagerte 
China-Produktion seeeeehhhhr wahrscheinlich.

Autor: Oliver (Gast)
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P.S. Es heißt ja auf der Internet seite auch

"Als deutsche Leiterplattenfertigung sind wir besonders auf die Express 
Fertigung spezialisiert innerhalb von 8 Std. "

Alles über ein paar Tage wird demnach u.U. nicht dort gefertigt.

Autor: M.A. S. (mse2)
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Ach Loiteee!

Ching Chang Chong schrieb:
> Und vor allem was ist da wirklich los, siehe Bild, ich lach mich tot

... schrieb:
> Der Fachkräftemangel wahrscheinlich.

Oliver schrieb:
> Aufgrund von Problemen  mit der IT-Infrastruktur müssen die Fertigung
> vorübergehend aussetzen.

Ist doch alles schon im ersten Post gesagt: Fachkräftemangel, die 
Wartung der IT-Infrastruktur betreffend also!  ;)

: Bearbeitet durch User
Autor: Martin (Gast)
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Oliver schrieb:
> Alles nur Spekulation...... wenn in
> einer Woche wieder alles läuft, dann ist aber die teilweise ausgelagerte
> China-Produktion seeeeehhhhr wahrscheinlich.

Wie ich oben schon schrieb, das sind dort wirtschaftliche Probleme und 
ich würde eher darauf wetten, dass die nächste Meldung "Geschlossen 
aufgrund von Insolvenz" sein wird.

Beitrag #5323431 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Manni L (Gast)
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Ich habe auch schon versucht per Mail mit Batista Kontakt aufzunehmen, 
das geht ja schon seit Dezember 2017 so. Keine Antwort, sieht eher nach 
Einstellung der Geschäftstätigkeit aus.
Mehr als als zwei Monate ohne Produktion kickt jedes Unternehmen aus dem 
Geschäft.
Schade, die waren immer sehr freundlich, haben nur produziert wenn alle 
(von ihnen bemerkte!) Fehler behoben waren - und vor allem hat das 
Preis/Leistungsverhältnis gestimmt.
Dann suche ich halt einen neuen liebsten Leiterplattenhersteller.

Autor: Günter N. (turtle64)
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Heute immer noch die gleiche Meldung, schade.

Beitrag #5352374 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Oliver (Gast)
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Telefon geht nicht mehr und Mails werden nicht beantwortet...... der 
Betriebsleiter arbeitet mittlerweile woanders.
Das Thema Basista hat sich dann wohl erledigt.
Die hätten ja mal ruhig eine Mail an ihre Kundenbasis schreiben können, 
dass sie den Geschäftsbetrieb einstellen.

Autor: Karl Käfer (Gast)
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Oliver schrieb:
> Telefon geht nicht mehr und Mails werden nicht beantwortet...... der
> Betriebsleiter arbeitet mittlerweile woanders.
> Das Thema Basista hat sich dann wohl erledigt.
> Die hätten ja mal ruhig eine Mail an ihre Kundenbasis schreiben können,
> dass sie den Geschäftsbetrieb einstellen.

Wenn sie Insolzenz angemeldet haben, dürfen sie das nicht.

Autor: Max Maxens (Gast)
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Ach, so eine Scheiße. Die haben für uns ganz bestimmte, kalibrierte 
Leiterplatten gefertigt. Jetzt schauen wir dumm aus der Wäsche, haben 
nur noch ein paar hundert auf Lager. Muss ich wohl mal nach einem neuen 
Lieferanten suchen.
Was gibt es denn an guten deutschen Herstellern, die wirklich kleine 
Strukturgrößen machen und einen guten Service haben?

Autor: Gerald B. (gerald_b)
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Dirk schrieb:
> Ching Chang Chong schrieb:
>> Und vor allem was ist da wirklich los, siehe Bild, ich lach mich tot
>
> Die Versandkosten sind mir in diesem Beispiel zu hoch, da würde ich nix
> bestellen 😉

Nee, die Versandkosten sind zu niedrig. DHL Paketsendungen sind nur bis 
500€ versichert. Die kommen mit dem gepanzerten Werttransport :-)))

Autor: Gerhard (Gast)
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Wenn sie Insolvenz angemeldet HÄTTEN (sowas sollte man nicht einfach so 
behaupten ohne Kenntnis der Lage), dann wäre das veröffentlicht. Und 
zwar ganz naheliegend bei www.insolvenzbekanntmachungen.de

Die Detailsuche nach Basista, NRW und Essen als Gerichtsstand ergibt 
aber nichts.

Also hat die GmbH keine Insolvenz angemeldet.

Autor: Günther (Gast)
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Oliver schrieb:
> der
> Betriebsleiter arbeitet mittlerweile woanders.


Weißt du wo? Ich hab auch noch ein altes Projekt, welches wir da haben 
fertigen lassen. Ich meine, dass damals der Betriebsleiter uns den 
Nutzen aufgebaut hat. Vielleicht kann er mir weiterhelfen, da ich die 
Platinen bald wieder benötige...

Autor: MiWi (Gast)
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Max Maxens schrieb:

> Jetzt schauen wir dumm aus der Wäsche, haben
> nur noch ein paar hundert auf Lager. Muss ich wohl mal nach einem neuen
> Lieferanten suchen.
> Was gibt es denn an guten deutschen Herstellern, die wirklich kleine
> Strukturgrößen machen und einen guten Service haben?

Als Empfehlung: Ätzwerk in München

MiWi

Autor: Nico K. (Gast)
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Günther schrieb:
> Oliver schrieb:
> der
> Betriebsleiter arbeitet mittlerweile woanders.
>
> Weißt du wo? Ich hab auch noch ein altes Projekt, welches wir da haben
> fertigen lassen. Ich meine, dass damals der Betriebsleiter uns den
> Nutzen aufgebaut hat. Vielleicht kann er mir weiterhelfen, da ich die
> Platinen bald wieder benötige...

Geht mir genauso...

Weiß jemand, ob es einen Nachfolger gibt, bei dem man alte Projekte 
eventuell noch bekommen könnte?

Beitrag #5373140 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Oliver (Gast)
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Ich hatte bei Xing unter Basista geschaut und den gefunden. Keine ahnung 
jetzt wie der heißt - aber wenn Du bei Xing suchst, wirst du ihn finden. 
So viele Mitarbeiter gibt/gab es dort nicht.

Autor: Thosch (Gast)
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kleiner Tip:
Auf www.bundesanzeiger.de
kann man für jede GmbH die veröffentlichungspflichtigen Jahresabschlüsse 
für die letzten Geschäftsjahre, die min. zwei Jahre zurückliegen, 
anschauen...

Basista hat die Bilanzen bislang immer spätestens im Februar 2 Jahre 
darauf veröffentlicht. Ausser in diesem Jahr, da kam noch nix und wir 
haben bereits April. Der Jahresabschluss von 2015, der vor über einem 
Jahr veröffentlicht wurde, ist momentan der letzte veröffentlichte...

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Karl Käfer schrieb:
> Oliver schrieb:
>> Telefon geht nicht mehr und Mails werden nicht beantwortet...... der
>> Betriebsleiter arbeitet mittlerweile woanders.
>> Das Thema Basista hat sich dann wohl erledigt.
>> Die hätten ja mal ruhig eine Mail an ihre Kundenbasis schreiben können,
>> dass sie den Geschäftsbetrieb einstellen.
>
> Wenn sie Insolzenz angemeldet haben, dürfen sie das nicht.

Hast Du dazu vielleicht eine Quelle?

Autor: Georg A. (georga)
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Mark B. schrieb:
> Hast Du dazu vielleicht eine Quelle?

Ich kenn das auch nur von einem Bekannten, dessen GmbH Insolvenz 
angemeldet hat. Bis zur offiziellen Bekanntmachung durfte auf Anweisung 
des Insolvenzverwalters, der dann den Geschäftsführer ersetzt (der 
"alte" hatte dann nix mehr zu sagen), nichts nach aussen dringen, um den 
Cashflow nicht zu stören. Das war AFAIR ca. ein Monat. War ganz toll für 
die Kunden, die noch munter im Webshop Vorkasse gemacht haben, aber das 
war eben Absicht. Schliesslich bedient sich der Insolvenzverwalter mit 
seinem Honorar auch aus den Restmitteln, der normale Schuldnerkunde 
kommt als allerletztes...

: Bearbeitet durch User
Autor: Günther (Gast)
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Oliver schrieb:
> Ich hatte bei Xing unter Basista geschaut und den gefunden. Keine
> ahnung
> jetzt wie der heißt - aber wenn Du bei Xing suchst, wirst du ihn finden.
> So viele Mitarbeiter gibt/gab es dort nicht.


So, basista.de scheint offline zu sein, alles deutet auf Totalausfall 
hin...


Hab den alten Betriebsleiter mit deinem Tipp gefunden und ein nettes 
Gespräch gehabt. Er erstellt mir meinen Nutzen anhand von meinen Daten, 
der Pastenschablone und nem alten Nutzen, den wir hier noch gefunden 
haben.

Autor: Bernd B. (berbog)
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Solange noch Hoffnung auf eingehendes Geld besteht wirbt niemand mit 
seiner Insolvenz.
Dann zahlt keiner mehr.

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Bernd B. schrieb:
> Solange noch Hoffnung auf eingehendes Geld besteht wirbt niemand mit
> seiner Insolvenz.
> Dann zahlt keiner mehr.

Nichtsdestotrotz ist man verpflichtet, einen Insolvenzantrag zu stellen, 
wenn man zahlungsunfähig ist.

Autor: Bernd B. (berbog)
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Das ist richtig.
Ich habe allerdings auch schon nach Insolvenzveröffentlichungen gesucht 
wo nichts zu finden war, aber die Fa. plötzlich anders (sehr ähnlich) 
firmierte, alle Fahrzeuge neue Kennzeichen trugen und der GF einen 
anderen Namen hatte.
Wie das geht weiß ich nicht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Insolvenzverwalter (Gast)
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"Übertragende Sanierung"

Autor: Insider (Gast)
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Hallo zusammen,

bin quasi ein Insider und möchte mit den Spekulationen aufräumen. Die 
Firma ist definitiv tot. Zuletzt wurden schon die Mitarbeiter nicht mehr 
bezahlt, geschweige denn die Zulieferer. Nach dem GF-Wechsel vor zwei 
Jahren wurde die Firma konsequent runtergewirtschaftet.

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Insider schrieb:
> Die Firma ist definitiv tot.

Wenn da so stimmt, dann müsste es ja einen Insolvenzantrag geben, der im 
entsprechenden Verzeichnis bekanntgegeben wird.

Autor: Mäxchen (Gast)
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Nicht immer wird der fristgerecht gestellt. Verfahren sind selten.

Autor: Insider (Gast)
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Eigentlich schon. Allerdings weiß ich, dass die gesamte Belegschaft seit 
Februar geküngigt hat. Wenn bislang keine Insolvenz angemeldet wurde und 
niemand mehr dort arbeitet und der GF nicht beizukommen ist, muss man 
nur 1+1 zusammenzählen ;)

Autor: Max Maxens (Gast)
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Das ist aber wirklich krass! Wie genau ist es denn dazu gekommen? 
Absicht? Marktumfeld? Unfähigkeit?

Autor: Jessica (Gast)
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Hallo Oilver,
das kann ich dir auch nicht sagen. Solltest du Leiterplatten benötigen 
kannst du jederzeit bei mir bestellen.

089/463500

LG Jessica

Beitrag #5404912 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Gustav K. (hauwech)
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Insider schrieb:
> Wenn bislang keine Insolvenz angemeldet wurde ...

Kann man eigentlich nicht einfach seinen Laden zu sperren, wenn sich die 
Arbeit nicht mehr rechnet? Dann würde es auch kein Insolvenzverfahren 
geben.

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Gustav.

Gustav K. schrieb:
> Insider schrieb:
>> Wenn bislang keine Insolvenz angemeldet wurde ...
>
> Kann man eigentlich nicht einfach seinen Laden zu sperren, wenn sich die
> Arbeit nicht mehr rechnet? Dann würde es auch kein Insolvenzverfahren
> geben.

Natürlich. Und das machen auch viele Leute so. Alle offenen Rechnungen 
zahlen und Gewerbe abmelden....Du must die Firmenunterlagen X Jahre 
aufbewaren, noch einen Rest Steuern zahlen und noch die Gewährleistung 
für einige Zeit für Deine Produkte übernehmen.
Vermutlich habe ich noch ein paar Punkte vergessen, aber so in etwa geht 
das.

Es gibt Ausnahmen z.B. Bergbau und Chemiefabriken oder Kernkraftwerke, 
wo man noch Jahrzehnte und Jahrhunderte mit Bergschäden bzw. Folgekosten 
rechnen muss.

Das Problem ist aber oft, dass sich Leute überschätzt haben (darum sehe 
ich auch positives Danken so als Übel), und mehr zahlen müssen als sie 
einnehemen. D.h. der obige Punkt: alle offenen Rechnungen zahlen 
funktioniert nicht mehr so einfach, und dann gibt es halt die Insolvenz.

Es gibt aber viele, und noch mehr kolportierte Fälle, wo vorhandenes 
Geld vorher beiseitegeschaft sein soll. Aber das ist dann Betrug.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Kann man eigentlich nicht einfach seinen Laden zu sperren, wenn sich die
> Arbeit nicht mehr rechnet?

Nein, für eine GmbH, die Basista nun mal ist, ist die Liquidation der 
vorgeschriebene Weg. Dauer: 1 Jahr. In der Firmenbezeichnung ist der 
Zusatz i.L. zu führen. Damit soll sichergestellt werden, dass die 
Gläubiger genügend Zeit haben, ihr Geld bzw. sonstige Ansprüche 
einzufordern.
Solange der Laden zahlungsfähig bleibt, kann man natürlich das Geschäft 
auch sukzessive eindampfen und dann erst liquidieren.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Aufbewahrungsfrist der Geschäftunterlagen wie üblich zehn Jahre.

Autor: Oliver (Gast)
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Die Internetseite www.Basista.de ist mittlerweile auch tot.

Der Gründer Peter Basista hat sich wohl Ende 2015 bevor die Bude 
Verluste einfuhr rechtzeitig vom Acker gemacht und die Firma an die 
Nachfolger verkauft.
Interessanterweise hat er genau mit dem Verschwinden der Basista GmbH 
Ende Januar 2018 eine neue Leiterplattenfirma gegründet - aber die lässt 
nur in China produzieren, ist also uninteressant für mich.

Autor: Steffen K. (Firma: Opaya Technologies GmbH) (botnico)
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Meiner Meinung nach gibt es ein ziemliches Überangebot an 
Kleinserien-Leiterplattenfertigern in Deutschland. Viele Auftraggeber 
dürften auf chinesische Lieferanten gewechselt haben, weil bei denen die 
Qualität inzwischen für sie ausreichend gut ist.

Der von mir verwendete deutsche Leiterplattenfertiger hat kürzlich seine 
Preise teilweise deutlich gesenkt. Z.B. 100x200mm, 2-Lagig, Lötstopplack 
und  Bestückungsdruck + Stencil von rund 100 Euro netto auf rund 65 Euro 
netto. Sowas macht niemand freiwillig.

Und das ist mal wieder ein schönes Beispiel hinsichtlich Grenzen des 
Wachstums. Vermutlich hatten einige deutsche Boardhouses gehofft, sich 
mit einer High-Tech Schlacht von den Chinesen absetzen zu können 
(HDI-Leiterplatten mit gedeckelten Vias für BGAs mit 0,5mm Pitch, 10 
Lagen mit impedanzkontrolliertem Layout, buried Vias, Track width 
<0.1mm, ...) aber alleine die Realität schaut anders aus: Das Gros 
(~70%) der Aufträge sind 2-Lagige Leiterplatten ohne besondere 
Anforderungen.

Und wenn auch die Technik der chinesischen Billiglieferanten noch nicht 
ganz dem Stand vieler deutschen Boardhouses entspricht (wie man bei den 
vielen PCB-Fotos sehen kann, die hier im Forum gepostet wurden) - für 
die Funktion ist das unerheblich, wenn der Bestückungsdruck etwas 
Versatz hat.

Ich sehe eine große Marktbereinigung auf uns zukommen.

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Steffen.

Steffen K. schrieb:

> Und wenn auch die Technik der chinesischen Billiglieferanten noch nicht
> ganz dem Stand vieler deutschen Boardhouses entspricht (wie man bei den
> vielen PCB-Fotos sehen kann, die hier im Forum gepostet wurden)

Warte ab, die Chinesen können das grundsätzlich auch.

> - für
> die Funktion ist das unerheblich, wenn der Bestückungsdruck etwas
> Versatz hat.

Richtig. Und wenn man einen Leiterplattenhersteller hat, der etwas 
rustikaler fertigt, dann gibt es oft genug auch eine Möglichkeit, das 
eigene Design robuster zu gestalten.

> Ich sehe eine große Marktbereinigung auf uns zukommen.

Nicht nur bei der Leiterplattenherstellung. Auch in 
Schaltplanentwicklung und Layout.
Der ganze Kram, der jetzt noch hier von Nebenerwerbslayoutern gemacht 
wird, wird auch nach China, Indien und Malaysia gehen.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

Autor: Wühlhase (Gast)
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Auf der Embedded World habe ich mich mal mit einem Fertiger über eine 
Stunde unterhalten. Die Branche hat zu tun ohne Ende. Das deckt sich 
auch mit meinen Beobachtungen, wo eine Leiterkartenbestellung ewig 
Verzögerung hatte wegen Überlastung des Lieferanten in Berlin. Wenn da 
einer hopps geht, dann meines Wissens nach nicht wegen mangelnder 
Aufträge.
Insider soll mal konkreter werden, das interessiert mich. Er hat ja 
schon so etwas anklingen lassen...

Und wenn ich sehe was für beschissen schlechte Leiterkarten dieser 
Berliner Fertiger (nein, es war nicht Leiton, die sind gut) sich traute 
abzuliefern (und das ist bei denen laut eines ehem. Kollegen normal, das 
ist ne Billigsklitsche) und der Tatsache, daß es die noch gibt, kann es 
wirklich nicht schlimm am Markt aussehen.

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Gustav K. schrieb:
> Insider schrieb:
>> Wenn bislang keine Insolvenz angemeldet wurde ...
>
> Kann man eigentlich nicht einfach seinen Laden zu sperren, wenn sich die
> Arbeit nicht mehr rechnet? Dann würde es auch kein Insolvenzverfahren
> geben.

Klar kann man das. Aber dann würde man seine Kunden ganz normal darüber 
informieren, dass man den Laden zumacht.

Autor: Tsching-Tschang-Tschong (Gast)
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Wühlhase schrieb:
> Auf der Embedded World habe ich mich mal mit einem Fertiger über eine
> Stunde unterhalten. Die Branche hat zu tun ohne Ende.

So ganz glaube ich das nicht. Wenn ich sehe dass die Lieferzeiten nach 
unten gehen, gefühlt auch bei den Preisen.
( siehe "home" page von multi-circuit-board)
Ich glaube zudem dass an ALLPCB keiner mehr vorbei kann der rechnen 
kann!

Ich hatte neulich auch mal ein Gespräch mit einem Hersteller (Luftfahrt 
- Branche) der erzählte mir dass er pro Tag mindestens 50 (fünfzig) 
Pakete versendet.

Ein Blick in den "Bundesanzeiger" ergab dann ein anderes Bild:-(
Wenn die was schön reden wie bei dir auf der Embedded World, sollte man 
stutzig werden.

Wühlhase schrieb:
> Das deckt sich
> auch mit meinen Beobachtungen, wo eine Leiterkartenbestellung ewig
> Verzögerung hatte wegen Überlastung des Lieferanten in Berlin.

Überlastung kann auch daher rühren, dass eine Firma Personal 
zurückfahren muss, sodass es bei jedem Auftrag dann etwas länger dauert 
:-(

Autor: Wühlhase (Gast)
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Tsching-Tschang-Tschong schrieb:
> So ganz glaube ich das nicht. Wenn ich sehe dass die Lieferzeiten nach
> unten gehen, gefühlt auch bei den Preisen.
> ( siehe "home" page von multi-circuit-board)
> Ich glaube zudem dass an ALLPCB keiner mehr vorbei kann der rechnen
> kann!
Bei Platinen gibt es aber noch andere Kriterien als den Preis. Der o.g. 
Billigheimer hat nur etwa zwei Drittel dessen gekostet was Leiton hätte 
haben wollen. Ich selber würde dort niemals eine Platine kaufen nachdem 
ich mich von deren Arbeit überzeugen konnte, nicht einmal für meine 
privaten Projekte.
Preise und Kosten sind nicht dasselbe (und es gibt genug Chefs und 
Entscheider die eigentlich nur mit Zahlen und Finanzen zu tun haben und 
den Unterschied dennoch nicht begreifen).

Und genug Firmen haben böse Überraschungen erlebt weil sie nur aus 
Kostengründen den Fertiger gewechselt haben und Layouts hatten auf denen 
etwas höherfrequente Signale liefen und deren Schaltungen plötzlich nur 
noch unzuverlässig oder gar nicht mehr funktionierten.

Autor: Mac G. (macgyver0815)
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Tsching-Tschang-Tschong schrieb:
> ( siehe "home" page von multi-circuit-board)


Gerade Multi-CB ist aber günstig genug, dass man wirklich nicht meckern 
braucht. Die sind einer der wenigen Fertiger die mit China Preisen noch 
halbwegs gut mithalten.

China sollte man nicht unterstützen wenn man nicht muss. Alles in China 
kaufen (das beschränkt sich nicht auf Platinen) nur weils 2 Euro 
günstiger ist als in der EU macht langfristig auch EURE Zukunft kaputt, 
da in der EU Jobs verloren gehen oder nur noch schlechter bezahlt 
werden... Kaufkraft sinkt, noch weniger gute Jobs usw...

Autor: Tsching-Tschang-Tschong (Gast)
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Mac G. schrieb:
> China sollte man nicht unterstützen wenn man nicht muss. Alles in China
> kaufen (das beschränkt sich nicht auf Platinen) nur weils 2 Euro
> günstiger ist als in der EU macht langfristig auch EURE Zukunft kaputt,
> da in der EU Jobs verloren gehen oder nur noch schlechter bezahlt
> werden... Kaufkraft sinkt, noch weniger gute Jobs usw...

Wegen 2 € macht man das bestimmt nicht.
Wenn man ein Monopol besitzt kann man vieleicht schon so argumentieren,
die meisten die ich kenne haben aber keines.
Es kommt immer auf die Sichtweise an!!
Wir z.B. machen unsere "Zukunft" kaputt wenn wir nicht preislich 
mitziehen.

Man muss China auch als Chance sehen !!
So mancher könnte seine Produkte hier nicht platzieren wenn es die 
Chinesen nicht gebe.
Sehe es mal aus dieser Warte.

Tsching-Tschang-Tschong
vulgo 'il Conte'

Autor: Tsching-Tschang-Tschong (Gast)
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Wühlhase schrieb:
> Ich selber würde dort niemals eine Platine kaufen nachdem
> ich mich von deren Arbeit überzeugen konnte, nicht einmal für meine
> privaten Projekte.

Ich weiß nicht was ihr für Qualitätsstandarts habt.
(fertigt ihr für die NASA? )

Wir haben bei ALLPCB 2L und 4L Platinen geordert alles TOP.
Dasselbe gilt für ELCROW, dort haben wir den LASER Cut Service in 
Anspruch genommen (Acryl -Platten) auch alles TOP.
Uns reicht der "EDIKA Qualitätsstandart" völlig aus. (Gut und Günstig 
;-)

Tsching-Tschang-Tschong
vulgo 'il Conte'

Autor: Mac G. (macgyver0815)
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Tsching-Tschang-Tschong schrieb:
> Wir z.B. machen unsere "Zukunft" kaputt wenn wir nicht preislich
> mitziehen.

Möchtest Du demnächst dann auch nur noch so entlohnt werden wie in China 
üblich?
Gut, die Löhne dort steigen zwar schon seit vielen Jahren, aber sind 
immer noch sehr weit von dem entfernt was wir hier haben.

Wir haben in der EU zudem einige Dinge zu beachten, um die sich China im 
wahrsten Sinne des Wortes einen "Dreck" schert. Wenn wir das nicht 
aufgeben oder China damit anfängt diese Dinge zu beachten, dann können 
wir da sowieso nicht mithalten.

Autor: Tsching-Tschang-Tschong (Gast)
Datum:

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Mac G. schrieb:
> Möchtest Du demnächst dann auch nur noch so entlohnt werden wie in China
> üblich?
> Gut, die Löhne dort steigen zwar schon seit vielen Jahren, aber sind
> immer noch sehr weit von dem entfernt was wir hier haben.
>
> Wir haben in der EU zudem einige Dinge zu beachten, um die sich China im
> wahrsten Sinne des Wortes einen "Dreck" schert. Wenn wir das nicht
> aufgeben oder China damit anfängt diese Dinge zu beachten, dann können
> wir da sowieso nicht mithalten.

Wenn ich du wäre würde ich mir die GLEICHEN Gedanken wie bei den 
Platinen auch in Bezug auf die Bekleidung an deinen eigenen Laib stellen 
:-(
(Es sei denn du gehst zum Maßschneider)

Autor: Arno K. (Firma: OE2) (radiosonde)
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Mac G. schrieb:
> Tsching-Tschang-Tschong schrieb:
>> ( siehe "home" page von multi-circuit-board)
>
>
> Gerade Multi-CB ist aber günstig genug, dass man wirklich nicht meckern
> braucht. Die sind einer der wenigen Fertiger die mit China Preisen noch
> halbwegs gut mithalten.
>
> China sollte man nicht unterstützen wenn man nicht muss. Alles in China
> kaufen (das beschränkt sich nicht auf Platinen) nur weils 2 Euro
> günstiger ist als in der EU macht langfristig auch EURE Zukunft kaputt,
> da in der EU Jobs verloren gehen oder nur noch schlechter bezahlt
> werden... Kaufkraft sinkt, noch weniger gute Jobs usw...


Hihi...ja genau..2€...du meinst wohl eher 200€?
Wieso sollte ich für irgendeine Wald&Wiesen Platine
80€ zahlen wenn ich aus China 10 Stück um 5€ haben kann?
LG

Autor: Mac G. (macgyver0815)
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Tsching-Tschang-Tschong schrieb:
> Wenn ich du wäre würde ich mir die GLEICHEN Gedanken wie bei den
> Platinen auch in Bezug auf die Bekleidung an deinen eigenen Laib stellen
> :-(
> (Es sei denn du gehst zum Maßschneider)

Trigema ;-P
Da ist der Zug (abgesehen davon) aber schon vor vielen Jahrzehnten 
abgefahren, genau wie bei Unterhaltungselektronik. Aber man sollte nicht 
einfach so alle Züge wegfahren lassen, gerade was Technologie betrifft. 
Dann bleibt nämlich nicht mehr viel über.
Was mittlerweile durch kurzfristige "Gewinnoptimierungen" schon alles an 
Werten weggeworfen wurde, geht auf keine Kuhhaut. Da sind ganze 
Industrien weg-optimiert worden.



Arno K. schrieb:
> Hihi...ja genau..2€...du meinst wohl eher 200€?
> Wieso sollte ich für irgendeine Wald&Wiesen Platine
> 80€ zahlen wenn ich aus China 10 Stück um 5€ haben kann?
> LG


Das sind dann aber Hinterhofbuden die garantiert die Brühe ungefiltert 
in den Fluss kippen und einen Hungerlohn zahlen.
So etwas missfällt mir sehr.


Bei kleinen Stückzahlen und ähnlichen Einstellungen (Gold, feine 
Strukturen) komme ich bei Multi-CB z.B. auf ca. 104 Euro und bei All-PCB 
auf $66 (beides ohne Steuern).
Für Firmen/Selbstständige sollte so ein Preisunterschied eigentlich 
irrelevant sein (il-conte spricht von "wir").

Für Serien reduziert sich der Preisunterschied nochmals - bei >500 Stück 
kann Multi-CB gut mit AllPCB mithalten.
Ich kenne die Qualität von beiden, AllPCB ist schlechter.

Autor: Gustav K. (hauwech)
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Arno K. schrieb:
> Wieso sollte ich für irgendeine Wald&Wiesen Platine
> 80€ zahlen wenn ich aus China 10 Stück um 5€ haben kann?

Weil du vielleicht irgendwann selber 10 Platinen für 5 Euro produzieren 
musst. Und weil du dann in eine Garage umziehen musst, wenn du denn die 
100 Euro pro Monat Garagenmiete stemmen kannst.

Warum sollten wir unseren Plastikmüll selber entsorgen, wenn man den 
Dreck doch nach Asien verschiffen kann, wohl wissend, dass dort der 
Dreck einfach ins Meer gekippt wird.

Autor: Gustav K. (hauwech)
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Bürovorsteher schrieb:
> Nein, für eine GmbH, die Basista nun mal ist, ist die Liquidation der
> vorgeschriebene Weg. Dauer: 1 Jahr.

Dann ist schon äußerst seltsam, dass sich im Netz keinerlei 
Informationen finden. Bei der Suche wird einzig der Beitrag hier im 
Forum gefunden.

Autor: Wühlhase (Gast)
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Tsching-Tschang-Tschong schrieb:
> Wühlhase schrieb:
>> Ich selber würde dort niemals eine Platine kaufen nachdem
>> ich mich von deren Arbeit überzeugen konnte, nicht einmal für meine
>> privaten Projekte.
>
> Ich weiß nicht was ihr für Qualitätsstandarts habt.
> (fertigt ihr für die NASA? )
Ich habe bis vor kurzem tatsächlich für eine Firma gearbeitet, die 
gelegentlich mal was für die ESA und das DLR macht. Da wird oft lieber 
nach den amerikanischen MIL-Normen gearbeitet weil die ESCC 
(europäischen Space-Normen) nochmal deutlich schärfer sind. Aber das ist 
gar nicht der Punkt.

Die Platinen vom oben erwähnten Fertiger waren einfach nur schlecht, von 
sechs Platinen hat eine nicht funktioniert weil irgendeine 
Durchkontaktierung keinen Kontakt hatte (angeblich wurde aber ein 
elektrischer Test durchgeführt). Und wie gesagt-laut Aussage eines 
Kollegen kommt das bei denen öfter mal vor. In seiner früheren Firma 
wurde öfter bei diesem Billgfertiger bestellt-eben weil er so günstig 
war.

Nun schaue ich auf die Kosten. Da ist nicht nur der Platinenpreis, 
sondern auch die Arbeitszeit und das Material die für fehlerhafte 
Platinen draufgehen. Wirtschaftlich ist so eine Platine nicht elektrisch 
zu testen wenn man so etwas nicht täglich macht (=selber Fertiger ist). 
Also erkennt man es erst wenn die Platine bestückt ist und getestet 
wird. Die Bestückungskosten und das Material für die bereits defekte 
Platine schmählern den Kostenvorteil beim Einkauf bereits erheblich. 
Dann ist noch die Arbeitszeit (nicht nur den Bruttolohn betrachten, 
sondern der Stundensatz mit dem die Firma ihre gesamten Fixkosten 
gegenrechnet ist wichtig) die für die Fehlersuche draufgeht, vielleicht 
ist der Fehler ja nicht so schwerwiegend und man kann das Material noch 
irgendwie retten.

Und die erhöhten Kosten für Rückläufer durch vorzeitige Ausfälle sind da 
noch gar nicht mit drin. Da wird der Rückläufer sicher erst einmal kurz 
getestet, selbst wenn nicht wendet irgendwer Zeit auf um den Rückläufer 
auszupacken und wegzuwerfen, ein neues Gerät zu verschicken (für das 
allerdings kein Geld ins Haus kommt) und zu telefonieren.

Da halte ich es lieber mit John Ruskin:
“It's unwise to pay too much, but it's worse to pay too little. When
you pay too much, you lose a little money - that's all. When you pay
too little, you sometimes lose everything, because the thing you
bought was incapable of doing the thing it was bought to do. The
common law of business balance prohibits paying a little and getting a
lot - it can't be done. If you deal with the lowest bidder, it is well
to add something for the risk you run, and if you do that you will
have enough to pay for something better.”

Autor: Wühlhase (Gast)
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Arno K. schrieb:
> Hihi...ja genau..2€...du meinst wohl eher 200€?
> Wieso sollte ich für irgendeine Wald&Wiesen Platine
> 80€ zahlen wenn ich aus China 10 Stück um 5€ haben kann?
Wenn sich in deiner Kalkulation schon so etwas wie der Platineneinkauf 
so bemerkbar macht, scheinst du irgend etwas ziemlich schlecht zu 
machen.

Ich jedenfalls hab-trotz meines noch relativ jungen Lebens-gemerkt daß 
es sich nicht lohnt mit Billigheimern zusammenzuarbeiten. Da sind sechs 
Wochen Lieferzeit vereinbart, der Billigheimer ruft schon nach einer 
Woche >10x am Tag an wo denn seine Ware bleibt. Es herrschen dort sehr 
oft völlig unrealistische Erwartungen und man gibt mittelfristig viel 
Geld aus und hat viel Zeitaufwand, aber das kriegt man gar nicht mit und 
holt sich einen runter auf seinen kurzsichtigen Kosten"vorteil", den man 
mal wieder herausgeholt hat. Und nur zu oft arten Projekte zur 
Büronachtwache aus, weil man ohne Nachzudenken die Ärmel hochgekrempelt 
hat anstatt vorher etwas Hirnschmalz umzuwälzen und eine strukturierte 
Projektdurchführung läßt die chaotische Arbeitsweise sowieso nicht zu.

Solche Geschäftspartner machen nur Streß, Schweiß, schlechten Schlaf und 
dafür kargen Lohn (wenn überhaupt). Die können andere bedienen, ich mach 
da kurzerhand nicht mit.

Autor: Arno K. (Firma: OE2) (radiosonde)
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Ich weiß ja nicht was ihr für abartige Designs habt,aber für eine Wald 
und Wiesen XY Steuerung mit nem ATmgea,Hühnerfutter und 2 Lagen brauch 
ich ernsthaft nicht hunderte Euro bei Würth oder Leiton lassen...da kauf 
ich lieber bei AllPCB und zahle zum Schluss 60 Euro für zig Platinen.

Aber natürlich bei HF,BGA und 32 Lagen würde ich auch nicht in China 
bestellen...dies dürfte aber eher der Einzelfall sein.
Als guter Geschäftsmann kauft man dort wo es für das DERZEITIGE Projekt 
am günstigsten ist.Und glaubt mir..bei normalen Design wird man keine 
Probleme mit Chinaherstellern haben!

LG

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Und was ist eigentlich mit den ganzen PC-Mainboards und den Smartphones 
aus China? Ich nehme an, dass dort chinesische Leiterplatten verbaut 
sind. Da kann doch deren Qualität nicht so unterirdisch grottig sein? 
Jedenfalls mir sind dort keine Ausfälle mit der Platte als Ursache 
bekannt geworden.

Nein, ich kaufe meine Leiterplatten in Deutschland.

Autor: Wühlhase (Gast)
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Ich glaube nicht daß hier jemand ernsthaft meint die Chinesen könnten 
keine Platinen fertigen. Mein Rant über den schlechten Fertiger bezog 
sich auf einen deutschen Fertiger, das war kein Chinese.

Wenn hier jemand gegen China argumentiert hat, dann war das doch eher 
volkswirtschaftlicher Natur (und durchaus berechtigt).

Autor: Mac G. (macgyver0815)
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Arno K. schrieb:
> Ich weiß ja nicht was ihr für abartige Designs habt,

2 Lagen nur noch sehr sehr selten.
Das meiste im Bereich 4 - 10 Lagen.
Feine Strukturen, immer Gold Oberfläche.



Arno K. schrieb:
> für eine Wald
> und Wiesen XY Steuerung mit nem ATmgea,Hühnerfutter und 2 Lagen brauch
> ich ernsthaft nicht hunderte Euro bei Würth oder Leiton lassen...

Eine einzelne halbe 2 Lagen Eurokarte (Gold Oberfläche) kostet selbst 
bei Würth nur 57 Euro (netto) und nicht "hunderte Euro".
Bei Multi-CB gehts ab 30 Euro los.



Bürovorsteher schrieb:
> Und was ist eigentlich mit den ganzen PC-Mainboards und den Smartphones
> aus China?

Für Großserienfertigung (d.h. >50.000 Stück) kann man ganz andere 
Qualitätskontrollen einführen.
Zudem kommen diese Platinen oft auch z.B. von AT&S (Österreicher, 
fertigen aber Weltweit) oder sonstigen Firmen mit westlicher 
Qualitätskontrolle.
Über so ein Unternehmen spricht hier im Thread aber niemand.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Über so ein Unternehmen spricht hier im Thread aber niemand.

Na gut, Thema verfehlt.

Autor: Tsching-Tschang-Tschong (Gast)
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Wühlhase schrieb:
> Mein Rant über den schlechten Fertiger bezog
> sich auf einen deutschen Fertiger, das war kein Chinese.

Du solltest das auch gleich beim ersten Mal klar benennen, ich dachte 
auch du
meinst meine chinesischen Freunde.
(Über die lass ich nichts kommen, da wären wir glatt Feinde geworden ;-)

Ansonsten gehe ich mit Arno K. vollkommen  d'accord.

Beitrag "Re: Was ist denn da bei Basista los?"

Beitrag #5411290 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5411313 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Bitte beachten:

Eigenwerbung, besonders in dieser plumpen Art, ist hier nicht gern 
gesehen.

Autor: MadDog73 (Gast)
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Hallo Gemeinde,

ich wollte eben Leiterplatten bei Basista bestellen und bin froh diesen 
Chat gefunden zu haben. Habe nicht den gesamten Chatverlauf gelesen, 
aber das Thema Basista hat sich wohl erledigt?

Wo bestellt ihr denn nun eure Leiterplatten, wenn nicht mehr bei 
Basista?
Darf man hier Namen nennen? Würde mich über Tipps und Erfahrungen 
freuen.

LG

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo MadDog73.

MadDog73 schrieb:

> Hallo Gemeinde,

Hallo Pastor.


> Wo bestellt ihr denn nun eure Leiterplatten, wenn nicht mehr bei
> Basista?
> Darf man hier Namen nennen? Würde mich über Tipps und Erfahrungen
> freuen.

Da die Frage häufiger kommt, halte ich es für das beste, einfach auf die 
passende Seite zu verlinken, wo alles gebündelt ist: 
https://www.mikrocontroller.net/articles/Platinenhersteller

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
Autor: Plagegeist (Gast)
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Für meine Hobbyanforderungen halte ich es so:
1. Ich brauche ein Stück Low-Tech (NE555, Elkos, vllt. 1-2 FETs): Wird 
selber geätzt und ist inkl. Herräumen, Aufheizen und Wegräumen nach zwei 
Stunden durch.
2. Ich brauche ein Stück Mid-Tech (>1 Lage, Durchkontaktierungen etc.): 
Kam bisher immer von ALLPCB/seeedstudio, aber bei 30 Euro pro Platine 
bei MultiCB ohne Zollgezicke (das nervt nämlich! Mittlerweile bleibt 
alles da hängen.) und ohne Wartezeit bei made in Germany werd ich mir 
das zukünftig überlegen, ob ich nicht doch mal denen eine Chance gebe.
3. Ich brauche mehr als ein Stück. Wird wahrscheinlich auch zukünftig 
aus China kommen, sorry. Ist aber tatsächlich eher selten.

Thema Versandzeit: Klar ist es möglich, auch aus China schnell zu sein. 
Nur: Das kostet, und wenn DHL die Verzollung macht, kostet es nochmal 
extra. Da schrumpft der Preisabstand schnell zusammen.

Autor: Mac G. (macgyver0815)
Datum:

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Plagegeist schrieb:
> Ich brauche mehr als ein Stück. Wird wahrscheinlich auch zukünftig
> aus China kommen, sorry. Ist aber tatsächlich eher selten.


1 Stück bei Multi-CB kostet oft fast identisch wenig wie 2 bis 5 Stück 
je nach Platinengröße und bei höheren Stückzahlen sind die auch gar 
nicht schlecht.
Aber Vorsicht: Die liefern eigentlich nicht an Privat.

Autor: Wühlhase (Gast)
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Und was hat Plagegeists Erguß nun mit Basista zu tun?

Autor: Tsching-Tschang-Tschong (Gast)
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Wühlhase schrieb:
> Und was hat Plagegeists Erguß nun mit Basista zu tun?

Er benützt dem TO sein Start Thema als Kristallisationspunkt um
der Menschheit seine "Hobbyanforderungen"  mit zuteilen.
Jemand was mitteilen  um Beistand zu bekommen ist doch
eine gute soziale Errungenschaft und in Ordnung.

Macht doch jeder hier :-( weil einem kein passendes Start-Thema halt 
einfällt.
Mach ich gelegentlich genau so ;-),
nur dass ich halt versuche, meine "Überzeugungen" an den Mann zu bringen 
;-)
(ab und zu klappt es ja auch :-)

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Er hat nur MadDog73 geantwortet...

Autor: Forist (Gast)
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Alex G. schrieb:
> Er hat nur MadDog73 geantwortet...

Und was kapert MadDog73 einen Thread mit einer Frage, die überhaupt 
nichts mit dem Titel zu tun hat?

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Alles unklar: Peter Basista verkauft? seine alte Firma und gründet eine 
neue.
5pcb.de GmbH, Hans-Böckler-Str. 41, 46236 Bottrop
GF: Peter Basista

Soeben in meinem Posteingang gefunden.

Autor: Inhuman Resources (Gast)
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Im Impressum auf der Webseite steht: "5pcb is a brand of D.M. 
Electronics International Limited (Hong Kong)". Vermutlich wird nur noch 
in China gefertigt.

Autor: Martin (Gast)
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Ich war neugierig und habe da mal nachgefragt.
Um jetzt etwas Licht ins Dunkel zu bringen:
Ende 2015 hat P. Basista seine Firma verkauft an einen türkischen 
Professor, der seine Forschungen marktreif machen wollte und sich aus 
dem Leiterplattengeschäft zurückgezogen.

Ab Mitte 2017 häuften sich dann bei ihm Meldungen von langjährigen 
Kunden, welche nicht mehr mit Basista Leiterplatten zufrieden waren. 
Aufgrund dieser Anfragen und den Entwicklungen, welche er bei Basista 
Leiterplatten erkennen konnte, ohne dass die GF auf die Warnungen hören 
wollte, hat er sich mit einem chinesischen Geschäftspartner 
zusammengetan und Anfang diesen Jahres die Firma 5pcb.de GmbH gegründet. 
Er hat auch den ehemaligen Betriebsleiter von Basista Leiterplatten mit 
ins Boot geholt und bietet jetzt wieder Leiterplatten und auch 
Bestückungen an. Allerdings als reiner Händler ohne eigene 
Produktionsstätte in Deutschland.

Da ich sowohl mit Herrn B. als auch mit dem Betriebsleiter Herrn R. gut 
zusammenarbeiten konnte, werde ich 5pcb für die nächsten Projekte im 
Auge behalten.

Ich nehme stark an, dass die Qualität wie früher sein wird und falls 
doch nicht, dann muss ich mich nicht mit Chinesen rumärgern, sondern 
habe einen deutschen Ansprechpartner.

Autor: Oliver (Gast)
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Wenn die jetzt auch noch Zugriff auf die alten Leiterplattendaten haben 
(für die Nachproduktion von Nutzen), dann wäre ja alles gut.
In meinem Fall hat Herr Basista noch persönlich mein Panel (8x5er 
Nutzen) aus einer Einzelplatine gesetzt und produziert.

Autor: Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Wühlhase schrieb:
> Und wenn ich sehe was für beschissen schlechte Leiterkarten dieser
> Berliner Fertiger (nein, es war nicht Leiton, die sind gut) sich traute
> abzuliefern (und das ist bei denen laut eines ehem. Kollegen normal, das
> ist ne Billigsklitsche) und der Tatsache, daß es die noch gibt, kann es
> wirklich nicht schlimm am Markt aussehen.

Meinst Du Andus? Mit denen haben wir leider auch unsere "speziellen" 
Erfahrungen machen müssen. :-/

Autor: Tsching-Tschang-Tschong (Gast)
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Martin schrieb:
> Ich nehme stark an, dass die Qualität wie früher sein wird und falls
> doch nicht, dann muss ich mich nicht mit Chinesen rumärgern, sondern
> habe einen deutschen Ansprechpartner.

Für was braucht man da einen "Man in the middel" ??
Bei der guten Kommunikation und den schnellen Lieferzeiten die die 
Chinesen
mittlerweile bieten hat sich sowas wohl erübrigt.

Autor: Martin (Gast)
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Oliver schrieb:
> Wenn die jetzt auch noch Zugriff auf die alten Leiterplattendaten
> haben
> (für die Nachproduktion von Nutzen), dann wäre ja alles gut.
> In meinem Fall hat Herr Basista noch persönlich mein Panel (8x5er
> Nutzen) aus einer Einzelplatine gesetzt und produziert.


Fragen kostet nix. Und selbst wenn nicht, dann hat er den Nutzen ja 
schon mal erstellt. Ist das also nichts besonderes, hat er sein Schema 
F. War der Aufbau speziell, dann kann er sich vielleicht daran erinnern.

Autor: Martin (Gast)
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Tsching-Tschang-Tschong schrieb:
> Für was braucht man da einen "Man in the middel" ??
> Bei der guten Kommunikation und den schnellen Lieferzeiten die die
> Chinesen
> mittlerweile bieten hat sich sowas wohl erübrigt.


Jedem das seine...

Ich jedenfalls habe lieber einen Ansprechpartner hier bei Fragen, 
spezielleren Dingen oder Reklamationen als mich mit einem Asiaten 
auseinanderzusetzen, der, wenn es hart auf hart kommt, wahrscheinlich 
einfach auflegt. Außerdem muss ich mich dann nicht mit dem Zoll 
rumärgern, sollen die das doch machen.

Autor: Wühlhase (Gast)
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Andreas S. schrieb:
> Wühlhase schrieb:
>> Und wenn ich sehe was für beschissen schlechte Leiterkarten dieser
>> Berliner Fertiger (nein, es war nicht Leiton, die sind gut) sich traute
>> abzuliefern (und das ist bei denen laut eines ehem. Kollegen normal, das
>> ist ne Billigsklitsche) und der Tatsache, daß es die noch gibt, kann es
>> wirklich nicht schlimm am Markt aussehen.
>
> Meinst Du Andus? Mit denen haben wir leider auch unsere "speziellen"
> Erfahrungen machen müssen. :-/
Dann sollte man mal eine Liste mit Fertigern eröffnen, die man besser 
vermeiden sollte.

Um mal Roß und Reiter zu nennen: Ich meinte Mittelstädt.

Sehr interessant sind übrigens deren AGB:
http://www.me-berlin.de/agb.html

Vor allem die Punkte Aufträge und Gewährleistung.

Wenn die mal nur halb so viel Sorgfalt in ihren Fertigungsprozeß wie in 
die Haftungsausschlüsse ihrer AGBs stecken würden...

Autor: Fahrende (Gast)
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Was ist denn da so etwa an Geld geflossen für den Laden? War der 
türkische Prof. Bis zum Schluss dabei?

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> War der türkische Prof. Bis zum Schluss dabei?

Das war dann wohl eher ein bestellter Firmenbestatter.

Autor: Wühlhase (Gast)
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Und auch wenn wir das nicht erfahren werden: Wer bitteschön kauft den 
einen Fertiger auf, nur um eine Forschung marktreif zu machen? Allzumal 
"nur" Leiterkartenfertiger?
Die allerwenigsten Erfindungen dürften eine Fertigungsfirma egal welcher 
Größe so auslasten das es sich lohnt, den Laden dafür zu übernehmen. Die 
Erfindungen, wo sich das lohnt, sind von technologisch minimaler 
Komplexität (siehe z.B. diese Fidget-Drehdinger).

Autor: Martin (Gast)
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https://www.derwesten.de/staedte/bottrop/vision-fuer-eine-neue-klimatechnik-id11471643.html

Hier habe ich einen Artikel über die “Visionen“ bei der Firmenübernahme 
gefunden...

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Leider können auch solche vielversprechenden Dinge scheitern...
Blöd wenn dabei auch ein zuvor laufendes Unternehmen dabei zubruch geht, 
aber es hat wohl niemanden den Besitzer gezwungen es zu verkaufen.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Georg A. schrieb:
> nichts nach aussen dringen, um den Cashflow nicht zu stören. Das war
> AFAIR ca. ein Monat. War ganz toll für die Kunden, die noch munter im
> Webshop Vorkasse gemacht haben, aber das war eben Absicht

Klingt für mich wie die Definition von Betrug. Ein Insolvenzverwalter 
der Konkursverschleppung begeht. Sachen gibt's...

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Alex G. schrieb:

> aber es hat wohl niemanden den Besitzer gezwungen es zu verkaufen.

Der hatte wohl ein gutes Näslein dafür, wie das wohl in Zukunft mit der 
chinesische Konkurenz aussehen würde.

Siehe:

Martin schrieb:

> Ende 2015 hat P. Basista seine Firma verkauft an
~~~
~~
~
> und sich aus dem Leiterplattengeschäft zurückgezogen.
~~~
~~
~
> hat er sich mit einem chinesischen Geschäftspartner zusammengetan und
> Anfang diesen Jahres die Firma 5pcb.de GmbH gegründet.
~~~
~~
~
> Allerdings als reiner Händler ohne eigene Produktionsstätte in
> Deutschland.


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
Autor: soul e. (souleye)
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Tsching-Tschang-Tschong schrieb:

> Für was braucht man da einen "Man in the middel" ??
> Bei der guten Kommunikation und den schnellen Lieferzeiten die die
> Chinesen mittlerweile bieten hat sich sowas wohl erübrigt.

Nein. Wenn man über längere Zeit brauchbare Qualität aus China haben 
will, dann muss man die Leute dort persönlich kennen. Ein paar Mal 
hinfahren, Probleme direkt ansprechen und danebenstehen bis die gelöst 
sind und aich auch die Meinung der Chinesen anhören. Erst dann nehmen 
die Dich ernst und arbeiten vernünftig.

Wer kein Purchasing Center in China hat (mit einheimischen Mitarbeitern) 
dem ist mit so einem Vermittler sehr geholfen. Vorausgesetzt natürlich 
der kennt die Regeln.

Autor: Tsching-Tschang-Tschong (Gast)
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soul e. schrieb:
> Nein. Wenn man über längere Zeit brauchbare Qualität aus China haben
> will, dann muss man die Leute dort persönlich kennen.

Diesen Eindruck habe ich z.B. bei ALLPCB absolut nicht, im Gegenteil man 
wünscht sich das so mancher LADEN hier in DE genau so funktionieren 
würde.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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5pcb geht jetzt wieder offensiv auf ehemalige Kunden draufzu.
Habe die Mail mit dem hippen Angebot soeben gelöscht.

Autor: Tsching-Tschang-Tschong (Gast)
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Bürovorsteher schrieb:
> 5pcb geht jetzt wieder offensiv auf ehemalige Kunden draufzu.
> Habe die Mail mit dem hippen Angebot soeben gelöscht.

Zu recht!

Für Leute die auser schwäbisch keine Fremdsprache beherschen mag das 
passen,
für alle anderen die englisch "Stufe 1" (Filser-Englisch ;-) beherschen, 
für die nicht - die gehen gleich zum "Schmied".

Autor: Mike (Gast)
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Die Geschichte mit dem türkischen Prof würde ich gern mal hören! Das 
klingt spannend, was da die Absicht war!
Ich bestelle mittlerweile nur noch bei JLCPCB, die deutschen sind nicht 
mehr konkurrenzfähig, besonders was die Abwicklung angeht. Hochladen, 
warten, zahlen, bekommen. Qualität ist der Wahnsinn.

Autor: Johannes (Gast)
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Naja, ganz würde ich Deutschland noch nicht abschreiben. Ich nutze aus 
den von dir genannten Gründen nur noch AISLER. Und man bleibt in 
Europa...

Autor: Tsching-Tschang-Tschong (Gast)
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Johannes schrieb:
> Ich nutze aus den von dir genannten Gründen nur noch AISLER.

AISLER ist aber nur ein "Kistenschieber" sonst gar nichts.
Da kannste gleich zum Chinesen gehen.

Autor: Johannes (Gast)
Datum:

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Das würde ich so nicht sagen. Bei AISLER habe ich immer einen direkten 
Ansprechpartner, wenn ich mal eine Frage habe. Da kannst du bei den 
Chinesen vergeblich Mails schreiben. Solange ich am Ende ein 
vernünftiges Produkt habe und das Ganze reibungslos und schnell 
funktioniert, dann ist mir relativ egal, ob die "nur Kistenschieber" 
sind.  Aber ist ja jedem selber überlassen, wo er bestellt. Ich für 
meinen Teil bin bei Aisler doch recht zufrieden.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Johannes schrieb:
> Das würde ich so nicht sagen. Bei AISLER habe ich immer einen direkten
> Ansprechpartner, wenn ich mal eine Frage habe. Da kannst du bei den
> Chinesen vergeblich Mails schreiben.
Also bei JLCPCB könntest du in das Forum schreiben. Dort wird ziemlich 
schnell geantwortet.

Beitrag #5531497 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: A. Bayer (Gast)
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Vielleicht ist es dies, wonach gesucht wird:
https://5pcb.de/kontakt_impressum.html
Herr Basista ist gesund und aktiv.

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