Gast
#5319643
Hallo zusammen, ich habe noch nicht viel Erfahrung mit HF und halte mich bei meinen Designs (kein professioneller Anspruch) meistens sehr strikt an die Hersteller-Datenblätter. Jetzt benötige ich für einen Bluetooth Low Energy Chip ein 16MHz Quarz. Der Hersteller empfiehlt: f = 16MHz, CL = 8 pF, 40ppm, Package: 2520. Daraus folgt für die Kondensatoren am Quarz nach einer angegebenen Formel (https://devzone.nordicsemi.com/tutorials/b/hardware-and-layout/posts/general-pcb-design-guidelines-for-nrf51-series - im Crystal-Part und diesem Whitepaper (Seite 9): http://infocenter.nordicsemi.com/pdf/nwp_015.pdf): C1 = C2 = 2CL - C_pcb - C_pin = 2*8pF - 4pF = 12pF, wobei C_pcb + C_pin = 4pF geschätzt wird (nRF51). Ich habe nun beispielsweise ein Quarz hier mit: f = 16MHz, CL = 12 pF, 15 ppm, Package: 2016 Für die Kondensatoren würden sich nach der obigen Formel dann ja 20pF errechnen. Meine Fragen also: Inwiefern beeinflusst ein veränderter Footprint die Funktionalität einer Schaltung? Gibt es dort grundsätzlich Annahmen/Daumenregeln? Ist die angewendete Formeln für einen Überschlag geeignet, sodass 20pF zutreffen könnten? Vielen Dank für alle Erfahrungen von den Praktikern und richtigen Ingenieuren hier :) Grüße und ein schönes Wochenende