PID Regler mit 0-10V Ausgang auf 470KOhm Poti umsetzen

OP #5321053
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Hallo zusammen,

derzeit stelle ich die Last an einem KEMO Modul M028N (Leistungsregler 
110 - 240 V/AC, 4000 VA ) über das das mitgelieferte 470KOhm 
Potentiometer (zweibeinig angeschlossen)

Nun möchte ich gerne über den 0-10V Ausgang eines PID Temperaturregler 
das Kemo Modul ansteuern.

Kann man einen 0-10V Ausgang irgendwie auf 0-470KOhm umsetzen?

Grüße Ingo
OP #5321609
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Frank G. schrieb:
> Da gibt es einen Konverter:M150-DC-Puls-Converter.php


Den hatte ich auch erst im Auge, jedoch wird auch zur 230V Seite eine 
Verbindung benötigt, ich möchte aber nur den Poti 1:1 ersetzen.
https://asset.re-in.de/isa/160267/c1/-/de/1402639_SZ_01_FB/Kemo-Spannungswandler-Baustein-Electronic-GmbH-Ausgangsspannung-Bereich-110-230-V-AC.jpg

Der Eingang ist dann auch 3-12V, nicht 0-10V

Viele Grüße
Ingo
#5321612
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@ Ingo R. (ingo_r294)

>Verbindung benötigt, ich möchte aber nur den Poti 1:1 ersetzen.
>https://asset.re-in.de/isa/160267/c1/-/de/1402639_...

Einen Poti elektronisch nachzubilden ist immer recht aufwändig. Man 
könnte einen Digitalpoti mit 8 oder 10 Bit nehmen, WENN die Spannung an 
diesem Steuereingang nicht zu hoch ist, die meisten verkraften nur um 
die 5-10V.

>Der Eingang ist dann auch 3-12V, nicht 0-10V

Man muss einfach mal messen, in welchem Bereich sich die Spannung über 
dem Poti ändert. Denn im Gerät ist es meist ein Spannungsteiler aus 
Festwiderstand + Poti, der dann eine variable Spannung erzeugt. Also 
kann man auch direkt eine solche einspeisen. Das ist deutlich einfacher.

Den Spannungsbereich ein wenig anzupassen ist auch kein nennenswertes 
Problem.
#5321820
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@ Harald Wilhelms (wilhelms)

>> Kann man einen 0-10V Ausgang irgendwie auf 0-470KOhm umsetzen?

>Eine "Quick and dirty"-Methode ist es, das Poti durch einen

Das ist VERY dirty, denn das ist alles andere als definiert. Wenn schon, 
dann mit Optokoppler, da hat man wenigstens kein Fremdlicht. Aber auch 
das ist praktisch unbrauchbar, denn die Kennlinie liegt dann sonstwo.
#5321822
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@G. H. (schufti)

>das Hauptproblem hier wird wohl sein, dass der Potianschluß nicht
>potentialfrei ist und eine galvanische Trennung erst im Zusatzmodul M150
>stattfindet.

Kann sein, dann muss man halt per linearem Optokoppler eine 
Potentialtrennung vornehmen.
#5321853
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Falk B. schrieb:

>> OK mit Fotowiderstand
> Das ist VERY dirty, denn das ist alles andere als definiert. Wenn schon,
> dann mit Optokoppler, da hat man wenigstens kein Fremdlicht.

Das man Fremdlicht abschirmen muss, habe ich als selbstverständlich
vorausgesetzt. Vor der "Erfindung" des LED-OKs waren OKs mit Foto-
widerständen speziell im Audiobereich für Regelungen recht gängig
und es gab sie auch fertig zu kaufen (mit Glühlampen). Normale OKs
sind für obige Aufgabe eher nicht geeignet, da sie eine Strom-
Transformation machen und keine Spannungs -> Widerstandsumsetzung.
Besser wäre es wohl, wenn man die Ausgangsspannung 0...10V des Reg-
lers in eine Impulslänge 0...10ms vumsetzen würde und damit über
einen Optotriac die Leistungsstufe direkt steuern würde.

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