Ein seltsames Vorkommnis ergab sich dieses Wochenende beim Klonen von meiner W7 und W8.1 Festplatte. Ich klone meine Festplatten mehr oder weniger regelmäßig mit Acronis und das hat bis jetzt auch immer sehr gut funktioniert. Ja, ich weiß es gibt bessere Programme, aber bis jetzt hat das immer sehr gut für mich funktioniert. Hier ein kleiner Bericht: Am Montag machte ich mich daran, die Festplatte des W7X64 Systems wie üblich zu klonen in der Meinung es müsste ja wie ueblich gehen. Acronis wurde entsprechend konfiguriert und ich fing mit dem Prozess an. Normalerweise wird das System dazu zum Neubooten runter gefahren. OK. Neues Anfahren: BSOD mit Fehler 0xc00000e. Locked Drive, wie sich nach Recherche rausstellte. Was nun. Machte mich klug und reparierte das Problem mit bootrec /fixmbr ... /rebuildBCD. OK. Ging wieder und ich konnte die Festplatte klonen. OK. Wischte mir den Scweiss von der Stirn. Noch einmal davon gekommen... Ich wiederholte das Klonen mit dem W81X64 System. Gleiches Erlebnis und Abhilfe. Dieses Mal machte ich nachher einen Acronis Update von Build 3270 auf den neuesten Build 3297. Wiederholte das Klonen und es funktionierte einwandfrei. Die Frage stellt sich nun: Was hat sich nun in der Zwischenzeit geändert? Es hat ja vorher zig Male ohne irgendwelche Acronis Update funktioniert. Gleiches BS, gleiches Acronis. Das einzig Unkontrollierbare und Änderungen waren seitdem die unzähligen Updates seitens MS und in jüngster Zeit nur Programme wie Atollic TrueStudio, MPLABx drauf gespielt. Dass mir das Gleiche mit W7 und W81 passiert ist, lässt möglicherweise darauf schließen, dass MS irgendwie "gespielt" hatte und ab einem bestimmten Zeitpunkt die bisher funktionelle Version von Acronis nicht mehr kompatibel genug war. Das Schlimme an diesen Erlebnissen ist, dass sie meist ohne irgendwelche Warnungen vorkommen. Ich finde solche Vorkommnisse zumindest sehr ärgerlich. So much for "If it ain't broke, don't fix it" Einstellung. Es ist jetzt so weit gekommen mit diesen Updates, dass man wirklich Software wie Acronis immer auf den neuesten Stand halten muss anstatt zu denken, OK, hier habe ich ein funktionierendes System und kann es in Ruhe lassen und es sollte wie immer funktionieren. Weit gefehlt! Es stimmt mich bedenklich, dass man sich auf nichts mehr verlassen kann. Alles ist heutzutage ein "Moving Target". Das Schlimmste ist, es regt sich niemand auf. Als registrierter Kunde von Acronis könnte man auch zumindest eine Mail von Acronis mit einer Mitteilung oder Warnung erwarten, die SW wegen Änderungen seitens MS sobald wie möglich auf den neuestens Stand zu bringen, anstatt immer den Schaden zu haben. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Das würde mich jetzt wirklich interessieren.
Acronis (unsere 2016) hatte anfänglich auch etwas Probleme mit UEFI. Daher sollte man seine Software regelmäßig auf Updates prüfen.
Stephan schrieb: > Acronis (unsere 2016) hatte anfänglich auch etwas Probleme mit > UEFI. > Daher sollte man seine Software regelmäßig auf Updates prüfen. Das habe ich mittlerweile auch herausgefunden. Danke für den Hinweis. Welchen Build hattet ihr damals? Ich hatte 3270 drauf.
weis ich nicht mehr, war die auf der org. CD. Erst nach dem 1. Update ging dann UEFI. Konnte man auch dort Support Bereich lesen. So wie das Lizenzproblem bei den Notfall Bootmedium. Da ging dann entweder Acronis oder oder der Universal Restore. Leider nicht beide. Einer war immer ne Testversion, die das erst meldet wenn man auf "los" klickt :-o.
Stephan schrieb: > weis ich nicht mehr, war die auf der org. CD. Erst nach dem 1. > Update > ging dann UEFI. Konnte man auch dort Support Bereich lesen. So wie das > Lizenzproblem bei den Notfall Bootmedium. Da ging dann entweder Acronis > oder oder der Universal Restore. Leider nicht beide. Einer war immer ne > Testversion, die das erst meldet wenn man auf "los" klickt :-o. Toll. Warum immer alles so schwer gehen muss...
> . Das Schlimme an diesen > Erlebnissen ist, dass sie meist ohne irgendwelche Warnungen vorkommen. > Ich finde solche Vorkommnisse zumindest sehr ärgerlich. : > Es stimmt mich bedenklich, dass man sich auf nichts mehr verlassen kann. > Alles ist heutzutage ein "Moving Target". Das Schlimmste ist, es regt > sich niemand auf. > > Als registrierter Kunde von Acronis könnte man auch zumindest eine Mail > von Acronis mit einer Mitteilung oder Warnung erwarten, die SW wegen > Änderungen seitens MS sobald wie möglich auf den neuestens Stand zu > bringen, anstatt immer den Schaden zu haben. > > Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Das würde mich jetzt wirklich > interessieren. Auf kommerzielle Anbieter ist leider wenig Verlass, ja nichtmal proportional zum Geld was man da abgibt. Der rationale Schluss zu solchen Erlebnisse habe ich bereits vor '95 gezogen und gemäss meiner Aufregung (wie "niemand"?) gehandelt: schließlich bin ich derjenige der ein Produkt für mich aussucht und sich für unerfüllte Erwartungen rechtfertigen muss. Also: von mir bekommt seit langem keine Firma mehr Geld für Reinfälle à la EULA. Schließlich steht in EULAs dasselbe wie in FOSS-Lizenzen: "Hersteller steht für gar nix gerade & Anwender handelt auf eigenes Risiko." Fallberichte wie Deiner heutzutage höhren sich immer noch gleich an wie damals: die kommerziellen in der Branche haben also in über 25J nur die Farben auf den Verpackungen geändert und der Trend geht ja dahin sogar auf Verpackung & Installationsmedien zu pfeifen (hey: Betriebssystem und Backupwerkzeuge! Nicht Bequemlichkeits-Äpp...) BSDs und Linuxe haben im selben Zeitraum massivst zugelegt! Da kommen die BS-Grundinstallationen MIT Backupwerkzeuge (kein 3rd-Party Zeugs nötig) UND damit lassen sich echt Systeme einrichten welche NICHT wie "moving targets" sind. Sie sind nicht Fehlerfrei, jedoch habe ich damit weniger schlechte Überrasschungen, HW-obsolescence, usw. Der langjährige Betrieb (inkl. Grosse Versionsmigrationen) ist jedenfalls deutlich linearer als mit den käuflichen. Der Frust, bezahlte Funktionen/Dienstleistungen nicht zu bekommen entfällt schlicht weil keine Bezahlung stattfindet. Sachliche und Wichtige Rückmeldungen an die FOSS-Ersteller werden m.E.n. auch zügiger umgesetzt,als in den "geschlossenen Abteilungen". ==> selbst handeln, statt selbst jammern!
FOSS Fesselfrei Ohne Solche Schäden schrieb: > Sie sind nicht Fehlerfrei, jedoch habe ich damit weniger schlechte > Überrasschungen, HW-obsolescence, usw. Der > langjährige Betrieb (inkl. Grosse Versionsmigrationen) ist jedenfalls > deutlich linearer als mit den käuflichen. Der Frust, bezahlte > Funktionen/Dienstleistungen nicht zu bekommen entfällt schlicht weil > keine Bezahlung stattfindet. Ja, diesen Schritt habe ich auch gemacht, allerdings schon 1998. Damals war es ein OS2, das ich von einem Kumpel bekommen habe (war damals bei Vobis-Computern dabei) Das lief so bis Ende 2000, dann haette ich sofort meinen Computer aufruesten muessen, weil Onlinebanking eine Mindestversion des Netscape verlangte, die es nur fuer OS2 V4 gab. Da kam dann ein Debian, das es bis heute ist. Das habe ich nie bereut. Ich war damals viel beruflich unterwegs, vor dem Umstieg auf OS2 war am Wochende immer erst Windows reparieren angesagt. Nach dem Umstieg auf OS2 war Ruhe, das lief einfach, spaeter mit Debian ebenso: was einmal lief, lief eben. Das war zu der Zeit bei Windows alles andere als ueblich. Spaeter habe ich dann aktiv bei Arbeiten an der Dokumentation zu Debian und KDE mitgeholfen, eben um meinen Teil der "Bezahlung" zu erbringen. dlgnmhilzxcb
Angenommen, Microsoft und andere Hersteller würden ihre Produkte so entwickeln, dass sie immer kompatibel zu alter Hardware und Software wären. Das würde a) das Mitschleppen und Pflegen einer wachsenden Menge Ballast und daher b) einen exponentiell steigenden Entwicklungs- und Pflege-Aufwand bewirken. Die Produkte würden also immer teurer werden. Würden genug Leute das bezahlen, damit sich das lohnt? Angenommen, zusätzlich dazu würden kaum neue Features implementiert und die GUI erst recht nicht verändert, und sich hauptsächlich auf die erforderlichen Sicherheits- und Stabilitäts-Updates konzentriert. Der Preis könnte dann annähernd konstant bleiben, und es wäre kein "Moving Target" mehr, man könnte alle alten Produkte und Arbeitsweisen beibehalten und müsste sich nicht an ständig neue Oberflächen gewöhnen. Unterstützung für neue Hardware (wie z.B. die 64bit-Architektur oder UEFI) würde nicht umgesetzt (da diese tiefgreifende und weitreichende Umbauten der Systeme erfordern), und somit die Steigerung der Leistung von Computern stark gebremst. Würden genug Leute regelmäßig Geld für ein Produkt ausgeben, welches kaum erkennbare Neuigkeiten bringt, damit sich das lohnt? Angenommen, die Hersteller würden allen alten Ballast rauswerfen und ihre Produkte ständig runderneuern, sodass alle enthaltene Funktionalität sauber und konsistent funktioniert. Ältere Produkte wären dann kaum noch kompatibel. Würden genug Kunden ein System kaufen welches das ultimative "Moving Target" ist und bei dem sie nicht sicher sein können, ob die nächste Version überhaupt mit den benötigten weiteren Produkten kompatibel ist? Angenommen, die Hersteller würden zwar neue Produkte wie aktuell entwickeln, aber alle alten Produkte weiter pflegen, sodass sie auch noch in ferner Zukunft Sicherheits- und Stabilitäts-Updates erhalten. Da niemand bereit sein wird, für alte Produkte die schon immer funktionierten weiter Geld zu bezahlen, muss der Aufwand dafür über steigende Preise der neuen Produkte querfinanziert werden. Wären genug Kunden bereit dies zu bezahlen, oder würde vielleicht die Entwicklung bald stagnieren und alle Innovation ersticken, weil alles Geld in die Pflege alter Systeme geht? Linux ist hier übrigens nicht ausgenommen, auch hier gibt es keine ewige Konstanz - siehe z.B. systemd, Gnome 3, diverse Sound Daemons, GRUB 2, tiefgreifende Änderungen zwischen Kernel 2.4 und 2.6 usw. Da man hier weniger auf zahlende Massen angewiesen ist, haben die Entwickler etwas mehr Freiheit. Meine eigenen alten Programme z.B. lassen sich auf aktuellen Linux Distros nicht mal mehr kompilieren. Software-Entwicklung ist praktisch eine Verwaltung des Mangels - mit geringen Ressourcen (Geld und Arbeitskraft) werden Produkte entwickelt, mit welchen noch Geld verdient werden kann. Die Entwicklung perfekter Software (keine Bugs, hohe Leistung, neue Features, Abwärtskompatibilität) erfordert mehr Arbeitskraft als vorhanden. Es müssten viel mehr Menschen Software entwickeln, und die Produkte würden dramatisch teurer, denn die Entwickler müssen auch von irgendwas leben. Es kann nicht alles "Freie Software" sein. Welche Strategie ist eurer Meinung nach am Besten und wirtschaftlich am Realistischsten? Vielleicht doch der aktuell von den Herstellern beschrittene Mittelweg?
Dr. Sommer schrieb: > Welche Strategie ist eurer Meinung nach am Besten und wirtschaftlich am > Realistischsten? Vielleicht doch der aktuell von den Herstellern > beschrittene Mittelweg? Das ist alles recht schön und gut. Aber ist es zu viel verlangt, dass einmal funktionierende (bezahlte) SW ohne andauernde Updates auf dem selben PC und BS weiter funktioniert? Scheinbar muss ich, um Probleme nach Möglichkeit zu vermeiden, bevor Gebrauch der Kloning Software besser immer dort nachschauen ob seit dem letzte Monat des Gebrauchs nicht wieder ein Update fällig ist. Leider wird man nicht einmal von der Kloning SW gewarnt, dass irgend etwas nicht mehr stimmt und vor vollendete Tatsachen stellt wie mir das passiert ist. In der Zeit bis XP funktionierte Ghost stabil für Jahre. Man sollte hoffen, dass sich die File Strukturen und das ganze Security Gedöns nicht jede Woche ändert. Als mittelmäßiger PC Benutzer will ich nur, dass einmal installierte SW mehr oder weniger perfekt für immer auf dem selben BS+HW läuft. Ist das wirklich zu viel verlangt? Ich verwende einen PC um mir bei der Arbeit behilflich zu sein anstatt mir Arbeit zu machen. In Redmond scheint man das vergessen zu haben. Blitzende, glänzende Glasfassaden a la W10, auf Schwimmsand gebaut, scheinen heutzutage den Kunden zu genügen, anstatt auf soliden Granitfundamenten zu bauen. Mir scheint der einzige Weg zur PC Stabilität ist eine vom Internet abgetrenntes Sandbox Installation von W7 oder XP mit einmal installierter und verifizierter SW und BS Konfiguration und keine weiteren erlaubten Updates mehr, dann sollte es hoffentlich keine Überraschungen geben. Aber in der realen Welt kommt ja ohne Internet auch nicht aus. Wenn ich PCBS entwickle brauche ich ja Zugang zu Datenblätter und Firmen für Daten usw. Und schon geht es wieder los... Kloning ist kein Luxus um sich gegen Ransomware Attacken etwas besser schützen zu können. Und LINUX ist für mich auch keine wirkliche Lösung. Ich erhandle mir dann nur Probleme anderer Art. Abgesehen davon habe ich mir wichtige SW die nur unter Windows anständig läuft. WINE scheint ja auch nicht so vollkommen zu sein. Wer alle seine Arbeit unter LINUX machen kann soll sich glücklich schätzen, nur ist es nichts für mich. Tut mir leid wenn sich das wie Geheul anhört. Aber irgendwie habe ich die Nase voll von der heutigen Situation in der Computer Welt. Man lebt irgendwie immer an der "Edge". Ist es wirklich notwendig, dass man Angst vor jeden neuen Update haben muss? Ich bin eben gewohnt und erwarte, dass die Werkzeuge die ich in meinen Leben benutze, funktionieren wenn man sie braucht und nicht immer erst eine neue Batterie oder SW Update brauchen...
Gerhard O. schrieb: > Das ist alles recht schön und gut. Aber ist es zu viel verlangt, dass > einmal funktionierende (bezahlte) SW ohne andauernde Updates auf dem > selben PC und BS weiter funktioniert? Ja. Wie erläutert wäre der Aufwand riesig und das Produkt unbezahlbar. Gerhard O. schrieb: > Man sollte hoffen, dass sich die File Strukturen und das ganze Security > Gedöns nicht jede Woche ändert. Das tut es gewiss nicht. Aber manchmal eben schon. Gerhard O. schrieb: > Als mittelmäßiger PC Benutzer will ich > nur, dass einmal installierte SW mehr oder weniger perfekt für immer auf > dem selben BS+HW läuft. Ist das wirklich zu viel verlangt? Ja, das ist es. Software-Entwicklung ist ein hochkomplexer (und teurer!) Prozess, in dem ständig Fehler passieren. Wenn du nicht aufgrund von Sicherheitslücken von vor 7 Jahren auf die Nase fliegen willst, musst du Updates installieren. Gerhard O. schrieb: > Blitzende, > glänzende Glasfassaden a la W10, auf Schwimmsand gebaut, scheinen > heutzutage den Kunden zu genügen, anstatt auf soliden Granitfundamenten > zu bauen. Das war schon von Anfang an so! Als MS angefangen hat, haben die Kunden massenweise das ziemlich wackelige DOS gekauft, anstatt das damals schon überlegene aber unbezahlbare UNIX zu nutzen. Qualität kostet Geld. Der Markt bestimmt, wie die Produkte aussehen. Davon abgesehen empfinde ich die Oberfläche von W10 durchaus als Fortschritt, der die Produktivität verbessert (übersichtliches Start-Menü, Multi-Desktop-Funktion). Gerhard O. schrieb: > Mir scheint der einzige Weg zur PC Stabilität ist eine vom Internet > abgetrenntes Sandbox Installation Richtig. Gerhard O. schrieb: > Aber in der realen Welt kommt ja ohne Internet > auch nicht aus. Wenn ich PCBS entwickle brauche ich ja Zugang zu > Datenblätter und Firmen für Daten usw. Und schon geht es wieder los... Du darfst auch nicht mit einem Auto das 1985 das letzte Mal über'n TÜV gegangen ist über eine öffentliche Straße fahren. Auch PC's müssen gewartet werden. Zwar nicht wegen Verschleiß, aber mindestens wegen Sicherheitslücken. Gerhard O. schrieb: > Ich bin eben gewohnt und erwarte, > dass die Werkzeuge die ich in meinen Leben benutze, funktionieren wenn > man sie braucht und nicht immer erst eine neue Batterie oder SW Update > brauchen... So ist das nunmal. Ein PC mit Windows dürfte eines der komplexesten technischen Systeme auf der Erde sein (ausgenommen solche, die einen PC enthalten). Da kann man kaum erwarten dass das auf alle Ewigkeit wie geschmiert funktioniert.
Dr. Sommer schrieb: > Unterstützung für neue Hardware (wie z.B. die 64bit-Architektur Nein, wieso laeuft dann Linux auf so vielen unterschiedlichen Architekturen in der jeweils neuesten Version? Sogar Win hat es geschafft, nicht laenger NUR auf x86 zu laufen. Zu UEFI kann ich nichts sagen, aber da das unterhalb des OS liegt, wird der Aufwand ueberschaubar sein. Dr. Sommer schrieb: > Meine eigenen alten Programme z.B. lassen sich auf > aktuellen Linux Distros nicht mal mehr kompilieren. Wenn es um reine Kommandozeilenprogramme geht, wuerde mich das sehr, sehr, sehr wundern. Klickibuntizeugs haengt nunmal von verfuegbaren Toolkit/Libs in der richtigen Version(da waren sie wieder, meine drei Probleme) ab. Gerhard O. schrieb: > Scheinbar muss ich, um Probleme > nach Möglichkeit zu vermeiden, bevor Gebrauch der Kloning Software > besser immer dort nachschauen ob seit dem letzte Monat des Gebrauchs > nicht wieder ein Update fällig ist. Wenn das reichen wuerde, vielleicht. Aber es gibt dann auch Situationen wie "ab Version x.x.x unterstuetzt xxxxx das nicht mehr" im Kleingedruckten. DANN bist Du richtig verar....t. Dr. Sommer schrieb: > Ja. Wie erläutert wäre der Aufwand riesig und das Produkt unbezahlbar. Nein s.o. Fuer mich gilt Gott sei Dank der Spruch, den ich hier mal gelesen habe: "Wenn ich mich an einen Windowscomputer setze, will ich dafuer bezahlt werden." dlgnmhilzxcb
dlgnmhilzxcb schrieb: > Nein, wieso laeuft dann Linux auf so vielen unterschiedlichen > Architekturen in der jeweils neuesten Version? Weil auch Linux Abstriche bei der Kompatibilität macht. So sind die 32bit-Bibliotheken z.B. nicht mehr in /usr/lib zu finden. Das verwirrt bestimmt das eine oder andere alte 32bit-Programm. Überhaupt ist i386 nicht mehr unterstützt. dlgnmhilzxcb schrieb: > Wenn es um reine Kommandozeilenprogramme geht, wuerde mich das sehr, > sehr, sehr wundern. Klickibuntizeugs haengt nunmal von verfuegbaren > Toolkit/Libs in der richtigen Version(da waren sie wieder, meine drei > Probleme) ab. Auch CLI-Programme brauchen gelegentlich Bibliotheken, und deren API's können sich ändern. Versuch mal ein altes Glib oder Glibmm Programm mit aktuellen Versionen zu kompilieren. Selbst POSIX-Grundfunktionen werden gelegentlich geändert. dlgnmhilzxcb schrieb: > Nein s.o. Meine alten Programme würden gewiss auch auf deinem Debian nicht mehr laufen. Ich hatte letztens mal versucht das alte Spiel "Clonk" unter Linux wieder zu nutzen - die Probleme fangen schon damit an, eine alte 32bit-Version der Bibliothek "SDL Mixer" zu finden. Immerhin unterstützt es ALSA - alte OSS-Programme auf aktuellen Linuxen laufen zu lassen ist auch eher unschön. Wenn du ausschließlich Programme aus den primären Paketquellen nutzt, geht's wohl ganz gut. Aber damit macht man halt nicht viel.
> Das ist alles recht schön und gut. Aber ist es zu viel verlangt, dass > einmal funktionierende (bezahlte) SW ohne andauernde Updates auf dem > selben PC und BS weiter funktioniert? Tja Gerhard, DU hast -aus welchen Gründe & Zwänge auch immer- DIESE Produkte ausgesucht. Lass es die Hersteller wissen und ertrage Dein eigenes Gemeckere. (Du bist näher bei Redmond als wir) > In der Zeit bis XP > funktionierte Ghost stabil für Jahre. Hättest dabei bleiben sollen. Besser: dann hast Du ja HD-Images auf welche Du zurückgreifen kannst. > Ist es wirklich notwendig, dass man Angst > vor jeden neuen Update haben muss? Für Dich oder für den Hersteller? > Ich bin eben gewohnt und erwarte, > dass die Werkzeuge die ich in meinen Leben benutze, funktionieren wenn > man sie braucht und nicht immer erst eine neue Batterie oder SW Update > brauchen... Ich hab meine Rechnung gemacht und genau in diesem Punkt "Computer+SW = Werkzeug zum benutzen" bin ich mit der FOSS Auswahl zu meiner vollen Zufriedenheit bedient.
Dr. Sommer schrieb: > So ist das nunmal... Deine Argumente sind bestimmt stichhaltig was aber nicht bedeutet dass ich mich damit entweder abfinden kann noch will. Ich muss gewisse unersetzliche, teure ältere SW am Laufen erhalten weil ich keine wirklichen brauchbaren Alternativen habe. Ich kann mir es auch nicht leisten SW zu ersetzen die mich jetzt USD24K kosten würde und leider wegen Parallel Dongle nicht auf X64 läuft. So hat halt jeder seine Sorgen. Zum Glück kann man diese Spezial Applications noch auf älterer HW in Sandboxmanier am Leben erhalten. So wie mir geht es bestimmt vielen Firmen die teure ältere Maschinen am Laufen erhalten müssen weil es keine neue SW dafür gibt. Ich möchte nicht wissen wie viele W98, W2K, XP Systeme gerade aus diesem Grund am Leben erhalten werden müssen. Konsumer die nur aktuelle SW und HW verwenden wollen, haben natuerlich kaum solche Probleme und kaufen sich typisch alles neu wenn der moderne PC baden geht. Im industriellen Sektor ist es aber eine ganz andere Situation. Es scheint ja niemand oder zu wenige zu kümmern, dass mit PCs nicht immer gespielt und gesurft wird, sondern wichtige Arbeit geleistet wird und deshalb Stabilität das höchste Computer-Gut ist. Ich habe früher eine Zeitlang mit VAX-780/VMS gearbeitet und finde diese Probleme deswegen noch weniger verständlich oder akzeptabel weil es damit keinerlei Stabilitaetsprobleme gab. Es funktionierte Jahr für Jahr ohne zu mucken... Ich bin überrascht, dass Dir W10 eigentlich gefällt. Ohne weitschweifige Anpassungen empfinde ich das W10 GUI zum Teil als Zumutung. Nur mit Tweak Aero und vielen Anpassungen lässt sich W10 einigermaßen zähmen. Dazu kommt, dass ich zumindest mit einigen X64 Builds von W10 Probleme mit PR99SE habe was mir wiederum stinkt. Ich habe im Augenblick W10, W8.1 und W7 am Laufen. Mit W7 ist eigentlich ohne große Abstriche gut zu Arbeiten. Auch W8.1 schneidet gegenüber W10 besser ab. Optisch und farbenmäßig ist unkonfiguriertes W10 eine Zumutung für die Augen. W8.1 hat da eher einige Vorteile obwohl die neue Konfigurierung eine Zumutung ist. Auch gibt's da keine Zwangsupdates. Das klassische GUI a la Win XP oder 7 ist in meinen Augen immer noch effizienter. Ich habe so ziemlich alle W10 Marketing Sachen wie APPS, Notifications und dergleichen deaktiviert weil ich von W10 nicht mehr erwarte wie von W7. Fast alle zusätzlichen Funktionen gegenüber W7/8.1 die MS mit W10 in die Welt gebracht hat, sind bei mir deaktiviert weil ich sie einfach nicht brauche. Alle nicht unbedingt zur Funktion notwendigen abschaltbaren Services sind deaktiviert. Diese ganzen Feeds, Tipps, Cortana und Notifications sind sonst überaus nervig. Ich erwarte vom BS nicht mehr und weniger als lediglich meine Programme laufen zu lassen wenn ich sie aufrufe und betrachte das BS nicht als meinen persönlichen, digitalen Assistenten. Was mich betrifft, hätte MS sich die Arbeit mit den neuen W10 Metro Funktionen sparen können und in ein Schwarzes Loch werfen können wo niemals etwas herauskommt:-) . Besonders die Metro Apps sind für mich in der Aufmachung und GUI Gestaltung Kandidaten für Entwicklungshilfe. Der Default W10 Kalkulator ist einfach eine Missgeburt. Zum Glück gibt es noch den Classic. Da ich nur richtige SW bei mir installiere sind die Metro Apps für mich sowieso praktisch wertlos. Offensichtlich denkt die Mehrzahl der modernen PC Benutzer anders wie ich weil MS sich mit W10 sonst nicht so profilieren würde. Auch wenn Redmond denkt, alle diese neuen integrierten W10 Innovationen seien ein unersetzlicher Meilenstein der weiteren Computer Entwicklung und Stein der Weisen, ist nicht unbedingt gesagt, dass diese Entwicklung tatsächlich bahnbrechend werden wird. Es ist nicht das erste Mal, dass MS Mist gebaut hat. Naja, die ganze Rederei nützt sowieso nichts weil kaum jemand auf die armen Würstchen der Welt hört. Man weiß es ja besser...
Gerhard O. schrieb: > So wie mir geht es bestimmt vielen Firmen die teure ältere Maschinen am > Laufen erhalten müssen weil es keine neue SW dafür gibt. Ja, mit solchen Nischen-Aufgaben hat man natürlich Probleme in einem Umfeld, wo es darum geht die Massen zu befriedigen. Sonderwünsche sind immer problematisch. Und im Verhältnis zu den Wünschen der großen Menge an Heim-Anwendern ist das ein Sonderwunsch. Gerhard O. schrieb: > Es scheint ja niemand oder zu wenige zu kümmern, dass mit PCs nicht > immer gespielt und gesurft wird, sondern wichtige Arbeit geleistet wird > und deshalb Stabilität das höchste Computer-Gut ist. Wieso sollen PC's zum Arbeiten sein? PC's waren von Anfang an Billig-Computer zum Spielen zu hause. Richtige Computer wie du sie ja sogar kennst wurden von der gigantischen Marktmacht der Heimanwender verdrängt, und das Preis-Argument hat sie auch in der produktiven Arbeitswelt Einzug halten lassen. Gerhard O. schrieb: > ch habe früher > eine Zeitlang mit VAX-780/VMS gearbeitet und finde diese Probleme > deswegen noch weniger verständlich oder akzeptabel weil es damit > keinerlei Stabilitaetsprobleme gab. Es funktionierte Jahr für Jahr ohne > zu mucken... Warum benutzt du es dann nicht weiter? Wenn genug Leute so etwas bezahlen würden, würde sich die Weiter-Entwicklung von solchen Systemen vielleicht lohnen. Gerhard O. schrieb: > Ich bin überrascht, dass Dir W10 eigentlich gefällt. Ohne weitschweifige > Anpassungen empfinde ich das W10 GUI zum Teil als Zumutung. Nur mit > Tweak Aero und vielen Anpassungen lässt sich W10 einigermaßen zähmen Aussehen und Farben sind Geschmackssache. Das Design von XP sieht mittlerweile ziemlich Spielzeug-Artig aus. Der Privat-Kunde - und die sind es, die den Markt dominieren - möchte öfter mal was neues. Gerhard O. schrieb: > Auch gibt's da keine Zwangsupdates. Ich finde die Zwangsupdates gut. Klar sind sie lästig, aber ohne sie würden Millionen ungepatchte PC's munter Spam und Malware bis in alle Ewigkeit verbreiten. Gerhard O. schrieb: > Das klassische GUI a la Win XP oder 7 ist in meinen Augen immer noch > effizienter. XP hat ja nichtmal ne Suchfunktion fürs Startmenü. Ich hab mir im Win10-Startmenü alle meine Programme nach Kategorien arrangiert und eine Sondertaste meiner Maus so belegt, dass sie das Startmenü öffnet. So kann ich mit 2 Klicks fix alle Programme starten. Das geht mit XP ohne zusätzliche Launcher-Software auch nicht. Gerhard O. schrieb: > Diese ganzen Feeds und > Notifications sind sonst überaus nervig. Was für Notifications sind das denn alles? Bei mir ist das nur hin und wieder mal der Windows Defender. Das hier ist übrigens ne super Auflistung (von MS selber!) wie man die ganzen Spionage-Funktionen eindämmen kann: https://docs.microsoft.com/en-us/windows/configuration/manage-connections-from-windows-operating-system-components-to-microsoft-services Da schalt ich als erstes direkt immer OneDrive, Cortana, Telemetrie usw. ab. Gerhard O. schrieb: > Offensichtlich denkt die > Mehrzahl der modernen PC Benutzer anders wie ich Richtig. Und die Nachfrage bestimmt das Angebot. Gerhard O. schrieb: > ist nicht unbedingt gesagt, dass diese Entwicklung > tatsächlich bahnbrechend werden wird. Es ist nicht das erste Mal, dass > MS Mist gebaut hat. Klar. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Gerhard O. schrieb: > Naja, die ganze Rederei nützt sowieso nichts weil kaum jemand auf die > armen Würstchen der Welt hört. Man weiß es ja besser... Weniger jammern und sich mit der Situation einrichten...
Dr. Sommer schrieb: > Weniger jammern und sich mit der Situation einrichten... Wenn das so einfach wäre. Wenn man sich nach dem (heissen) Wind von Redmond her richtet ist die Device kaltschnäuzig: "Shut Up and learn to like it!" Nur hilft mir das nicht wirklich offiziell. Inoffiziell weiß ich mir natuerlich zu helfen weil es ja nicht anders geht. > Warum benutzt du es dann nicht weiter? Weil ich keinen Zugang dazu mehr habe und die damalige Anlage schon vor 18 Jahren aufgelassen worden ist. > Was für Notifications sind das denn alles? Bei mir ist das nur hin und > wieder mal der Windows Defender. Bei der Erst Installation bekommst Du alle möglichen Informations/News Feeds und sonstige unnötige Informationen. Edge muellt gleich mit MSN News Feeds zu. Den nehme ich sowieso nicht.
> Es scheint ja niemand oder zu wenige zu kümmern, dass mit PCs nicht > immer gespielt und gesurft wird, sondern wichtige Arbeit geleistet wird > und deshalb Stabilität das höchste Computer-Gut ist. Ich habe früher > eine Zeitlang mit VAX-780/VMS gearbeitet und finde diese Probleme > deswegen noch weniger verständlich oder akzeptabel weil es damit > keinerlei Stabilitaetsprobleme gab. Es funktionierte Jahr für Jahr ohne > zu mucken... :-) ganz gut: wir sprechen über die selben Erfahrungen. Es ist bei mir genau diese Diskrepanz damals gewesen, zwischen /serious computing/ und der halbgaren PC-Ware welche mich scharf nachdenken und rational handeln liess. No more "PC" for me. Ever. Also schon PC-HW aus Kostengründen, jedoch ohne die SW der Schafsherde weil ich sie sowas von satt hatte. Genau deiner obigen Beschreibung nach: essentielle Basisdienste haben von Grund an dabei zu sein und verlässlich zu funktionieren. Punkt. Warum soll es akzeptabel sein, von jemand für 24k$ etwas zu bekommen was nicht alleine funktionsfähig ist, weil ein Unterbau für weniger als 5% davon (hier: PC mit WinXY) vorausgesetzt wird aber nicht dafür Verantwortung übernommen wird? Bei solchen Preisen muss doch eine betriebsbereite Arbeitsstation drin liegen! (klar: da läuft halt die Garantie ab...) Bei Maschinen für die Werkstatt wird evaluiert und abgewogen bis man Grün wird, bevor man sich für etwas entscheidet - bei EDV rennt man blind aber jubelnd ins Verderben, danach jammert man. Da habe ich nur Kopfschütteln übrig. Einen Fehler kann man ja mal machen und sich für das Falsche entscheiden. Aber über viele Jahre den selben Fehler mehrmals wiederholen? Wo bleibt denn da die vielbeschworene Lernfähigkeit? (ich spreche da jetzt nicht von OttonormalKonsument, ich spreche von uns technisch Gebildeten und Sachverständigen)
FOSS Fesselfrei Ohne Solche Schäden schrieb: > :-) ganz gut: wir sprechen über die selben Erfahrungen. Hmm. Da besteht ja Hoffnung auf eine Phoenix aus dem Sand... https://vmssoftware.com/pdfs/State_of_Port_20171006.pdf http://www.openvms.org/node/111 http://de.openvmsnews.com/stories.php
Gerhard O. schrieb: > Kloning ist kein Luxus um sich gegen Ransomware Attacken etwas besser > schützen zu können. Aber nicht so, wie Du es machst. > Und LINUX ist für mich auch keine wirkliche Lösung. Ich erhandle mir > dann nur Probleme anderer Art. Für Dein Cloning-Problem wäre ein Live-Linux die perfekte Lösung. > Tut mir leid wenn sich das wie Geheul anhört. Tut es. > Ich bin eben gewohnt und erwarte, > dass die Werkzeuge die ich in meinen Leben benutze, funktionieren wenn > man sie braucht und nicht immer erst eine neue Batterie oder SW Update > brauchen... Software ist aber ein bisschen komplexer als ein Hammer oder ein Zange. Take it, leave it, or learn to live with it.
Mit fallen gerade noch ein paar echte Verbesserungen von Windows 10 ein: es erkennt fast alle Hardware und installiert die Treiber automatisch. Das beschleunigt die Installation gegenüber älteren Versionen dramatisch. Außerdem nutzt es (endlich) die Geräte Klassen von USB Geräten um Treiber zu laden, und man kann geräteseitig das Laden von WinUSB erwirken. Somit kann man USB Geräte entwickeln ohne Kernel Treiber zu benötigen, und muss auch nicht die Signatur-Prüfung abschalten und damit ein Sicherheits Risiko eingehen. Der Dialog zur Bearbeitung von Umgebungsvariablen ist jetzt deutlich praktischer. BitLocker (bei der Home Version eingeschränkt) ist mitgeliefert sodass man seine Festplatte vollverschlüsseln kann. Das ist praktischer und nutzerfreundlicher als die Open Source Alternativen, insbesondere auch bei Dual Boot. Wie bereits erwähnt helfen die Multi Desktops sehr beim Arbeiten, das sollte besonders die Linuxer freuen. Der Windows Taschenrechner kann binär und hexadezimal rechnen. Sehr praktisch für systemnahe Programmierung. Kann aber im Gegensatz zum Gnome Rechner kein binäres Floating Point... Es handelt sich also nicht nur um oberflächliche Änderungen, sondern auch Dinge die wirklich was bringen. Wenn man die vorinstallierten Apps und Tiles rauswirft und die Privatsphäre Einstellungen richtig setzt, erhält man ein gut produktiv nutzbares System. Das geht auf den Education/Enterprise Versionen am Besten weil die den gpedit haben. Übrigens: Windows kann in der Datenträger Verwaltung auch selbst Images von Partitionen machen. Und von wegen Stabilität: wenn unter Windows der Grafik Treiber crasht, flackert der Bildschirm kurz und der Treiber wird neu geladen. Wenn unter Linux ein Treiber ein bisschen hustet stürzt dank monolithischem Kernel alles ab. Ein normales User Program kann mit "while(1) memset(malloc(1000000),42,1000000);" ein Desktop-Linux zum Absturz bringen. So viel zur viel gelobten Stabilität...
Dr. Sommer schrieb: > dlgnmhilzxcb schrieb: >> Nein, wieso laeuft dann Linux auf so vielen unterschiedlichen >> Architekturen in der jeweils neuesten Version? > > Weil auch Linux Abstriche bei der Kompatibilität macht. So sind die > 32bit-Bibliotheken z.B. nicht mehr in /usr/lib zu finden. Das verwirrt > bestimmt das eine oder andere alte 32bit-Programm. Es ist immer wieder erbaulich, wenn sich Leute zu Themen äußern, die davon offensichtlich nicht den leisesten Hauch einer Ahnung haben. Für den Anfang wird wohl [1] genügen, aber wenn Du genauer wissen willst, wie ld(1) unter Linux und andere UINXoiden arbeitet, kann ich Dir das gern erklären. Wie dem auch sei: ob eine Lib unter /usr/lib/, /usr/lib32 oder /usr/lib64/ zu finden ist, wird den Dynamischen Linker eines Linux-Systems nicht verwirren, solange man sich an die einschlägigen Standards hält. https://en.wikipedia.org/wiki/Dynamic_linker > Überhaupt ist i386 nicht mehr unterstützt. Aber natürlich ist es das.
Dr. Sommer schrieb: > Mit fallen gerade noch ein paar echte Verbesserungen von Windows 10 ein: > es erkennt fast alle Hardware und installiert die Treiber automatisch. Dann wäre es ja ein Linux. > Und von wegen Stabilität: wenn unter Windows der Grafik Treiber crasht, > flackert der Bildschirm kurz und der Treiber wird neu geladen. Wenn > unter Linux ein Treiber ein bisschen hustet stürzt dank monolithischem > Kernel alles ab. Ein normales User Program kann mit "while(1) > memset(malloc(1000000),42,1000000);" ein Desktop-Linux zum Absturz > bringen. So viel zur viel gelobten Stabilität... Erzähl' doch keinen Unsinn, Junge.
Sheeva P. schrieb: > Dann wäre es ja ein Linux. Muhaha, was hast Du an "es erkennt fast alle Hardware" jetzt nicht verstanden. Für meinen PC hab ich mir zur Kommunikation mit Ämtern eine Modemkarte vom Schrott geholt. Gereinigt, eingesteckt, Win gestartet, Modem und Fax wird installiert. Linux erkennt einen der beiden HP Drucker nicht, von Scanner, Modemkarte ganz zu schweigen. dlgnmhilzxcb schrieb: > "Wenn ich mich an einen Windowscomputer setze, will ich dafuer bezahlt > werden." Seit ich einen Raspi habe verstehe ich den Spruch: "Linux ist nur kostenlos, wenn Deine Zeit nichts wert ist." Als Hobby ganz nett, aber ernsthaft damit arbeiten? > Als MS angefangen hat, haben die Kunden > massenweise das ziemlich wackelige DOS gekauft, anstatt das damals schon > überlegene aber unbezahlbare UNIX zu nutzen. Als wir im Informatikkurs vor 20 Jahren gezwungen wurden Unix zu benutzen, konnte ich darin keine Überlegenheit erkennen. Vielleicht hats der Prof nur schlecht rübergebracht. Allerdings habe ich dieses Unix dann auch nie wieder in meinem Job gebraucht. Aber schon damals lief sämtliche Software in den anderen Kursen angefangen von Autocad, Matlab bis zu den Steuerungen der Spektrometer, HPLCs, Laser im unterlegenen Dos oder Win.
Dr. Sommer schrieb: > es erkennt fast alle Hardware und installiert die Treiber automatisch. > Das beschleunigt die Installation gegenüber älteren Versionen > dramatisch. Ausser der, die mehr als 5 Jahre alt ist. Neukaufen ist angesagt. Ja, ich weiss, das ist nicht immer so, aber die Haeufigkeit von: "Hilfe es gibt in Wx keinen Treiber fuer xxx mehr" faellt schon auf. dlgnmhilzxcb
Karl schrieb: > Seit ich einen Raspi habe verstehe ich den Spruch: "Linux ist nur > kostenlos, wenn Deine Zeit nichts wert ist." > > Als Hobby ganz nett, aber ernsthaft damit arbeiten? Das ist ja auch in etwa so, als wuerde man versuchen, mit einem Trabi Kombi ein Fuhrunternehmen zu betreiben. dlgnmhilzxcb
dlgnmhilzxcb schrieb: > Das ist ja auch in etwa so, als wuerde man versuchen, mit einem Trabi > Kombi ein Fuhrunternehmen zu betreiben. Ich habe auch nicht behauptet, dass ich meine Arbeit auf dem Raspi machen würde, ich habe, wie Du dem Satz darüber entnehmen kannst durchaus versucht mit Linux auf dem PC zu arbeiten. Durch den Raspi merke ich aber, wie zeitaufwendig es ist sich durch dieses System zu wurschteln.
Karl schrieb: > Aber schon damals lief sämtliche Software in den anderen Kursen > angefangen von Autocad, Matlab bis zu den Steuerungen der Spektrometer, > HPLCs, Laser im unterlegenen Dos oder Win. Das gilt auch heute noch! Vorallem für Viren und Malware ;-)
Gerhard O. schrieb: > Scheinbar muss ich, um Probleme > nach Möglichkeit zu vermeiden, bevor Gebrauch der Kloning Software > besser immer dort nachschauen ob seit dem letzte Monat des Gebrauchs > nicht wieder ein Update fällig ist. Leider wird man nicht einmal von der > Kloning SW gewarnt, dass irgend etwas nicht mehr stimmt und vor > vollendete Tatsachen stellt wie mir das passiert ist. In der Zeit bis XP > funktionierte Ghost stabil für Jahre. naja.... es ist ja nicht so das Acronis nicht Bescheid sagt, das es ein Update gibt. Dazu muss sie aber installiert sein und nach Hause telefonieren dürfen. SONST ist es eben DEIN Job !.
Gerhard, es gibt Softwareupdater. Die kümmern sich um sowas wenn Du dazu keinen Bock hast. Google ist Dein Freund.
Einfach das Windowsupdate ausschalten. Ich hab seit Jahren nicht geupdated und fahr gut damit, noch nie irgendwas sichtbares eingefangen...
Updater schrieb: > Einfach das Windowsupdate ausschalten. Ich hab seit Jahren nicht > geupdated und fahr gut damit, noch nie irgendwas sichtbares > eingefangen... es ging um Acronis nicht um Windoof. Das Bootmedium konnte mit UEFI nicht viel anfangen. Da hatte Windoof mal keine Schuld dran.
Bis gestern Abend lief die Diskussion einigermaßen friedlich. Dann kam Sheeva mit Beschimpfungen. Da hab ich keine Lust drauf. Viel Spaß noch.
Dr. Sommer schrieb: > Bis gestern Abend lief die Diskussion einigermaßen friedlich. Dann kam > Sheeva mit Beschimpfungen. Da hab ich keine Lust drauf. Viel Spaß noch. Eigentlich war die Diskussion doch bis zu dem Zeitpunkt friedlich, an dem Du angefangen hast, Unsinn zu erzählen. Und wer so austeilt wie Du, sollte auf das Echo vielleicht nicht gar so mimosenhaft reagieren. ;-)
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