Guten Tag, hätte eine Frage an die Forengemeinde. Ich baue des öfteren für Jagdvereine sogenannte Wildvergrämer in einen Koffer zusammen. Die Komponenten besitzen alle CE Zertifizierung.(Timer, Blinklicht, Sirene, Akku).Versorgt wird das Gerät über einen 12 Volt Akku. Die Tätigkeit wird über ein Kleingewerbe verrechnet. Dienstleistung.Ist das alles rechtens oder muss ich dabei noch etwas beachten?
ist das eine Drohne? Zu beachten wären dann, wenn das Ding dann ein Reh auf 100m Entfernung schiesst, dass das Geschoss beim Auftreffen noch mindestens 1000Joule Energie hat.
Walter K. schrieb: > ist das eine Drohne? > > Zu beachten wären dann, wenn das Ding dann ein Reh auf 100m Entfernung > schiesst, > dass das Geschoss beim Auftreffen noch mindestens 1000Joule Energie hat. ne, keine Drohne. auch bekannt unter Wildretter, ein Ding welches versucht Jungtiere von Mähgeräten fernzuhalten. Wird von den Jägern am Vorabend der Mahd am Waldrand aufgestellt und sollte die Geiß veranlassen mögliche Jungtiere aus dem Gras zu bringen und damit auch den sicheren Mähtod verhindern helfen.
Beitrag #5324534 wurde von einem Moderator gelöscht.
Uhu U. schrieb: > Funktioniert das denn? unsere bisherigen Test waren mehr als zufriedenstellend,außerdem ist jedes Jungtier welches gerettet wird ein Gewinn.
Du berechnest also die Dienstleistung, für deinen Kudnen, also dem späteren Nutzer, so ein Gerät zu bauen, oder? Dann solltest du erstmal aus dem Schneider sein. Der spätere Nutzer müsste allerdings z.B. verifizieren dass das Gerät von der EMV her keine Probleme bereitet. Wenn er damit z.B. den Funkverkehr stört, wäre er haftbar. Funktioniert das Gerät nur sichtbar und menschlich hörbar, oder hat es irgendwelche Hochfrequenz-Komponenten wie bei Marderschreck und Co? Das wäre technisch anfälliger für eben nicht wahrnehmbare Nebenwirkungen. Ingrid S. schrieb: > Wird von den Jägern am > Vorabend der Mahd am Waldrand aufgestellt und sollte die Geiß > veranlassen mögliche Jungtiere aus dem Gras zu bringen und damit auch > den sicheren Mähtod verhindern helfen. Und die mutigen Männchen trauen sich dann trotzdem ins Jagdgebiet oder vor den Mähdrescher, huh? :) Aber ne, schon schön dass sich auch Jäger um den Bestand bzw. die Nachhaltigkeit kümmern!
nicht nur die Jäger, auch die Landwirte wollen keine toten Tiere im Heu oder Getreide, vermindert ja die Qualität. Die Geräte haben keine Hochfrequenz, hörbar 2500 Hz. 80db. Blinklicht 15 Led; Da die Komponenten alle CE haben, könnte ich diese als Bausatz verrechnen, Dienstleistung für Zusammenbau extra, Akku kann der Betreiber selber anschließen. Wenn kostenmäßig vertretbar könnte ich die EMV ja auch einmal messen lassen. Gilt es sonst noch welche Richtlinie zu beachten?
Ingrid S. schrieb: > unsere bisherigen Test waren mehr als zufriedenstellend,außerdem ist > jedes Jungtier welches gerettet wird ein Gewinn. Ich kenne diese Geräte aus den Zuckermais-Äckern hier in der Gegend - damit werden allerdings die Wildschweine verscheucht. Fragt sich nur, wie lange die klugen Tiere sich mit solchen Tröten verscheuchen lassen. Elektrozäune helfen jedenfalls nur bedingt: ein Kollege hatte seinen kleinen Garten in Waldnähe mit E-Zaun gesichert, aber die Schweine kamen trotzdem rein. Er hat dann mal aus dem Auto beobachtet, wie das geht: Die Sau nahm einen Anlauf, stieß schon vorher einen Schmerzenschrei aus und rannte durch die Drähte...
Uhu U. schrieb: > ein Kollege hatte seinen > kleinen Garten in Waldnähe mit E-Zaun gesichert, aber die Schweine kamen > trotzdem rein. Da hat er sich sicher gegrämt.... MfG Paul
>Er hat dann mal aus dem Auto beobachtet, wie das geht: Die Sau nahm >einen Anlauf, stieß schon vorher einen Schmerzenschrei aus und rannte >durch die Drähte... Schwein gehabt ... ;-)
Ingrid S. schrieb: > Wenn kostenmäßig vertretbar könnte ich die EMV ja auch > einmal messen lassen. Gilt es sonst noch welche Richtlinie zu beachten? Abgesehen davon, dass bei Deiner Zusammenstellung kaum von EMV zu sprechen ist, frage ich mich ernstlich: Wozu eine EMV Messung, wenn Dein Gerätchen aus Piep- und Blinksignalen mitten im Feld Waldrand steht? Da wird mit Spatzen auf Kanonen geschossen, wo keine sind...:-)
Technisch gesehen braucht man das für jedes Gerät, wenn man es vertreiben will. Aber ja, die Gefahr ist sehr gering in diesem Fall und als ich das erwähnte war ich mir ja nicht sicher ob das Ganze nur auf Menschenwahrnehmbare Reize limitiert ist.
Alex G. schrieb: > Aber ne, schon schön dass sich auch Jäger um den Bestand bzw. die > Nachhaltigkeit kümmern! Hege und Pflege sind die wichtigsten Aufgaben des Jägers.
Sheeva P. schrieb: > Alex G. schrieb: >> Aber ne, schon schön dass sich auch Jäger um den Bestand bzw. die >> Nachhaltigkeit kümmern! > > Hege und Pflege sind die wichtigsten Aufgaben des Jägers. Grau ist alle Theorie. Nur die wenigsten Jäger geben ehrlich zu, dass sie das Futter zentnerweise in den Wald karren, damit sie was zu schießen haben.
Michael L. schrieb: > Nur die wenigsten Jäger geben ehrlich zu, dass > sie das Futter zentnerweise in den Wald karren, damit sie was zu > schießen haben. Schießen die auf Rübenschnitzel?
Uhu U. schrieb: > Schießen die auf Rübenschnitzel? Nein, auf den Rohstoff für Schweineschnitzel. MfG Paul Michael L. schrieb: > Nur die wenigsten Jäger geben ehrlich zu, dass > sie das Futter zentnerweise in den Wald karren, damit sie was zu > schießen haben. Dank des Anbaues von Mais und Mais und dann auch noch Mais und dem darauffolgenden Geheule der sog. Biomasse-Hersteller, daß die bösen Wildschweine immense Schäden daran anrichten, sind die Jäger verpflichtet Schweine zu schießen. Damit das geschehen kann, wird im Wald sog. "Kirrung" ausgebracht (z.B. gekochter Mais, Kartoffeln) um die Tiere an eine Stelle zu locken und so die Chancen auf Treffer zu erhöhen. Ein Übriges tut jetzt noch die wegen der afrikanischen Schweinepest aufgehobene Schonzeit. Waidmannsheil!
Michael L. schrieb: > Sheeva P. schrieb: >> Hege und Pflege sind die wichtigsten Aufgaben des Jägers. > > Grau ist alle Theorie. Nur die wenigsten Jäger geben ehrlich zu, dass > sie das Futter zentnerweise in den Wald karren, damit sie was zu > schießen haben. Das wäre auch nicht ehrlich, sondern Unsinn. Durch die dichte Besiedelung, die Umwandlung von Wäldern in landwirtschaftliche und andere Nutzflächen und nicht zuletzt durch die Ausrottung der großen Raubtiere wie Bären, Wölfe und Luchse ist die Natur in Mitteleuropa dermaßen aus dem Gleichgewicht, daß die Jagd heute eine schlichte Notwendigkeit ist. Ansonsten würden die Bestände verschiedener Wildtiere völlig aus den Fugen geraten. Von den Jägern aus meinem Bekanntenkreis ist jedenfalls kein einziger ein schießwütiger Spinner, der Spaß daran hätte, wehrlose Tiere abzuknallen. Die wenden im Gegenteil sehr viel Zeit und Geld dafür auf, um ihre Reviere und deren Bestände zu hegen und zu pflegen. Das siehst Du auch schon an der Anfrage des TO: wozu, glaubst Du denn, mag solch ein Wildvergrämer wohl dienen? Richtig: um das Wild von Orten fern zu halten, wo es große Schäden anrichten kann (etwa an den Jungpflanzen einer Baumschule) oder wo es selbst in Gefahr geraten würde. Verschiedene Wildtierarten wie etwa Rehe und Hasen setzen ihre Jungtiere gerne in hochgewachsenen Wiesen ab, wo sie bei der Mahd dann häufig in Mähdrescher oder Kreiselmäher geraten und dabei im besten Falle schnell getötet, meistens aber schwer verletzt und / oder verstümmelt werden. Um dies zu verhindern, werden solche Wildvergrämer benutzt.
Hallo, meine technische Fragestellung sollte keinesfalls zu einer Diskussion pro oder kontra Jäger führen.Schwarze Schafe gibt es leider überall, dem Großteil der Weidmänner geht es aber um den Lebensraum Natur und Tier. Ich für meinen Teil bin kein Jäger sondern will mit meiner Entwicklung versuchen Tierleid zu verhindern oder eben Schäden an Kulturen zu minimieren, ungeachtet dessen ob die Tiere einmal vor die Flinte des Jägers kommen oder nicht. Und dafür bitte ich auch weiterhin um ihre Inputs. DANKE
Sheeva P. schrieb: > Das wäre auch nicht ehrlich, sondern Unsinn. Das ist gelebte Praxis. > Von den Jägern aus meinem Bekanntenkreis ist jedenfalls kein einziger > ein schießwütiger Spinner, der Spaß daran hätte, wehrlose Tiere > abzuknallen. Bleib mal schlich. Ich hab nicht behauptet, dass Jäger generell schießwütge Spinner sind. Aber die investieren nicht tausende Euro in Ausrüstung, und hocken nächtelang im Wald, nur um ein paar Tiere zu sehen. Ich hab auch Jäger im Bekanntenkreis. Da geht es ganz klar um Fleisch, nicht um die Tiere. > Die wenden im Gegenteil sehr viel Zeit und Geld dafür auf, > um ihre Reviere und deren Bestände zu hegen und zu pflegen. Wenn im Winter so viel Futter in den Wald gekarrt wird, dass alle Frischlinge durchkommen, hat man im Sommer drauf zwangsläufig viel zu viele Wildschweine, die dann Probleme machen und abgeknallt werden müssen. Bei anderen Wildtierarten sieht es ähnlich aus. Das ist nicht "Hege und Pflege" sondern Mast für den Abschuss. Und ja, ich bekomme gelegentlich auch ein Stück, weil manchmal so viel anfällt, dass sie es kaum noch loswerden. So viel Ehrlichkeit muss sein. Und on Topic: EAR abgeklärt?
Komisch, daß hier noch niemand vorgeschlagen hat, die blöden Viecher alle einfach abzuknallen und auszurotten, damit sie sich nicht immer vor die Mähdrescher schmeißen und das Korn platt trampeln.
Michael L. schrieb: > Wenn im Winter so viel Futter in den Wald gekarrt wird, dass alle > Frischlinge durchkommen, hat man im Sommer drauf zwangsläufig viel zu > viele Wildschweine, die dann Probleme machen und abgeknallt werden > müssen. Dank exzessivem Maisanbau explodiert die Wildschweinpopulation auch ohne diese angeblich in den Wald gekarrten Futtermassen. Und weil die lieben Wildschweine wirklich clever sind, ist es für die Jäger alles andere, als einfach, sie zu erlegen. Wenn ich nachts draußen bin, amüsiere ich mich immer wieder darüber, dass der Jäger sich auf seinem Hochsitz den Arsch abfriert und die Rotte einfach einen halben km weit weg nach Futter sucht. Die wissen schon bescheid, wenn der Grünrock sein Auto abstellt, dass sie sich dort nicht sehen lassen dürfen... Und die eigentlichen Verursacher, die Landwirte, sind sauer auf die Jäger...
Uhu U. schrieb: > Michael L. schrieb: >> Wenn im Winter so viel Futter in den Wald gekarrt wird, dass alle >> Frischlinge durchkommen, hat man im Sommer drauf zwangsläufig viel zu >> viele Wildschweine, die dann Probleme machen und abgeknallt werden >> müssen. > > Dank exzessivem Maisanbau explodiert die Wildschweinpopulation auch ohne > diese angeblich in den Wald gekarrten Futtermassen. Im Winter? BTW musste bei einem meiner Jäger-Bekannten extra ein Amarok her, um die nötigen Transportkapazitäten für den Wald zu haben. - Man gönnt sich ja sonst nichts. ;-)
Ingrid S. schrieb: > ...das Gerät über einen 12 Volt Akku. Die Tätigkeit > wird über ein Kleingewerbe verrechnet. Dienstleistung.Ist das alles > rechtens oder muss ich dabei noch etwas beachten? Nein es ist alles in Ordnung. Du bist Händler von normkonformen Teilen und Dienstleister. Da das ganze <50V ist, darf das jeder. Nenne es nur nie "Gerät" oder bezeichne es nicht als deinen Apparat - immer schön 2 Positionen auf der Rechnung - Teile + Arbeit. Dann bleibt die Verantwortung der Normkonformität beim Hersteller der Teile. Du bist dann nur dafür verantwortlich, dass du sie korrekt nach Herstelleranweisung und bestimmungsgemäss zusammengeschraubt hast. Ein Elektrikker muss auch keine EMV Zertifizierung einer EFH Installation machen lassen. Mikrowellen in Strahlungskanonen umzubauen ist ein Beispiel einer nicht-bestimmungsgemässen Anwendung - da wird es dann kritisch.
Hier gibts was für Katzenfreunde: http://www.spektrum.de/video/schwarze-loecher-als-energiequelle/1547293 Damit könnte man gleich zwei Probleme lösen: Energiemangel und Dezimierung der Vögel durch Katzen...
bei uns gab es früher "Schweinetreiber" - in anderen -mir persönlich völlig fremden- Kulturkreisen soll es "Eselstreiber" geben. Und nun gibt es wohl bei Jagt 4.0 - elektronische Treiber
Walter K. schrieb: > Und nun gibt es wohl bei Jagt 4.0 - elektronische Treiber Treiber gab es schon bei Jagd 1.0.
Sebastian L. schrieb: >Nenne es nur nie "Gerät" oder bezeichne es nicht als deinen Apparat - >immer schön 2 Positionen auf der Rechnung - Teile + Arbeit. >Dann bleibt die Verantwortung der Normkonformität beim Hersteller der >Teile. Du bist dann nur dafür verantwortlich, dass du sie korrekt nach >Herstelleranweisung und bestimmungsgemäss zusammengeschraubt hast. ..muss ich beim Material die einzelnen Positionen auf der Rechnung anführen oder genügt Pos 1. Material pauschal(Led,Timer,Akku,Schalter) und Pos. 2 Aufwand Zusammenbau pauschal. Ansonsten wäre der Schreibaufwand schon ziemlich hoch.
Walter K. schrieb: > bei uns gab es früher "Schweinetreiber" - in anderen -mir persönlich > völlig fremden- Kulturkreisen soll es "Eselstreiber" geben. > > Und nun gibt es wohl bei Jagt 4.0 - elektronische Treiber du hast einfach die Thematik nicht verstanden!!
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