Relais oder SolidState Relais für Rolladensteuerung gesucht

#5324288
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Harald W. schrieb:
> Alex G. schrieb:
>
>> Da sind auch schon die Optokoppler drauf.
>
> Und wozu braucht man die?
Man baut "standardmäßig" sowas halt immer dazwischen um galavanische 
Trennung zwischen dem 230V Schaltkreis, und dem Mikrocontroler zu 
garantieren selbst wenn das Relais kaputt geht o.ä.

Gut, für eine Bastlerlösung braucht man das natürlich nicht wirklich, 
aber der Preis für eine fertige Platine die man direkt an den Controler 
anschließen kann, ist das unschlagbar.
#5324294
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Harald W. schrieb:
> Alex G. schrieb:
>
>> Da sind auch schon die Optokoppler drauf.
>
> Und wozu braucht man die?

Die Idee dahinter ist: Ein Relais mit Steuerspannung 5V braucht recht 
hohen Strom zum Schalten, schlecht direkt aus einem IO Port direkt 
abzugreifen.
Also nimmt man für die Versorgung der Spulen der Relais die 
Spannungsversorgung des zu schaltenden Geräts. Das hängt aber irgendwie 
an ~230V. Also einen Optokoppler dazwischen, den ein IO Port auch locker 
ansteuern kann. Hält auch die Ansprüche an die Leistungsfähigkeit der 
Steuerschaltung niedrig und man hat dort weniger Sauerei durch induktive 
Lasten.

Aber ich würde auch eigentlich immer das Relais klassisch über einen 
Transistor schalten und aus der Steuerschaltung versorgen.
Gast #5324339
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Diese komischen Boards da sind eher nicht fuer 230V geeignet 
(Isolationsabstaende).

Ich sehe fuer den Optokoppler auch keinen Vorteil gegenueber eines 
Transistors. Nicht, solange es vom gleichen Netzteil kommt.
Gast #5324396
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Harald W. schrieb:
> Oder zwei Netzteile, deren Massen verbunden sind.

Warum? Ein Spannungsregler, der aus 12V 5V oder 3,3V für den µC macht, 
ist längst erfunden. Für Rolladen nehme ich Omron G6C Relais in der 12V 
Version und entweder einen LM1117 als Längsregler oder einen R-78xx von 
Recom als Schaltregler.

MfG Klaus
#5324429
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Alex G. schrieb:
> Also so sieht das Board von unten aus. Braucht man da wirklich noch
> grössere Abstände?

Solange die Versorgung des Relais nicht gerade irgendwie direkt an der 
Steckdose hängt, passt das schon. Aber eigentlich ist die Idiotie des 
Routings eher auf der Leiterplattenoberseite. Laut den Bildern in Deinem 
Ebay Link sind da zwei Leiterbahnen unter den Optokopplern durch 
geführt. Das ist ziemlich Kopp->Tisch. Zwar hat man nach wie vor eine 
galvanische Trennung zur Ansteuerelektronik, aber völlig ohne Not 
Isolationsabstände reduziert. Aber wenn Du irgendein handelsübliches 
Steckernetzteil für die 12V nimmst und für Deinen Aurduino (oder was 
auch immer) ein 5V (oder 3,3V) Netzteil, besteht da keinerei Grund zur 
Sorge.
Dem Entwickler des Layouts würde man aber doch gerne mal die Ohren lang 
ziehen.
#5324451
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Alex G. schrieb:

> Also so sieht das Board von unten aus. Braucht man da wirklich noch
> grössere Abstände?

Naja, der Abstand der einen Leiterbahn unten zum 230V-Kontakt ist
grenzwertig. Aber das liegt hauptsächlich an der unglücklichen
Konstruktion dieser "Würfelzuckerrelais", die wohl eher für die
amerikanischen 120V-Netze gedacht sind. Die weiter oben vorge-
schlagenen Finder-Relais sind da deutlich besser. Insbesondere,
da man für Rolladenmotore m.W. eigentlich 500V-Relais benötigt.
Gast #5324475
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Florian schrieb:
> oder SolidState Relais

Vergiss es. An einem Rollladen entsteht am gegenüberliegenden Anschluss 
durch Transformation die doppelte Spannung gegenüber Phase, also 460V~ 
und weil am Endschalter der Stromfluss unterbrochen wird locker 1000V 
Gegeninduktionsspannung selbst wenn ein VDR sie begrenzt, das hält kein 
übliches SSR (MOC3063, MOC3083) aus.

Alex G. schrieb:
> nimm am besten gleich sowas: Ebay-Artikel Nr. 253093593695 Da sind auch
> schon die Optokoppler drauf.

Achduscheisse, die reichen ja nicht mal für Trennung zwischen SELV und 
normalen 230V~, weil sie nur 1500V statt der erforderlichen 2500V 
Isolationsspannung haben, und beim Rollladen ist das sicher 
Festinstallation wo sogar 4000V Isolation gefordert ist. Da hilft dem 
Chinesen auch kein Optokoppler. Die billigen Relais sind höchstens bei 
den 117V~ der USA erlaubt, bzw. zur Funktionsisolierung in 
Funksteckdosen. Aber wenn billig kommen die Kunden wie Fliegen zur 
Scheisse.

Alex G. schrieb:
> Braucht man da wirklich noch grössere Abstände

Natürlich, lies einfach das Datenblatt des Relais (und vergleiche mit 
EN50178)

Robert B. schrieb:
> Finder 40.52.7.005.0000

Der deutlich bessere Vorschlag. Selbst das geht aber nur weil der offene 
Kontakt nicht schaltet.
Gast #5324478
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Alex G. schrieb:
> Spricht nichts dagegen den Controler und das Board an die selbe
> Versorgung zu schließen, oder?

Na ja, Störungen springen gerne über Relais (Funken funken, d.h. 
Störungen breiten sich auch ohne Kabel aus, und wirken z.B. auf die 
Relaisspule als Empfangsantenne). Wunete dich also nicht, wenn dein uC 
beim Schalten abstürzt.
#5324790
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Denke viel kleiner wird es eher nicht denn die Induzierte Spannung kann 
wie oben erwähnt recht signifikant werden und die ist es welche die 
Relaisgrösse in dem Fall beeinflusst.

Du könntest aber durchaus nen fetten Mosfet (+ Leerlaufdiode) nehmen 
wenn du den Controler über ein Schaltnetzteil ans 220V hängst.
Ist aber die riskante Methode bei der du dir unbedingt eine 
Debuggingmethode bei niedrigerer Spannung überlegen solltest.
Gast #5325956
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MaWin schrieb:
>>> (MOC3063, MOC3083) aus.
>> Die Winzllinge da sind eher nur bedingt als SSR zu bezeichnen ;)
> Die Winzlinge sind aber in den üblichen SSR drin und bestimmen die
> maximale Spannungsfestigkeit.

Die Winzlinge dienen aber nur der Ansteuerung eines Triacs und schalten 
nicht direkt die Last. Im Gegenteil, etwas versteckt findet man sogar im 
Datenblatt, dass die MOCs für direkte Last nicht geeignet sind.

Ich habe das mal ignoriert, nur um 20mA, etwas kapazitiv, schon verreckt 
der MOC3083 alle paar Tage.
Gast #5326142
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Manfred schrieb:
> MaWin schrieb:
> Die Winzlinge sind aber in den üblichen SSR drin und bestimmen die
> maximale Spannungsfestigkeit.
>
> Die Winzlinge dienen aber nur der Ansteuerung eines Triacs und schalten
> nicht direkt die Last.

Und, hast du überhaupt irgendwas von dem gelesen was ich geschrieben 
habe oder wie kommt die zusammenhanglose Aussage zu Stande ?
#5353125
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Ich verwende Finder 41.61. allerdings in der 24VDC Version, gibt es aber 
auch für 5VDC. Diese können eine noch etwas höhere Last als das oben 
vorgeschlagene 41.52.

Die 41.61. sind bei der 1-Phasenmotorlast AC3-Betrieb (230VAC) mit 0,5 
kW angegeben.

Bei 5VDC-Ansteuerung brauchst du immerhin 80mA vs. 17mA bei 24VDC.

Hauptnachteil ist, dass Finder vor wenigen Wochen die Preise erheblich 
erhöht hat. Anscheinend so in Richtung 100%...
#5405024
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mit Relais gehts auch, nur muss man die gegeneinander verriegeln oder 
wenn 1xUM schaltet für up/down, dann zumindest 1x die Speisung wegnehmen 
und spannungsfrei umschalten. Die meisten Motore brauchen eine Totzeit, 
das hat mich mit meinen Eltacos 1x UM Stromstoßrelais wahnsinnig 
gemacht, die wollten immer mehrfach gedrückt werden, denn nach UM kam 
gleich wieder zurück weil es eben keine Totzeit gab.
Gast #5406331
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Rene B. schrieb:
> Mit der obigen Schaltung klappt's vielleicht. ;-)
>
> Passen Bauteile und Dimensionierung, um ein FTR-K1CK005W an den
> 3,3V-GPIO eines ESP8266-12F anzuschliessen?

Gerade sind bei mir, wie jeden Morgen, mehrere Rolläden hochgelaufen, 
die von einem ESP mit fast dieser Schaltung gesteuert werden. Ich 
betreibe BSS138 an µC aber immer ohne Gatevorwiderstand. Und da mich das 
mögliche kurze Klacken des Relais beim Einschalten nicht stört, hab ich 
auch den Gate-Source Widerstand weggelassen. Das Klacken ist zu kurz, 
als das der Motor anläuft und kommt auch nur alle Jahre mal vor. Als 
Relais verwende ich Omron G6C.

MfG Klaus
Gast #5412901
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Rene B. schrieb:
> Eignet sich obige Schaltung, um zwei Relais per 3,3V-TriState-GPIO
> gegeneinander gesperrt zu schalten?

Klaus schrieb:
> Als Relais verwende ich Omron G6C.

Das von mir verwendete Omron G6C hat einen Umschaltkontakt, eigentlich 
einen Schließer und einen Öffner. Da wird, wenn mans richtig macht, ein 
Umschalter draus. Das eine Relais schaltet die Drehrichtung, das andere 
den Motor ein und aus. Da braucht man nichts zu verriegeln. Aber immer 
erst den Motor ausschalten, bevor man die Drehrichtung ändert.

Ich hab auch Steuerungen, bei den Motor Ein/Aus ein SSR direkt am ESP 
mit Vorwiderstand erledigt. Das SSR ist kleiner als das Relais, spart 
Platz und den BSS138.

Stückliste:

1 ESP mit 2 freien I/Os
1 SSR und 1 Vorwiderstand (wenn nicht schon im SSR eingebaut)
1 BSS138
1 Relais und 1 Freilaufdiode

MfG Klaus
#5412931
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Wegen 4000V Isolationsspannung möchte ich die FTR-K1CK005W verwenden. In 
meiner ursprünglichen Schaltung sind zwei FTR-K1CK005W in Reihe 
geschaltet. Am ESP8266 sind die GPIOs knapp. Deshalb kam mir die Idee 
mit der abgewandelten CMOS-Tristate-Schaltung für die Relais.

Eignet sich der IRF7307 nicht oder habe ich einen Denkfehler in meiner 
Schaltung?
Gast #5412998
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Rene B. schrieb:
> habe ich einen Denkfehler in meiner Schaltung?

Man kann nicht mit 3.3V einen PMOS an 5V sperren, tristate heisst weder 
"Gate offen, MOSFET sperrt" und auch nicht VCC/2, und VCC/2 heisst nicht 
dass beide MOSFETs aus sind, ausserdem sind beide MOSFETs falsch 
eingezeichnet.

Also gleich ein Haufen konzeptioneller Fehler.
#5413034
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#5413342
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Al. K. schrieb:
> ..na und ,ist das schlimm wenn man nochmals darauf hinweist.

passiert mir auch ab und an,

es wurde zwar schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem :)

Michael B. schrieb:
> Du scheinst ja GAR NICHTS davon mitbekommen zu haben,
> was im Thread schon alles erwähnt wurde. Schlaf bitte weiter.

war trotzdem unnötig, manchmal kann es für den TO hilfreich sein wenn 
mehrere User was bestätigen

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