Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannung und Strom - Frage zu einer 10W LED


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von Danny J. (lichtbogen)


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Hallo.

Ich habe mir irgend wann mal 10W China LED gekauft. Das sind diese LED 
Chips auf einem Alublech, enthalten sind 9 LEDs, eingegossen in Silikon.
Diese habe ich nun mal getestet.
Verwendet habe ich ein Labornetzteil (30V/3A)

Zu den LED macht der Verkäufer diese Angaben: 9V-11V 1000mA
Also habe ich mein Netzteil geholt, 10V eingestellt und den Strom 
langsam hoch gedreht. Die LED leuchtet, aber bei 100mA steigt der Strom 
nicht weiter an.
Ich hab auf 11V erhöht, aber auch dann geht es nur bis 150mA.

Daraufhin habe ich bis über 12V erhöht und den Strom langsam angepasst.
Die LED wurde dann bei 14V auf einmal dunkler, also habe ich alles 
direkt runter gedreht. Ich muss dazu sagen, das die LED so wie sie ist 
betrieben wird.
Deshalb habe ich das ganze nur wenige Sekunden gemacht um sie nicht zu 
überhitzen.

Jetzt weiß ich nicht was genau passiert ist.
Ist die Spannung zusammen gebrochen weil der Strom zu groß wurde ?
Das Netztteil zeigt mir ein CC und ein CV an, konstanter Strom und 
konstante Spannung. Aber das ging dann so schnell das ich gar nicht 
reagieren konnte.
Aus Angst mir direkt die LED zu "verheizen" habe ich es dann mal dabei 
belassen.

Nun ist die Frage: Welche Betriebsspannung hat nun diese LED ?
Ist das verhalten wie ich es beschrieben habe normal ?

Ich würde nämlich gerne 3 dieser LED in Reihe schalten, wenn diese aber 
mehr als 12V brauchen, brauche ich ein ganz anderes Netzteil, da ich von 
10V ausgegangen bin, wollte ich ein 30V kaufen.
Zum Ansteuern wollte ich einen MEANWELL LDD-700 verwenden, 700mA sollten 
ja reichen und die LED ist dann nicht am Limit.

Würde mich sehr freuen wenn mir jemand was dazu sagen könnte.

: Bearbeitet durch User
von Marvin (Gast)


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Hi,

Die Betriebsspannung ist 9V bis 11V bei 1000mA.

Nein, das Verhalten ist nicht normal.

Spätestens bei 11V solltest Du mindestens 1000mA haben, wenn Du den 
Strom nicht begrenzt, sogar möglicherweise deutlich höher.

CC und CV gleichzeitig kann (real) nicht sein. Mag die Trägheit der 
Anzeige sein oder etwas schwing...möglicherweise beim Umschalten von CV 
nach CC.

Wenn Du die LED nackt ohne Kühlkörper betreibst (weis nicht ob die auf 
ne Platine gelötet ist), ist sie jetzt zumindest beschädigt, weil zu 
heiß geworden.

Für "dunkler" geworden gibt es nur zwei Gründe: Der Strom ist kleiner 
geworden (schlechtes Netzteil ?) oder die LED ist zu heis geworden....

Gruß

von Thomas M. (langhaarrocker)


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Ich fürchte Deine LED ist durchgebrannt, wegen thermischer Überlastung.

Dein Ansatz mit dem Netzgerät den Strom langsam zu erhöhen war 
eigentlich richtig. Aber Deine Annahme, dass die LED eine 
Betriebsspannung habe ist bestenfalls eingeschränkt richtig. Die 
Stellgröße beim Betrieb von Leuchtdioden ist der Strom. Bei einem 
gewissen Strom stellt sich dann an der Diode eine gewisse Spannung ein. 
Aber wo genau diese Spannung liegt, das unterliegt Einflüssen wie 
Fertigungstoleranzen und Temperatur.

Eine LED in Silikon einzugießen ist eigentlich keine besonders gute 
Idee. Silikon ist nicht gerade ein guter Wärmeleiter. Ist es wirklich 
kein anderes Material?

Die Wärme muss abgeleitet werden. Sonst brennt so eine LED schon weit 
unterhalb ihrer Maximalleistung von angeblich 10Watt durch.

Leider wirst Du wohl diese LED als Lehrgeld verbuchen müssen.

von Danny J. (lichtbogen)


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Sorry, habe mich da wohl etwas unklar ausgedrückt.
CC und CV ist natürlich nicht gleichzeitig, ich wollte nur sagen das 
diese Anzeigen gekommen sind. Deshalb der Gedanke, das die Spannung 
eingebrochen ist, weil ich (glaube ich) den Strom langsam erhöht habe.

https://www.amazon.de/SODIAL-5Stk-Power-White-Licht/dp/B00MPB6HU4/ref=pd_nav_hcs_bia_t_1?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=07NHZMEV4ECK0HWBESYN

Das sind die "Dinger".

Die LED ist nicht dunkel geblieben, nur in dem Moment.
Da habe ich aber direkt runter gedreht. Stelle ich auf 10V leuchtet sie 
so hell wie vorher.

Aber eigentlich "ziehen" die LED doch so viel wie sie bekommen (und 
gehen dann natürlich kaputt). Warum ist denn nach nur 150mA Ende ?
Mein Netzteil ist ein "PS3003" und sollte eigentlich in Ordnung sein.

Ich werde jetzt mal alle 5 LED mit 10V betreiben und sehen wie der Strom 
ist.

EDIT:
Alle 5 LED sind gleich, 10V 150mA (eine nur 130mA)

: Bearbeitet durch User
von Philipp G. (geiserp01)


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Link zum Produkt? Und - Gleichstrom gell?

Nachtrag:

Du musst am Netzteil 10V einstellen, und dann drehst du den Strom so 
lange hoch bis die 'CV' Led erlischt. Dann sollte die LED so ca. 1A 
ziehen.

: Bearbeitet durch User
von Der Andere (Gast)


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Danny J. schrieb:
> Aber eigentlich "ziehen" die LED doch so viel wie sie bekommen (und
> gehen dann natürlich kaputt).

Nur wenn die Spannung ausreichend hoch ist daß dein Netzteil im CC 
Betrieb bleiben kann.
Ohne Kühlkörper überhitzt das Led Modul binnen Sekunden.

Danny J. schrieb:
> Mein Netzteil ist ein "PS3003" und sollte eigentlich in Ordnung sein.

Wer weiss, miss die Ausgangsspannung parallel mit einem ordentlichen 
Multimeter.
Und kühle das Ledmodul

von Johannes S. (jojos)


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erstmal Spannung und Strom auf 0, das NT kurzschliessen, etwas Spannung 
hochdrehen und dann den Strom bis z.B. 500 mA. Spannung wieder auf 0 und 
LED anklemmen. Jetzt langsam die Spannung hoch, sollte nicht über die 
500 mA Begrenzung kommen. Das kann man dann für den max. Strom 
wiederholen.
Nicht gut ist die LED bei hoch eingestellter Spannung anzuschliessen, da 
könnte die zum Blitzlicht werden.

von Thomas M. (langhaarrocker)


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Danny J. schrieb:
> Stelle ich auf 10V leuchtet sie
> so hell wie vorher.

Glück gehabt!
Gib nicht zu viel auf diese Spannungsangabe! Denke eher: Diese LED kann 
MAXIMAL 10 Watt ab - bei perfekter Kühlung! Dann kannst Du aus Strom 
und Spannung ausrechnen, wie nahe Du an dieser maximalen Verlustleistung 
dran bist. Eine kalte LED hat in der Regel bei gleichem Strom einen 
niedrigeren Spannungsabfall. Fühle lieber wie sich die LED aufheizt 
während du den Strom hoch drehst. Dreh nicht so weit auf, dass sie 
ernsthaft heiß wird.

Diese Art von LED MUSS auf einem Kühlkörper montiert werden, sonst kann 
sie keine 10 Watt verbraten.

von Hugo E. (Gast)


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Philipp G. schrieb:
> Du musst am Netzteil 10V einstellen, und dann drehst du den Strom so
> lange hoch bis die 'CV' Led erlischt.

Also genau das, was der TO getan hat:

Danny J. schrieb:
> Also habe ich mein Netzteil geholt, 10V eingestellt und den Strom
> langsam hoch gedreht.

Philipp G. schrieb:
> Dann sollte die LED so ca. 1A ziehen.

Das tat sie aber nicht:

Danny J. schrieb:
> Die LED leuchtet, aber bei 100mA steigt der Strom nicht weiter an.
> Ich hab auf 11V erhöht, aber auch dann geht es nur bis 150mA.

von Philipp G. (geiserp01)


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Und noch ein Tipp: Kurz vor dem Abrauchen verändern diese Leds den 
Farbton Richtung blau. Da hast aber noch genug Zeit.

von Route_66 H. (route_66)


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Wenn ich gerade keinen passenden Kühlkörper zur Hand habe, dann ab mit 
der LED ins Wasserglas! Für kurze Tests muss es nicht mal 
demineralisiert sein...

von Danny J. (lichtbogen)


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Ok, Kühlkörper habe ich hier, werde ich befestigen.

Mir ist bekannt, das eine LED nach Strom und nicht nach Spannung 
arbeitet...so im groben zumindest.
Also hat die Spannung gar keinen Einfluss ?
Bei ausreichender Kühlung könnte ich also das Netzteil auf z.B. 20V 
einstellen und dann den Strom wie gehabt erhöhen ?

Könnte ich denn mit einem 36V Schaltnetzteil und einem MEANWELL LDD-700 
drei dieser LED in Reihe betreiben ?
Oder wäre es besser auf eine etwas höhere Spannung zu gehen oder nur 2 
LED an einen MEANWELL zu betreiben ?

Die MEANWELL würde ich gerne benutzen, da ich die LED per PWM dimmen 
möchte.

von Johannes S. (jojos)


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erst die Strombegrenzung einstellen, dann LED dran und Spannung hoch. 
Siehe LED Kennline, eine kleine Spannungsänderung macht in dem steilen 
Bereich eine starke Stromänderung, und die steigende Temperatur hilft 
auch noch mit. Bei 500 mA sollte die schon sehr hell sein.

von Philipp G. (geiserp01)


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Danny J. schrieb:
> Ok, Kühlkörper habe ich hier, werde ich befestigen.
>
> Mir ist bekannt, das eine LED nach Strom und nicht nach Spannung
> arbeitet...so im groben zumindest.
> Also hat die Spannung gar keinen Einfluss ?
> Bei ausreichender Kühlung könnte ich also das Netzteil auf z.B. 20V
> einstellen und dann den Strom wie gehabt erhöhen ?

Nein. Leds werden i.d.R mit Konstantstromquellen betrieben (CC). Du 
musst den Strom auf 1A begrenzen, damit die Spannung 'nicht weiter' 
geht.

Keinesfalls auf 20 stellen, stell' es auf 11 und drehe den Stromregler 
bis der 1A zieht (Nun wie Hugo dank der Glaskugel ja bestens weiss zieht 
die LED nur 0.15A.

> Könnte ich denn mit einem 36V Schaltnetzteil und einem MEANWELL LDD-700
> drei dieser LED in Reihe betreiben ?
> Oder wäre es besser auf eine etwas höhere Spannung zu gehen oder nur 2
> LED an einen MEANWELL zu betreiben ?

Ja, aber zuerst bringen wir besser die eine zum laufen.

Mach wie oben gesagt:

Auf 10V stellen.
Strom auf 0

NT kurzschliessen (scharz/rot zusammenbinden)

Strom aufdrehen->

Geht Strom höher als 1000mA?

: Bearbeitet durch User
von Hugo E. (Gast)


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Philipp G. schrieb:
> Nun wie Hugo dank der Glaskugel ja bestens weiss zieht
> die LED nur 0.15A.

Das war nicht meine Glaskugel, sondern die Aussage vom TO:
Danny J. schrieb:
> Die LED leuchtet, aber bei 100mA steigt der Strom nicht weiter an.
> Ich hab auf 11V erhöht, aber auch dann geht es nur bis 150mA.

von Philipp G. (geiserp01)


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Hugo E. schrieb:
> Philipp G. schrieb:
>> Nun wie Hugo dank der Glaskugel ja bestens weiss zieht
>> die LED nur 0.15A.
>
> Das war nicht meine Glaskugel, sondern die Aussage vom TO:
> Danny J. schrieb:
>> Die LED leuchtet, aber bei 100mA steigt der Strom nicht weiter an.
>> Ich hab auf 11V erhöht, aber auch dann geht es nur bis 150mA.

Das ist mir schon klar. Nur ganz offensichtlich hat er was falsch 
gemacht:

a) er hat 5 LEDs wovon jede davons mindestens 1A ziehen soll
b) er hat ein Labornetzteil welches 30V bei max 3A macht

Was wohl wahrscheinlicher ist? Dass alle 5 LEDs putt sind, oder dass das 
Labornetzteil nur 0.15A abgeben kann? oder doch (c)? Naaa Hugo?

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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> Bei ausreichender Kühlung könnte ich also das Netzteil auf z.B. 20V
> einstellen und dann den Strom wie gehabt erhöhen ?

Ja, aaaaaaaaber:

Dein  Netzteil hat intern am Ausgang einen dicken Kondensator. Mein hat 
zum Beispiel 660µF. Wenn dieser Kondensator auf 20V geladen ist und du 
dann die LED anschließt, blitzt sie einmal hell auf und brennt dabei 
möglicherweise durch.

Deswegen würde ich zuerst die Strombegrenzung auf 500 mA einstellen. 
Dann die Spannung auf 0V (bzw Minimum) einstellen, dann die LED 
anschließen und dann die Spannung hoch drehen, ruhig aufs Maximum (30V 
oder so).

Bei 500mA müsstest du auf ungefähr 10V kommen, also 5 Watt. Jetzt kannst 
du den Strom vorsichtig weiter erhöhen. Spannung mal Strom = Leistung, 
das darf nicht über 10W gehen.

von Johannes S. (jojos)


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c) er hat sich nicht getraut mehr als 11 V einzustellen

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Die Strombegrenzung wird dafür sorgen, dass sich die Spannung 
automatisch auf genau den Wert einstellt, den die LED braucht.

Wichtig ist nur, dass die LED angeschlossen ist, bevor der Kondensator 
geladen wird.

von Philipp G. (geiserp01)


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Stefan U. schrieb:
> Wichtig ist nur, dass die LED angeschlossen ist, bevor der Kondensator
> geladen wird.

OT:

Meines macht einen Kurzschluss über den Kondensator, hört man deutlich 
an den Relais. Bei dem gibt es einen separaten Knopf für Aus/Ein. (Aus 
Strom/Spannung einstellen, und bei Ein werden dann die tatsächlichen 
Werte angezeigt).

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Kann man so machen.

Ich weiß dass mein Netzteil beim Einschalten langsam und sauber hoch 
fährt. Deswegen kann ich dort zuerst die maximale Spannung und den 
gewünschten Strom einstellen, dann aus schalten, und dann mit LED wieder 
einschalten.

von Danny J. (lichtbogen)


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Also...der Tipp mit dem Wasserglas war echt gut :-)

2V eingestellt, Kurzschluss, 300mA eingestellt.
Spannung auf Null, LED dran -> 300mA bei 12V

Gleiche noch mal mit 500mA -> 15V !

Wobei ich zwischen 300mA und 500mA jetzt keinen wirklichen Unterschied 
feststellen konnte.
Aber ich sehe zur Zeit eh überall Punkte...die sind schon echt hell !

Spannung gleichzeitig mit Multimeter getestet, passt

Da ich ja die 700mA LED Treiber (oder Konstantstromquelle) haben wollte, 
weil die LED ja 1A verkraften, nun also mal auf 700mA gestellt.
LED wird bei über 500mA dunkler, flackert und hat nun "Pixelfehler".

Also haben die LED geschätzt 300mA ! Denn von 300mA bis 500mA ändert 
sich auch nicht mehr die Helligkeit.

von Harald W. (wilhelms)


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Danny J. schrieb:

> Wobei ich zwischen 300mA und 500mA jetzt keinen wirklichen Unterschied
> feststellen konnte.

Das ist ja auch gerade mal eine halbe Blendenstufe (Für Menschen,
die sich noch mit Fotoapparaten auskennen).

von Johannes S. (jojos)


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Danny J. schrieb:
> Gleiche noch mal mit 500mA -> 15V !

das sind dann 7,5 W. Die Angaben vom Chinesen passen da offensichtlich 
nicht. Da werden diese Module aber schon schnell heiss, Kühlkörper ist 
wichtig, der Test darf ohne nur ein paar Sekunden dauern.

von Danny J. (lichtbogen)


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Also kann man das wohl als "fake" LED abschließen.
Dumm nur, das ich vor einigen Tagen ähnliche bestellt habe :-(

700mA verkraften die auf keinen Fall. Die verwendete hatte leichte 
Unterschiede in den einzelnen LED, wenn der Strom/Spannung langsam hoch 
gedreht wurde, haben einige schon geleuchtet, einige nicht. Aber ich 
möchte nicht noch eine mit 700mA zerstören.
Sind wohl billige Fehlproduktionen, wie auch in YT Videos zu sehen ist.

Wenn ich nun wüsste, das 300mA der richtige Strom ist.
Gibt es irgend eine Möglichkeit das heraus zu finden ?
So rein optisch würde ich sagen das so ab 250mA nicht mehr viel an 
Helligkeit passiert.

Ich möchte mir nämlich eine Aquariumbeleuchtung bauen.
Und es wäre schade wenn meine LED nach kurzer Zeit kaputt gehen...nur 
weil der Verkäufer falsche Angaben gemacht hat.
Aber es sind 20 Stück unterwegs, wollte 6 Stück verbauen (wobei ich von 
1000 Lumen ausgegangen bin, was sicher auch nicht richtig ist.
Dann habe ich auf jeden Fall einige an Ersatz :-)

Bedanke mich schon mal recht herzlich für die schnelle Hilfe !

von ArnoR (Gast)


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Danny J. schrieb:
> LED dran -> 300mA bei 12V
> Also haben die LED geschätzt 300mA !

Ich denke auch das ist noch zu viel. Du bist da wohl auf gefakte 
10W-LEDs reingefallen. In deiner sind sicher nur die 20mA-Chips. Bei 
Nennstrom haben 10W-Leds mit 3x3 Chips nicht 12V (je 4V) sondern etwa 
10V (je 3,3V).

Richtige 10W-LEDs (3x3) haben 35mil-Chips, die besseren sogar 45mil, das 
sind etwa 0,9x0,9mm² bzw. 1,15x1,15mm². Das kann man bei geringen 
Strömen auch gut sehen.

von Johannes S. (jojos)


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Die 10W sind ja meist die Angabe irgendeiner max. Leistung, das heisst 
nicht das die da effizient sind. Es ist normal das über einem Optimum 
die Leistungsaufnahme steigt aber es nicht mehr proportional mehr Licht 
gibt.
Aber ich denke auch es ist wie ArnoR schreibt, habe auch 10 W LED die 
bei knapp 10 V schon 1 A ziehen.

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Danny J. schrieb:

> Wenn ich nun wüsste, das 300mA der richtige Strom ist.

Es gibt keinen "richtigen Strom" Für LEDs. Die Helligkeit einer
LED wird nicht durch die LED bestimmt, sondern durch Dein
Netzteil. Je höher der Strom, desto heller die LED. Natürlich
gibt es einen maximalen Strom, den die LED gerade noch so aushält.
Der gilt aber immer nur unter bestimmten Kühlungsbedingungen, die
in Deinem Datenblatt stehen sollten.

von Danny J. (lichtbogen)


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Harald W. schrieb:
> Je höher der Strom, desto heller die LED. Natürlich
> gibt es einen maximalen Strom, den die LED gerade noch so aushält.
> Der gilt aber immer nur unter bestimmten Kühlungsbedingungen, die
> in Deinem Datenblatt stehen sollten.

Das es sich um China LED handelt, hatte ich geschrieben ?
Es gibt noch nicht mal eine "richtige" Bezeichnung, ich wüsste nicht 
woher ich ein Datenblatt bekommen soll.
Ich könnte ja mal eine Anfrage per email machen...kommt dann sicherlich 
irgend was im gebrochenem Englisch zurück.

Nun muss ich mal überlegen ob und wie ich das ganze weiter mache.
Ich denke ich werde mir diese Treiber bestellen, aber die 300mA Version.
Und dann mal sehen was passiert.

Den Verkäufer werde ich aber mal anschreiben !

: Bearbeitet durch User
von ArnoR (Gast)


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Danny J. schrieb:
> Ich denke ich werde mir diese Treiber bestellen, aber die 300mA Version.
> Und dann mal sehen was passiert.

Du willst den Fakes also noch mehr Geld hinterherwerfen?
Hast du das
Beitrag "Re: Spannung und Strom - Frage zu einer 10W LED"
nicht gelesen?

Ich hatte mal solche gekauft:
Ebay-Artikel Nr. 263057740921
die waren echte 10W-COBs. Ist aber schon länger her.

von Danny J. (lichtbogen)


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Ich habe schon welche bestellt die schon unterwegs sind.

Also 5 Stück für 2,75€ sind genau so billige China Ware wie meine.
Hier in Deutschland wird man nicht eine für den Preis bekommen...oder ?

Die Lampe die ich bauen werde hat ja jetzt nichts mit den LED zu tun.
LED Treiber (oder KSQ) brauche ich ja so oder so.
Blöd ist nur, das ich eher auf 500mA oder 700mA tendiert hätte.
Und ich hatte ja geschrieben das ich mir das noch genau überlegen muss.

Andererseits bekomme ich 20 Stück und habe hier noch 4 liegen.
Ich weiß ja nicht ob die bereits bestellten genau so sind.
Nochmal würde ich die nicht kaufen, aber ist nun leider zu spät...eine 
kostet übrigens 0,47€.
Dann baue ich mir eine Taschenlampe oder was weiß ich.

von Manfred (Gast)


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Danny J. schrieb:
> Blöd ist nur, das ich eher auf 500mA oder 700mA tendiert hätte.

Kasperletheater life! Wenn die 10W machen sollen, setze die auf einen 
ordentlichen Kühlkörper und fahre 10 Watt durch, egal, welche Spannung 
sich dabei ergibt. Wenn die nach einer Stunde abkackt, stelle über 
Amazon eine Reklamation ein mit Geld zurück.

Mein KK im Anhang (aus einem alten PC) hat bei 9,5 Watt 95°C erreicht, 
für ein langes Leben der LED zu hoch.

von Danny J. (lichtbogen)


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Wo ist Kasperle Theater...bin ich zu spät ?

Die LED war beim testen im kalten Wasser, und war auch nicht heiß 
danach.
Ich denke ein Kühlkörper würde jetzt auch nicht viel besser sein.
Welche Spannung haben denn deine LED wenn du sie mit 1A oder z.B. 700mA 
betreibst ? Ist es nicht etwas komisch das bei 12V gerade mal 300mA 
fließen ?

Direkt im ersten Satz hatte ich geschrieben "Ich habe mir irgend wann 
mal 10W China LED gekauft."...bedeutet, das ist schon ne Weile her.

Die waren nun wirklich nicht teuer, ich habe die einfach mal so bestellt 
ohne einen Anwendungszweck zu haben. Da kostet jede weitere Minute hier 
mehr.
Das waren damals 3€ ... wenn die anderen genau so sind werde ich mich an 
Amazon wenden.

Aber ich werde mal eine auf einen Alukühlkörper schrauben und berichten 
ob das dann besser ist.

von ArnoR (Gast)


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Danny J. schrieb:
> Aber ich werde mal eine auf einen Alukühlkörper schrauben und berichten
> ob das dann besser ist.

Schau doch einfach mal in ein Datenblatt einer echten 10W-COB-LED:
http://www.kosmodrom.com.ua/pdf/ARPL-10W.pdf

von Karsten B. (kastenhq2010)


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Danny J. schrieb:
> Also haben die LED geschätzt 300mA ! Denn von 300mA bis 500mA ändert
> sich auch nicht mehr die Helligkeit.

Meinst du, du kannst mit dem Auge einen Unterschied zwischen "sehr hell" 
und "noch ein bisschen heller als sehr hell" ausmachen? Wenn du kein 
passendes Messgerät zur Hand hast, versuch mal mit einer Kamera drauf zu 
halten. LED in die Mitte vom Bild, dann Strom rauf. Wahrscheinlich wird 
der Hintergrund dunkler, weil die LED heller wird.

von der schreckliche Sven (Gast)


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Danny J. schrieb:
> Die LED war beim testen im kalten Wasser,

Ob das eine gute Idee war?

Übrigens danke ich Dir und Manfred für die gute Kaufabratung.
Eine gute LED wandelt die Leistung auch in Licht um, nicht nur in Wärme.

von Danny J. (lichtbogen)


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Habe nun eine andere auf einen dicken Kühlkörper befestigt.
Nun erkennt man doch einen Unterschied zwischen 200mA und 300mA.
Man kann ja auch etwas an leuchten, anstatt in die LED zu schauen 
sicherlich besser und ich habs auch so gemacht ;-)

Ab 400mA ändert sich die Lichtfarbe, sieht irgendwie ganz leicht 
grünlich aus. Bin bis 500mA gegangen und habe dann aufgehört.
Der Kühlkörper war nach einigen Minuten nur leicht warm.

Ich denke ich warte bis die anderen LED da sind. Die Lampe bräuchte ich 
zwar schon recht bald, aber nun ja.

von Jörg R. (solar77)


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Manfred schrieb:
> Danny J. schrieb:
>> Blöd ist nur, das ich eher auf 500mA oder 700mA tendiert hätte.
>
> Kasperletheater life! Wenn die 10W machen sollen, setze die auf einen
> ordentlichen Kühlkörper und fahre 10 Watt durch, egal, welche Spannung
> sich dabei ergibt. Wenn die nach einer Stunde abkackt, stelle über
> Amazon eine Reklamation ein mit Geld zurück.
>
> Mein KK im Anhang (aus einem alten PC) hat bei 9,5 Watt 95°C erreicht,
> für ein langes Leben der LED zu hoch.

Hast Du die Led auf einer Glimmerscheibe montiert? Wenn ja, weshalb? 
Oder ist die Scheibe anstelle von Wärmeleitpaste?

von Günter Lenz (Gast)


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Die Angaben werden vielleicht Grenzwerte sein. Das bedeutet, von
da an muß mann damit rechnen das sie kaputt gehen. Man betreibt
Bauteile nicht bis an den Grenzwerten. Zum Beispiel, wenn ich
ein Transistor habe und im Datenblatt steht: Max 12W, dann benutze
ich ihn vielleicht höchstens bis 6W. Desweiteren kann es auch noch
sein, daß die Angaben gefälscht sind. Händler machen das öfters
als Argument um Käufer zu locken. Erlebt man auch oft bei Lautsprecher,
da werden dann Fantasieleistungen angegeben, wenn man dann diese
Leistungen wirklich draufgeben würde, steigt dann eine Rauchwolke
auf. Wenn die Helligkeit kaum noch steigt, würde ich den Strom
auch nicht weiter erhöhen.

von J. S. (pbr85)


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Vergiss diese LEDs ganz einfach. Erfahrungsgemäß halten solche Noname 
China-COBs vielleicht 50% der angegebenen Leistung aus und das bei 
bester Kühlung. 10W pro LED kannst du dauerhaft einfach vergessen.

Dazu kommt, dass sie selbst wenn die Lumenmenge stimmt, keinen 
sonderlich guten Wirkungsgrad haben mit ~100lm/W. Heutzutage werden von 
den besten erhältlichen LEDs 200lm/W erreicht und das bei einem Spektrum 
mit 80er Farbwiedergabe. Diese haben wenn es hochkommt wohl eine 
Farbwiedergabe von 70er oder eher 65. Damit willst du dein Aquarium 
nicht wirklich beleuchten.

Hol dir doch lieber COBs von Markenherstellern wie Cree, Nichia, Citizen 
Opto, Prolight Opto etc. Speziell der letzte Hersteller ist echt 
empfehlenswert. Für etwa 2€ das Stück erhältst du die PROLIGHT OPTO 
PACE-28FWL-BC4P mit bis zu 28W, wobei sie 147lm/W bei 360mA erreicht.Die 
PACK-35FWL-BC5N für etwa 3 € erreicht als neueres Modell 187lm/W bei 
~10W. Ich habe die 28W-Version die für maximal 720mA ausgelegt ist durch 
Dusseligkeit einmal etwa 30 Sekunden lang mit 2A bestromt, was die LED 
ohne Probleme überstanden hat. Sonst hat auch Nichia preiswerte COBs mit 
>90er und >95er Farbwiedergabe und Lichtausbeuten weit über 100lm/W. Auf 
dem Foto ist die Nichia NCFL060B-V1 mit 5000K und >90 CRI.

von Philipp G. (geiserp01)


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Danny J. schrieb:
> Ab 400mA ändert sich die Lichtfarbe, sieht irgendwie ganz leicht
> grünlich aus. Bin bis 500mA gegangen und habe dann aufgehört.
> Der Kühlkörper war nach einigen Minuten nur leicht warm.

Andere Frage: Dir ist bei Deinen Experimenten aber schon klar, dass 7.5W 
weisses LED Licht nicht gesundheitsfördernd für die Augen sind?

2) Wie kommt es jetzt eigentlich dazu, dass die LED doch mehr als 150mA 
schluckt? Das war ja gestern noch das grosse Thema.

E. S. schrieb:
> Hol dir doch lieber COBs von Markenherstellern wie Cree, Nichia, Citizen
> Opto, Prolight Opto etc. Speziell der letzte Hersteller ist echt
> empfehlenswert. Für etwa 2€ das Stück erhältst du die PROLIGHT OPTO
> PACE-28FWL-BC4P mit bis zu 28W, wobei sie 147lm/W bei 360mA erreicht.Die

Schon. Für den TO ist Lumen eh subjektiv. Wenn für die Anwendung 'hell' 
hell genug ist, dann ist letztlich egal wie viele mA die LED zieht.

: Bearbeitet durch User
von J. S. (pbr85)


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Philipp G. schrieb:

> Schon. Für den TO ist Lumen eh subjektiv. Wenn für die Anwendung 'hell'
> hell genug ist, dann ist letztlich egal wie viele mA die LED zieht.

Na ja, er schrieb doch, dass er eine Aquariumbeleuchtung plant. Da 
braucht man erstens eh eine gewisse Lichtmenge, zweitens ist da die 
Farbwiedergabe auch nicht unwichtig. Das Aquarium und die Fische etc. 
drin sollen doch gut aussehen und nicht verblasst. Eine 6500K LED mit 
65-70er Farbwiedergabe hat extrem wenig Tiefrot. Alle Rot- und Brauntöne 
werden dann stark verfälscht wiedergegeben.

Nimmt man die anderen Nachteile hinzu, würde ich (habe ich besser gesagt 
eh schon) zu Markenprodukten greifen. So teuer sind die LEDs nun ja auch 
nicht.

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von Philipp G. (geiserp01)


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E. S. schrieb:
> Na ja, er schrieb doch, dass er eine Aquariumbeleuchtung plant. Da
> braucht man erstens eh eine gewisse Lichtmenge, zweitens ist da die
> Farbwiedergabe auch nicht unwichtig. Das Aquarium und die Fische etc.
> drin sollen doch gut aussehen und nicht verblasst. Eine 6500K LED mit
> 65-70er Farbwiedergabe hat extrem wenig Tiefrot. Alle Rot- und Brauntöne
> werden dann stark verfälscht wiedergegeben.

Das ist auch gut so. Je weniger Rotanteil desto weniger Probleme mit 
Algen. Bei Meerwasseraquarien brauchst Du z.B ganz spezielle 
Lichtspektren wegen dem Blauanteil, z.B für das Korallenwachstum. (Ich 
war mal Aquarianer)

von Manfred (Gast)


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der schreckliche Sven schrieb:
> Übrigens danke ich Dir und Manfred für die gute Kaufabratung.
> Eine gute LED wandelt die Leistung auch in Licht um, nicht nur in Wärme.

Auch eine gute LED wird immer noch rund 60% Abwärme fabrizieren. Kannst 
ja ESL kaufen, bei Lidl habe ich vorhin ein paar Osram für 1,49 € 
gesehen. Übrigens haben die noch Butter und Gewürzgurken im 
Sonderangebot :-)

Danny J. schrieb:
> Welche Spannung haben denn deine LED wenn du sie mit 1A oder z.B. 700mA
> betreibst ?

Meine 10W, auch ohne genaue Angaben vom Chinesen, sind anders geschaltet 
- ich hänge den Testaufbau mal als Bild an. Der Kühlkörper liegt unten 
links offen auf zwei großen Lötzinnrollen, der K-Fühler ist markiert.

> Ist es nicht etwas komisch das bei 12V gerade mal 300mA fließen ?

Wenn Du keinen Fehler im Aufbau hast, ist das wirklich ungewöhnlich. Im 
Testaufbau würde ich die Spannung soweit erhöhen, bis ich die gewünschte 
Leistung bekomme. Wenn das Ding dabei abkackt, lohnt es nicht, eine 
reale Verwendung aufzubauen.

> Direkt im ersten Satz hatte ich geschrieben "Ich habe mir irgend wann
> mal 10W China LED gekauft."...bedeutet, das ist schon ne Weile her.

Habe ich überlesen, also bist Du zeitlich aus der Gewährleistung raus, 
schade. Ich vertrete den Standpunkt, den Chinaanbietern selbst bei 
geringen Kaufbeträgen ihren Schrott um die Ohren zu hauen - machen 
leider zu wenige Kunden.

E. S. schrieb:
> Das Aquarium und die Fische etc.
> drin sollen doch gut aussehen und nicht verblasst. Eine 6500K LED mit
> 65-70er Farbwiedergabe hat extrem wenig Tiefrot. Alle Rot- und Brauntöne
> werden dann stark verfälscht wiedergegeben.

Ich habe kein Aquarium, aber kalt-weiße COBs in der Küche. Die Roten 
Bete aus dem Glas sehen immer etwas gammelig aus, passt perfekt zu 
Deiner Beschreibung. Im Flur habe ich 4000K, da sieht der blaue Türgriff 
richtig chic blau aus :-)

von Teo D. (teoderix)


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Manfred schrieb:
> Wenn Du keinen Fehler im Aufbau hast, ist das wirklich ungewöhnlich.

Jo, das ist nicht normal.
Hatte bisher bei meinen billig China Teilen erst einen Def. (50W), mit 
ähnlichen Erscheinungen und Verhalten.
Reklamieren, wegschmeißen, auf alle fälle nicht unnötig weiter mit 
aufhalten.

von Harald W. (wilhelms)


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Manfred schrieb:

> bei Lidl habe ich vorhin ein paar Osram für 1,49 €
> gesehen. Übrigens haben die noch Gewürzgurken im
> Sonderangebot :-)

Leuchten die auch?
www.physikanten.de/experimente/leucht-gurke

von der schreckliche Sven (Gast)


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Manfred schrieb:
> Auch eine gute LED wird immer noch rund 60% Abwärme fabrizieren. Kannst
> ja ESL kaufen,

Hier eine selbergebastelte LED-Lampe mit Cree-LEDs. 10 Watt. Kann ich 
noch anfassen, wenn sie heiß ist.

von J. S. (pbr85)


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Manfred schrieb:

> Ich habe kein Aquarium, aber kalt-weiße COBs in der Küche. Die Roten
> Bete aus dem Glas sehen immer etwas gammelig aus, passt perfekt zu
> Deiner Beschreibung. Im Flur habe ich 4000K, da sieht der blaue Türgriff
> richtig chic blau aus :-)

Dann würd ich mich unter dem Licht nicht im Spiegel betrachten. Kann 
sein, dass man da wie ein Zombie aussieht.:D

Wobei es wie gesagt auch richtig gute kaltweiße LEDs gibt. Die von mir 
erwähnte Nichia macht super Rottöne und das bei 5000K. Egal ob es eher 
das hellere, Richtung Orange gehende Rot von Chillis (Carotine als 
Farbstoff) ist, oder richtig tiefes Rot. Mittlerweile gibt es auch >95er 
CRI Bins, also solche die typischerweise 98 erreichen. Da ist das 
Spektrum noch ausgeglichener, wobei das natürlich auf die Lichtausbeute 
geht.

von Danny J. (lichtbogen)


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Oh so viel Text :-)

@Philipp Geiser
Also du glaubst doch nicht das ich da voll rein schaue ?
Ich habe ein weißes Zellstofftuch angeleuchtet und dabei ist es mir nun 
mal aufgefallen das sich die Lichtfarbe leicht geändert hat.

Diese CRI Angabe sagt mir eigentlich gar nichts.
Die Aussage "für den TO wird hell hell genug sein" oder so ähnlich, ist 
nicht zutreffend. Ich habe mir schon Infos geholt.

Eigentlich wird empfohlen, das man 40Lm/Liter haben soll.

180 Liter Becken:
21 x Cree XP-G2 R5 - 6500-7000K
8 x Cree XP-G2 R2 - 2700 - 3200K
4 x OSRAM SSL80 Hyper Red
ca.8200 Lumen bei 700mA = ca. 45 Lumen / Liter

Wie zu sehen ist, sind hier noch zusätzlich rote und warm weiße LED 
verbaut.
Problem ist nur, das die Cree recht teuer sind.
Das sind dann 130€ nur für die 21x Cree, die anderen habe ich auf die 
Schnelle nicht gefunden.
Ich habe allerdings ein 450L Becken !
Grundsätzlich finde ich die Helligkeit sehr übertrieben. Ich habe mal 
versucht das zu vergleichen, denn Lumen ist nicht unbedingt was ich so 
auf Anhieb kenne wie Watt von normalen Glühlampen.

@Manfred
Du bist bei deinem Testaufbau ja auch schon bei 27V.
Ich glaube ich habe einen Fehler gemacht, denn ich habe nur nach den mA 
geschaut, aber nicht das gesamte beachtet.
Der Strom liegt bei deiner LED ja auch nur bei 350mA, so kommst du auf 
deine 9,5W.
Das teste ich gleich noch mal...

EDIT:
Beachtet habe ich es so zwar nicht, aber das ändert trotzdem nichts.
Bei 300mA liegt die Spannung bei 12V. Danach wird es nicht mehr heller 
und ab 450mA wird es leicht grünlich.

Diese Cree sind mir ehrlich gesagt im Moment zu teuer.
Ich bekomme demnächst 20 von den China LED und die möchte ich auch erst 
mal verbauen.
Das ganze drum herum ändert sich ja dadurch nicht, nur weil ich jetzt 
diese China LED verbaue. Sollten diese nicht lange halten, kommen dann 
eben andere, hochwertigere LED rein.
Nur die KSQ werde ich mit 300mA kaufen. Aber das sind ja nur 3 oder 4 
Stück. Etwas rotes und blaues Licht (3-4 LED) kommt noch dazu.
Diese werden aber keine China LED werden.
Als Netzteil werde ich dann ein 48V kaufen, wie viel A muss ich mal 
schauen.
48V ist doch noch ungefährliche Kleinspannung ?

: Bearbeitet durch User
von Wolfgang (Gast)


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Danny J. schrieb:
> Eigentlich wird empfohlen, das man 40Lm/Liter haben soll.

Warum orientiert man sich nicht an der Natur. Dort hängt die 
Beleuchtungsstärke nur von der Oberfläche ab - sonst müsste die Sonne 
über tiefem Wasser deutlich kräftiger scheinen.

von Danny J. (lichtbogen)


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Die Werte sind aus einem Auqarium Forum.
Ein 450L Becken ist einfach nur Länger als ein 180L Becken.
Die Breiten und Höhen ändern sich nicht so viel.
Also kommt das dann hin mit deiner Erklärung zur Fläche.
Trotzdem ist das schon sehr hell...das wären bei meinem 450L Becken dann 
18.000 - 20.000 Lumen.

Aber das ist erst mal zweitrangig. Ich weiß wie hell die anderen 
Aquarien mit  Röhren waren und werde es dann individuell/optisch 
anpassen.

von der schreckliche Sven (Gast)


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40 Lumen/Liter x 450 Liter = 18000 Lumen. Nicht übel.
Die LED Beleuchtung hätte dann ca. 180 Watt.

Danny J. schrieb:

> 48V ist doch noch ungefährliche Kleinspannung ?

Nicht im Wasser. Nur destilliertes Wasser isoliert.

von Danny J. (lichtbogen)


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Ich meinte wegen Stromschlag bei Berührung.

Hab das gefunden:
Kleinspannungen gehören zu den Niederspannungen. Darunter versteht man 
Spannungen von weniger als 50 V Wechselspannung und 120 V 
Gleichspannung. Es handelt sich dabei um Spannungen, die bei Berührung 
durch Erwachsene nicht lebensbedrohlich sind. Es gibt aber bestimmte 
Bereiche, wie Feuchträume, in denen die zulässigen Niederspannungen 25 
V(AC) resp. 60 V(DC) nicht überschreiten dürfen.

Also wäre 48V ungefährlich...darum ging es mir.

von Dirk D. (onemintyulep)


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Danny J. schrieb:
> ca.8200 Lumen bei 700mA = ca. 45 Lumen / Liter

Ist das ein Meerwasseraquarium? Für Süsswasser ist das vielleicht etwas 
viel.
Ich würde eher so mit 5000Lm rechnen. Mehr braucht man für holländische 
Pflanzenbecken, aber nicht für Fische. Entscheidend ist dabei die Höhe 
des Aquariums.

Man kann nicht mit einigen bunten LEDs aus schlechten weissen LEDs ein 
gutes Spektrum machen. Das ergibt lediglich eine Effektbeleuchtung.
Ich empfehle dir stattdessen High CRI Leds >95.
Ausserdem empfehle ich dir eine Lichttemperatur von um 5000K. Besonders 
für ein beleuchtetes Zimmer. Die oft genannten 6500K sind unter blauem 
Himmel, nicht durchschnittliches Tageslicht. Das ist aber natürlich 
Geschmackssache...

Für das Mischen von LEDs gibt es ein tolles Tool von Silvania:
https://www.osram.us/cb/tools-and-resources/applications/led-colorcalculator/index.jsp

Man kann damit unter Anderem den CRI berechnen und das Erscheinungsbild 
der Testfarben simulieren - wenn man das Spektrum der LEDs kennt. Bei 
den Chinadingern kennt man das aber halt nicht.

von Danny J. (lichtbogen)


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In dem Forum geht es rein um Süßwasseraquarien.
Hört sich dort so an als ob er weiß wovon er spricht.

Die HyperRed (oder vergleichbare in dem Spektrum) werden verwendet um 
z.B. Holz gut zur Geltung zu bringen.
Außerdem soll es gut für die Pflanzen sein.
Die anderen wiederum um dem Licht etwas "goldene" Farbe zu geben.
Ich habe Bilder gesehen, das ist ein riesen Unterschied wenn die anderen 
Farbräume abgeschaltet sind.

Die farbigen LED kommen an einen eigenen Strang, der dann auch per PWM 
und Arduino gesteuert wird. So kann ich dann Simulationen erzeugen.
Und wenn es so sein sollte das die China LED nicht lange halten, dann 
ist es eben so. Die Helligkeit ist schon recht gut (ok, habe keinen 
Vergleich) und die Lichtfarbe ist weder gelblich, noch bläulich.

Ich habe hier noch L298N Stepper Treiber liegen.
Die LED habe ich mit 12V laufen gelassen, dann gedimmt.
Hat schon mal soweit funktioniert. Ich denke damit werde ich mal 
anfangen.
Steckernetzteile 12V 1A habe ich auch noch einige hier.
So wie es auf den ersten Blick aussah, hat sich der Strom nicht 
verändert wenn die LED warm wurde. Da das ganze auf ein Aluprofil kommt, 
wird die Wärme gut abgeführt.
So könnte ich 3 LED pro Netzteil betreiben, wären dann 9 Stück.
Falls eine LED dann doch auf die Idee kommen sollte, mehr Strom zu 
ziehen, wird sie sicherlich durchbrennen...aber das ist mir dann auch 
egal.

EDIT:
Ich sehe gerade das es auf der Seite mit den LED vorschlägen um 
Aquascaping geht.
Vielleicht ist das ganze doch etwas anderes als ein "normales" Aquarium 
weshalb dann dort auch diese Beleuchtungen zum Einsatz kommen...keine 
Ahnung.
Aber das gehört ja eigentlich nicht hier hin.

: Bearbeitet durch User
von Manfred (Gast)


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Danny J. schrieb:
> @Manfred
> Du bist bei deinem Testaufbau ja auch schon bei 27V.
> Ich glaube ich habe einen Fehler gemacht, denn ich habe nur nach den mA
> geschaut, aber nicht das gesamte beachtet.
> Der Strom liegt bei deiner LED ja auch nur bei 350mA, so kommst du auf
> deine 9,5W.

Deshalb sagte ich aber auch "sind anders geschaltet".

Bei meinen ist klar, dass dort 9 LED-Chips in Reihe geschaltet sind, da 
wäre die typische Angabe 27..30 Volt. Bis etwa 20 Volt glimmt da 
garnichts.

Bei Deinen gingen wir davon aus, dass dort je drei LEDs in Serie sind, 
auch das wäre marktüblich. Ich habe kleinere LEDs 3 Watt im Einsatz, da 
sind drei in Reihe und davon drei Gruppen parallel drin - die laufen um 
9..10 Volt.

Man muß sich also auf die Angabe des Anbieters verlassen, wie der 
Hersteller das für sinnvoll hielt. Wenn Du bei 12 Volt den Nennstrom 
nicht eingespeist bekommst, müssten es sogar vier in Reihe sein, sowas 
ist mir noch nicht begegnet, aber, wer weiß, was da so alles am Markt 
ist.

von Dieter (Gast)


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Ganz viele LED ohne kosten bekommt man am einfachsten an der 
Sammelstelle für Elektronikschrott. Nachdem so viele LED-Lampen bereits 
nach 2 Jahren nciht mehr gehen, gibt es dort genügend die auf Frage die 
Lampen herschenken. Meistens ist nur einer der Kondensatoren kaputt und 
die LED geht noch einwandfrei. Meistens waren darin LED-Module mit 24 
oder 36V, und meistens sind es 6W oder 9W LED.

Beim Zusammenschalten mit niedrigerem Strom ist der Wirkungsgrad besser 
und das Abwärmeproblem kleiner. Ungefähr wären bei 10W 1000lm und bei 5W 
600lm realistische Verhältnisse.

Man kann auch "komponieren" auf gleiche gemeinsame Spannung.
4*9=36 und 12*3=36

Vielleicht lassen sich auch 3 DC-Netz Netzteile in Reihe schalten. Es 
senkt zwar den Wirkungsgrad, aber mit kleinen Vorwiderständen 
(einstelliger Ohmbereich) kann die Stromverteilung unter den einzelnen 
Zweigen etwas harmonisiert werden bei Parallelschaltungen.

von Günter Lenz (Gast)


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Dieter schrieb:
>Ganz viele LED ohne kosten bekommt man am einfachsten an der
>Sammelstelle für Elektronikschrott.

Bei manchen ja, es gibt aber auch welche die geizig sind,
die rücken nichts raus, da darfs du nichts anfassen.

von der schreckliche Sven (Gast)


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Sind aber so gut wie alle Warmweiß.

von Dirk D. (onemintyulep)


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Danny J. schrieb:
> Ich habe Bilder gesehen, das ist ein riesen Unterschied wenn die anderen
> Farbräume abgeschaltet sind.

Toller Effekt? ;)

Nein, mach das ruhig. Ich habe das auch gemacht :) Ich habe sogar den 
fehlenden Bereich im Türkis und im UV ergänzt (manche Tiere haben 
UV-induzierte Farbanteile)
Das waren LEDs im Bereich 1-3W und Konstantstrom-Netzteile bis 40-60V. 
Mit den LEDs konnte ich die Farbtemperatur im Tagesverlauf variieren, 
auch die Möglichkeit punktförmiger Lichtquellen mit Schattenwurf bringt 
einen ganz neuen Aspekt ins Aquarium.
Ich habe dabei aber auch gelernt dass man die LEDs und die Verdrahtung 
vor der feuchten Atmosphäre schützen muss...

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