Operationsverstärkerschaltung

Gast #5327842
Lesenswert?

Hallo,
ich hab eine Frage. In ein paar Wochen stehen Klausuren an und ich hänge 
bei dieser Aufgabe. Ich habe mal meinen eigenen Lösungsansatz 
aufgeschrieben, komme aber nicht weiter. Stimmt das überhaupt bisher?

Liebe Grüße
Klaus
Angehängte Dateien:
Gast #5327920
Lesenswert?

Danke dir schonmal.
Und ich habe das gerade nochmal überprüft, ist genau wie in der Aufgabe. 
Nur dann würde die Aufgabe 2 nicht stimmen. Dort wird gefragt:

b) Berechnen sie für die Schaltung den Eingangswiderstand Ze, wenn Z 
durch eine Kapazität von C=1mükroF realisiert und R2=10*R1 ist.
Moderator #5328059
Lesenswert?

KlausMartin schrieb:
> Nur dann würde die Aufgabe 2 nicht stimmen. Dort wird gefragt:
>
> b) Berechnen sie für die Schaltung den Eingangswiderstand Ze, wenn Z
> durch eine Kapazität von C=1mükroF realisiert und R2=10*R1 ist.

Auf den Eingangswiderstand hat Z sehr wohl einen Einfluss.

Übrigens: Es heißt "mikro" und nicht "mükro", es sei denn, der
Kondensator hat Dachpappe als Dielektrikum (http://www.muekro.de/).
Gast #5328106
Lesenswert?

Der Eingangswiderstand ist von der Verstärkung abhängig.
Je höher die eingestellte Verstärkung um so niedriger ist
der Eingangswiderstand. Bei Verstärkung von 1 ist er =Z

 KlausMartin schrieb:
>b) Berechnen sie für die Schaltung den Eingangswiderstand Ze, wenn Z
>durch eine Kapazität von C=1mükroF realisiert und R2=10*R1 ist.

Dann ist der Eingangswiderstand ein kapazitiver Blindwiderstand
und Frequenzabhängig.
Gast #5328569
Lesenswert?

KlausMartin schrieb:
>Berechnung des
>Eingangswiderstandes. Wie kommst man darauf?

Wenn man eine ideale OP-Schaltung annimmt, geht man davon aus,
daß die Ausgangsimpedanz 0 Ohm ist und Eingang unendlich, und
die Verstärkung ohne Gegenkopplung auch unendlich. Also sieht
eine Quelle dann Z als Eingangswiderstand. R1 und R2 bestimmen
nun die Verstärkung. An Z liegt nun Eingangsspannung plus
Spannung die am Ende ausgegeben wird. Wenn eine Verstärkung
von 1 eingestellt ist liegt an Z also Eingangsspannung *2.
Die Quelle sieht deshalb scheinbar Z * 0.5.
Moderator #5328755
Lesenswert?

Der allgemeine Ansatz zur Berechnung der Eingangsimpedanz (auch bei
komplizierteren und nichtlinearen Schaltungen) ist

Wenn du es also geschafft hast, Ue in Abhängigkeit von Ie zu berechnen,
bist du schon fast am Ziel.

In diesem Beispiel fließt der Eingangsstrom Ie komplett durch Z, somit
beträgt er

Ua(Ue) kennst du bereits, also Einsetzen, Umstellen, Einsetzen, Ableiten
und fertig.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren