Ich bin dabei z.B. des Wasserzähler digital abzufragen. Schaltungsmäßig funktioniert das auch soweit aber folgende Frage: Wo speichere ich den Zählerstand? Also auf dem IoT device oder auf dem Auswerteserver? Ersteres bedingt, dass er irgendwie auf diesem abgespeichert werden muss. Wenn zweiteres benutzt wird und was überträgt man per Funk? Nur die Info dass z.B. ein Liter verbraucht wurde? Wie geht man mit evtl. verlorenen Transmissionen um? Danke für Infos...
Gast
#5329454
Wenn Dein IoT-BS Linux ist, kannst Du easy eine Verbindung zum Server machen, z.B. per CIFS oder NFS, und wenn die nicht klappt, dann lokal zwischenspeichern und später nachsenden. Mache ich so bei mehreren Geräten.
OK, hier noch ein Detail: Um Strom zu sparen (Batterielebensdauer >1 Jahr) ist das Funkdevice ein 433MHz RFM69 Sender und als µC ein mega168. Da kann man nur "kleine" Sachen drauf laufen lassen. Reicht ja eigentlich auch locker...
Gast
#5329484
Du kannst die Daten in einem Ringpuffer im RAM vorhalten und bei Stromausfall schnell ins EEPROM sichern. Wenn Dir das RAM zu wenig ist, bietet sich an, die Sachen per WLAN auf einen MQTT Broker zu übertragen, der speichert das dann. Oder du denkst Dir ein eigenes Übertragungsprotokoll aus. Wenn du kein WLAN/Server nutzen willst, wäre eine SD Karte vielleicht praktisch.
Also ich möchte weiter präzisieren, da die Antworten darauf schließen meine Frage nicht verstanden zu haben. Es geht nur um das philosophische, wo speichere ich die Daten. Z.B wenn ich an den Wasserzähler die Elektronik anschließe kann dia ja nur erkennen, wenn ein Liter verbraucht wurde. Wie viel auf dem Gesamtzähler steht weiß sie im ersten Moment nicht. Jetzt ist die Frage: Übertrage ich auf den Server die Info, dass ein Liter verbraucht ist oder übertrage ich zu Anfang auf das IoT device den Zählerstand und übertrage immer den um einen Liter erhöhten...
Gast
#5329560
Ich würde sagen, dass beides möglich ist. Wenn du nur die Impulse überträgst, muss der Empfänger den Zählerstand vom Startzeitpunkt kennen. Und wenn der Empfänger zeitweise ausfällt, verpasst er Impulse und zählt von da an falsch. Wenn der µC hingegen den Zählerstand überträgt, brauchst du dort eine Möglichkeit, diesen anfangs einzustellen.
Stefan U. schrieb: > Ich würde sagen, dass beides möglich ist. > > Wenn du nur die Impulse überträgst, muss der Empfänger den Zählerstand > vom Startzeitpunkt kennen. Und wenn der Empfänger zeitweise ausfällt, > verpasst er Impulse und zählt von da an falsch. > > Wenn der µC hingegen den Zählerstand überträgt, brauchst du dort eine > Möglichkeit, diesen anfangs einzustellen. genau, das ist der Punkt. Hat beides so seine negativen Punkte. Wie wird dies in anderen Projekten gehandhabt?
Gast
#5329616
Bei Heizkörpern werden die Zähler am Tag der Montage mit 0 gestartet. Eine Batterie sorgt dafür, dass das Ding von Stromausfall nicht betroffen ist.
Richtig. Aus Sicherheitsgründen wird in der Regel so nah wie möglich am Messensor gespeichert. Ob man daraus was für Privatprojekte ableiten sollte ist aber eine andere Frage.
Gast
#5329648
Stefan U. schrieb: > Wenn der µC hingegen den Zählerstand überträgt, brauchst du dort eine > Möglichkeit, diesen anfangs einzustellen. Brauchst du nicht, denn du misst ja den Verbrauch, also das Delta zwischen einem Tag X (an dem du den Zähler in Betrieb nimmst) und und n Tagen später. Es interessiert keinen Mensch ob auf dem Zähler jetzt 200 oder 4000 steht, es interessiert nur wieviele Liter oder m³ Wasser wurden pro tag/Woche/Monat verbraucht.
Gast
#5331866
Ich habe diesen Beitrag von Tino so verstanden, dass er am Ende den absoluten Zählerstand anzeigen möchte: Beitrag "Re: IoT - remote Sensor - Messerwert wo speichern?"
Also Anzeige des Zählerstandes für den, der abliest erfolgt per Weboberfläche auf einem echten Apache Webserver. Die Frage war halt nur, wo wird der Zählerstand als erstes generiert und gespeichert. Da es ja kein elektronischer Zähler ist, der von Anfang an mit der Zählerhardware verkauft wird, sondern nachgerüstet wird, ist hier die Frage aufgekommen. Baut ma ihn später ein, dann geht dieser ja von 0 los und man muss später den "echten" von der mechanik dazurechnen. Genauso wenn die Batterie gewechselt wird. Werde es so lösen, dass per Funk auf den elektronischen Zähler an der Wasseruhr zu Anfang der Wert des mechanischen Zählwerkes hinzuaddiert wird...
Antwort schreiben
Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.