Hallo,
ich möchte gerne auf folgenden Link aufmerksam machen:
https://www.tagesschau.de/inland/jugend-psyche-101.html
Zitat: "Depressionen, Angststörungen oder Panikattacken bei jungen
Menschen nehmen zu. Laut Barmer ist von 2005 bis 2016 der Anteil der 18-
bis 25-Jährigen mit psychischen Diagnosen um 38 Prozent gestiegen."
Meine Kinder studieren beide Nicht-NC-Fächer. Wie sich herausgestellt
hat, liegen dort die Durchfallquoten bei ca. 70 bis 75% (was ich zuerst
gar nicht glauben wollte).
Warum? Anscheinend können die Fakultäten ordentlich Geld pro Student
abgreifen. Deshalb werden ganz viele Studenten fürs erste Semester
zugelassen (gibt viel Geld) und dann wird ordentlich gesiebt (weil
sowieso nicht genug Studienplatze zur Verfügung stehen).
Die, die für so ein Fach Bafög beantragen (müssen) und dann durchfallen,
haben anschließend schlechte Karten, wenn sie ein anderes Fach studieren
wollen.
Anscheinend wird hier der Nachwuchs hauptsächlich aus niederen
finanziellen Gründen verheizt. Grade bei der abnehmenden
Bevölkerungspyramide birgt das sozialen Sprengstoff.
Nicht-NC-Fächer sind natürlich nur ein Aspekt. Jugendarbeitslosigkeit
spielt sicher auch eine Rolle und viele weitere Faktoren auch.
Wie sieht das die junge Generation hier? Fühlt ihr euch mit eurer
Lebenssituation insgesamt wohl?
Was meinen die anderen dazu? Das ist ja offensichtlich kein guter
Zustand.
Wäre es nicht sogar schlechter, wenn es sich um NC-Studiengänge handeln
würde, und man dann somit möglicherweise gar nicht die Chance bekäme,
sich im Grundstudium zu beweißen?
Christoph schrieb:> Anscheinend wird hier der Nachwuchs hauptsächlich aus niederen> finanziellen Gründen verheizt.
Imho wird hier niemand verheizt und das Geld kommt Bildungseinrichtungen
zu Gute, was ich grundsätzlich für gut halte (auch wenn die
weiterführenden Schulen eher das Geld verdient hätten).
Christoph schrieb:> Fühlt ihr euch mit eurer> Lebenssituation insgesamt wohl?
Ich hab zu Beginn meines Studiums gemerkt, dass ich (leider) sehr viel
mehr Zeit investieren muss, um da mit guten Noten rauszugehen bzw. nicht
zu den (bei mir) ~60% zu gehören, die gesiebt werden. Stress gehört also
(für mich) definitiv mit dazu.
Christoph schrieb:> Warum? Anscheinend können die Fakultäten ordentlich Geld pro Student> abgreifen. Deshalb werden ganz viele Studenten fürs erste Semester> zugelassen (gibt viel Geld) und dann wird ordentlich gesiebt (weil> sowieso nicht genug Studienplatze zur Verfügung stehen).
Das ist doch viel besser als ein NC. So kann jeder zeigen ob er es drauf
hat. Wer es nicht drauf hat fliegt zu recht.
Von vorn herein alle nach Abi Note sieben DAS ist ungerecht.
> Anscheinend wird hier der Nachwuchs hauptsächlich aus niederen> finanziellen Gründen verheizt.
Unsinn. Niemand wird verheizt. Man sollte sich halt selbst überlegen
bevor man ein Studium beginnt ob man die Energie dafür aufbringen kann
und will.
Mündiger Bürger und so. Schon vergessen?
Danke für die schnelle Antwort!
Max M. schrieb:> Wäre es nicht sogar schlechter, wenn es sich um NC-Studiengänge handeln> würde, und man dann somit möglicherweise gar nicht die Chance bekäme,> sich im Grundstudium zu beweißen?
Klar ist das zweischneidig, allerdings kommt das Geld so weit mir
bekannt direkt der jeweiligen Fakultät zugute - die hat also einen
direkten Nutzen davon zu (meine Wortwahl) "verheizen" (also extrem
auszusieben).
Ich selber habe NC (Naturwissenschaft) studiert und musste dewegen ein
paar Wartesemester rumkriegen, hatte dafür aber auch von Anfang an eine
sehr realistische Chance abzuschließen (nur ~10% Studienabbrecher über
das gesamte! Studium).
Max M. schrieb:> Ich hab zu Beginn meines Studiums gemerkt, dass ich (leider) sehr viel> mehr Zeit investieren muss, um da mit guten Noten rauszugehen bzw. nicht> zu den (bei mir) ~60% zu gehören, die gesiebt werden.
Das erzeugt vermutlich nicht unerheblichen Stress. Um so mehr Hut ab,
dass du es geschafft hast!
So, bevor das hier in völliges Getrolle ausartet, mal meine Perspektive:
Ich bin seit ca. 10 Jahren im Beruf, habe alles mitgenommen was eine
akademische Laufbahn so hergibt und würde sagen, dass ich sehr
erfolgreich bin. Gleichzeitig leide ich aber seit meiner Schulzeit und
einer Angst- und Panikstörung. Meine Kollegen wissen da meist nix davon,
von außen sieht man es mir auch nicht an. Aber Spaß macht das Leben mit
sowas natürlich nicht.
In meinem Umfeld beobachte ich ebenfalls die Zunahme von Ängsten, Panik
und Depression, insbesondere bei jüngeren Kollegen. Interessanterweise,
betrifft es vornehmlich die GUTEN Leute. Die ganzen Dullis wursteln sich
irgendwie durch, aber erstaunblicherweise sind oftmals die
herausragenden Talente früher oder später mit Angst, Depression und
Burn-Out (was nichts anderes als eine Erschöpfungsdepression ist)
konfrontiert. Und ich rede hier von Leuten, die ihre Doktorarbeit mit
Summa durchziehen.
Daher handelt es sich definitiv nicht darum, dass heute jeder alles
studieren kann, wofür er vielleicht nicht geeignet ist etc. blabla. Das
Problem ist real und betrifft die Leistungsträger der Gesellschaft.
Gut. Kommen wir nun von den Beobachtungen des Ist-Zustands zu möglichen
Ursachen.
Die Nummer 1 Problematik, die immer wieder in diesem Zusammenhang
aufkommt ist Zukunftsangst. Die Leute haben keinen Plan, was aus ihnen
werden soll, sie sitzen auf mager bezahlten Zeitverträgen und der
Arbeitsmarkt braucht nicht ansatzweise so viele Leute wie fertigwerden.
Einmal in der Firma erleben sie das Fehlen jedweder Loyalität der Firma
gegenüber ihnen. So lange Du was leistest kannst Du bleiben, wenns
schlecht läuft, fliegst Du raus. Dies vergrößert die Unsicherheit und
sorgt für eine zynische Grundeinstellung. Wieder ist die Zukunft unklar.
Etwas besser ist es im Bereich der Leute, die Ausbildungen gemacht
haben, die gerade ganz gut verkäuflich sind. Zum Beispiel im
Metallbereich.
Interessanterweise kenne ich es noch von vor 20 Jahren, dass es da (im
Osten) richtig Scheiße lief und die Leute fertig gemacht wurden, weil es
ein totales Überangebot gab. Der Saftladen, der gestern noch die Leute
gefeuert hat weil sie ein drittes Mal im Jahr krank waren, hat heute
eine Betriebskita.
Aber ich schweife ab.
Ich denke, es gibt heute eine enorme Zukunftsunsicherheit. Keiner weiß,
was morgen ist. Früher hat man sich auf kontinuierliche Karrieren mental
vorbereitet (auch wenn es dann anders lief), heute stehen viele vor der
großen Leere.
Gleichzeitig fehlen unterstützende Strukturen, da die Leute durchs Land
ziehen, der Arbeit hinterher. Einsamkeit und neue soziale Umfelder sind
ein enormer Stressfaktor und Risikofaktor für psychische Erkrankungen.
Dem gegenüber stehen gefühlte Anforderungen der Gesellschaft an die
Leute, dass jeder Chef und Nobelpreisträger werden muss. Weniger tuts
nicht. Ist unrealistisch und das merkt man dann im Studium.
Und was kann man dagegen machen?
1. Stopp von unbegrenzter Zulassung in nutzlosen Studiengängen
2. Vorbereitung in der Schule auf eine konkrete Lebens- /
karriereplanung
3. Unternehmen sollten ihren Mitarbeitern mehr Loyalität entgegenbringen
und das auch signalisieren. Sonst haben die Mitarbeiter auch keine
Loyalität der Firma gegenüber.
4. Gnadenloser Abbau von flexiblen Arbeitsmodellen, Zeitverträgen,
Leiharbeit, Praktika etc. Ersatz durch Kurzarbeitergeld etc. wenn es der
Firma schlecht geht.
5. Mehr gesellschaftliche Wertschätzung für Erfolge die sich nicht in
Euro oder beherrschten Mitarbeitern messen lassen.
Wie wahrscheinlich das ist? Tja, ihr könnt es Euch selbst denken. Von
daher sehe ich schwarz. Es wird in Zukunft daher vermehrt zu den ganzen
Auswüchsen einer psychisch kaputten Gesellschaft kommen, die man in den
USA schon lange beobachten kann. Sinnvoll wäre eine Beschränkung der
Bevölkerungszunahme auf das Maß, das der Arbeitsmarkt auch aufnehmen
kann. Fachkräftemangel? Nur weil es in Berlin keinen Döner für 2 Euro
gibt, gibt es noch lange keinen Dönermangel!
Jemin K. schrieb:> Stopp von unbegrenzter Zulassung in nutzlosen Studiengängen
Wer definiert denn nutzlos? Studiengänge die später keinen (gut
bezahlten) Job bringen (halte ich für nicht sinnvoll, da es hier vor
allem Studiengänge betrifft, die zwar kein Geld für Unternehmen bringen,
aber förderlich für Kunst und Kultur sind, siehe Kulturwissenschaften,
Philosophie, Literatur)?
Nutzlos: Studiengänge die weniger als 30% Beschäftigungsrate innerhalb
des Fachgebiets aufweisen. Man sollte sie auch nicht abschaffen, nur die
Zulassungsschranken erhöhen!
Die ganzen weichen Studiengänge sind sicherlich sinnvoll für die
Gesellschaft. Nur braucht man eben nicht SO VIELE Absolventen in ihnen.
Jemin K. schrieb:> Man sollte sie auch nicht abschaffen, nur die> Zulassungsschranken erhöhen!
Aber es sind doch meistens die Studiengänge, die gerade nicht
leistungsorientiert sind, oder? Wenn man hier einen NC einbaut,
studieren es noch weniger. Ich bin auch der Meinung, jeder kann sich
selber informieren, welche Zukunftsaussichten man beim jeweiligen
Studiengang zu erwarten hat (zumindest in einem kurzen Zeitraum in die
Zukunft).
Gibt auch viele ältere Menschen, die gerne Philosophie studieren etc.
(siehe Vorlesungsaufzeichnungen von Fr. Birkenbihl, da sitzen nur
Personen älteren Jahrgangs drinnen).
Christoph schrieb:> Laut Barmer ist von 2005 bis 2016 der Anteil der 18- bis 25-Jährigen mit> psychischen Diagnosen um 38 Prozent gestiegen."
Das hat auf jeden Fall auch damit zu tun, dass psychische Erkrankungen
wie Depressionen heutzutage viel häufiger diagnostiziert werden als
früher. Das heißt aber nicht, dass es sie früher nicht auch schon
(genauso häufig?) gab.
Hat sicherlich einen Einfluss, aber wir reden von 2005, nicht 1985. Seit
2005 hat sich bezüglich der Diagnosekriterien psychischer Erkrankungen
nichts getan.
Christoph schrieb:> Zitat: "Depressionen, Angststörungen oder Panikattacken bei jungen> Menschen nehmen zu.
und ein nicht unerheblicher Teil dieser Personen bewegt sich in diesem
Forum!
Christoph schrieb:> Meine Kinder studieren beide Nicht-NC-Fächer. Wie sich herausgestellt> hat, liegen dort die Durchfallquoten bei ca. 70 bis 75% (was ich zuerst> gar nicht glauben wollte).
Das liegt daran, dass heute 40% der Jugendlichen ins Studium rennen.
Früher waren es 20%. Da lag die Durchfallquote nicht so hoch.
Nicht erkrankter schrieb:> und ein nicht unerheblicher Teil dieser Personen bewegt sich in diesem> Forum!
Ich glaube, da könntest du nicht ganz unrecht haben. ;-)
Zum Glück gehöre ich nicht dazu; ich habe keine Zukunftssorgen, bin da
optimistisch.
> Meine Kinder studieren beide Nicht-NC-Fächer. Wie sich herausgestellt> hat, liegen dort die Durchfallquoten bei ca. 70 bis 75% (was ich zuerst> gar nicht glauben wollte).
Kommt mir vollkommen normal vor. War zumindest in der Nachrichtentechnik
vor 25Jahren auch schon so. Bloss ist davon keiner psychisch krank
geworden.
Wenn ich im uebrigen sehe was hier mittlerweile an der Uni rumlaeuft
wuerde ich denken das wir jetzt eine Quote von 90% haben muessten wenn
wir dieselben Standards haetten wie damals.
Olaf
Anscheinend können die Fakultäten ordentlich Geld pro Student abgreifen
Falsch. Keine Fakultät bekommt pauschal für die Erstsemester Geld. Da
gibt es immer neue Zuweisungen. Allerdings kann man nur über diesen Weg
die Guten Studenten filtern. Es gibt ja sonst keine Kriterien um die
Anwärter zu filtern. Und ja, ich arbeite an einer Uni.
Genau da liegt ja das Problem. Wenn man 20% der Leute filtert, hat man
80% mit enormem Stress. Für Deutschland ist das nicht notwendigerweise
die cleverste Herangehensweise. Die Chinesen und Inder haben jeweils
mehr Hochbegabte als Deutschland Leute hat. Es gibt keine Chance für
uns, wenn wir denken, wir müssten nur hart genug aussieben. Nein! Wir
müssen das Potential der Leute entwickeln!
Kleines Beispiel: habe mal einen MA von Kollegen übernommen. Urteil:
taugt nix, unmotiviert. Ja, es hat 2 Jahre gedauert, aber mittlerweile
ist er einer der produktivsten Leute überhaupt. Man muss ihn nur machen
lassen. Er mag nicht der Schnellste sein, aber er schafft in den 70%
effektiver Arbeitszeit mehr als andere in ihren
120%-ich-bin-immer-im-Einsatz-Arbeitszeit.
Etwas Druck im Studium ist auch nötig*. Jedoch in gesunden Maßen (und
etwas mehr Zeit für ein Studium generale sollte auch wieder möglich
sein.) Schließlich soll der Student nachher auch in der realen Welt mit
Lieferterminen und begrenzten Ressourcen bestehen. Unbeschwerte
Schulzeit war vorher.Den eigenen Namen tanzen lernen kann man woanders.
Was uns letztens bei einem Praktikanten auffiel - war die deutlich
verkürzte Konzentrationsspanne. Wenn eine nachdrückliche Beschäftigung
mit einem Thema nicht klappt, da das reglemäßige Nutzen sozialer Medien
zum Taktgeber der inneren Uhr geworden ist - ist Arbeiten im Flow
schwerlich möglich.
* Sonst könnte man genauso argumentieren, dass Bafög schlecht für die
Studenten ist, da es sie unter zeitlichen Zugzwang setzt.
Ein weiteres Problem sind die vielfältigeren Optionen, unter denen sich
der Mensch entscheiden kann. Wenn dann Muße zum philosphieren da ist,
kann das auch zu Zweifeln und Unzufriedenheit über den eingeschlagenen
Weg führen. Das scheint ja auch einer der Gründe zu sein, weshalb
"Burnout" eher diejenigen trifft, die es sich leisten können. Die wissen
- es ginge wohl auch anders.
Ich erinnere mich an einen Komilitonen, der mir während einer Wartezeit
vor dem Messtechniklabor sein Leid klagte. Er war sich im 4ten Semester
gar nicht sicher - ob ein technisches Studium das richtige für ihn wäre.
Er würde lieber beruflich etwas mit mehr menschlicher Interaktion
machen. Damals anfang zwanzig war mir gar nicht klar - in welcher Krise
er steckte.
Im großen sehe ich das Problem aber viel mehr in der Gesamtsicht auf die
Zukunft. Da kommen zu der beruflichen Unsicherheit vieler auch noch die
massiven Probleme der allgemeinen Zukunftsangst im Bezug auf den
sozialen Frieden und die Aushölung der sozialen Sicherungssysteme, die
die heimische Politik der vergangenen 10 Jahre angerichtet hat.
Christoph schrieb:> Die, die für so ein Fach Bafög beantragen (müssen) und dann durchfallen,> haben anschließend schlechte Karten, wenn sie ein anderes Fach studieren> wollen.
Nein, in den ersten 2 Semestern ist es auch für Bafög empfänger leicht
das Fach zu wechseln.
Christoph schrieb:> Anscheinend wird hier der Nachwuchs hauptsächlich aus niederen> finanziellen Gründen verheizt.
Das ist lustig. Auf der einen Seite wird ständig erklärt, daß in Schule
und Studium das Niveau ständig sinkt, du wiederum glaubst daß die armen
Studenten in den Unis "verheizt" werden.
Daß nach dem Vordiplom in E-technik nur noch die Hälfte der Leute da war
war auch in den 80gern das normalste der Welt.
Und damals haben keine Helikoptereltern ihre Kinder für diesen
Studiengang angemeldet weil der ja ach so gute Karrierechancen bietet,
sondern nur diejenigen haben sich immatrikuliert die Interesse an dem
Fach hatten.
Die Studenten von heute sind bei weitem nicht mehr so belastungsfähig
wie vor 25 Jahren (ja, solange bin ich schon dabei). Unser Schulsystem
provoziert das geradezu. Bis ins Abitur wird nicht unterrichtet wie man
selbständig lernt. Es werden alle Steine aus dem Weg geräumt um Ärger zu
vermeiden. Abiturienten aus Berlin und Bremen kennen gar keine anderen
Zensuren mehr als 1 und 2 (leicht überspitzt dargestellt). An der Uni
sind sie dann auf sich allein gestellt und kollabieren. Wir bekommen
regelmäßig von den Erstsemstern Beschwerden, dass in der Vorlesung keine
Tafelbilder zum Mitschreiben geboten werden. Selbständig Inhalte zu
erkennen und in Eigenarbeit zu vertiefen sind fast nicht möglich.
Dazu kommt noch der Punkt der Unentschlossenheit. Ich fange erst mal mit
studieren an, und dann sehe ich ob es was für mich ist. Wenn man dort
mit 200 Studenten anfängt sind nach 2 Jahren noch 100 da. Wer wirklich
hinter dem Fach steht und auch gut genug ist sollte ein Vordiplom
schaffen.
Torsten
Sind ja auch nur noch Prinzessinchen (auch männliche) an den
Hochschulen, werden schon zu Hause und in der Schule verhätschelt, jeder
bekommt ne Siegerurkunde, es gibt keine Verlierer, alle machen alles
GAAAANZ toll auch wenns der grösste Scheiss ist, notfalls wird der
Lehrer verklagt wenn der nicht spurt.
An der Uni weht dann schon mal ein anderer Wind, je nach Hochschule und
Studiengang werden sie da aber auch noch von vorne bis hinten gepampert
und betreiben weiterhin Realitätsflucht und Selbstverarsche, dort wo es
nicht so läuft schlagen sie deshalb schon an der Uni erstmals in der
Realität auf und dann ist nix mehr mit Lob für jede lächerliche
Leistung, sondern da muss geliefert werden.
Wenn ich schon sehe wenn Erstsemester am ersten Tag mit den Eltern an
der Hochschule auftauchen, fehlt nur noch die Schultüte. Sowas gehört
doch gleich zurück in den Kindergarten geschickt und die Eltern mal nach
Nicaragua in den Dschungel damit die mal aufwachen wie blöd sie
eigentlich sind.
Ja es werden auch mehr psychokrankheiten diagnostiziert, die ICD-Katalog
oder wie das heisst wird jedes Jahr dicker aber ob die gestörten
Studenten dann diese neuen Krankheiten haben glaube ich eher weniger.
Heute hat doch schon in der Schule jedes dumme Balg angeblich ADHS und
andere Modekrankheiten, früher hiess es der ist faul, es gab ne Tracht
Prügel, das Kind war geheilt und lernte fleissig. Wenn heute die
ADHS-Psychopillen nicht helfen muss das Kind wohl hochbegabt sein,
überall nur noch Hochbegabte, weil das Kind zwei Legos zusammenstecken
konnte, aber zu doof ist dem Unterricht zu folgen, dass es einfach nur
strunzedoof wie die Eltern ist, darf nicht mehr sein, der Lehrer ist
schuld, dass er das nicht erkennt.
Hohe Abbrecherzahlen gabs schon immer, irgendwie muss man die Massen ja
ausfiltern, im Hauptstudium hat das Personal nicht die Kapazitäten
soviel Leute zu betreuen. Und ja es GIBT (indirekt) Geld für hohe
Anfängerzahlen, die entscheiden auch ob ein Studiengang weitergeführt
oder eingestellt wird. Wenn da kein Run darauf abzusehen ist dreht das
Land den Geldhahn zu, das haben mir mehrere Profs selbst so gesagt. Es
geht nur um die Kohle und Selbsterhaltung, das dumme Studentenpack
interessiert die wenig, wer durch kommt, kommt durch, der Rest hat eben
Pech gehabt, juckt keinen, die nächste Busladung Studiervieh steht in
einem halben Jahr schon bereit.
Christoph schrieb:> Wie sich herausgestellt> hat, liegen dort die Durchfallquoten bei ca. 70 bis 75% (was ich zuerst> gar nicht glauben wollte).> Warum?
Weil die heutige Jugend verweichlicht ist und heute ein 2,0 Abitur nicht
mehr wert ist wie früher eine 3,0 mittlere Reife.
Ganz einfach.
Der Schwenn schrieb:> notfalls wird der> Lehrer verklagt wenn der nicht spurt.
Gibt es an der Uni ja auch, siehe Fall Uni Köln 2012:
http://www.mathedidaktik.uni-koeln.de/fileadmin/matheseminarfiles/Erklaerung_Seminar_fuer_Mathematik_und_ihre_Didaktik.pdf
"Die Klausur war hammerschwer, das war richtig ungerecht", sagt Lisa,
die ihren richtigen Namen nicht nennen will, "dabei wollen wir Lehrer
werden, nicht Mathematiker."
Schuld war natürlich die böse Professorin...
Und mal wolle ja Lehrer werden und kein Mathematiker.
Warum haben ET Studenten eigentlich Mathe, reicht doch das kleine 1*1
aus, man will ja kein Mathematiker werden.
"Die erfolgreiche Bearbeitung der Aufgaben scheitert sehr häufig
nachweisbar an einfachen
Rechnungen, wie Punkt- vor Strichrechnung, Ausklammern,
Multiplikationsaufgaben wie 5 × 25, das
Kürzen von Brüchen, Potenzrechenregeln etc. Auch weitergehender Stoff
aus der Mittelstufe, wie
das Lösen quadratischer Ungleichungen, steht häufig nicht zur Verfügung.
Begriffliches Denken oder
Sätze mit mathematischem Sinn zu formulieren, fällt vielen schwer.
"
Klar, wenn man heute im Abitur weniger lernt als früher in der mittleren
Reife.
Am besten machen wir es wie die good old US of A wo der Bachelor erstmal
mit 2 Jahren Abitur anfängt...
Ihr hört die Einschüsse nicht. Das sind MENSCHEN d.h. eure Kinder, die
Geld zum leben haben möchten. Das gibt es anscheinend nur noch mit
abgeschlossenem Studium. Und selbst dies ist nur eine kleine Chance.
Meint ihr die sitzen da alle, weil es so interessant ist? Natürlich
werden die alle krank, wenn es nur noch um Leistung geht. Das werden
auch noch mehr. Es ist halt unmenschlich. Krieg auf und mit dem Papier.
Maik .. schrieb:> und die Aushölung der sozialen Sicherungssysteme, die> die heimische Politik der vergangenen 10 Jahre angerichtet hat.
Die Sozialsysteme sind gar nicht schlecht, vorausgesetzt, man hat keinen
deutschen Pass und viele Kinder. Vielweiberei wird auch staatlich
gefördert, wenn man sich den neuesten Schildbürgerstreich aus Pinneberg
anguckt.
Bb O. schrieb:> Ihr hört die Einschüsse nicht. Das sind MENSCHEN d.h. eure Kinder,> die> Geld zum leben haben möchten. Das gibt es anscheinend nur noch mit> abgeschlossenem Studium. Und selbst dies ist nur eine kleine Chance.> Meint ihr die sitzen da alle, weil es so interessant ist? Natürlich> werden die alle krank, wenn es nur noch um Leistung geht. Das werden> auch noch mehr. Es ist halt unmenschlich. Krieg auf und mit dem Papier.
Einfach nur Bullshit. Mehr brauch man da gar nicht zu sagen.
Dr. Seltsam schrieb:> Weil die heutige Jugend verweichlicht ist und heute ein 2,0 Abitur nicht> mehr wert ist wie früher eine 3,0 mittlere Reife.> Ganz einfach.
Zu was ist dann eine heutige mittlere Reife mit 3,0 zu "früher" (wann
auch immer das gewesen sein mag) äquivalent? Du definierst weder früher
noch gibst du Gründe dafür an, wie du auf diese Umrechnung kommst. Ergo
komplett wertloser Satz. Und "Ganz einfach" ist hier gar nix.
Max M. schrieb:> Dr. Seltsam schrieb:>> Weil die heutige Jugend verweichlicht ist und heute ein 2,0 Abitur nicht>> mehr wert ist wie früher eine 3,0 mittlere Reife.>> Ganz einfach.>> Zu was ist dann eine heutige mittlere Reife mit 3,0 zu "früher" (wann> auch immer das gewesen sein mag) äquivalent? Du definierst weder früher> noch gibst du Gründe dafür an, wie du auf diese Umrechnung kommst. Ergo> komplett wertloser Satz. Und "Ganz einfach" ist hier gar nix.
Alles vorkauen muss man nun auch...
Einfach mal sich selber schlau machen. Führende Mathematiker bemängeln
seit langem, dass das Niveau rapide fällt.
Bb O. schrieb im Beitrag #5330064:
> Ich hoffe dieser Bullshit fliegt auch dir mal um die Ohren und landest> auf der Guillotine.>> Ohne Einstellungstest, in dem alles abgefragt wird, was fürs Studium> relevant ist, ala Medizin, sollte keiner mehr Zugelassen werden.
Es ist halt Bullshit, wenn man nur der Kohle wegen studiert, obwohl man
0 Interesse an der Thematik hat und auch nicht die Anforderungen
mitbringt.
Und es gibt genug die ohne Studium gut verdienen.
Mein Winfo Bachelor der FernUni Hagen hab ich mit der mittleren Reife
gemacht. Klar war Mathe hart. Dann setzt man sich auf den Hosenboden und
lernt. Da brauch es auch keine Begabung, nur Willen
Die meisten gehen da aber hin wegen dem Geld. Humboldt würde sich im
Grab umdrehen. Bewegungsmangel, TV, Internet, Reizüberflutung,
Smartphones und Zucker, Fastfood sind Gift für die Mathematik.
Jemin K. schrieb:> Nutzlos: Studiengänge die weniger als 30% Beschäftigungsrate innerhalb> des Fachgebiets aufweisen. Man sollte sie auch nicht abschaffen, nur die> Zulassungsschranken erhöhen!> Die ganzen weichen Studiengänge sind sicherlich sinnvoll für die> Gesellschaft. Nur braucht man eben nicht SO VIELE Absolventen in ihnen.
Genau deshalb sollte man dort hohe Studiengebühren einführen. Später
gibt es eben weniger Absolventen. Wer sich hier wegen Studiengebühren
aufregt, sollte mal überlegen. Bildungsaufsteiger studieren selten
weiche Fächer. Solche gehen eher zu MINT-Studiengängen.
Bb O. schrieb im Beitrag #5330064:
> Ohne Einstellungstest, in dem alles abgefragt wird, was fürs Studium> relevant ist, ala Medizin, sollte keiner mehr Zugelassen werden.
Woher beziehst du eigentlich die Nonsense-Infos, die du hier
verbreitest. "Einstellungstests" gibt es nur in den Studiengängen, die
keinen NC haben (die offizielle Bezeichnung dafür ist Studiengang "ohne
Zulassungsbeschränkung"). Medizin ist das NC-Fach schlechthin, dort darf
es dementsprechend keinen Einstellungstest geben.
Die Regelungen kann man auf der Hompage von so ziemlich jeder Hochschule
nachlesen. Einfach nach der Seite "Informationen zur Bewerbung" oder
"Zulassungverfahren" oder dergleichen suchen.
Christoph schrieb:> Anscheinend können die Fakultäten ordentlich Geld pro Student> abgreifen.
Auch das ist schlicht falsch und einfach falsch.
Bb O. schrieb:> Kein Einstellungstest bei Medizin? Noch ein Hinterwäldler.> http://tms-info.org/tms-info/index.php?id=tms-infostartseite
Es gibt keinen Standard-Test für Mediziner. Hochschulen können einen
Teil der Studenten über das AdH immatrikulieren. Wie das
Auswahlverfahren stattfindet kann jede Hochschule selber entscheiden. Es
gibt viele die einfach Auswahlgespräche machen. Einige setzen auf einen
schriftlichen Test. Die meisten haben eins gemeinsam, sie fragen auch
Dinge die nicht direkt studienrelevant sind ab. Einfach um den Bewerber
besser einschätzen zu können ohne nur die letzten Zeugnisse zu
beurteilen. Lege mal ein Abi-Zeugnis von BaWü und Bremen nebeneinander
und beurteile wer besser für das Studium geeignet ist. Merkste was?
Allerdings sind die Gespräche und Tests sowieso vom BGH gekippt worden,
weil da unter den Unis die Vergleichbarkeit fehlt und eine gemeinsame
Bewertungsbasis geschaffen werden muss.
Torsten
Bb O. schrieb:> Kein Einstellungstest bei Medizin? Noch ein Hinterwäldler.> http://tms-info.org/tms-info/index.php?id=tms-infostartseite
Dann lies dir doch mal die von dir verlinkte Seite selbst durch. Unter
"Über den TMS" findest du den Satz:
"Die Teilnahme am TMS ist für die Zulassung in den genannten
Studiengängen freiwillig."
Das ist also kein Einstellungstest "ohne den keiner mehr zugelassen
wird", wie es deine Darstellung war. Es ermöglicht lediglich Bewerbern,
deren Note für den NC nicht ausreicht, ihren "Notenschnitt zu verbessen"
(so wie wenn sie eine Tätigkeit als Rettungssanitäter oder Altenpfleger
... nachweisen können.)
Darum geht es doch gar nicht. Das Abitur scheint nicht mehr
aussagekräftig zu sein und daher muss verschärft VORAB getestet werden.
Das erspart allen viel Zeit und Ärger. NC heisst nur es gibt wenig
Plätze. Ohje...
Bb O. schrieb:> Das Abitur scheint nicht mehr> aussagekräftig zu sein und daher muss verschärft VORAB getestet werden.> Das erspart allen viel Zeit und Ärger.
Darüber kann man reden. Aber bitte nicht, indem man wie du mit Fakenews
und Beleidigungen um sich wirft.
Bb O. schrieb:> NC heisst nur es gibt wenig> Plätze. Ohje...
Oder zu viele Bewerber. Im WS2017 standen ca. 9200 Studienplätzen 43.000
Bewerber entgegen. Da muss man zwangsläufig sortieren. Bei den AdH
Gesprächen sind bei uns ca. 30 Personen vier Wochen rund um die Uhr
beschäftigt. Klar das da die Unis wieder zu schriftlichen Tests
übergehen. Diese haben allerdings nichts mit dem verbindlich
obligatorischen Medizinertest vor einigen Jahren zu tun.
Torsten
Achim S. schrieb:> Das ist also kein Einstellungstest "ohne den keiner mehr zugelassen> wird", wie es deine Darstellung war. Es ermöglicht lediglich Bewerbern,> deren Note für den NC nicht ausreicht, ihren "Notenschnitt zu verbessen"> (so wie wenn sie eine Tätigkeit als Rettungssanitäter oder Altenpfleger> ... nachweisen können.)
Naja, weiter steht im Text "Wenn Sie nicht am Test teilnehmen, können
sich allerdings Bewerber, die am Test teilgenommen und sehr gut
abgeschnitten haben, in der Rangfolge der Zulassungen vor Ihnen
platzieren, auch wenn Sie eine sehr gute Abiturnote haben."
Es ermöglicht also auch Bewerbern mit sehr guten Abinoten ihre
Zulassungschance zu erhöhen und damit wieder Waffengleichheit zu
"Abi-Versagern" herzustellen.
Max M. schrieb im Beitrag #5330137:
> Dr. Seltsam schrieb:>> Mitleid hab ich keins (mehr).>> Jegliche Empathie hast du anscheinend auch verloren.
Wenn man jahrelang geholfen hat aber nur ausgenutzt wird...
Bb O. schrieb:> Darum geht es doch gar nicht. Das Abitur scheint nicht mehr> aussagekräftig zu sein und daher muss verschärft VORAB getestet werden.> Das erspart allen viel Zeit und Ärger.
Und wie passt das zu deinem Wolkenkuckuksheim Ideen zusammen, dass jeder
doch ganz lieb und nett behandelt werden muss + ein guter Job soll allen
doch zufliegen (weil Stress = böse)?
Gute Jobs kann man schaffen. Das liegt in der Verantwortung von den
Leuten mit den Ressourcen.
Uns unterscheidet Empathie, Sozialverhalten und Vernunft vom Tierreich.
Das sich hier alle wie die Tiere verhalten, ist nichts Neues.
Christoph schrieb:> Zitat: "Depressionen, Angststörungen oder Panikattacken bei jungen> Menschen nehmen zu. Laut Barmer ist von 2005 bis 2016 der Anteil der 18-> bis 25-Jährigen mit psychischen Diagnosen um 38 Prozent gestiegen.">> Meine Kinder studieren beide Nicht-NC-Fächer. Wie sich herausgestellt> hat, liegen dort die Durchfallquoten bei ca. 70 bis 75% (was ich zuerst> gar nicht glauben wollte).
Die Frage ist, besteht ein kausaler Zusammenhang zwischen hohen
Durchfallquoten in den Unis und der Rate, psychischer erkrankungen unter
jungen Menschen und wenn ja, in welcher Richtung?
Hat sich das Niveau an den Unis im laufe der letzten Jahre erhöht? Oder
liegt es doch nur daran, dass heutzutage jeder Abi machen und studieren
muss obwohl er vielleicht doch eher auf einem anderen Bildungsweg besser
aufgehoben wäre? Oder liegt es am technischen Fortschritt, der uns Zeit
unserer Kindheit mittlerweile zum Nicht-Denken heranzieht und in der Uni
kommt dann in gewohnter Manier der große Hammer?
Ich wäre da vorsichtig, irgendwelche Schlüsse mit Laienwissen zu ziehen.
Die Beantwortung solcher Fragen ist nicht umsonst Gegenstand der
soziologischen Forschung.
Ordner schrieb:> Es ermöglicht also auch Bewerbern mit sehr guten Abinoten ihre> Zulassungschance zu erhöhen und damit wieder Waffengleichheit zu> "Abi-Versagern" herzustellen.
Das ist richtig.
Bb O. schrieb im Beitrag #5330171:
> Du erzählst nur Mist Achim und merkst es nicht. TMS ist freiwillig und> was ist mit der Auswahlsatzung?>> http://tms-info.org/tms-info/fileadmin/pdf/auszugsatzungtmsbereich.pdf
Du musst einfach lesen lernen. In dem von dir verlinkten Dokument steht
"wird auch auf der Grundlage von Leistungserhebungen in schriftlicher
Form durch den “Test für Medizinische Studiengänge” (TMS) getroffen."
Das Zauberwort ist "auch". D.h. auch in Heidelberg ist das Ablegen des
TMS keine Pflicht - genau so wenig wie ein voheriger Einsatz als
Rettungssanitäter. Er kann aber die Chancen auf eine Zulassung erhöhen,
so wie schon oben mehrfach beschrieben.
Hier mal ein Link zu einer Seite, die zur Klärung beiträgt, statt wie
wie deine Beiträge ständig das Thema zu vernebeln:
http://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/fileadmin/ausbildung_lehre/Interesse_am_Studium/AdH-Uni-HD-Bewerbung.pdf
Also zu Medizin in Heidelberg:
20% der Plätze gehen rein über Abinote weg
20% der Plätze gehen über Wartezeit weg
60% der Plätze werden über ein erweitertes Verfahren vergeben, in dem
neben der Abinote auch der TMS und die Tätigkeit als
Rettungssanitäter... eingehen. Die Abinote wird dabei auch im
erweiterten Verfahren am stärksten gewertet, aber da die im
Medizinbereich der NC ohnehin im Bereich 1,x liegt, machen auch
geringere Verbesserungschancen viel aus. Heidelberg wichtet den TMS
recht stark, aber deine falschen Behauptungen bleiben trotzdem weiter
falsch.
Weiterhin verlangt Heidelberg, dass du an einem Studienorientierungstest
teilgenommen hast. Das gilt dort allerdings für alle Studiengänge in
Baden Würtemberg, und man muss nur die Teilnahme an dem Online-Test
nachweisen (man muss nichts "bestehen" um zugelassen zu werden).
Dass die meisten Bewerber in Heidelberg in Medizin wahrscheinlich alle
Register ziehen werden (inklusive TMS), um im Zulassungsverfahren ihre
Chancen zu verbessern, ist denke ich auch jedem klar.
Bb O. schrieb:> Uns unterscheidet Empathie, Sozialverhalten und Vernunft vom Tierreich.> Das sich hier alle wie die Tiere verhalten, ist nichts Neues.
Spiegle deine eigene Wortwahl in dieser Diskussion mal an diesen Sätzen.
Das ist totale Wortklauberei, die du hier betreibst. Realität:
Verweigere den Test und du hast sehr schlechte Karten. Dr. Seltsam hat
mich schon vetstanden. Spar dir dein gesülze für den nächsten Kunden,
Meeting.
Bb O. schrieb:> Gute Jobs kann man schaffen. Das liegt in der Verantwortung von den> Leuten mit den Ressourcen.
Jeder Mensch hat Ressourcen, aber mancher bringt nicht die
Eigeninitiative auf sie in seinem Interesse zu nutzen.
>Uns unterscheidet Empathie, Sozialverhalten und Vernunft vom Tierreich.>Das sich hier alle wie die Tiere verhalten, ist nichts Neues.
Du irrst Dich, die verhalten sich schon wie Menschen, die können sich
schon in die Gedankenwelt anderer einfühlen. Und manchmal ist es die
Gedankenwelt eines Parasiten dessen Absicht es ist von den Anstrengungen
anderer gut zu leben.
Christoph schrieb:> Zitat: "Depressionen, Angststörungen oder Panikattacken bei jungen> Menschen nehmen zu. Laut Barmer ist von 2005 bis 2016 der Anteil der 18-> bis 25-Jährigen mit psychischen Diagnosen um 38 Prozent gestiegen."
Naja, wenn die Anzahl der diagnostizierten Knackse steigt, heisst das
nicht das die Gesamt-Anzahl der Knackse ,diagnostizierte und nicht
diagnostizierte)' steigt.
Von einer Zunahme der verschriebenen Vi.agra-Pillen von 0 auf
Hundertausende innerhalb von 20 Jahren kann man auch nicht schliessen
das die Anzahl der Errektionsgestörten dramatische Ausmaße erreicht hat.
Funny Fact: Wenn früher Aspberger als "Verpeiltheit" noch als normal
gezählt wurde berechtigt es heute schon zum Schwerbehindertenausweis:
https://www.autismus-verstehen.de/recht/behindertenausweis.html
Bb O. schrieb:> Die meisten gehen da aber hin wegen dem Geld.
Ich stelle mir grad einen jugendlichen Menschen vor, der zufällig über
diesen Thread stolpert, und dann sowas wie das oben zitierte lesen muss.
Dieser Mensch wird sich fragen: "Wie kann jemand, der ein so
beschissenes Deutsch schreibt, es wagen, hier die Fresse dermaßen weit
aufzureißen, dass die Schwarte am krachen bei dranne sein tut..?"
Dieser Jungmensch hat drei Möglichkeiten:
Atens diesen Bb O. zu ignorieren,
Btens schwerst Depressiv zu werden,
Ctens seinen künftigen Lebensweg durch intensiven Drogenkonsum zu
gestallten.
Zumal später von Bb O. auch noch ein
Bb O. schrieb im Beitrag #5330098:
> Lerne mal die deutsche Rechtschreibung
eingefordert wird. (Zu seinem "Spass" habe ich mir einen Kommentar
verkniffen.)
Ordner: Das ist grundsätzlich nicht richtig. In diesem System wird man
via Losverfahren mit Ressourcen ausgestattet oder eben nicht. Hier
sollte dann endlich mal Corporate Responsibility gelebt werden von
Apple, Amzon, Aldi und wie sie alle heissen. Diese Firmen sind nämlich
in der Tat derzeit Parasiten, da sie grossen Schaden anrichten, unter
der die Allgemeinheit leiden muss. Leute, die in entsprechenden
Positionen nicht mehr in der Lage sind soziale Verantwortung zu
übernehmen müssen wech. Den kleinen Hartzer hier auch noch zu
stigmatisieren, ist ja wohl das Allerletzte. Mal nebenbei zählen diese
Individuen meistens zu den Symbionten. Aber Biologie lernen wir ja
noch...
Achim: Geh doch mal in den Park spazieren. Das Porsche fahren schädigt
anscheinend deinem Urteilsvermögen.
Bb O. schrieb:> Das Porsche fahren schädigt> anscheinend deinem Urteilsvermögen.
Du meinst, es wird besser, wenn ich statt des Porsches das Auto der BMW
nehme? Könnte ich machen, aber dann kriege ich wohl Mecker von meiner
Frau. Weil in den Porsche passt nicht der komplette Einkauf für die
laufende Woche, und er hat keine Sitzheizung.
Achim B. schrieb:> Dieser Jungmensch hat drei Möglichkeiten:>> Atens diesen Bb O. zu ignorieren,
Jop: das ist offensicht die beste Option, nicht nur für den
beschriebenen Jungmenschen ;-)
Joe Käser:
Meine älteste Tochter hat vor Kurzem zu mir gesagt: „Papa, Jobs sind nun
mal ein wichtiger Bestandteil im Leben.“ Das hat mich echt nachdenklich
gemacht.
Diese Aussagen könnten tatsächlich dazu beitragen, dass junge Menschen
vermehrt psychisch erkranken.
>> In meinem Umfeld beobachte ich ebenfalls die Zunahme von Ängsten, Panik>> und Depression, insbesondere bei jüngeren Kollegen. Interessanterweise,>> betrifft es vornehmlich die GUTEN Leute. Die ganzen Dullis wursteln sich>> irgendwie durch, aber erstaunblicherweise sind oftmals die>> herausragenden Talente früher oder später mit Angst, Depression und>> Burn-Out...
Kann ich so bestätigen, auch aus eigener Erfahrung. Die Erkenntnis ist
allerdings nicht neu. Ich habe das exakt so von einem Arzt erklärt
bekommen, vor 25 Jahren!
Ich denke es sind vor allen Dingen die Selbstzweifel und auch das
ständige Hinterfragen, die einerseits den Erfolg ermöglichen, aber
andererseits auch in den Abgrund führen können. Die Grenze ist
fliessend.
Ich glaube es ist auch ein gesellschaftliches Problem. Vom Kindergarten
an bekommt man klargemacht, dass man erfolgreich sein muss, um jeden
Preis. Sonst passiert irgendetwas Unschönes - Arbeitslosigkeit, sozialer
Abstieg, Armut, Einsamkeit...
Kurz gesagt, es werden Ängste geschürt, anstatt Perspektiven aufzubauen.
Das darf man dann selbst machen.
Bb O. schrieb:> rdner: Das ist grundsätzlich nicht richtig. In diesem System wird man> via Losverfahren mit Ressourcen ausgestattet oder eben nicht.
Na schau mal in den Spiegel, offensichtlich hast du genug Ressourcen um
das Internet mit seinen Möglichkeiten anzuzapfen. Manche hatten/haben
weniger und haben trotzdem Weltunternehmen gegründet, bspw:
https://de.wikipedia.org/wiki/Chester_Carlson oder
https://de.wikipedia.org/wiki/Steve_Jobs
Und wie nutzt Du diese Resource?? Um virtuelle Bettelbriefe zu
verfassen?! Na dann, ...
Es gilt immer noch: Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.
Bb O. schrieb:> „Papa, Jobs sind nun> mal ein wichtiger Bestandteil im Leben.“
Ja. sowas gibt es. Kinder sind im Erwachsenenalter oft nicht nur größer
als ihre Eltern, sondern auch klüger.
Thorsten R. schrieb:> Vom Kindergarten> an bekommt man klargemacht, dass man erfolgreich sein muss, um jeden> Preis. Sonst passiert irgendetwas Unschönes - Arbeitslosigkeit, sozialer> Abstieg, Armut, Einsamkeit...
Auch wieder so ein Bullshit.
Hier sind keine Bettelbriefe, jedenfalls nicht von mir. Ich berichtige
hier nur falsche Aussagen und asoziale Denkweisen von Leuten, denen es
anscheinend zu gut geht. Ich finde Apple ist kein Lebenswerk, auf das
man Stolz sein kann. Das Internet hab ich mit aufgebaut, das war auch
lustig...leider wurde es durch Kapitalisten zerstört.
Thorsten R. schrieb:> Ich denke es sind vor allen Dingen die Selbstzweifel und auch das> ständige Hinterfragen, die einerseits den Erfolg ermöglichen, aber> andererseits auch in den Abgrund führen können. Die Grenze ist> fliessend.
Sehr schön geschrieben, das ist wohl der Kern des Problems. Leider ist
es dementsprechend unlösbar.
Dr. Seltsam schrieb im Beitrag #5330096:
> Ist ja schlimmer wie bei den Juden unter Hitler!
Ich hoffe du hast nicht wirklich einen Doktortitel.
Bb O. schrieb:> Hier sind keine Bettelbriefe, jedenfalls nicht von mir. Ich berichtige> hier nur falsche Aussagen
Na dann korrigier mal die folgenden Falschaussagen:
> Das Internet hab ich mit aufgebaut> [Das Internet}...leider wurde [] durch Kapitalisten zerstört.
--
> Ich finde Apple ist kein Lebenswerk, auf das> man Stolz sein kann.
Soso, Initiation des Computerzeitalters durch preiswerte
Massenproduktion und Verbreitung von HiTech-Nutzen in der Low-IQ Society
ist nichts worauf man Stolz sein kann .. darüber kann man sicher
geteilter Meinung sein.
> und asoziale Denkweisen von Leuten, denen es> anscheinend zu gut geht.
Ja klar, wer sich eine Soliden Stand erarbeitet hat ist asozial. Und nur
wer auf Neuverteilung diese Erarbeiten Wohlstandes drängt ist sozial -
alles Klar, am Elend sind immer die anderen Schuld.
Christoph schrieb:> Hallo,>> ich möchte gerne auf folgenden Link aufmerksam machen:>> https://www.tagesschau.de/inland/jugend-psyche-101.html>> Zitat: "Depressionen, Angststörungen oder Panikattacken bei jungen> Menschen nehmen zu. Laut Barmer ist von 2005 bis 2016 der Anteil der 18-> bis 25-Jährigen mit psychischen Diagnosen um 38 Prozent gestiegen.">>> Meine Kinder studieren beide Nicht-NC-Fächer. ...
Der NC taugt leider nichts zur Qualitätskontrolle. Aussieben ist schon
der richtige Weg. Das Problem ist eher das viel zu geringe Bafög und der
gesellschaftliche Unsinn jeden ins Abitur und Studium zu treiben. Von
der Überbelastung der Schüler mit unnützem auswendig gelerntem Wissen in
der Schule und sinnfreie zeitraubende Hausaufgaben will ich erst gar
nicht Anfangen. Wenn man die jungen Menschen versucht auf biegen und
brechen zu willenlosen, genügsamen und gedrillten Atbeitssklaven
erziehen will, kommt sowas eben dabei raus.