Hallo,
Habe mir eine Lüftersteuerung gebaut.
Diese funktioniert mit einem Lüfter ohne Probleme.
PWM Frequenz ist 20khz.
Ansteuerung über einen PIC Controller mit 16bit PWM.
Hänge ich aber alle drei Lüfter drauf, rattern die Lüfter bei Drehzahlen
<50%.
Nun kommt das Phänomen:
Hänge ich einen 470µF Kondensator parallel zu den Lüftern, Laufen die
immer mit 100%.
Nun meine Fragen:
Warum laufen die Lüfter plötzlich mit 100% wenn ich einen Kondensator
paralell schalte?
Welche PWM Frequenz ist notwendig, das die Lüfter nicht mehr rattern?
(Will aber kein Pfeiffen hören, da es sich um eine Lüftung im
Schalfzimmer handelt. Darum sollte diese eben so leise wie möglich
sein.)
Rattn schrieb:> Welche PWM Frequenz ist notwendig, das die Lüfter nicht mehr rattern?> (Will aber kein Pfeiffen hören, da es sich um eine Lüftung im> Schalfzimmer handelt. Darum sollte diese eben so leise wie möglich> sein.)
Laufen bei mir mit ~35-70kHz (Simpel 555er). Kein Pfeifen, Rattern
etc.
Rattn schrieb:
> Hänge ich aber alle drei Lüfter drauf, rattern die Lüfter bei Drehzahlen> <50%.
kann das sein das deine Spannungsversorgung zusammen bricht, wenn du
drei Lüfter parallel schaltest? Sonst must du dein Problem
näherbeschreiben.
Ich weiß zwar nicht welche Lüfter du betreibst, aber Versuch doch mal ne
PWM Frequenz von 150 Hz oder so. (für LED's wär es viel zu wenig, aber
für Lüfter..).
MfG
M.V
Rattn schrieb:> Nun kommt das Phänomen: Hänge ich einen 470µF Kondensator parallel zu> den Lüftern, Laufen die immer mit 100%.
Wieso Phänomen ? Spitzwertgleichrichtung. Grundlage der Elektrotechnik.
Schliesse IN JEDE LÜFTERZULEITUNG eine Drosselspule in Teihe, z.B. 1mH
für den Nennstrom des Lüfters, und am Lüfzer einen kleinen Rlko nach
Masse, so 2.2uF.
Dann bekommst du einen ungeregelten step down Wandler und getrennte
Lüfter die sich nicht stören.
Johannes R. schrieb:> Hallo,>> kann es sein, das der PIC permanent resettet?> Wegen Spannungseinbruch, Störungen etc.>> MfG
Nein. Habe am Anfang Windup und danach wird die Geschwindigkeit
berechnet.
Die Versorgung ist auch stabil. (4*Lüfterstrom).
Läuft mit einem stabil
Nur mit drei irgendwie nicht mehr :-(
Rattn schrieb:> Spulen habe ich keine da.Rattn schrieb:> ??
Keine Arme, keine Kekse.
Wenn man einen (entladenen) Elko (per einschaltendem MOSFET) an eine
(Betriebs-) Spannung anlegt fliesst ein enormer Aufladestrom, nur
gebremst vom Innenwiderstand der Kondensatoren und dem MOSFET, dadurch
gehen 50% der Energie verloren. Das wird auch nicht besser, wenn man den
Widerstand erhöht, dann wird zwar der Strom kleiner aber auch die
Aufladezeit länger, immer noch verpuffen 50%.
Aus dem Dilemma helfen Spulen, deren Enden passen sich an beliebiges
Spannung(ssprünge) an, der Strom ändert sich bei ihnen aber nur langsam,
wird also ohne relevante Verluste auf die mittlere Stromaufnahme der
Verbraucher begrenzt.
Du willst nun keine Arme, nun denn, bleiben die Kekse eben liegen.
Da das Problem nur bei mehreren Lüftern parallel auftaucht, kann man es
auch dadurch umgehen, daß man das PWM-Signal auf 3 getrennte
Transistoren verteilt.
Ich vermute vorbehaltlich der Lüfterbauart, daß hier beim Sperren (off)
induzierte Ströme von einem Lüfter "falsch herum" in den anderen Lüfter
fließen bzw. sich gegenseitig kurzschließen, wodurch die Lüfter
pulsweise gebremst werden und daher stottern.
Aber wie gesagt, dazu müßte man wissen um welche Art Lüfter es sich
handelt. Genau genommen geht es um die Bauart des Lüftermotors.
Rattn schrieb:> FestplatteRattn schrieb:> wie eine alte Festplatte
Du gibst hier nicht Infos die man von Dir erfragt hat. Wie soll man da
helfen können?
Nur soviel: Wenn es PC Lüfter sind, die mögen PWM überhaupt nicht.
Codix schrieb:> Nur soviel: Wenn es PC Lüfter sind, die mögen PWM überhaupt nicht.
Quatsch, mach ich seit ~10J, gab noch nie Probleme, solange ~>25kHz.
4 Coils x RPM/60 x ~5-10 = Funst, weil JEDE in etwa gleich viel
abbekommt. Nur leider Hörbar, also >22kHz.
Sieh Dir mal das an:
http://www.sprut.de/electronic/pic/projekte/luefter/luefter.htm
Von den 3 Schaltplänen den Dritten (angehängt).
Wie funktioniert es?
Ein Opamp steuert einen bipolaren Transistor so, dass er die gewünschte
Spannung an den Lüfter anlegt. Der Rest der Spannung wird im Transistor
als Wärme verheizt. Muss man also bzgl Kühlung aufpassen und auf Basis
der Lüfterleistung nachrechnen.
Der Vorteil: kein PWM am Lüfter, sondern eine konstante Spannung.
Der Opamp bekommt seine Referenzspannung für die Regelung von einer PWM
des uC, die von einem RC Filter in eine konstante Spannung verwandelt
wird.
Die Frage ist, ob das mit 3 Lüftern geht bzgl der Leistung, die der Bipo
verheizen muss.
Bei einem kleinen Lüfter mit 12V / 0,1A wäre das bei 50% 6V / 0,05A =
0,3 W, das geht wohl noch, bei 3 Lüftern sind es schon knapp 1W.
Mal kurz in Datenblatt des in der Schaltung genannten BD139 geschaut,
bei 1W erwärmt er sich um 100 Grad, das geht noch, ist aber auch das
Limit.
Kleiner Kühlkörper sehr empfehlenswert.
Teo D. schrieb:> Quatsch, mach ich seit ~10J, gab noch nie Probleme, solange ~>25kHz.
Da eh wach, brauchte ich Beschäftigung.
Und was soll ich sagen. 2Pc-Lüfter an PWM unterschiedlicher Leistung
und Drehzahl, konnte ich bei niedrigem Duty-Cycle den kleinen zum
"Rattern wie ne alte Festplatte" bringen, wenn auch sehr leise. :)
Nur noch Chaos auf der Leitung.
Bei zwei gleichen, keine Probleme, funst.
Mehrere Lüftern an einer Leitung, scheint nicht mit allen zu klappen.
TO, kauf dir ne Spule!
Codix schrieb:> Nur soviel: Wenn es PC Lüfter sind, die mögen PWM überhaupt nicht.
OK, einen Hab ich nu gefunden, bei dem geht PWM wirklich nicht. Dreht
immer vollepulle, nur der Strom ändert sich und der Transi wird heiß.
Wer findet den Fehler. ;)
Ohne jetzt alles gelesen zu haben - viele (PC)-Lüfter vertragen keine
PWM-Regelung an der Versorgungsspannung.
Nimm entweder einen 4poligen Lüfter mit Steuereingang, den kannst Du
dann mit einer 25kHz PWM an diesem Steuereingang regeln
oder Du baust ein kleines (Schalt)netzteil mit stufenlos einstellbarer
Ausgangsspannung auf, welches aber eine echte Gleichspannung und kein
PWM-Zerhacke liefert. Dann bist Du das Problem ebenfalls los.
Ben B. schrieb:> viele (PC)-Lüfter vertragen keine> PWM-Regelung an der Versorgungsspannung.
Wo her kommt das?
Ich habe sicher mehr als 20 unterschiedliche an PWM betrieben und nie
Probleme gehabt. Bis auf Heute mit nem 12cm Lüfter, der offensichtlich
einen größeren Kondensator an der Versorgung hat. Ne an der Größe
liegt's nich, hab auch 14cm Lüfter am Laufen (Nicht bei mir, kA ob dies
Heute noch tun. Viele sind sicher bereits entsorgt).
Na die Lüftermotoren sind BLDCs und für eine saubere
12V-Versorgungsspannung ausgelegt, nicht für 12V an/aus mit 25kHz.
Bei jedem PWM-Puls muss die Motorsteuerung neu anlaufen, ggf. mit
Rotorlageerkennung und/oder Anfahrrampe... zudem sind 25kHz PWM sehr
viel im Vergleich mit der Kommutator-Arbeitsfrequenz von geschätzten
160-320Hz bei 1200 U/min. Daß sich die Regelung dabei nicht auf ein
stabiles Betriebsverhalten des Motors einstellen kann, ist für mich kein
Wunder.
Rattn schrieb:> Spulen habe ich keine da.> Geht ein RC Glied?> Wie soll ich das dimensionieren?
Formel nach C auflösen und R wählen (oder umgekehrt). Der Faktor RC ist
näherungsweise deine Zeitkonstante τ.
Man hat allerdings eine Phasenverschiebung da RC einen
frequenzabhängigen Spannungsteiler bildet.
Gruß
Daniel
Ben B. schrieb:> Bei jedem PWM-Puls muss die Motorsteuerung neu anlaufen,
Da läuft nichts an. Das ist ein einfacher Kommutatormotor, nur nicht
Mechanisch, einfachste Elektronik, nichts was wirklich durcheinander
kommen könnte, keine Rampen etc.
Solange das ein sauberer PWM ist, fust das ja auch bei mir, nur ein
Zweiter haut da Spiks raus, die wenn ungünstig am zweiten eintreffen,
die Hall-Sensoren o. Fets bereits durchschalten bevor wirklich Strom
zur Verfügung steht und das werden dann sicher nicht grad die richtigen
sein.
Bei meinen Versuchen, scheint aber die Rückwirkung auf die
PWM-Schaltung, die hauptsächliche Ursache gewesen zu sein. :-/
"Normale" PC-Lüfter sind dafür einfach nich gemacht. Die Elekronik nimmt
beim Abschalten der Spannung undefinierte Zutände ein. Meist eht es aber
doch, da die Schwungmassede weiterarbeitet. Bei mehreren Schaltkreisen
parallel können sich aber "ganz neue Wege" ergeben.
Aber im Moment sieht es so aus:
-kein Material
-keine Infos
-keine Ahnung
-keine Arme
-keine Kekse
Wir spielen hier "Rate mal mit Rosenthal",kompltt eim Blindflug.
Wir wissen nur: "Es funktioniert nicht."
Wir wissen abe nicht, was "Es" ist.
@Rattn,
jetzt hast zwei Möglichkeiten, Glätten der PWM mit einem LC Glied, wie
die Jungs hier vorschlagen.
Oder Ansteuern des des Lüfters mit Gleichspannung, wie von mir
vorgeschlagen.
Ist unter dem Strich dasselbe. LC ist natürlich einfacher :-)
Teo D. schrieb:> Und was soll ich sagen. 2Pc-Lüfter an PWM unterschiedlicher Leistung> und Drehzahl, konnte ich bei niedrigem Duty-Cycle den kleinen zum> "Rattern wie ne alte Festplatte" bringen, wenn auch sehr leise. :)
Vielleicht liegst du damit richtig, vielleicht hört er die Schwebung auf
Grund der unterschiedlichen Drehzahlen der Lüfter und bezeichnet das als
Rattern weil ihm das Ohrenschmalz die Ohren verstopft.
Da kann man dann nichts gegen machen, weder mit linear-Reglern noch mit
PWM step down, ausser PLL Drehzahlregelung. Dazu brauchen die Lüfter
aber Tachoausgänge.
> Da läuft nichts an.
Eben, offensichtlich rattert's nur.
Find ich für 'ne AK-47 okay, für'n Lüfter eher Scheiße.
> Das ist ein einfacher Kommutatormotor, nur nicht> Mechanisch, einfachste Elektronik, [..]
Vor 20 Jahren vielleicht.
Also Rattern sollte man schon von Schwebungen unterscheiden können. Vom
Klang her ist es hart vs weich. Rattern ist eher ein springen, während
Schwebungen ein Auf und Ab ist.
Carsten R. schrieb:> Also Rattern sollte man schon von Schwebungen unterscheiden können.
Bei mir war's definitiv ein rattern.
Einzelner Coil der bestromt wurde und leichte Unwucht erzeugt, Achse
schlackert?!
Hi,
man kann keine zwei Motoren einfach mir nichts dir nichts so parallel
schalten.
Das geht vielleicht nur, wenn die Speisespannungsquelle einen
(wesentlich) niedrigeren Innenwiderstand gegenüber dem Widerstand der
einzelnen Motoren hat.
Oder, wenn man den Widerstand jedes einzelnen Lüftermotors künstlich
vergrößert, um denselben Effekt zu erzielen.
Und dann noch mit Wechselstrom unterschiedlichen Duty-Cycles.
Die Wechselstromtechnik hat einige sehr interessante Rechenmodelle.
Jedenfalls wie Gleichstrom kann man das nicht mehr betrachten.
Stichwort Berechnung eines Siebgliedes.
Die Drossel als Lösung wurde ja schon gebetsmühlenartig wiederholt.
Conny G. schrieb:> jetzt hast zwei Möglichkeiten, Glätten der PWM mit einem LC Glied, wie> die Jungs hier vorschlagen.> Oder Ansteuern des des Lüfters mit Gleichspannung, wie von mir> vorgeschlagen.> Ist unter dem Strich dasselbe. LC ist natürlich einfacher :-)
Einen Versuch haben wir noch ausgelassen:
Jeder Motor bekommt eine Diode (in Durchlass) und direkt an den
Anschlüssen eine Kapazität.
Dann fließt der Strom nur in eine Richtung und nicht zurück zur
Spannungsquelle.
Wir haben dann eine Gleichspannung aus der "PWM" gemacht und
aufintegriert.
/Ob die Motoren für Gleichspannung ausgelegt sind, weiß ich nicht.
Jedenfalls mein Triac-Motor brummt fürchterlich, und dreht sich nicht,
weil der letzte Woche nur noch mit einer Halbwelle zündet. (Diac
ausgetauscht - Prob gelöst. Das nur nebenbei.)/
ciao
gustav
Ergänzung:
Antatt 3 Spulen, je eine pro Lüfter, ginge auch eine für alle.
Bei der analogen Regelung, (eigentlich Steuerung) gibt es einen etwas
engeren Zuammenhang zwischen Drehzahl und Spannung. Bei gefilteter aber
ungeregelter PWM ist dieser Zusammenhang lockerer. Das kann dann ein
unerwartetes Verhalten ergeben, wenn man damit z.B. über die Lüfter eine
Temperatur regeln möchte.
Karl B. schrieb:> Einen Versuch haben wir noch ausgelassen:> Jeder Motor bekommt eine Diode (in Durchlass) und direkt an den> Anschlüssen eine Kapazität.> Dann fließt der Strom nur in eine Richtung und nicht zurück zur> Spannungsquelle.
Da will der Kondi aber richtig dimensioniert sein, sonnst:
Rattn schrieb:> Nun kommt das Phänomen:> Hänge ich einen 470µF Kondensator parallel zu den Lüftern, Laufen die> immer mit 100%.
Das mit den Dioden hab ich probiert, keine Änderung. Hat leider nur
keine Aussage Kraft, weil meine Quelle mit 2 Lüftern, bereit leicht
überlastet ist und ich da keine Aussetzer ausschließen kann.
Lasst doch erst einmal den User " Rattn (Gast)" das Foto vom Aufbau hier
hochladen! Dann sehen wir ja was er falsch macht! Und wartet bitte bis
er die Frage beantwortet hat was mit zwei Lüftern passiert anstatt drei!
Auch bitte warten bis er den Lüftertyp nennt!
Währenddessen können wir Schiffe versenken spielen:
C3
jetzt ihr!
Rattn schrieb:> Das sind Noname 12V Dc Lüfter aus China.> Durchmesser 80mm> STROM 0.3A
Dann kannst das mit 3 davon an einem BD139 schonmal vergessen, das sind
dann 2,5-3W Verlustleistung für den Transistor, da bräuchtest dann schon
einen größeren Kühlkörper, das ist nimmer so elegant.
Alternativ machst die ganze Schaltung 3x (ab dem Opamp), die PWM und
Glättung geht dann auf die 3 Opamps.
Also jeder Lüfter bekommt seine Spannungsregelung.
Aber das ist zuviel Aufwand, wenn es mit LC-Filter auch geht. Selbst je
ein LC-Filter pro Lüfter ist dann noch einfacher.
Rattn schrieb:> Das sind Noname 12V Dc Lüfter aus China.> Durchmesser 80mm> STROM 0.3A
Die Angabe ist leider ziemlich nichtssagend.
"Ich habe ein Problem mit meinem Auto. Der Motor stottert."
"Ist es ein Benziner oder ein Diesel."
"Es ist ein Chinese."
-.-
Das hilft nicht wirlich weiter.
Ein Bild oder ein Link zur Bezugsquelle wäre hilfreich.
Carsten R. schrieb:> Ein Bild oder ein Link zur Bezugsquelle wäre hilfreich.
Ich würde sagen: das Thema ist durch.
Der soll jetzt einen LC-Filter versuchen für alle.
Wenn das nicht hilft, dann einen LC pro Lüfter.
Wenn das nicht hilft, dann mit Konstantspannung ansteuern (meine
Schaltung).
Also hat er jetzt erstmal was zu tun. :-)
Ihr stellt dem Typ ein halbes Dutzend Fragen und wenn ihr Glück habt
beantwortet er eine, und die auch noch so daß kein Informationsgewinn da
ist.
Sorry, aber der will keine Hilfe oder er muss es auf die herte Tour
lernen.
Der Andere schrieb:> Ihr stellt dem Typ ein halbes Dutzend Fragen und wenn ihr Glück habt> beantwortet er eine, und die auch noch so daß kein Informationsgewinn da> ist.
...
Conny G. schrieb:> Ich würde sagen: das Thema ist durch.
Dito!
Stefan U. schrieb:>> Von den 3 Schaltplänen den Dritten (angehängt).>> Schon wieder ein dicker Elko direkt am Ausgang -> Kurzschluss.
Das ist aber hier was anderes.
Wenn ich versuche den Lüfter per PWM zu drosseln und ich gebe ihm dort
einen Elko, dann unterläuft mir der Elko die PWM, weil er sich trotz
niedrigem Duty Cycle "die Taschen vollmacht" und dann dem Lüfter während
"Pwm Off Cycle" noch alles gibt, was der haben will. D.h. die PWM ist
hier wirkungslos, solange die Stromversorgung während "On" den kurzen
und umso höheren Ladestrom für den Elko hergibt.
Die von mir referenzierte Schaltung setzt dagegen einen Transistor als
"variablen Widerstand" ein, der mit dem Opamp auf die gewollte Spannung
eingestellt wird.
Die PWM dient nur dazu eine analoge Steuerspannung auf den Opamp zu
geben, der Opamp sieht von der PWM nichts, der Lüfter auch nicht.
Hier wird der Elko auf die passende Spannung gefüllt und dann bleibt das
so.
Der Elko ist aber trotzdem unnötig, vielleicht will man einen kleinen um
dem Opamp keinen Ripple vom Lüfter in die Regelung zu werfen.
Grundsätzlicher Nachteil dieser Variante ist natürlich, dass wie bei
einem linearen Spannungsregler die Differenz im Tranistor verheizt
werden muss. Die Leistung, die man so drosseln kann, hat also schnell
die Grenze erreicht, wo es einen Kühlkörper braucht und ebenso schnell
die wo der Kühlkörper unschön gross wird.
Bei einem 0.3A Lüfter ist schon die Grenze erreicht ohne KK, bei dreien
ist es schon ein größerer, nicht mehr nur ein ganz kleiner, dezenter
Aufsteck-KK.
Elkos, Spulen, Transistoren, LC-Glieder, RC-Glieder, Duty-Cycle,
Frequenzen, Dimensionierung, Software, Algorithmen,...
Leider wird der Vorschlag, einfach 4-Pin PWM Lüfter zu nehmen, hier im
Forum meist niedergemacht. Am Ende wäre es eine einfache und
zuverlässige Sache. Einfach parallel schalten und ansteuern, fertig.
Aber vielleicht ist da nicht genug Bastelei dabei und genau das das
Problem.
4-Pin Fan schrieb:> Am Ende wäre es eine einfache und> zuverlässige Sache. Einfach parallel schalten und ansteuern, fertig.> Aber vielleicht ist da nicht genug Bastelei dabei und genau das das> Problem.
Wird er nicht haben.
Ich als Bastler verwende olle gebrauchte, die Sammlung von 4Pinnern ist
da eher kein (2-3?). Die werden nur in Luxus Basteleien verwendet.
;)
Teo D. schrieb:> 4-Pin Fan schrieb:>> Am Ende wäre es eine einfache und>> zuverlässige Sache. Einfach parallel schalten und ansteuern, fertig.>> Aber vielleicht ist da nicht genug Bastelei dabei und genau das das>> Problem.>> Wird er nicht haben.> Ich als Bastler verwende olle gebrauchte, die Sammlung von 4Pinnern ist> da eher kein (2-3?). Die werden nur in Luxus Basteleien verwendet.> ;)
Der TO würde ja nicht fragen, wenn er einen 4-pin Lüfter hätte oder sich
einen kaufen wollte. Also stellt und stellte sich die Frage nicht.
Ansonsten wäre es so:
"Ich habe ein (billige/altes/einfaches/....) Fahrrad, kann ich mit dem
auf den Berg fahren?"
"Kauf Dir ein Mountain Bike".
Super, oder? :-)
> "Kauf Dir ein Mountain Bike".
Das wäre zumindest für mich immer noch einfacher und wahrscheinlich
billiger als: Tausche den Antrieb/Gangschaltung aus.
Der Vergleich mit dem Mountainbike hinkt ein wenig, da wir nicht über
die gleichen Investitionsvolumen sprechen. 15..20€ für neue Lüfter sind
etwas anderes als 1..2k€ für ein Fahrrad. Vielleicht kennt der TO auch
keine 4-Pin Lüfter bzw. hat die nicht auf dem Schirm. Wenn es zum
Belüften eines Raums verwendet wird, sollte die Summe wirklich nicht das
Problem sein.
Schön an der Lösung ist eben auch, dass man nach x Jahren, wenn die
Lager kaputt sind, einfach einen neuen einsetzt und man eben nicht die
Dimensionierung/Software anpacken muss.
Aber nun ja, jeder so, wie er mag.
Ben B. schrieb:> Ich glaube bei euch rattert's wohl.
Hä... Bin krank, mir is langweilig!
Und wirklich uninteressantes gab's hier ja nich, die meisten haben was
gelernt.
Wenn's dir anders geht, was suchst du hier?
Rattn schrieb:> Pwm Frequenz auf 10 Hz gesetzt.> Funktioniert ohne ruckeln und rattern.
10Hz?.... nie probiert, hören wird man die nicht.
Tuts das auch bei ~90-95% Duty-Cycle ohne Geräusche (Klackern etc.)?
Carsten R. schrieb:> Aber wir wissen nicht, ob es ein PC-Lüfter ist. Es> ist wahrscheinlich, aber nicht gewiß.Rattn schrieb:> Das sind Noname 12V Dc Lüfter aus China.> Durchmesser 80mm> STROM 0.3A
Naja, nicht schön, stört aber nur Pedanten. ;P
Rattn schrieb:> Ist KEIN PC Lüfter.
Immer hin wissen wir nu was es NICHT ist. :)
Rattn schrieb:> Kein rattern.> Weder bei 25% noch bei 100% (auch nicht bei 90..95%).
Danke.
Es ist eben ein DC Lüfter.
So wie im Bild im Anhang.
Leider habe ich vom Chinamann auch keine weiterführende Informationen
erhalten.
Versorgung erfolgt über 2 Drähte.
Aufgedruckter Strom: 0.3A. Gemessener Strom: 0.15A.
Rattn schrieb:> Es ist eben ein DC Lüfter.
Die Dinger werden im Allgemeinem als PC-Lüfter bezeichnet.
PC = Personal Computer. Ist also keine Exotische Stromform etc. ;)
spess53 schrieb:>> Ist also keine Exotische Stromform etc. ;)>> Nö. Aber nicht PWM geeignet.
PC ???
ER konnte scheinbar nichts mit "PC" anfangen.
Nicht ich mit "DC"!
spess53 schrieb:> Nö. Aber nicht PWM geeignet.
Nur weil da DC beisteht, muss das noch lange nicht zutreffen. Auch PWM
kann und ist meist DC.
Ente mit der Klugscheißerrei.
BB