Hallo,
ich möchte meine Türsprecheinheit von Siedle (HT 511-01) mit einer
Fernsteuerung ausrüsten. Damit ich den Empfänger betreiben kann wollte
ich die Spannung für die Versorgung des Empfängers direkt an der
Türsprecheinheit abgreifen (Empfänger verträgt zwischen 5 und 36V).
Ich habe die Kabel alle durchgemessen und habe auch ein paar Ports
gefunden wo Spannung anliegt, allerdings nicht dauerhaft.
Weiß jdn. wo ich den Empfänger anklemmen könnte?
Anbei ein Bild der Sprechanlagenplatine.
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Viele Grüße
Ludi
Vielen Dank für die Antworten! Und danke für die Schaltpläne!
Dann werde ich wohl auf ein externes Netzteil zurückgreifen, ist wohl am
einfachsten. Danke auf jeden Fall!
An Klemme 9 wäre der Minus abgreifbar und an Klemme c Wechselspannung,
wobei der zweite Wechselsp.-Pol am Etagentaster angeklemmt wird.
Wäre dann am NG die Klemme b
MfG
Eppelein
Eppelein V. schrieb:> wobei der zweite Wechselsp.-Pol am Etagentaster angeklemmt wird.> Wäre dann am NG die Klemme b
Wobei meist nicht eine einzelne Ader vom NG zum Etagentaster geführt
wird, sondern ein mehradriges Kabel in die Wohnung, von dort dann eine
Leitung zum Etagentaster.
Deine Chancen sind rel. gut, dass der 2. Wechselspannungspol irgendwo in
der Sprechstelle vorhanden ist.
Gibt es 2 Leitungen, die zusammen geklemmt sind?
Eppelein V. schrieb:> An Klemme 9 wäre der Minus abgreifbar und an Klemme c Wechselspannung
Super! Und dann sich wundern, dass es bei Sprachverbindung brummt....
Hallo, auch wenn die Frage bereits etwas älter ist, kann dem ein oder
anderen mit einer Lösung ja helfen. Also ich habe erfolgreich ein 433
Mhz Empfänger verbaut und kann nun komfortable den Türöffner aus der
ganzen Wohnung aus (oder von draußen) bedienen.
An Klemme C und einem Kabel was an einer Lüsterklemme angeschlossen im
inneren war, habe ich einen Brückengleichrichter und Elko angeschlossen,
sodass mir dann ca. 18V DC vorlagen.
Ein günstiges 433Mhz remote set kann diese Spannung verarbeiten. Gab es
für wenige Euros von Aliexpress. Zwischenzeitlich hatte ich einen Down
Converter an dem SSR dran, aber das wurde doch nicht benötigt, also von
den Bildern nicht irritieren lassen. Alles weitere kann man meinen
angehängten Bildern entnehmen.
Was soll ich sagen, es hat wenige Euros nur gekostet, ist gut verbaut
und klappt hervorragend. Ich habe die Schaltung vorher paar Tage laufen
lassen mit einer LED angeschlossen um sicherzustellen, dass niemand in
der Nachbarschaft auf der selben Frequenz rumsendet. Vielleicht baue ich
noch einen Schalter ein um es bei Urlaub z.B. deaktivieren zu können.
Eppelein V. schrieb:> Hubert M. schrieb:>>> Super! Und dann sich wundern, dass es bei Sprachverbindung brummt....>> Entschuldigung.> Wo haben sie Dich herausgelassen!
An so einer Sprechanlage macht man keine Verbindungen zwischen Gleich
und Wechselspannung, das führt meistens zu Brummgeräusche. Überleg mal!
Hubert M. schrieb:> Eppelein V. schrieb:>> Hubert M. schrieb:>>>>> Super! Und dann sich wundern, dass es bei Sprachverbindung brummt....>>>> Entschuldigung.>> Wo haben sie Dich herausgelassen!>> An so einer Sprechanlage macht man keine Verbindungen zwischen Gleich> und Wechselspannung, das führt meistens zu Brummgeräusche. Überleg mal!
Bis dato keinen Brumm bei dieser Variante wie bei "Standart" bisher
vernommen!
Anlagen mit den ollen Siedle-NT, vor knapp 50 Jahren verbaut, da
brummts, hast Recht.
Liegt aber nicht an der Schaltung sondern an dem in die Jahre gekommenen
NG.
Abhilfe: Austausch durch NG 402-02 und die Anlage marschiert wie am
ersten Tag. Im Laufe der Jahrzehnte mal Wohnungssprechstellen nach
Mieterwechseln ausgewechselt, sowie die Türstation erneuert.
Schöne Feiertage noch.
MfG
Eppelein
Sven L. schrieb:>> Ich habe auch schon Varianten mit und ohne Brücke gesehen, gebrummt hat> 6+n meist immer, keine Ahnung ob es am Alter der Anlage lag.
Bei YR-Ltg. wie YSTY im Normalfall astreine Funktion, bzgl. Analog.
Mit Siedle- Grothe- und Siemenswohnungssprechstellen, wobei Siemens noch
mit Lamellen(Feder)kontakten versehen war., letztens eine Anlage
bekommen, die
gegen eine BUS erneuert wurde.
Hat noch funktioniert ohne Brumm. Wurde auf Wunsch mit Audio/Video
ümgerüstet, bei bestehenden Leitungen (YR).
MfG
Eppelein
Ich muss mal beim Kumpel das NT tauschen bzw. den 1000 µF Elko.
In vielen Gebäuden hat man 6+n zurückgebaut und ist auf BUS gegangen
oder 1+n.
Die von dir angesprochene YR-Klingelschlauchleitung sieht man in alten
Installationen noch oft. Der moderne Elektriker zieht überall J-Y(St)Y
=)
Sven L. schrieb:> Die von dir angesprochene YR-Klingelschlauchleitung sieht man in alten> Installationen noch oft. Der moderne Elektriker zieht überall J-Y(St)Y> =)
So ist es.
YR-Ltg. sind quasi "gestorben", was ich auch befürworte!
MfG
Eppelein
Hallo,
Ich versuche, etwas Ähnliches zu tun.
Nur für mein Verständnis, der Brückengleichrichter ist mit der "C"- und
der "I"-Linie verbunden?
Das bedeutet, dass der Strom durch der TÖ läuft?
Wie wird der TÖ geschlossen?
Ist es möglich, dass, während der TÖ dort aktiv ist, der Stromkreis
nicht mehr gespeist wird?
Ich danke Ihnen vielmals.