Professionelle Java Software

Gast #5332733
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Eclipse

Im Bankenumfeld werden neue System oft in Java implementiert weil sie 
dann zum Großteil Betriebssystem- und Datenbankunabhängig sind und damit 
problemlos auf fast allen Bankeninfrastrukturen und auch in 
unterschiedlichen Cloudsystemen laufen können.
Ein Beispiel das mir dazu einfällt ist die Firma FICO in USA die dort 
führend in Bonitätsprüfungen oder Kreditkartenbetrugsprävention sind.
Beitrag #5332804 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5334038
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Der Andere schrieb:
> Eclipse
>
> Im Bankenumfeld werden neue System oft in Java implementiert weil sie
> dann zum Großteil Betriebssystem- und Datenbankunabhängig sind und damit
> problemlos auf fast allen Bankeninfrastrukturen und auch in
> unterschiedlichen Cloudsystemen laufen können.
> Ein Beispiel das mir dazu einfällt ist die Firma FICO in USA die dort
> führend in Bonitätsprüfungen oder Kreditkartenbetrugsprävention sind.

Ich bin da so nicht direkt im Bilde, aber muß denn nicht auf dem 
betreffenden Rechner Java installiert sein? Wenn ja, wo ist dann der 
Vorteil von Java?
#5334061
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Für C# / .Net muss auch .Net installiert sein (oder Mono).
Die Java Installation geht in wenigen Minuten, das ist kein Hindernis.

Für so ziemlich alles braucht man irgendwelche Libs - die sind bei Java 
beim JRE mit dabei und erhalten dann auch zentral für alle Anwendungen 
Updates.
Zudem läuft der Kram ohne neu übersetzen und ohne weitere Anpassungen 
auf 3 Betriebssystemen.
Gast #5334070
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Achtung Achtung Achtung schrieb:
> Ich bin da so nicht direkt im Bilde, aber muß denn nicht auf dem
> betreffenden Rechner Java installiert sein? Wenn ja, wo ist dann der
> Vorteil von Java?

Dann schau mal wieviele Versionen von Microsoft Visual C++ 
Redistributable Paketen auf deinem Windows Rechner installiert sind ohne 
die deine Programme auch nicht laufen.
Ohne Libs geht halt nix. Bei java ist halt noch eine Laufzeitumgebung 
dabei.

Dafür hast du genau eine Version deiner Software ehal ob Windows, 
jegliche Linuxdistributionen, MS SQL-Server, Oracle, oder IBM-DB/2.
Sogar auf SUN oder AIX läuft der Kram problemlos.
#5334092
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Der Andere schrieb:
> Im Bankenumfeld werden neue System oft in Java implementiert weil sie
> dann zum Großteil Betriebssystem- und Datenbankunabhängig sind und damit
> problemlos auf fast allen Bankeninfrastrukturen und auch in
> unterschiedlichen Cloudsystemen laufen können.

Beispiele im Bankenumfeld für JAVA-basierte Software sind z.B.

LoanIQ - Programm zur Verbuchung von Krediten, das insbesondere auch 
Konsortialkredite mit Unterbeteiligungen, Abretungen und was sich die 
Kreditleute alles so einfallen lassen, darstellen kann.

Murex MX3 - Buchhaltungsprogramm, früher nur für Devisengeschäfte, 
später dann auch mit Unterstützung für Geldmarkt und Swaps. Hat eine 
API, mit der man eigene Bewertungsroutinen für Derivate an das System 
anflanschen kann.
Gast #5334212
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Dumdi D. schrieb:
> Achtung Achtung Achtung schrieb:
>> er muß denn nicht auf dem betreffenden Rechner Java installiert sein?
>> Wenn ja, wo ist dann der Vorteil von Java?
>
> Aus Anwendersicht ist das u.U.nervig. Aber bei grossen Firmen kuemmert
> sich halt die IT-Abteilung drum, und damit ist das dann egal.

Du kannst Java zusammen mit deiner Software bündeln und vertreiben.

Vorteile:

- Kunde bekommt alles aus einem Guss

- Du weißt welche Jave-Version deine Software benutzt, das macht die 
Fehlersuche und Support einfacher

Nachteile:

- Das "Licensing Information User Manual" von Oracle ist fast 250 Seiten 
dick und nicht die einzige Information die du beachten musst. Da ist 
mindestens noch die "Binary Code License".

- Deine Software belegt zusätzlichen Plattenplatz

- Du brauchst mehr Platz/Bandbreite auf deinem Distributionsmedium

- Dein Kunde profitiert nicht automatisch von Bugfixes wenn er sich eine 
neue Java-Version installiert. Er muss schon bewusst die private 
Java-Version deines Produkts austauschen.
#5334271
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Achtung Achtung Achtung schrieb:
> Ich bin da so nicht direkt im Bilde, aber muß denn nicht auf dem
> betreffenden Rechner Java installiert sein?

Ja, natürlich.

> Wenn ja, wo ist dann der Vorteil von Java?

Eine Google-Suche nach "advantages of java" führt Dich unter anderem auf 
diese Seite [1], die einige der wichtigsten Vorteile von Java aufzählt.

[1] 
https://www.invensis.net/blog/it/benefits-of-java-over-other-programming-languages/
Gast #5334863
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Jack schrieb:
> Du weißt welche Jave-Version deine Software benutzt, das macht die
> Fehlersuche und Support einfacher

Uhhh, das klingt nach einer richtig guten Idee, seine Software an eine 
bestimmte Version von Java zu binden. Es gab ja auch noch nie 
Sicherheitslücken in Java.

Das haben sich bestimmt die gleichen Leute patentieren lassen, die für 
Webanwendungen unbedingt den IE6 brauchen.
Gast #5336720
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Achtung Achtung Achtung schrieb:
> Ich bin da so nicht direkt im Bilde, aber muß denn nicht auf dem
> betreffenden Rechner Java installiert sein?

Die Arduion-IDE oder das unsägliche Open- / Libre-Office funktionieren 
ohne Java Installation auf dem PC, die haben ihr Zeug mit eingepackt. Es 
gibt Software, die aus der Anwendung und Java eine ausführbare .exe 
baut, schön groß und sehr langsam zu starten. Eine andere Möglichkeit 
ist, das Java einfach mit zu kopieren und im Programmaufruf gezielt auf 
dieses zu verweisen, dann ist es nicht systemweit verfügbar.

> Wenn ja, wo ist dann der Vorteil von Java?

Man kopiert irgendwelche Klassen zusammen und behauptet stolz, 
Softwareentwickler zu sein.

Es lässt sich Eindruck schinden, weil die Programmfiles ordentlich groß 
sind, da muß ja was drin sein.

Der Kunde kann eher zum Kauf eines neuen Rechners motiviert werden, weil 
das alles ja elendig langsam ist.
Beitrag #6160448 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6161379
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Java-Programmierer sind die Arduinos unter den Softwerkern: Sie kopieren 
irgendwelche Klassen zusammen und können anschließend nicht erklären, 
weshalb ein paar Dinge nicht wunschgemäß funktionieren.

Passend dazu ist die Arduino-IDE in Java gemacht, lahmarschiger Start 
und viel Speicherbedarf. Es scheint eher ein dummer Witz, dass ich nach 
Start dieses schissigen Editors 67Mb Speicherbedarf sehe.
#6161416
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Ich habe mich früher immer von "Was brauche ich?" inspirieren lassen, 
vom kleinen Tool auf der Arbeit das einige Copy&Paste und Textänderungen 
ersetzte bis aufwendige arbeiten im System die automatisch erledigt 
werden.

Und viel üben üben üben.. Heute kann ich ein Programm bei meinem 
unprofessionellen Programmierkenntnissen in C oder Java schreiben, wenn 
es ein GUI brauch nehme ich Java, damit habe ich auch vor 20 Jahren 
angefangen.


Manfred schrieb:
> Java-Programmierer sind die Arduinos unter den Softwerkern:

Wer um das Jahr 2000 mit Java angefangen hat musste die 
API-Dokumentation lesen und Bücher kaufen. Das hat nix mit Arduino zu 
tun, bei weitem nicht..

Wobei ich zugeben muss das das Android-SDK doch so umfangreich ist das 
das man ohne Finanziellen Ausgleich oder Fame doch lieber einen 
Copy&Paste macht bevor man sich für Kleinigkeiten durch 5x10 Seiten 
Dokus beliest um irgendwo nen Gimmick zu haben.
Gast #6161601
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von Manfred (Gast)
28.02.2020 22:51

>Java-Programmierer sind die Arduinos unter den Softwerkern: Sie kopieren
>irgendwelche Klassen zusammen und können anschließend nicht erklären,
>weshalb ein paar Dinge nicht wunschgemäß funktionieren.

>Passend dazu ist die Arduino-IDE in Java gemacht, lahmarschiger Start
>und viel Speicherbedarf. Es scheint eher ein dummer Witz, dass ich nach
>Start dieses schissigen Editors 67Mb Speicherbedarf sehe.

Ich finde es immer wieder amüsant, wenn ein Blinklichtexperte hier aus 
dem Forum mein, die am weitesten verbreitete Programmiersprache für 
Busines-Anwendungen bewerten zu können.

Du solltest es mal als Berater für die großen Firmen, die Java 
einsetzen, versuchen, wenn du sie überzeugen kannst, würde das 
sicherlich massiv Arbeitsplätze schaffen.
Beitrag #6222698 wurde von einem Moderator gelöscht.

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