Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Umgang mit Kolophonium


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von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Ich arbeite normalerweise mit Lochraster Platinen und bedrahteten 
Bauteilen. Trotzdem komme ich selten nicht drum herum, SMD Bauteile 
einzulöten oder zusätzliche Drähte anzulöten, wie beim angehängten Bild.

Ich hatte zunächst Schwierigkeiten. Das Lötzinn wollte sich nicht 
freiwillig mit dem Beinchen verbinden und neigte dazu, Brücken zu 
bilden. Ich habe das dann folgendermaßen hinbekommen:

Zuerst habe ich ein Stück Entlötlitze genommen und dessen Ende zusammen 
mit der heißen Lötkolben-Spitze in einem Block Kolophonium versenkt (das 
dabei schmilzt). Danach habe ich die Entlötlitze auf die Pin-Reihe 
gedrückt, um das alte Lötzinn abzusaugen. Dann habe ich neues 
bleihaltiges Zinn aufgetragen. Danach ließ sich der bereits verzinnte 
Draht sehr einfach anlöten.

Meine Frage ist nun: Habe ich das richtig gemacht?

Als ich in der Ausbildung war, hatten wir nie mit extra Kolophonium und 
Entlötlitze gearbeitet, deswegen frage ich. Vor allem das Eintauchen des 
heißen Lötkolbens in den Block Kolophonium kommt mir noch suboptimal 
vor. Gibt es eine bessere Möglichkeit, die Stummel-Beinchen von SMD 
Bauteilen und Entlötlitze zu benetzen?

: Bearbeitet durch User
von Thomas M. (langhaarrocker)


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Normalerweise haben Entlötlitze schon Kolophonium 'an Bord'. Aber wenn 
es nicht gut fließt, nehme ich auch gerne noch ein bißchen zusätzliches 
Kolophonium zu Hilfe. Meistens tunke ich dabei jedoch nur die Lötspitze 
hinein und übertrage was dran hängen bleibt auf die Lötstelle  oder 
Entlötlitze.

Meine Lötspitze hat das bisher nicht übel genommen. Sie stammt noch aus 
den 90er Jahren und ist immer noch einwandfrei. Manchmal, wenn ich sie 
zum Plastikschmurgeln zweckentfremdet hatte, verwende ich das auch zum 
Wiederverzinnen.

von flip (Gast)


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gescheite entlötlitze besitzt genug flussmittel. zum löten sollte man 
sich an schwierigen stellen flussmittel- gel zulegen. das trägt man 
großzügig mit der spritze auf und alles flutscht.

von Frank L. (hermastersvoice)


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ich wüsste nicht was gegen dein Vorgehen spräche aber man kann das 
Kolophonium auch in Spiritus auflösen. Ich bevorzuge eine Mischung die 
ziemlich zäh ist, also ähnlich wie Honig. Das kann man mit einer Nadel 
gut auf solche Problemstellen auftragen und spart sich das versenken der 
Lötspitze im Kolophoniumblock :-)

von Olaf (Gast)


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Entloetlitze altert. Sowohl wenn sie bei einem selbst jahrelang im 
Schrank rumliegt, wie auch beim Haendler wenn er sie nur selten 
verkauft. Und unterschiedliche Qualitaeten wird es da sicher auch geben.

Olaf

von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Flussmittel kann man sich ganz einfach selbst herstellen - in beliebiger 
Sättigung...

http://www.wolfgangrobel.de/arcadetech/flussmittel.htm

: Bearbeitet durch User
von Teo D. (teoderix)


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Frank L. schrieb:
> Ich bevorzuge eine Mischung die
> ziemlich zäh ist, also ähnlich wie Honig.

Ich verwende beides. Flüssig mit Aceton in nem kleinen Flakon mit 
Pinsel. (Pollin)
Die Honig artige Variante, allerdings mit Isopropanol, bei Aceton 
braucht man da sonnst einen sehr gut schließenden Behälter.

Lötspitzen ins Kolophonium tauchen ist einfach ne Sauerei.
Macht sie zwar nicht kaputt aber Hässlich. :)

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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>gescheite entlötlitze besitzt genug flussmittel
> Entloetlitze altert

Meine letzte Rolle ist sicher schon 10 Jahre alt, das erklärt, warum sie 
nicht mehr gut funktioniert.

Ist dieses im Alkohol aufgelöste Kolophonium lange (Monate) haltbar?

von Geblubber (Gast)


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ewig

von Teo D. (teoderix)


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Stefan U. schrieb:
> Ist dieses im Alkohol aufgelöste Kolophonium lange (Monate) haltbar?

Wenn der Behälter schlecht schließt, trocknet's halt ein.
Haltbar min. 310Mio. Jahre, älteres Zeug hat man noch nicht gefunden. :)

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Ok, danke für eure Antworten

von Mopsos zu Klaros (Gast)


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Teo D. schrieb:
> Stefan U. schrieb:
>> Ist dieses im Alkohol aufgelöste Kolophonium lange (Monate) haltbar?
>
> Wenn der Behälter schlecht schließt, trocknet's halt ein.
> Haltbar min. 310Mio. Jahre, älteres Zeug hat man noch nicht gefunden. :)

Aber das ist das Zeug mit Fliegen, Babychamelions und sonstigen 
Verunreinigungen. Kolophonium ist bei weitem jünger ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Kolophon

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Stefan U. schrieb:
> Ist dieses im Alkohol aufgelöste Kolophonium lange (Monate) haltbar?

Das Zeug ist auch auf der Zeitskala von Jahrzehnten noch haltbar, aber 
es stellt sich dann die Frage, ob man das Gefäß noch geöffnet bekommt. 
Ich hatte vor einiger Zeit solch eine Flasche aus meiner Schulzeit 
gefunden, die sich sehr schwer aufschrauben ließ, weil offenbar im Laufe 
der Zeit Kolophonium ins Gewinde gekrochen wird. Es handelte sich dabei 
um eine alte Photoentwicklerflasche von Tetenal oder Ilford.

Heutzutage verwende ich aber fast ausschließlich Edsyn FL 22, welches 
genau die richtige Viskosität hat, um es als Wurst auf die Leiterplatte 
zu drücken. Sobald man es mit der Lötpitze berührt, schmilzt es und 
kriecht in jede Ritze.

https://www.reichelt.de/Flussmittel-Loetpasten/EDSYN-FL-22/3/index.html?ACTION=3&GROUPID=4132&ARTICLE=32673


Original Löthonig ist auch wirklich nicht schlecht, aber er verbrennt 
bei längerer Wärmeeinwirkung, so wie eben alle kolophoniumbasierten 
Flussmittel. Er erhält übrigens keinerlei Bienenhonig oder Wachs, 
sondern ausschließlich Kolophonium und Alkohol.

http://www.loethonig.de/

von Teo D. (teoderix)


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Mopsos zu Klaros schrieb:
> Aber das ist das Zeug mit Fliegen, Babychamelions und sonstigen
> Verunreinigungen. Kolophonium ist bei weitem jünger ...

Das soll er ja auch nich nehmen, die Frage war doch, wie lange er das 
rumliegen lassen kann. :)

Andreas S. schrieb:
> aber
> es stellt sich dann die Frage, ob man das Gefäß noch geöffnet bekommt.
> Ich hatte vor einiger Zeit solch eine Flasche aus meiner Schulzeit
> gefunden, die sich sehr schwer aufschrauben ließ, weil offenbar im Laufe
> der Zeit Kolophonium ins Gewinde gekrochen wird.

Nicht nur im laufe der Zeit.
Das Fälschen mit Pinsel und Aceton, ist nach wenigen Minuten nur noch 
schwer aufzubringen, schütteln löst das sofort wieder.
Wenn das Aceton mal vollständig raus ist, hab ich sicher verloren. :)
(OK, in Lösungsmittel einlegen sollte funktionieren)

von HildeK (Gast)


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Stefan U. schrieb:
> Ich habe das dann folgendermaßen hinbekommen:

Imho vollkommen richtig. Auf bereits gelöteten Platinen ist kaum noch 
Flussmittel vorhanden. Es hilft sehr, wenn man da noch zusätzlich etwas 
Flux aufbringt. Bleihaltiges Zinn hilft gerde bei solchen Aufgaben sehr.

Stefan U. schrieb:
> Meine Frage ist nun: Habe ich das richtig gemacht?

Durchaus. Wenn ich mal feine, enge Beinchen löten musste (0.5mm Pitch), 
passiert es häufig, dass sich zunächst Brücken bilden. Dann einfach gut 
mit Flux tränken und entweder vorsichtig mit Sauglitze die Schlüsse 
entfernen oder, was auch gut geht, mit einer sehr breiten Spitze das 
Zinn wieder aufnehmen. Dabei kurz nach dem Aufschmelzen die Spitze 
wegziehen.

Man braucht eventuell etwas Übung dafür (und ein Mikroskop in meinem 
Alter) ...

von nachtmix (Gast)


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Teo D. schrieb:
> Wenn das Aceton mal vollständig raus ist, hab ich sicher verloren. :)
> (OK, in Lösungsmittel einlegen sollte funktionieren)

Oder mit etwas Heißluft aufweichen.

von Teo D. (teoderix)


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nachtmix schrieb:
> Oder mit etwas Heißluft aufweichen.

Jo, ist aber viel Plaste rum..... Ich werd's erst garnicht dazu kommen 
lassen. :)
https://www.pollin.de/p/glasflasche-510862

von L. H. (holzkopf)


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Der Sinn des Einsatzes von Kolophonium als Flussmittel liegt ja darin, 
daß es säurefrei ist.

D.h. bei Lötungen mit Kolophonium "gammelt" hinterher nichts.

Es besteht dabei auch noch ein weiterer Effekt:
Durch die Verdampfung des Lösungsmittels entsteht eine gewisse Kühlung 
an der Lötstelle.

Ich schabe vom Kolophonium Schuppen ab und löse die in Spiritus.
Nicht bis zu honigartig, sondern dünnflüssig (frei Schnauze).
Damit tränke ich zu verlötende Stellen und verlöte die dann mit genügend 
Zinn, das auf dem Lötkolben geschmolzen ist und an ihm dranhängt.

Lötkolben jeder Größe kommen vorher dabei mit dem Flußmittel nicht in 
Kontakt.

Die Lötkolben samt flüssig aufgeschmolzenem Zinn drücke ich sanft auf 
die zu verlötende Stelle.
Das zischt dann ganz kurz und ergibt einwandfreie Verlötungen.
Natürlich vorausgesetzt, daß die zu verlötenden Teile metallisch blank 
sind.

Grüße

von Alles Humbug (Gast)


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Andreas S. schrieb:
> Original Löthonig ist auch wirklich nicht schlecht, aber er verbrennt
> bei längerer Wärmeeinwirkung, so wie eben alle kolophoniumbasierten
> Flussmittel. Er erhält übrigens keinerlei Bienenhonig oder Wachs,
> sondern ausschließlich Kolophonium und Alkohol.

Den hatte ich mir einmal zugelegt. Aber die Rückstände sind übel und nur 
schwer wieder herunterzugekommen. Seit dem liegt er nur noch in der 
Schublade.

von Teo D. (teoderix)


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L. H. schrieb:
> Der Sinn des Einsatzes von Kolophonium als Flussmittel liegt ja darin,
> daß es säurefrei ist.

Ähh.... nein.
Die Säuren werden aber erst ab einer bestimmten Temperatur aktiv. Bei 
zB. Hochlastwiderständen die ziemlich warm werden, kann das durchaus mit 
zum abgammeln der Anschlüsse beitragen.
Kann man alles schön bei Wikipedia nachlesen!
https://de.wikipedia.org/wiki/Kolophonium


Alles Humbug schrieb:
> Den hatte ich mir einmal zugelegt. Aber die Rückstände sind übel und nur
> schwer wieder herunterzugekommen. Seit dem liegt er nur noch in der
> Schublade.

Bäää, hab auch mal aus Neugierde, was aus China bestellt. Die beste 
Wirkung entfaltet es, wenn es in der Schublade bleibt.


Wem seine selbst gemischte Tinktur noch zu schwach ist, kann da ruhig 
2-3% Salicylsäure beimischen. Ist einer der wichtigsten Säuren, bei den 
verschiedensten Flussmittel. Solange man das nicht bei ~180°C köchelt, 
einstehen da auch keine Karzinogene. Die Dämpfe sind so Giftig wie 
ohne.

von Oliver (Gast)


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Vorsicht mit zu häufigen Umgang mit Kolophonium: Dagegen kann man 
Allergien entwickeln.

von Hardy F. (hardyf)


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Stimmt. Wenn ich lange kein Kolophonium rieche , fühle ich mich krank.

von Walter K (Gast)


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Das Zeug wird ja aus Baumharz gewonnen - somit stellt sich die Frage: 
gibts auch schon Bio-Kolophonium ?

Oder wenigstens SFC Zertifizierung?

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Walter K schrieb:
> Das Zeug wird ja aus Baumharz gewonnen - somit stellt sich die Frage:
> gibts auch schon Bio-Kolophonium ?

Naja, der Begriff "Löthonig" suggeriert ja schon etwas in dieser 
Richtung, ebenso die Firma "Dany Bienenwohl GmbH".

von W.S. (Gast)


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Stefan U. schrieb:
> Meine Frage ist nun: Habe ich das richtig gemacht?

Im Grunde: JA.

Von jeglicher Art Entlötlitze kann ich nur abraten. Die ist fast immer 
schon im Laden aschgrau vom vielen Oxid, das sie mit der Zeit angesetzt 
hat.

Weitaus besser ist eine mitteldünne LiFY Litze, also feindrähtige 
Schaltlitze unverzinnt. Die hat ne Isolation außen drauf - und wenn man 
sich davon ein Stück abschneidet, dann hat man blankes Cu weil dort dank 
der PVC-isolation kein Luftsauerstoff drankam. Mein Favorit ist 0.25 qmm 
LiFY von Bürklin.

W.S.

von Teo D. (teoderix)


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W.S. schrieb:
> Die ist fast immer
> schon im Laden aschgrau

Das ist Kolophoniumpulver (o.ähnliches).....

von W.S. (Gast)


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Teo D. schrieb:
> Das ist Kolophoniumpulver

nee, ist Schlangenöl, gelle?

W.S.

von Walter K (Gast)


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Gollofounjum

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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W.S. schrieb:
> Teo D. schrieb:
>> Das ist Kolophoniumpulver
>
> nee, ist Schlangenöl, gelle?

Nein, das ist das Kolophonium. Richtig gute Entlötlitze staubt recht 
stark, ist aber dafür auch noch nach Jahren funktionsfähig, wohingegen 
glänzende Entlötlitze recht schnell korrodiert. Bei einem meiner Kunden 
liegt noch eine alte Rolle verzinnter oder versilberter Entlötlitze 
herum, die auch sehr schön glänzt, aber offenbar kein Kolophonium 
enthält. Das Zeug ist nahezu lotabweisend (geworden).

Ich verwende derzeit auch eine schon ältere Entlötlitze, die noch 
wunderbar funktioniert, zumindest in Verbindung mit separatem Flußmittel 
(Edsyn oder Löthonig, siehe oben).

Noch ein extrem wichtiger Hinweis zur Arbeit mit Entlötlitze: 
Hautkontakt vermeiden! Ansonsten korrodiert die Litze durch den 
Handschweiß. Man schneidet sich immer nur ein kurzes Stück (5cm) ab 
statt direkt von der Rolle zu arbeiten. Ansonsten besteht zusätzlich 
noch die Gefahr, dass die verbleibende Litze zu heiß wird.

von Teo D. (teoderix)


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Andreas S. schrieb:
> Man schneidet sich immer nur ein kurzes Stück (5cm) ab

Ich pack das nur vorne an, das vom Lötzinn durchgehärtete Stück is doch 
ein guter Griff.

Andreas S. schrieb:
> dass die verbleibende Litze zu heiß wird.

Sorry aber was soll da zu Heiß werden. Das Kolophonium? Egal wird zwar 
unsichtbar, is aber noch da.
Zusätzliches Flussmittel braucht man eh immer, ob nu aus extra Lötzinn 
o. sonst woher.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Teo D. schrieb:
> Ich pack das nur vorne an, das vom Lötzinn durchgehärtete Stück is doch
> ein guter Griff.

Genau, das abgeschnittene Stück kann man natürlich beidseitig verwenden, 
getreu der alten chinesichen Weisheit "Alles hat ein Ende, nur die 
Entlötlitze hat zwei."

von Teo D. (teoderix)


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Andreas S. schrieb:
> Genau, das abgeschnittene Stück kann man natürlich beidseitig verwenden,

Ich schneid da nichts ab, dann müsste ich es ja anpacken.

Andreas S. schrieb:
> Hautkontakt vermeiden! Ansonsten korrodiert die Litze durch den
> Handschweiß.

Das Kolophonium-Pulver is auch nich so angenehm, auf den Fingern und 
fehlt dann ja nur da wo man's braucht.
Kleiner Nachteil. Durch das wieder verstauen (aufwickeln) des 
unbenutzten Teils, neu abwickeln..., fehlt an dem gerade in Gebrauch 
befindlichen Teil, bereits merklich Kolophonium.
In der Werkstat kein Thema, im Freilandeinsatz durchaus unangenehm.
(Ich werd auch den Teufel tun, nem Kunden ein gammliges Stück Entlötlize 
vor die Nase zu halten. Das hat alles wie neu gekauft auszusehen.)

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