Frage: Kondensator berechnen zur Spannungsglättung

Gast #5336905
Lesenswert?

Hallo,

über einen Mikrokontroller und ein MOS Module werden über PWM LED's 
angesteuert.

Um ein mögliches "Flackern" der LED's etwas zu reduzieren war meine Idee 
ein Kondensator als "Spannungsglättung" einzusetzen und wollte Fragen ob 
mir jemand bei der Berechnung des Kondensators helfen kann.

Die Spannung beträgt ca. 12 - 14 Volt.
Der Strom beträgt max 200 mA
Die PWM Frequenz ist ca. 500 Hz


(Auch wenn man bei ~ 500 Hz ein Flackern mit dem Auge u.U. kaum/nicht 
wahrnimmt ist, ist es in dem Fall für eine "fototechnische Anwendung" 
bei der dies hilfreich währe )

Danke im voraus

Thomas
Gast #5337060
Lesenswert?

Thomas schrieb:
> Um ein mögliches "Flackern" der LED's etwas zu reduzieren war meine Idee
> ein Kondensator als "Spannungsglättung" einzusetzen und wollte Fragen ob
> mir jemand bei der Berechnung des Kondensators helfen kann.
>
> Die Spannung beträgt ca. 12 - 14 Volt.
> Der Strom beträgt max 200 mA
> Die PWM Frequenz ist ca. 500 Hz
>
> (Auch wenn man bei ~ 500 Hz ein Flackern mit dem Auge u.U. kaum/nicht
> wahrnimmt ist, ist es in dem Fall für eine "fototechnische Anwendung"
> bei der dies hilfreich währe )

Häh ?

Du willst nicht ernsthaft die 500Hz PWM an den LEDs durch einen 
Kondenstaor glätten damit die LEDs nicht ein/ausgeschaltet (eben PWM) 
werden sondern mit halbem Strom halbhell brennen ?

Bitte erlerne erst Grundlagen der Elektronik.

500 mal pro Sekunde würde der MOSFET die 12V direkt an den (teilweise 
entladenen) Kondentaor elgen um ihn wieder auf 12V zu bringen. dabei 
würde ein Kurzschlusstrom fliessne, nur begrenzt durch die RDSon des 
MOSFETs (das steinzeitalte Teil hat immerhin 0.27Ohm) und den ESR der 
Kondensatoren.

Niemand mit Sinn & Verstand belastet die Elektronik dermassen mit 500 
Kurzschlüssen pro Sekunde.

Wenn überhaupt glättet man DEN STROM und das macht man mit einer 
Drosselspule die zwischen PWM Ausgang und LED geschaltet wird. Dazu muss 
der PWM Ausgang eine Freilaufdiode besitzen, die oftmals drin ist, aber 
nicht immer.

Bei positiv schaltender PWM:
1
                LED
2
PWM --+--Spule--|>|--+-- Masse
3
      |              |
4
      +-----|<|------+
5
        Freilaufdiode
Bei negativ schaltender PWM:
1
        Freilaufdiode
2
      +-----|>|------+
3
      |              |
4
PWM --+--Spule--|<|--+-- plus
5
                LED
Dummerweise muss die Spule bei nur 500Hz PWM ziemlich gross sein (hohe 
Induktivität) und natürlich den Strom der LED aushalten, bei 20mA LED 
Strom und 10% erlaubtem Ripple immerhin 1 Henry.

Auch ist fraglich, welche Form von Strombegrenzung dür die LED 
vorgesehen ist: Ein Vorwiderstand an der LED, eine Konstantstromquzelle 
an der LED, ein Vorwiderstand am MOSFET oder eine  Konstantstromquelle 
am MOSFET. Alles beeinflusst das Verhalten, mit einer 
Konstantstromquelle lässt sich eher nicht so schön dimmen.
Gast #5337820
Lesenswert?

Christian S. schrieb:
> Also kommt der Kondensator nicht in Frage, da der Mosfet hierbei
> zerstört werden könnte.

Das ist noch die Frage, wer eher aufgibt - der MOSFET oder der 
Kondensator.
10A wird der MOSFET im Pulsbetrieb gut weg stecken. Da kommt es dann 
drauf an, was deine Stromversorgung her gibt. Vermutlich werden eher die 
Kondensator heiß - dein "Glättungskondensator" und wenn du Pech hast, 
auch dein Ausgangselko vom Netzteil.

Thomas schrieb:
> über einen Mikrokontroller und ein MOS Module werden über PWM LED's
> angesteuert.

Warum PWM auf der LED, wenn dich das Flackern stört? Nimm einen 
Step-Down-Wandler als Stromquelle.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren