Hallo liebe Leute,
ich habe ein sehr altes PC Programm ( von 1998 ) das Taucht Daten mit
ein anderen Programm aus, dies geht aber nur über ein Seriellen Port.
Da ich aber an beiden PCs kein Seriellen Port mehr habe, diese aber Über
Netzwerk Verbunden sind, hier meine Frage:
Gibt es eine Software mit der ich ein Seriellen Port Simulieren kann und
der die Daten dann über das Netzwerk an ein anderen Computer sendet und
dort die Daten wiederrum zur verfügung stellt als ob sie über ein
Seriellen Port herein gekommen sind?
würde mich freuen eure Tipps zu hören, Tante Google wollte mir nicht
richtig weiter helfen ;)
DOS-Programm ?
Windows-Programm ?
Ich geh mal von Windows aus
https://sourceforge.net/projects/combytcp/
Fehlerhafter oder garkeine Bemühung von Google ?
-> GOOGLE
Virtual Com Port TCP Bridge
Es kann sein das soetwas garnicht funktioniert. Das haengt naemlich vom
Protokoll auf der seriellen Leitung ab. Oder besser welches Timeout die
Entwickler vor 20Jahren in ihrer Software eingebaut haben.
Olaf
Kaj G. schrieb:> Zwei Seriell-USB-Wandler miteinander verbinden (RX/TX kreuzen).
Interessant. Wo bleibt da das Internet?
com0com enthält auch com2tcp, das ist ein Redirektor, um serielle
Verbindungen über tcp zu ermöglichen.
https://sourceforge.net/projects/com0com/
Rufus Τ. F. schrieb:> Kaj G. schrieb:>> Zwei Seriell-USB-Wandler miteinander verbinden (RX/TX kreuzen).>> Interessant. Wo bleibt da das Internet?>> com0com enthält auch com2tcp, das ist ein Redirektor, um serielle> Verbindungen über tcp zu ermöglichen.>> https://sourceforge.net/projects/com0com/
Bitte immer vollständig zitieren, damit der Sinn des Beitrags nicht
einstellt wird.
1
Alternativ:
2
Zwei Seriell-USB-Wandler miteinander verbinden (RX/TX kreuzen).
So wird klar, dass eine Alternative zur Internetverbindung gemeint ist.
Rufus Τ. F. schrieb:> com0com enthält auch com2tcp, das ist ein Redirektor, um serielle> Verbindungen über tcp zu ermöglichen.
Jepp.
Wobei ich glaube, mich erinnern zu können, dass dieser Redirektor
wirklich nur in der Lage ist, den seriellen Datenstrom selber über TCP
zu übertragen. Sprich: alles, was z.B. zwingend auf Hardware-Handshake
(egal ob Fünfdraht oder Siebendraht) aufsetzt, wird darüber nicht
funktionieren können. Ganz sicher bin ich mir da aber nicht, kann gut
sein, dass ich das mit irgendeiner anderen Implementierung eines
"COM-Hosts" verwechsele, mit der ich irgendwann mal zu tun hatte.
Wie auch immer: Zumindest standardferne abstruse Verwendungen der
Steuerleitungen einer UART im Sinne einer Echzeitsteuerung werden
natürlich darüber auf keinen Fall funktionieren können.
Das Hardware-Handshake könnte man hingegen zumindest näherungsweise über
TCP durchaus hinbekommen. Einige, heute eher selten benutzte
TCP-Features wurden nämlich lustigerweise genau für solche Anwendungen
in den Standard eingebaut.
Rufus Τ. F. schrieb:> Karl schrieb:>> So wird klar, dass eine Alternative zur Internetverbindung gemeint ist.>> Ach nee. War das nicht die Aufgabenstellung?
Die Aufgabenstellung war, zwei Rechner, die keine RS232 haben, auf denen
aber ein Programm läuft, das über RS232 mit dem jeweils anderen
kommunizieren möchte, so zu verbinden, dass das geht.
Ich habe auch den Eindruck, dass hier mit "Internet" ein lokales Netz
gemeint ist, über das die Rechner schon verbunden sind. Er dachte sich
nun, dass er diese Verbindung doch gleich nutzen kann. Alternativ könnte
er aber auch eine weitere Verbindung über USB-Seriell-Wandler machen.
Das hätte den Vorteil, dass er keine Spezialsoftware braucht, die einen
seriellen Port emuliert.
Rolf M. schrieb:> Ich habe auch den Eindruck, dass hier mit "Internet" ein lokales Netz> gemeint istStefan schrieb:> diese aber Über> Netzwerk Verbunden sind
Was heisst Eindruck, das ist glasklar so formuliert. Tatsächlich mal
streng nach Netiquette.
Rolf M. schrieb:> Das hätte den Vorteil, dass er keine Spezialsoftware braucht, die einen> seriellen Port emuliert
Vorausgesetzt, seine Software ist nicht so alt, dass sie unbedingt die
UART-Register direkt programmieren will. Dummerweise merkt er das erst,
wenn er 2 Adapter gekauft hat. Naja, das kann man schon finanziell
überleben.
Georg
georg schrieb:> Rolf M. schrieb:>> Ich habe auch den Eindruck, dass hier mit "Internet" ein lokales Netz>> gemeint ist>> Stefan schrieb:>> diese aber Über>> Netzwerk Verbunden sind>> Was heisst Eindruck, das ist glasklar so formuliert. Tatsächlich mal> streng nach Netiquette.
Der Betreff sagt allerdings:
> Serielle Datenverbindung übers Internet aufbauen?georg schrieb:> Rolf M. schrieb:>> Das hätte den Vorteil, dass er keine Spezialsoftware braucht, die einen>> seriellen Port emuliert>> Vorausgesetzt, seine Software ist nicht so alt, dass sie unbedingt die> UART-Register direkt programmieren will. Dummerweise merkt er das erst,> wenn er 2 Adapter gekauft hat. Naja, das kann man schon finanziell> überleben.
Emuliert diese TCP/IP-Software denn die Hardware-Register?
Rolf M. schrieb:> Emuliert diese TCP/IP-Software denn die Hardware-Register?
Nein, aber warum sollte sie das auch? Sie stellt die gleiche
Treiberschnittstelle zur Verfügung, wie der Treiber für "echte" serielle
Schnittstellen, wie der Treiber für USB-UART-Bridges ... d.h. jedes
Programm, das in den letzten 20 Jahren geschrieben wurde, und die
definierten Schnittstellen des Betriebssystems verwendet, hat die
Chance, zu funktionieren.
Auf Hardwareregister greift abgesehen von DOS-Gefrickel niemand mehr
direkt zu.
Rufus Τ. F. schrieb:> Rolf M. schrieb:>> Emuliert diese TCP/IP-Software denn die Hardware-Register?>> Nein, aber warum sollte sie das auch?
Hast du auch gelesen, worauf ich geantwortet hatte? Zu dem
USB-Seriell-Adapter als Alternative zu Netzwerk meinte georg:
georg schrieb:> Vorausgesetzt, seine Software ist nicht so alt, dass sie unbedingt die> UART-Register direkt programmieren will.
Und meine Frage zielte darauf ab, ob das denn bei der Netzwerk-Lösung
anders ist.
> Sie stellt die gleiche Treiberschnittstelle zur Verfügung, wie der> Treiber für "echte" serielle Schnittstellen, wie der Treiber für USB-> UART-Bridges ... d.h. jedes Programm, das in den letzten 20 Jahren> geschrieben wurde, und die definierten Schnittstellen des Betriebssystems> verwendet, hat die Chance, zu funktionieren.
Das Programm ist laut TE von 1998, also gerade an der Grenze dieser
letzten 20 Jahre.