Hallo,
Habe gerade folgendes gesehen:
Es gibt jetzt ein PICkit 4:
http://www.microchip.com/Developmenttools/ProductDetails.aspx?PartNO=PG164140
Zu erwerben bei digikey um €38,85. Also wie das PICkit3 ungefähr.
Hat das schon mal jemand ausprobiert?
Wie ist die Geschwindigkeit verglichen mit dem PICkit3?
Lohnt die Anschaffung?
Matthias S. schrieb:> Wäre ja cool, wenn man damit auch AVRs programmieren könnte...
Geht das nicht schon mit dem PicKit3, oder war das nur Puscherrei.
Volle AVR Kompatibilität, wäre natürlich nach der Übernahme sinnvoll!?
Kann man das nicht in Erfahrung bringen? Ich versuch mich mal schlau zu
machen. Dann würde ich meine ganzen AVR Programmer nicht mehr brauchen.
EDIT: Offiziel scheinbar nicht, steht zumindest nur PIC und dsPIC in der
Broschüre.
>Wie ist die Geschwindigkeit verglichen mit dem PICkit3?PIC32 -> Start debugging bis zum ersten Breakpoint:
PICKIT3 23 Sekunden
PICKIT4 10 Sekunden
Und auch der Single Step (F7) geht flüssiger.
Da die PickitX ja schon immer 12 auf Reset konnten, ist es eigentlich
nur eine Frage der Software, um UPDI zu sprechen. Irgendwo habe ich auch
mal aufgeschnappt, dass das PK4 für die AVR angepasst wird. Würde mich
freuen. Wenn dann MPLABXv5.x auch die AVR verarztet, kann ich endlich
Windows wieder einpacken (Und sie ein paar der guten Features des VS bei
MPLABX einbringen):
Nur einen kleinen Schönheitsfehler hat MPLABX. Dessen mchplinusbdevice
crasht ganz gerne mit Rückgabewert -6 (timeout für bind/unbind?). Das
bringt systemd-udevd durcheinander und man muss n * 2 Minuten warten,
bis der PC erkennt, dass das Pickit nicht angesteckt ist. Und dieses
Verhalten ist bedingt durch "loading firmware". Wenns klemmt, ist ein
reboot schneller.
neuer PIC Freund schrieb im Beitrag #5340032:
>>Wie ist die Geschwindigkeit verglichen mit dem PICkit3?>> PIC32 -> Start debugging bis zum ersten Breakpoint:>> PICKIT3 23 Sekunden> PICKIT4 10 Sekunden>>> Und auch der Single Step (F7) geht flüssiger.
Das klingt gut.
Da demnächst eh eine Bestellung bei Microchip-direct dran ist, wird das
möglicherweise gleich mitgehen. Dort kostet das USD 47,95.
Teo D. schrieb:> Laut Aufmacher scheint es mir aber nichts wirklich neues dran zu geben?
Doch, zum Beispiel:
- 4-Wire-JTAG
- Mehr Geschwindigkeit
- Eine µSD-Karte für Firmware images.
Der Punkt 2 ist dringend nötig...
PICianer schrieb:> Der Punkt 2 ist dringend nötig...
Wollt ich eigentlich ignorieren, nich wichtig für mich. Aber... es Nervt
halt doch. Könnt durchaus sein, das es hier bald eine 3er Version zu
verschenken gibt. ;)
Danke für die Infos, den Rest hät ich sicher übersehen.
Teo D. schrieb:> Wollt ich eigentlich ignorieren, nich wichtig für mich. Aber... es Nervt> halt doch. Könnt durchaus sein, das es hier bald eine 3er Version zu> verschenken gibt. ;)
Das Pickit 3 zusammen mit der Hostsoftware MPLAP-X ist eine pure
Frechheit. Es dauert sage und schreibe 7 Sekunden, bis das Pickit 3 bei
mir anfängt einen 18F2550 zu flashen (die 18F-Firmware ist da übrigens
schon drinnen) und es braucht dann noch ca. 5 weitere Sekunden, um 100
Byte zu flashen und das Kommandozeilen-Programm zu beenden. Das geht
doch locker in unter einer Sekunde, wenn man es richtig macht. Wie
konnte so etwas nur die Qualitätsabteilung bei Microchip verlassen? Das
ist echt ein Armutszeugnis.
Grüße Oliver
Oliver J. schrieb:> Es dauert sage und schreibe 7 Sekunden
Naja, deswegen sterbe ich auch nich früher. :)
(oder doch?)
Aber wenn man eh grad an nem nervigen Bug hängt, macht's das sicher
nicht besser.
Den Kaffee Konsum würde es bei mir sicher drosseln. Was sonnst in den
~30s machen, als ne neue Tasse holen.
Oliver J. schrieb:> Teo D. schrieb:>> Wollt ich eigentlich ignorieren, nich wichtig für mich. Aber... es Nervt>> halt doch. Könnt durchaus sein, das es hier bald eine 3er Version zu>> verschenken gibt. ;)>> Das Pickit 3 zusammen mit der Hostsoftware MPLAP-X ist eine pure> Frechheit. Es dauert sage und schreibe 7 Sekunden, bis das Pickit 3 bei> mir anfängt einen 18F2550 zu flashen (die 18F-Firmware ist da übrigens> schon drinnen) und es braucht dann noch ca. 5 weitere Sekunden, um 100> Byte zu flashen und das Kommandozeilen-Programm zu beenden. Das geht> doch locker in unter einer Sekunde, wenn man es richtig macht. Wie> konnte so etwas nur die Qualitätsabteilung bei Microchip verlassen? Das> ist echt ein Armutszeugnis.>> Grüße Oliver
Wenn es nur 7 Sekunden wären ;-)
Mein letztes Projekt hatte einen PIC32MX370 und mehrere 24-Bit ADC. Ich
hatte mehrere digitale Filter pro Kanal.
Wenn man jetzt mit dem PICkit3 ein paar kBytes Samples ziehen will, oder
eine große Struktur im Watch hat, kann man sich nicht nur einen Kaffee
holen gehen, man kann ihn schon fast selber rösten.
Da ist ein schnelleres PICkit4 eine zwingende Notwendigkeit. Schon wegen
der Konkurrenz (ST hat das Problem nämlich nicht).
So, habs heute überraschend schon geliefert bekommen.
Frisch von Microchip direct mit 60,64$ (47,95$ PICkit, 3,01$ freight
charge, 9,68$ VAT) auf der Rechnung (das sind 48,9€).
Die EIGENTLICH bestellten Bauteile waren natürlich nicht dabei.
Ausprobiert hab ich das mit einem PIC32MX470F512H mit 2-Wire (ICSP). Das
Projekt ist nicht sehr groß, etwa 22% Flash.
Positiv:
- Programmieren geht in ca. 1,5s statt so 7s
- Single-step ist sehr flott
- Man kann jetzt auch im laufenden Betrieb Breakpoints reinwerfen
Ich kann bestätigen: Das PICkit4 ist viel flotter. Vor allem das
Debuggen ist sehr viel flüssiger.
Wie stabil das läuft, kann ich aber noch nicht sagen.
Wer Microchip kennt, ist erst mal skeptisch...
PICianer schrieb:> Positiv:> - Programmieren geht in ca. 1,5s statt so 7s> - Single-step ist sehr flott> - Man kann jetzt auch im laufenden Betrieb Breakpoints reinwerfen>
Vielleicht wurde Mr. Head gefeuert. :)
https://www.youtube.com/watch?v=3YUvlrVlNao
(Über 8 Jahre ist das schon her, irre! Daher für die Jüngeren hier auch
den Auslöser: https://www.youtube.com/watch?v=LjfIS65mwn8 EEVBlog #39
von Oktober 2009.)
Master S. schrieb:> Wie ist das PK4 im Vergleich zu einem ICD3 ?
Ich habe keinen ICD3, der war mir immer zu teuer (ich mach das als
Hobby). Daher kann ich dazu nichts sagen.
Gefühlt kann man es vergleichen mit ST-Link bei den STM32.
Der Unterschied zum PICkit3 ist jedenfalls groß.
Widerstand schrieb:> Vielleicht wurde Mr. Head gefeuert. :)>> https://www.youtube.com/watch?v=3YUvlrVlNao>> (Über 8 Jahre ist das schon her, irre! Daher für die Jüngeren hier auch> den Auslöser: https://www.youtube.com/watch?v=LjfIS65mwn8 EEVBlog #39> von Oktober 2009.)
Das kannte ich noch gar nicht.
Dave Jones hatte da ziemlich ins Schwarze getroffen.
Aber eine derartige Antwort von einer Firma wie Microchip hätte ich
nicht erwartet. Viel besser als das übliche Manager-Gestammel :-)
Ich habe ein bischen mehr damit gearbeitet.
Stabilität und Geschwindigkeit sind zwar gut, aber es gibt Probleme:
Bei meinem Device (PIC32MX470) ist der gesamte Peripheral-Adressbereich
nicht lesbar - ich bekomme überall 0x0000.
Das schränkt die Nutzbarkeit ein.
Ein Blick in die Release notes sagt:
Alle Devices haben nur Beta-Support.
Desweiteren:
"General debugging errors may occur while debugging at higher oscillator
speeds. Changing to a slower oscillator speed like internal FRC without
PLL may improve the debug experience."
Geht bei mir nicht, mein Projekt läuft auf 80MHz. Und USB mit FRC ohne
PLL ist auch nicht möglich.
Meine Empfehlung lautet:
Warten, bis das in den Release-Notes als "production tested" steht.
Naja, Early adopter halt. Muss halt wieder das PICkit3 ran.
Widerstand schrieb:> Youtube-Video "Microchip Response to PICkit 3 Review from EEVblog #39"
:D Der Hammer! Das hätte ich Microchip gar nicht zugetraut. Absolut
geile Antwort.
Grüße Oliver
Danke für die Info. Ich werde das im Auge behalten.
Grade beim Debuggen habe ich mir immer mehr Geschwindigkeit gewünscht.
Wäre mir auch ne Neuanschaffung wert.
Aber jetzt werde ich doch noch etwas warten.
PICianer schrieb:> Ein Blick in die Release notes sagt:> Alle Devices haben nur Beta-Support.>Warten, bis das in den Release-Notes als "production tested" steht.
Also das gleiche Problem das auch ICD4 hat. Auch nach Monaten sind bei
diesem nahezu alle gängigen Chips als 'Beta' gelistet. Imerhin geht das
Teil bei mir inzwischen so leidlich aber erst nachdem mehrfach die
Firmware aktualisiert wurde.
Für mich wieder mal ein Bananenprodukt das unfertig auf den Markt
geworfen wird.
Habe mein PK4 bekommen.
PIC32MX795F512L : Noch nicht unterstützt
PIC18F46K20 : Nach mehrmaligen FW Updates läuft er.
Programmieren und Debuggen geht recht schnell.
Positiv:
ER programmiert nur die benutzten Programmspeicher, ist so viel
schneller.
Power from Target: Geht. Nützt aber noch nichts, solange ProgrammertoGo
nicht unterstützt wird.
Hallo,
bin beim überlegen ob ich mir ein PicKit4 leisten soll. Mein einziges
Problem ist das ich nicht weiß ob der PIC16F917 unterstützt wird, in der
IDE wird angegeben das der Chip noch nicht auf kompatiblität getestet
wurde (Beta-Support). Vielleicht hat ja jemand von euch schon
Erfahrungen damit gesammelt, oder das jemand vielleicht die kompatibliät
testen kann.
Danke im voraus...
Nach meiner Erfahrung, bis alle verwendeten Prozessoren auf "production
tested" Finger weg davon. Es kann bei 'Beta' funktionieren, muß aber
nicht.
Habe ja den ICD4, die Kompatibilitätsprobleme dürften aber ähnlich sein.
Bin gespannt ob Microchip es schafft zum Jahrestag nach Einführung das
endlich auch mal die verbreiteten Prozessoren auf 'grün'stehen.
PIC 16 habe ich nicht also auch nicht probiert, mit den dsPIC30Fxx
klappt es bisher nicht.
Ich bin froh noch ein PicKit3 da zu haben, das geht jedenfalls
problemlos.
Männo schrieb:> Und was ist nun mit dem AVR Support?
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Wenn Microchip es nicht mal schafft (oder nicht will) die eigenen
Chipfamilien zu supporten, da kann man sich an drei Fingern abzählen,
wann die zugekauften Chipfamilien unterstüzt werden...
Was mir eben auch noch aufgefallen ist: Auf ebay gibt's einen Haufen
pickit3 für 1 Euro 50! Finger weg sage ich da. Das sind mistige
Chinesen-Klone, die nicht richtig funktionieren. Die originalen
Programmierer haben das Microchip-Logo aufgedruckt.
Ralf S. schrieb:> Das sind mistige> Chinesen-Klone, die nicht richtig funktionieren.
Naja, man kann auch Spass mit dem Original haben. Ich habe meinen aus
dem Microchip Shop (könnte also ein Original sein) und die
Inbetriebnahme war unter XP ein Krampf und unter Windows 7 - ein Krampf.
MPLab X ging gar nicht und nun bin ich unter MPLab 8. Da funktioniert
das Ding meistens.
Geschwindigkeit ist aber nicht alles!
Habe das PICkit4 in der Firma gekauft in der Hoffnung auf mehr
Zuverlässigkeit, brachte da aber nichts. Und es funktioniert nicht mehr
mit so älteren PIC Basteltypen wie PIC16F886, PIC16F877. PIC16F1933 ist
okay. Meldet da immer Invalid Device ID. Beim PIC16F886 wird ID 0x2060
angezeigt und dann die Fehlermeldung.
Schade, das Original PICkit3 und das damit kompatible (mehr Strom)
Olimex PICkit3 funktionieren einfach besser. Die paar Sekunden schneller
bringens dann auch nicht. Zumal wie beim ICD3 beim PICkit4 auch der
Controller nicht läuft, solange der Flasher gesteckt ist. Also kein
Debuggen möglich! 10-20k sind hier immer an MCLR Pin1 gegen 5V.
Blink-LED zur Kontrolle ist da Pflicht. Manchmal hilft PICkit mit Power
On, aber auch nicht immer, das alte Problem mit den Microchip Flashern
halt. Ständige trennen der USB Leitung und neu stecken hilft da auch
nicht, wie sonst oft nötig. Mache ich schon mindestens 20x am Tag wegen
Connect-Fehler usw. Manchmal hilft ein Wechsel des Flashers, dann wieder
der Alte gesteckt und dann geht es. Damit kämpfe ich schon seit Jahren.
Laut Mitarbeiter von Microchip soll man auch möglichst das lange rote
USB Kabel am PICkit3 nicht verwenden, sondern ein Kürzeres. Leider haben
die das mit dem PICkit4 alles nicht verbessert! Das PICkit3, leider ohne
SW-Breakpoints, ist da immer noch am sichersten.
Die alten PICs soolten doch unterstütz werden. Die neuen kommen nach und
nach. Die bei Dir nicht funktionieren, stehen die in der Supportliste?
Frage mich, wie MicroChip seine eigenen PIC flashed?
Steffen schrieb:> Zumal wie beim ICD3 beim PICkit4 auch der> Controller nicht läuft, solange der Flasher gesteckt ist. Also kein> Debuggen möglich! 10-20k sind hier immer an MCLR Pin1 gegen 5V.> Blink-LED zur Kontrolle ist da Pflicht.
Habe eben mit aktueller Firmware MPLABX 4.20 mit dem PICKIT4 einen
12F1612 geflashed.
Stimmt, die MCU läuft nicht an, solange der PK4 gesteckt ist, obwohl
MCLR Funktion am PIN per Config Bits deaktiviert ist.
Dann lässt der PK4 scheinbar die Programmiersppannung auf dem pin auch
nach bendeter Programmierung anliegen.
Aber debuggen geht bei mir.....
Wer genau wissen möchte, welches Device wie gut untersützt wird, der
nehme sich die Release Notes:
http://www.microchip.com/mplabx-ide-release-notes
Entpacke sich das und öffne "Readme for PICkit 4.htm". Dort kann man zu
"Device-Support" und weiter zu "Device Support List" navigieren.
Und zum PIC16F886 heißt es beispielsweise:
"Beta Support".
Kann gehen, oder nicht.
Mein Rat wäre zu warten, bis die verwendeten Derivate in der Liste auf
"grün" springen, bevor man sie mit dem PICkit4 verwendet.
Also ein paar Releases von MPLABX dürfte das noch dauern.
Microchip hätte das Teil einfach noch nicht auf den Markt bringen
dürfen.
Ich hol das Teil aus dem Schrank, wenn "meine" Devices auf grün
springen, vorher sicher nicht mehr.
> Wäre ja cool, wenn man damit auch AVRs programmieren könnte...
So langsam geht es los.
Pickit4 meets ATmega328P
Sogar die Umschaltung ISP/dW funktioniert; aber nicht zuverlässig.
Manchmal klemmt es und ein Neustart von MPLABX wirkt wie Medizin.
Über "IO View" kann man die Bits in den SFR setzen wie beim Atmel
Studio.
Nur der Speed ist noch typisch Pickit. Das Atmel ICE ist hier schneller.
Es scheint so, als das nun die AVR & SAM damit funktionieren:
The MPLAB® PICkit™ 4 In-Circuit Debugger/Programmer allows fast and easy
debugging and programming of PIC®, dsPIC®, AVR, SAM and CEC flash
microcontrollers, using the powerful graphical user interface of MPLAB X
Integrated Development Environment
tiny AVR schrieb im Beitrag #5908929:
> Gibt es mittlerweile Erfahrungswerte, ob sich PICkit4 und AS7 vertragen?> Gerne würde ich damit die neueren ATtiny/mega mit UPDI programmieren.
Ja, läuft bei mir z. Zt. mit verschiedenen ATtiny Series 0 und 1.
Die Inbetriebnahme war aber lästig. Das Gerät (letzte Woche von
Microchip geliefert!) benötigte ein Firmware-Update, um überhaupt von
Atmel Studio erkannt zu werden. Dazu war es nötig, MPLAB zu
installieren, dort ein Dummy-Projekt anzulegen, und beim Versuch, dieses
Dummy-Projekt in den ATtiny zu flashen, erfolgte dann endlich das
Firmware-Update.
Danach ging es mit Atmel Studio.
Vielleicht gibt es einen einfacheren Weg der Inbetriebnahme - aber
anders habe ich es nicht hingekriegt. Bei Microchip habe ich auch keine
Hinweise dazu entdeckt.
Dieter R. schrieb:> Dazu war es nötig, MPLAB zu installieren,
Es reicht das IPE zu installieren, da kann man die Firmware auch
updaten. MPLABX programmiert die PICKits (3 oder 4) immer passend zum
Prozessor um. Da interessiert es nicht, was bei der Auslieferung drauf
ist.
MfG Klaus
Dieter R. schrieb:> Ja, läuft bei mir z. Zt. mit verschiedenen ATtiny Series 0 und 1.>> Die Inbetriebnahme war aber lästig.
Danke, ich lade mir gerade die notwendige SW herunter und hoffe, dabei
keine Picel zu bekommen ;-)
Geht auch Debugging problemlos?
Klaus schrieb:> Dieter R. schrieb:>> Dazu war es nötig, MPLAB zu installieren,>> Es reicht das IPE zu installieren, da kann man die Firmware auch> updaten.>> MfG Klaus
Dumme Frage: was ist das IPE? ich kann mich nicht entsinnen, dass mir
sowas angeboten wurde.
Ich habe MPLABX-v5.20-windows-installer.exe heruntergeladen und
installiert, 743 MByte.
@tiny AVR (Gast): Geht auch Debugging problemlos?
Jein. Genauer kann ich das aber nicht definieren. Ich habe auch mit
Atmel ICE gelegentlich Probleme beim Debugging von C-Code und
Single-Stepping. Ob das mit PICkit 4 mehr oder weniger geworden ist,
kann ich nicht sagen. Grobe Vermutung, es ist unverändert. Manchmal
hilft es, NOPs einzustreuen und dahin zu steppen. Es scheint mir nicht
ein Problem der Debugging-Hardware zu sein.
Teo D. schrieb:> Dieter R. schrieb:>> Dumme Frage: was ist das IPE? ich kann mich nicht entsinnen, dass mir>> sowas angeboten wurde.>> https://www.microchip.com/mplab/mplab-integrated-programming-environment
Und wie/wo kriegt man das? Zum Download gibt es da nur den User Guide.
Ist das eine der kostenpflichtigen Optionen zu MPLab? Dann kommt man da
erstens nicht ran, ohne das ganze MPLab installiert zu haben, und
zweitens hat mich MPLab sowieso damit genervt, dass es mehr wie eine
Verkaufsplattform als eine Entwicklungsumgebung aussah. Alles sehr
undurchsichtig.
Dieter R. schrieb:> Und wie/wo kriegt man das? Zum Download gibt es da nur den User Guide.
Is mir auch grad (zum erstem mal aufgefallen). ServiceHeini (~2013)
meint gibts nur zusammen mit der IDE, min. MPLAB X 1.2 ->
"It is not possible to install IPE as a stand alone application.
The IPE uses the MPLAB X IDE frame work, MDB database and hardware tool
interfaces and respective drivers to provide programming capabilities to
the end user.
The following software must be installed on your PC to use the IPE
application:
• MPLAB X IDE v1.20 or greater.
• The MPLAB IPE application (installed automatically with MPLAB X
IDE)."
(https://www.microchip.com/forums/m701336.aspx)
Es gibt noch den PG164100 - MPLAB(R) Snap In-Circuit Debugger, der
kostet 13.25€ + Umsatzsteuer 3.74€ + Versand 6.44€ = 23.43€ bei
Microchip Direct.
Hat damit jemand Erfahrung? z.B. die SAM-Mikrocontroller
zu Gast schrieb:> 23.43€ bei Microchip Direct.
Den gibt es beim Distributor günstiger.
Erfahrung mit SAMs habe ich leider keine.
Kommt vermutlich in naher Zukunft....
Das Snap Teil wurde mir auf der Embedded Messe vom Microchip Mitarbeiter
empfohlen mit "Damit kann man alles Programmieren". Doch weit gefehlt,
ältere Prozessoren (dsPIC30, PIC12 und PIC10) werden bis auf wenige
Ausnahmen gar nicht unterstützt. PIC18 und PIC16 fast gar nicht nur
einige 'Beta'. ATxmega geht gar nicht auch ATMega nicht alle ATSAML geht
auch nicht. Ansonsten steht fast alles noch auf 'Beta', kann also gehen,
muss aber nicht. Ist ja auch bei IDC4 und PICKit4 seit langem so, da hat
sich nur wenig getan.
Bin maßlos enttäuscht von den Teilen, groß angepriesen und nach über 1
Jahr immer noch eine Baustelle. Bevor man eines der Teile Anschafft
einen Blick in die Kompatibilitätsliste
https://www.microchip.com/mymicrochip/filehandler.aspx?ddocname=en600333
werfen um sich Enttäuschungen zu ersparen.
Ich wollte auch gerade den SNAP in die Runde werfen, so als günstige
Alternative. Das Teil ist dem PicKit4 sehr ähnlich, kommt aber bei dem
Preis ohne Gehäuse.
Den SNAP habe ich auch schon lange rum liegen, nur hatte ich mit dem
MPLAB-X bisher so gar keine Motivation die 2,54 mm Pin-Leiste auf SWD zu
adaptieren.
Vielleicht mit 5.30 oder 5.40.
Inzwischen benutze ich neben dem ICE den J-Link Edu Mini mit dem AS7,
der brennt mit 21,55€ bei Mouser auch nicht so ein tiefes Loch in die
Tasche.
Falls noch wer die Pin-Belegung für den SNAP sucht, die steht in der
Online-Hilfe vom MPLAB-X unter PicKit4.
PicKit4->Hardware Specification->Commnunication Interface->Pinout for
Interfaces
SWD:
1 MCLR
2 VTG
3 GND
4 SWO
5 SWCLK
6 -
7 -
8 SWDIO
Okay, ich habe gerade mal nach dem Schema meinen SNAP mit dem SWG meiner
ATSAMC21E18A Platine verbunden.
Das erste was mir auffällt, MPLAB-X IPE v5.20 zeigt die Target-Spannung
nicht an und auch sonst nichts was helfen würde wenn die Verbindung
nicht klappt.
Ich habe mal "Read" probiert.
Das triggert erstmal ein Firmware-Update vom SNAP, so ungefragt und ohne
Bestätigung.
Danach ging erstmal gar nichts, vorgeblich nicht die richtige ID
gefunden, Hinweis auf Problem mit dem Kabel.
Also abgezogen, Kabel geprüft, keinen Fehler gefunden, wieder
angesteckt, geht immer noch nicht.
Dann habe ich meinen Atmel-ICE angeschlossen.
Wird auch erstmal erkannt.
Beim Read der gleiche Mist wie beim SNAP, es wird ungefragt direkt ein
Firmware-Update durchgeführt.
Zum Glück funktioniert der ICE aber noch im AS7, als Firmware Version
wird jetzt 1.29 angezeigt.
Ein Read führt aber nur zu einer Latte an Java Exceptions.
Okay, MPLAB-X IPE beendet, neu gestartet.
Siehe da, der Atmel-ICE lässt sich jetzt benutzen.
Naja, nicht so wie man das aus dem AS7 gewöhnt ist, aber so in etwa.
Die Target-Spannung wird nicht angezeigt, MPLAB-X IPE meldet nur "Target
voltage detected".
Das "Read" macht irgendwas, aber keine .hex irgendwohin schreiben.
Die Fuses lassen sich in der MPLAB-X IPE nicht einstellen, man kann also
zum Beispiel damit den Bootloader-Bereich nicht schützen.
Die Buttons für "Verify" und "Blank Check" sind die ganze Zeit
deaktiviert.
Mit dem SNAP macht jetzt das "Read" zwar irgendwas, der Controller wird
identifiziert und gelesen.
Aber "Program" scheint überhaupt nicht zu funktionieren.
----
2019-07-17 21:29:03 +0200 - Programming...
Connecting to MPLAB Snap...
Currently loaded versions:
Application version............00.02.12
Boot version...................01.00.00
Script version.................00.02.97
Script build number............117b21ad10
Target device ATSAMC21E18A found.
Device Id Revision = 0x4
----
Das ist alles.
Mit dem ICE sieht das so aus:
----
2019-07-17 21:31:57 +0200 - Programming...
Currently loaded versions:
Application version...........1.41.137 (0x01.0x29.0x89)
Target voltage detected
Configuration memory will not be programmed because no configuration
bits settings have been defined in your code.
To program configuration memory, either define the settings in your code
or use the Program Configuration Bits button on the configuration memory
window.
Erasing...
The following memory area(s) will be programmed:
program memory: start address = 0x0, end address = 0x31ff
Programming complete
2019-07-17 21:32:01 +0200 - Programming complete
----
Nope, MPLAB-X 5.20 will ich auch nicht haben.
Rudolph R. schrieb:> Okay, MPLAB-X IPE beendet, neu gestartet.
Sobald einem bei MPLAB-X ein "Häää" durch den Kopf geht, ist dies immer
als Erstmastname DRINGENDST zu empfehlen! Ich vergess das nur leider
allzu oft. :/
Rudolph R. schrieb:> Siehe da, der Atmel-ICE lässt sich jetzt benutzen.> Naja, nicht so wie man das aus dem AS7 gewöhnt ist, aber so in etwa.> Die Target-Spannung wird nicht angezeigt, MPLAB-X IPE meldet nur "Target> voltage detected".> Das "Read" macht irgendwas, aber keine .hex irgendwohin schreiben.
Warum sollte es das? (File -> Export)
> Die Fuses lassen sich in der MPLAB-X IPE nicht einstellen, man kann also> zum Beispiel damit den Bootloader-Bereich nicht schützen.
Wieso sollte man die Fuses in der Programmiersoftware einstellen wollen?
(Warum sind die nicht schon im HEX File?)
Im Moment kommt eine Meldung, dass das Editieren der Configuration Bits
für AVR deaktiviert ist. Vorstellbar, dass das irgendwann noch aktiviert
wird.
Jetzt wo ich das schon mit dem ICE und einem ATmega32U4 getestet habe,
muss ich es wohl auch noch meinen SNAP ausprobieren...
<edit>Der SNAP verhält sich auf den ersten Blick genau wie Atmel-ICE
(keine Anzeige der detektierten Spannung und kein Editieren der
Config-Bits)
<edit2> Ok, SNAP schient nicht zu Programmieren (IPE v5.15)
Mit dem PICkit4 sieht es besser aus
Teo D. schrieb:> Sobald einem bei MPLAB-X ein "Häää" durch den Kopf geht, ist dies immer> als Erstmastname DRINGENDST zu empfehlen! Ich vergess das nur leider> allzu oft. :/
Ich weiss nicht, wie oft ich mir MPLAB schon angesehen habe, aber ich
hatte noch nie den Eindruck, dass das richtig funktionieren würde.
Volker S. schrieb:>> Das "Read" macht irgendwas, aber keine .hex irgendwohin schreiben.>> Warum sollte es das? (File -> Export)
Warum sollte ich File->Export zusätzlich machen müssen?
Software die auf der einen Seite so einen eingeschränkten
Funktions-Umfang hat, sich auf der anderen Seite aber nicht intuitiv
bedienen lässt, ist direkt für die Restbit-Tonne.
Das "Read" müsste direkt einen Datei-Dialog öffnen.
Volker S. schrieb:> Wieso sollte man die Fuses in der Programmiersoftware einstellen wollen?
Wo denn sonst?
Genau für sowas ist die Programmiersoftware doch da.
Sowas wie "Verify" ist grundsätzlich auch nicht überflüssig.
> (Warum sind die nicht schon im HEX File?)
Da ist das Programm drin, wenn überhaupt gehört das in die .elf.
Nur bräuchte man dann als erstes eine Schnittstelle das da rein zu
bringen.
Und mit .elf kann IPE sowieso nicht umgehen.
Ich habe eine fertige .hex, die will ich brennen, das ist ein
Bootloader.
Dann will ich noch die ersten 8kB schützen.
Mit AS7 ist das überhaupt kein Problem.
Ich kann mir die Fuses ansehen, was eingestellt ist, bekomme angezeigt
was das alles bedeutet und kann das ändern.
Mit IPE 5.20 klappt nicht mal das Flashen der .hex per SNAP.
-> unbrauchbar.
Rudolph schrieb:>> (Warum sind die nicht schon im HEX File?)>> Da ist das Programm drin, wenn überhaupt gehört das in die .elf
Hmmm, bei mir sind die im hex mit drin.
Vermutlich, weil sie ja auch im Code mit drin sind?
Wenn man einen Controller ausließt, bekommt man doch auch nur eine hex
und da sind die dann auch drin...
Rudolph schrieb:> Mit AS7 ist das überhaupt kein Problem.> Ich kann mir die Fuses ansehen, was eingestellt ist, bekomme angezeigt> was das alles bedeutet und kann das ändern.
Ansehen kann das in IPE auch. Muss man aber anscheinend in den "Advanced
Mode" IPE ist als Basis nur so zum Importieren einer Datei, brennen und
fertig. Den Rest macht man in der IDE.
Im Advanced Mode (-> Settings) kann man dann schon mehr tun. Editieren
aber (noch?) nicht.
Wenn ich mich richtig erinnere kann man das bei PICs, ich verwende IPE
nur sehr selten. (z.B zum Flashen eines von unseren Studies
abgeschossenen Arduinos)
Rudolph schrieb:> Das "Read" müsste direkt einen Datei-Dialog öffnen.
Geschmackssache ;-)
Rudolph schrieb:> Mit IPE 5.20 klappt nicht mal das Flashen der .hex per SNAP.> -> unbrauchbar.
Da muss ich dir zustimmen. (((wird hoffentlich IRGENDWANN
funktionieren)))
Hallo, hat schon jemand das programming on go versucht? Ich wollte mit
einer 16gb sd probieren formatiert als fat und ntfs aber dabei kam immer
sd not supportet.
Lg
Funktioniert der SNAP denn jetzt?
Ich habe keinen Bock mehr das zu testen nachdem Microchip die Includes
für die ATSAM komplett inkompatibel zu den alten Includes gemacht hat.
> Mit IPE 5.20 klappt nicht mal das Flashen der .hex per SNAP. -> unbrauchbar.
Nö. Habe ich schon geschafft. Kein Bock IDE laden. Also schnell IPE und
hex gebrannt -> AVR läuft.
> Im Moment kommt eine Meldung, dass das Editieren der Configuration Bits für AVR
deaktiviert ist. Vorstellbar, dass das irgendwann noch aktiviert wird.
Habe ich mit v5.20 geschafft. Dazu das Projekt, wie Empfohlen, temporär
auf Simulator stellen. Dann klappt es Klicki-bunti-fuse-copy-paste.
neuer PIC Freund schrieb im Beitrag #5940882:
>> Mit IPE 5.20 klappt nicht mal das Flashen der .hex per SNAP. -> unbrauchbar.>> Nö. Habe ich schon geschafft. Kein Bock IDE laden. Also schnell IPE und> hex gebrannt -> AVR läuft.
Du hast nur nicht mitbekommen, dass sich das auf das Flashen von
ATSAMC21E18A bezog, mit AVR habe ich das nicht ausprobiert.