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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik PICkit 4 wird verkauft


Autor: PICianer (Gast)
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Hallo,

Habe gerade folgendes gesehen:
Es gibt jetzt ein PICkit 4:
http://www.microchip.com/Developmenttools/ProductDetails.aspx?PartNO=PG164140

Zu erwerben bei digikey um €38,85. Also wie das PICkit3 ungefähr.

Hat das schon mal jemand ausprobiert?
Wie ist die Geschwindigkeit verglichen mit dem PICkit3?
Lohnt die Anschaffung?

Autor: Curby23523 N. (nils_h494)
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Habs auch gesehen. Ist damit auch noch günstiger als das Pickit3. 
Vielleicht werden jetzt demnächst massenhaft Pickit3 verkauft. ;)

Autor: Teo D. (teoderix)
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Laut Aufmacher scheint es mir aber nichts wirklich neues dran zu geben?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Wäre ja cool, wenn man damit auch AVRs programmieren könnte...

Autor: Volker S. (vloki)
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Na wenn es jtag, serial wire und so können soll, dann wird das schon 
einen Grund haben.

Autor: Teo D. (teoderix)
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Matthias S. schrieb:
> Wäre ja cool, wenn man damit auch AVRs programmieren könnte...

Geht das nicht schon mit dem PicKit3, oder war das nur Puscherrei.
Volle AVR Kompatibilität, wäre natürlich nach der Übernahme sinnvoll!?

Autor: Ingo Less (Gast)
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Also einen AVR/PIC Programmer und Debugger für so kleines Geld wäre echt 
cool

Autor: Curby23523 N. (nils_h494)
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Kann man das nicht in Erfahrung bringen? Ich versuch mich mal schlau zu 
machen. Dann würde ich meine ganzen AVR Programmer nicht mehr brauchen.

EDIT: Offiziel scheinbar nicht, steht zumindest nur PIC und dsPIC in der 
Broschüre.

: Bearbeitet durch User
Autor: Teo D. (teoderix)
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Nils N. schrieb:
> Kann man das nicht in Erfahrung bringen?

Sorry aber mit VARs hab ich nichts am Hut, sonnst gerne.

Autor: neuer PIC Freund (Gast)
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>Wie ist die Geschwindigkeit verglichen mit dem PICkit3?

PIC32 -> Start debugging bis zum ersten Breakpoint:

PICKIT3          23 Sekunden
PICKIT4          10 Sekunden


Und auch der Single Step (F7) geht flüssiger.

Da die PickitX ja schon immer 12 auf Reset konnten, ist es eigentlich 
nur eine Frage der Software, um UPDI zu sprechen. Irgendwo habe ich auch 
mal aufgeschnappt, dass das PK4 für die AVR angepasst wird. Würde mich 
freuen. Wenn dann MPLABXv5.x auch die AVR verarztet, kann ich endlich 
Windows wieder einpacken (Und sie ein paar der guten Features des VS bei 
MPLABX einbringen):

Nur einen kleinen Schönheitsfehler hat MPLABX. Dessen mchplinusbdevice 
crasht ganz gerne mit Rückgabewert -6 (timeout für bind/unbind?). Das 
bringt systemd-udevd durcheinander und man muss n * 2 Minuten warten, 
bis der PC erkennt, dass das Pickit nicht angesteckt ist. Und dieses 
Verhalten ist bedingt durch "loading firmware". Wenns klemmt, ist ein 
reboot schneller.

Autor: PICianer (Gast)
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neuer PIC Freund schrieb im Beitrag #5340032:
>>Wie ist die Geschwindigkeit verglichen mit dem PICkit3?
>
> PIC32 -> Start debugging bis zum ersten Breakpoint:
>
> PICKIT3          23 Sekunden
> PICKIT4          10 Sekunden
>
>
> Und auch der Single Step (F7) geht flüssiger.

Das klingt gut.
Da demnächst eh eine Bestellung bei Microchip-direct dran ist, wird das 
möglicherweise gleich mitgehen. Dort kostet das USD 47,95.

Teo D. schrieb:
> Laut Aufmacher scheint es mir aber nichts wirklich neues dran zu geben?

Doch, zum Beispiel:
- 4-Wire-JTAG
- Mehr Geschwindigkeit
- Eine µSD-Karte für Firmware images.

Der Punkt 2 ist dringend nötig...

Autor: Teo D. (teoderix)
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PICianer schrieb:
> Der Punkt 2 ist dringend nötig...

Wollt ich eigentlich ignorieren, nich wichtig für mich. Aber... es Nervt 
halt doch. Könnt durchaus sein, das es hier bald eine 3er Version zu 
verschenken gibt. ;)

Danke für die Infos, den Rest hät ich sicher übersehen.

Autor: Oliver J. (skriptkiddy)
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Teo D. schrieb:
> Wollt ich eigentlich ignorieren, nich wichtig für mich. Aber... es Nervt
> halt doch. Könnt durchaus sein, das es hier bald eine 3er Version zu
> verschenken gibt. ;)

Das Pickit 3 zusammen mit der Hostsoftware MPLAP-X ist eine pure 
Frechheit. Es dauert sage und schreibe 7 Sekunden, bis das Pickit 3 bei 
mir anfängt einen 18F2550 zu flashen (die 18F-Firmware ist da übrigens 
schon drinnen) und es braucht dann noch ca. 5 weitere Sekunden, um 100 
Byte zu flashen und das Kommandozeilen-Programm zu beenden. Das geht 
doch locker in unter einer Sekunde, wenn man es richtig macht. Wie 
konnte so etwas nur die Qualitätsabteilung bei Microchip verlassen? Das 
ist echt ein Armutszeugnis.

Grüße Oliver

Autor: Teo D. (teoderix)
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Oliver J. schrieb:
> Es dauert sage und schreibe 7 Sekunden

Naja, deswegen sterbe ich auch nich früher. :)
(oder doch?)
Aber wenn man eh grad an nem nervigen Bug hängt, macht's das sicher 
nicht besser.
Den Kaffee Konsum würde es bei mir sicher drosseln. Was sonnst in den 
~30s machen, als ne neue Tasse holen.

Autor: Curby23523 N. (nils_h494)
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Habt ihr gesehen, dass der Pickit4 einen 8-poligen Stecker hat, statt 6? 
Reserved for fututre use.

: Bearbeitet durch User
Autor: PICianer (Gast)
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Oliver J. schrieb:
> Teo D. schrieb:
>> Wollt ich eigentlich ignorieren, nich wichtig für mich. Aber... es Nervt
>> halt doch. Könnt durchaus sein, das es hier bald eine 3er Version zu
>> verschenken gibt. ;)
>
> Das Pickit 3 zusammen mit der Hostsoftware MPLAP-X ist eine pure
> Frechheit. Es dauert sage und schreibe 7 Sekunden, bis das Pickit 3 bei
> mir anfängt einen 18F2550 zu flashen (die 18F-Firmware ist da übrigens
> schon drinnen) und es braucht dann noch ca. 5 weitere Sekunden, um 100
> Byte zu flashen und das Kommandozeilen-Programm zu beenden. Das geht
> doch locker in unter einer Sekunde, wenn man es richtig macht. Wie
> konnte so etwas nur die Qualitätsabteilung bei Microchip verlassen? Das
> ist echt ein Armutszeugnis.
>
> Grüße Oliver

Wenn es nur 7 Sekunden wären ;-)

Mein letztes Projekt hatte einen PIC32MX370 und mehrere 24-Bit ADC. Ich 
hatte mehrere digitale Filter pro Kanal.
Wenn man jetzt mit dem PICkit3 ein paar kBytes Samples ziehen will, oder 
eine große Struktur im Watch hat, kann man sich nicht nur einen Kaffee 
holen gehen, man kann ihn schon fast selber rösten.

Da ist ein schnelleres PICkit4 eine zwingende Notwendigkeit. Schon wegen 
der Konkurrenz (ST hat das Problem nämlich nicht).

Autor: fchk (Gast)
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Ich hatte mit meinem ICD3 das Problem auch nicht. Ich habe einfach den 
1. Klasse Zuschlag gelöst, sozusagen.

fchk

Autor: PICianer (Gast)
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So, habs heute überraschend schon geliefert bekommen.

Frisch von Microchip direct mit 60,64$ (47,95$ PICkit, 3,01$ freight 
charge, 9,68$ VAT) auf der Rechnung (das sind 48,9€).
Die EIGENTLICH bestellten Bauteile waren natürlich nicht dabei.

Ausprobiert hab ich das mit einem PIC32MX470F512H mit 2-Wire (ICSP). Das 
Projekt ist nicht sehr groß, etwa 22% Flash.

Positiv:
- Programmieren geht in ca. 1,5s statt so 7s
- Single-step ist sehr flott
- Man kann jetzt auch im laufenden Betrieb Breakpoints reinwerfen

Ich kann bestätigen: Das PICkit4 ist viel flotter. Vor allem das 
Debuggen ist sehr viel flüssiger.

Wie stabil das läuft, kann ich aber noch nicht sagen.
Wer Microchip kennt, ist erst mal skeptisch...

Autor: Master S. (snowman)
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Wie ist das PK4 im Vergleich zu einem ICD3 ?

Autor: Widerstand (Gast)
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PICianer schrieb:

> Positiv:
> - Programmieren geht in ca. 1,5s statt so 7s
> - Single-step ist sehr flott
> - Man kann jetzt auch im laufenden Betrieb Breakpoints reinwerfen
>

Vielleicht wurde Mr. Head gefeuert. :)

Youtube-Video "Microchip Response to PICkit 3 Review from EEVblog #39"

(Über 8 Jahre ist das schon her, irre! Daher für die Jüngeren hier auch 
den Auslöser: Youtube-Video "EEVblog #39 - Microchip PICkit 3 Programmer/Debugger Review" EEVBlog #39 
von Oktober 2009.)

Autor: PICianer (Gast)
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Master S. schrieb:
> Wie ist das PK4 im Vergleich zu einem ICD3 ?

Ich habe keinen ICD3, der war mir immer zu teuer (ich mach das als 
Hobby). Daher kann ich dazu nichts sagen.
Gefühlt kann man es vergleichen mit ST-Link bei den STM32.

Der Unterschied zum PICkit3 ist jedenfalls groß.

Widerstand schrieb:
> Vielleicht wurde Mr. Head gefeuert. :)
>
> Youtube-Video "Microchip Response to PICkit 3 Review from EEVblog #39"
>
> (Über 8 Jahre ist das schon her, irre! Daher für die Jüngeren hier auch
> den Auslöser: Youtube-Video "EEVblog #39 - Microchip PICkit 3 Programmer/Debugger Review" EEVBlog #39
> von Oktober 2009.)

Das kannte ich noch gar nicht.
Dave Jones hatte da ziemlich ins Schwarze getroffen.

Aber eine derartige Antwort von einer Firma wie Microchip hätte ich 
nicht erwartet. Viel besser als das übliche Manager-Gestammel :-)

Autor: Dirk F (Gast)
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Hab mir auch ein PK4 bestellt.
Welches Format an SD Karte (Micro Mini ...etc.) wird benötigt, um die 
ProgrammertoGo Funnktion zu nutzen ?

Gruß Dirk

Autor: PICianer (Gast)
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Ich habe ein bischen mehr damit gearbeitet.

Stabilität und Geschwindigkeit sind zwar gut, aber es gibt Probleme:
Bei meinem Device (PIC32MX470) ist der gesamte Peripheral-Adressbereich 
nicht lesbar - ich bekomme überall 0x0000.
Das schränkt die Nutzbarkeit ein.

Ein Blick in die Release notes sagt:
Alle Devices haben nur Beta-Support.

Desweiteren:
"General debugging errors may occur while debugging at higher oscillator 
speeds. Changing to a slower oscillator speed like internal FRC without 
PLL may improve the debug experience."

Geht bei mir nicht, mein Projekt läuft auf 80MHz. Und USB mit FRC ohne 
PLL ist auch nicht möglich.

Meine Empfehlung lautet:
Warten, bis das in den Release-Notes als "production tested" steht.

Naja, Early adopter halt. Muss halt wieder das PICkit3 ran.

Autor: Oliver J. (skriptkiddy)
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Widerstand schrieb:
> Youtube-Video "Microchip Response to PICkit 3 Review from EEVblog #39"

:D Der Hammer! Das hätte ich Microchip gar nicht zugetraut. Absolut 
geile Antwort.

Grüße Oliver

Autor: Bad U. (bad_urban)
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Danke für die Info. Ich werde das im Auge behalten.
Grade beim Debuggen habe ich mir immer mehr Geschwindigkeit gewünscht. 
Wäre mir auch ne Neuanschaffung wert.
Aber jetzt werde ich doch noch etwas warten.

Autor: Steffen W. (derwarze)
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PICianer schrieb:
> Ein Blick in die Release notes sagt:
> Alle Devices haben nur Beta-Support.

>Warten, bis das in den Release-Notes als "production tested" steht.

Also das gleiche Problem das auch ICD4 hat. Auch nach Monaten sind bei 
diesem  nahezu alle gängigen Chips als 'Beta' gelistet. Imerhin geht das 
Teil bei mir inzwischen so leidlich aber erst nachdem mehrfach die 
Firmware aktualisiert wurde.

Für mich wieder mal ein Bananenprodukt das unfertig auf den Markt 
geworfen wird.

Autor: DirkF (Gast)
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Habe mein PK4 bekommen.

PIC32MX795F512L  :  Noch nicht unterstützt

PIC18F46K20 :  Nach mehrmaligen FW Updates läuft er.
Programmieren und Debuggen geht recht schnell.

Positiv:
ER programmiert nur die benutzten Programmspeicher, ist so viel 
schneller.

Power from Target:  Geht. Nützt aber noch nichts, solange ProgrammertoGo 
nicht unterstützt wird.

Autor: Daniel B. (treei)
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Hallo,
bin beim überlegen ob ich mir ein PicKit4 leisten soll. Mein einziges 
Problem ist das ich nicht weiß ob der PIC16F917 unterstützt wird, in der 
IDE wird angegeben das der Chip noch nicht auf kompatiblität getestet 
wurde (Beta-Support). Vielleicht hat ja jemand von euch schon 
Erfahrungen damit gesammelt, oder das jemand vielleicht die kompatibliät 
testen kann.

Danke im voraus...

Autor: Steffen W. (derwarze)
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Nach meiner Erfahrung, bis alle verwendeten Prozessoren auf "production 
tested" Finger weg davon. Es kann bei 'Beta' funktionieren, muß aber 
nicht.
Habe ja den ICD4, die Kompatibilitätsprobleme dürften aber ähnlich sein.
Bin gespannt ob Microchip es schafft zum Jahrestag nach Einführung das 
endlich auch mal die verbreiteten Prozessoren auf 'grün'stehen.
PIC 16 habe ich nicht also auch nicht probiert, mit den dsPIC30Fxx 
klappt es bisher nicht.
Ich bin froh noch ein PicKit3 da zu haben, das geht jedenfalls 
problemlos.

Autor: Männo (Gast)
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Und was ist nun mit dem AVR Support?
Irgendwie untergegangen oder absurdes Wunschdenken?

Autor: Tom (Gast)
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Männo schrieb:
> Und was ist nun mit dem AVR Support?
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Wenn Microchip es nicht mal schafft (oder nicht will) die eigenen 
Chipfamilien zu supporten, da kann man sich an drei Fingern abzählen, 
wann die zugekauften Chipfamilien unterstüzt werden...

Autor: R. S. (Gast)
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Bei Reichelt gibt's den pickit4 noch nicht. Merkwürdigerweise ist 
Reichelt da ziemlich teuer: pickit3: 57 euro

Autor: R. S. (Gast)
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Was mir eben auch noch aufgefallen ist: Auf ebay gibt's einen Haufen 
pickit3 für 1 Euro 50! Finger weg sage ich da. Das sind mistige 
Chinesen-Klone, die nicht richtig funktionieren. Die originalen 
Programmierer haben das Microchip-Logo aufgedruckt.

Autor: 1n4148 (Gast)
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Die Clone funktionieren prima

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Ralf S. schrieb:
> Das sind mistige
> Chinesen-Klone, die nicht richtig funktionieren.

Naja, man kann auch Spass mit dem Original haben. Ich habe meinen aus 
dem Microchip Shop (könnte also ein Original sein) und die 
Inbetriebnahme war unter XP ein Krampf und unter Windows 7 - ein Krampf. 
MPLab X ging gar nicht und nun bin ich unter MPLab 8. Da funktioniert 
das Ding meistens.

Autor: Steffen (Gast)
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Geschwindigkeit ist aber nicht alles!
Habe das PICkit4 in der Firma gekauft in der Hoffnung auf mehr 
Zuverlässigkeit, brachte da aber nichts. Und es funktioniert nicht mehr 
mit so älteren PIC Basteltypen wie PIC16F886, PIC16F877. PIC16F1933 ist 
okay. Meldet da immer Invalid Device ID. Beim PIC16F886 wird ID 0x2060 
angezeigt und dann die Fehlermeldung.
Schade, das Original PICkit3 und das damit kompatible (mehr Strom) 
Olimex PICkit3 funktionieren einfach besser. Die paar Sekunden schneller 
bringens dann auch nicht. Zumal wie beim ICD3 beim PICkit4 auch der 
Controller nicht läuft, solange der Flasher gesteckt ist. Also kein 
Debuggen möglich! 10-20k sind hier immer an MCLR Pin1 gegen 5V. 
Blink-LED zur Kontrolle ist da Pflicht. Manchmal hilft PICkit mit Power 
On, aber auch nicht immer, das alte Problem mit den Microchip Flashern 
halt. Ständige trennen der USB Leitung und neu stecken hilft da auch 
nicht, wie sonst oft nötig. Mache ich schon mindestens 20x am Tag wegen 
Connect-Fehler usw. Manchmal hilft ein Wechsel des Flashers, dann wieder 
der Alte gesteckt und dann geht es. Damit kämpfe ich schon seit Jahren. 
Laut Mitarbeiter von Microchip soll man auch möglichst das lange rote 
USB Kabel am PICkit3 nicht verwenden, sondern ein Kürzeres. Leider haben 
die das mit dem PICkit4 alles nicht verbessert! Das PICkit3, leider ohne 
SW-Breakpoints, ist da immer noch am sichersten.

Autor: R. S. (Gast)
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Die alten PICs soolten doch unterstütz werden. Die neuen kommen nach und 
nach. Die bei Dir nicht funktionieren, stehen die in der Supportliste?

Frage mich, wie MicroChip seine eigenen PIC flashed?

Autor: Dirk F (Gast)
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Steffen schrieb:
> Zumal wie beim ICD3 beim PICkit4 auch der
> Controller nicht läuft, solange der Flasher gesteckt ist. Also kein
> Debuggen möglich! 10-20k sind hier immer an MCLR Pin1 gegen 5V.
> Blink-LED zur Kontrolle ist da Pflicht.

Habe eben mit aktueller Firmware MPLABX 4.20 mit dem PICKIT4 einen 
12F1612 geflashed.
Stimmt, die MCU läuft nicht an, solange der PK4 gesteckt ist, obwohl 
MCLR Funktion am PIN per Config Bits deaktiviert ist.
Dann lässt der PK4 scheinbar die Programmiersppannung auf dem pin auch 
nach bendeter Programmierung anliegen.

Aber debuggen geht bei mir.....

Autor: PICianer (Gast)
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Wer genau wissen möchte, welches Device wie gut untersützt wird, der 
nehme sich die Release Notes:
http://www.microchip.com/mplabx-ide-release-notes
Entpacke sich das und öffne "Readme for PICkit 4.htm". Dort kann man zu 
"Device-Support" und weiter zu "Device Support List" navigieren.

Und zum PIC16F886 heißt es beispielsweise:
"Beta Support".
Kann gehen, oder nicht.

Mein Rat wäre zu warten, bis die verwendeten Derivate in der Liste auf 
"grün" springen, bevor man sie mit dem PICkit4 verwendet.
Also ein paar Releases von MPLABX dürfte das noch dauern.

Microchip hätte das Teil einfach noch nicht auf den Markt bringen 
dürfen.

Ich hol das Teil aus dem Schrank, wenn "meine" Devices auf grün 
springen, vorher sicher nicht mehr.

Autor: neuer PIC Freund (Gast)
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Angehängte Dateien:

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> Wäre ja cool, wenn man damit auch AVRs programmieren könnte...

So langsam geht es los.

Pickit4 meets ATmega328P

Sogar die Umschaltung ISP/dW funktioniert; aber nicht zuverlässig. 
Manchmal klemmt es und ein Neustart von MPLABX wirkt wie Medizin.

Über "IO View" kann man die Bits in den SFR setzen wie beim Atmel 
Studio.

Nur der Speed ist noch typisch Pickit. Das Atmel ICE ist hier schneller.

Autor: PICKIT2 (Gast)
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Was sich nicht mit dem PICKIT2 programmieren lässt,
ist Teufelswerk und kommt nicht in mein Haus!

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