Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik PICkit 4 wird verkauft


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von PICianer (Gast)


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Hallo,

Habe gerade folgendes gesehen:
Es gibt jetzt ein PICkit 4:
http://www.microchip.com/Developmenttools/ProductDetails.aspx?PartNO=PG164140

Zu erwerben bei digikey um €38,85. Also wie das PICkit3 ungefähr.

Hat das schon mal jemand ausprobiert?
Wie ist die Geschwindigkeit verglichen mit dem PICkit3?
Lohnt die Anschaffung?

von Curby23523 N. (nils_h494)


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Habs auch gesehen. Ist damit auch noch günstiger als das Pickit3. 
Vielleicht werden jetzt demnächst massenhaft Pickit3 verkauft. ;)

von Teo D. (teoderix)


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Laut Aufmacher scheint es mir aber nichts wirklich neues dran zu geben?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Wäre ja cool, wenn man damit auch AVRs programmieren könnte...

von Volker S. (vloki)


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Na wenn es jtag, serial wire und so können soll, dann wird das schon 
einen Grund haben.

von Teo D. (teoderix)


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Matthias S. schrieb:
> Wäre ja cool, wenn man damit auch AVRs programmieren könnte...

Geht das nicht schon mit dem PicKit3, oder war das nur Puscherrei.
Volle AVR Kompatibilität, wäre natürlich nach der Übernahme sinnvoll!?

von Ingo Less (Gast)


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Also einen AVR/PIC Programmer und Debugger für so kleines Geld wäre echt 
cool

von Curby23523 N. (nils_h494)


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Kann man das nicht in Erfahrung bringen? Ich versuch mich mal schlau zu 
machen. Dann würde ich meine ganzen AVR Programmer nicht mehr brauchen.

EDIT: Offiziel scheinbar nicht, steht zumindest nur PIC und dsPIC in der 
Broschüre.

: Bearbeitet durch User
von Teo D. (teoderix)


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Nils N. schrieb:
> Kann man das nicht in Erfahrung bringen?

Sorry aber mit VARs hab ich nichts am Hut, sonnst gerne.

von neuer PIC Freund (Gast)


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>Wie ist die Geschwindigkeit verglichen mit dem PICkit3?

PIC32 -> Start debugging bis zum ersten Breakpoint:

PICKIT3          23 Sekunden
PICKIT4          10 Sekunden


Und auch der Single Step (F7) geht flüssiger.

Da die PickitX ja schon immer 12 auf Reset konnten, ist es eigentlich 
nur eine Frage der Software, um UPDI zu sprechen. Irgendwo habe ich auch 
mal aufgeschnappt, dass das PK4 für die AVR angepasst wird. Würde mich 
freuen. Wenn dann MPLABXv5.x auch die AVR verarztet, kann ich endlich 
Windows wieder einpacken (Und sie ein paar der guten Features des VS bei 
MPLABX einbringen):

Nur einen kleinen Schönheitsfehler hat MPLABX. Dessen mchplinusbdevice 
crasht ganz gerne mit Rückgabewert -6 (timeout für bind/unbind?). Das 
bringt systemd-udevd durcheinander und man muss n * 2 Minuten warten, 
bis der PC erkennt, dass das Pickit nicht angesteckt ist. Und dieses 
Verhalten ist bedingt durch "loading firmware". Wenns klemmt, ist ein 
reboot schneller.

von PICianer (Gast)


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neuer PIC Freund schrieb im Beitrag #5340032:
>>Wie ist die Geschwindigkeit verglichen mit dem PICkit3?
>
> PIC32 -> Start debugging bis zum ersten Breakpoint:
>
> PICKIT3          23 Sekunden
> PICKIT4          10 Sekunden
>
>
> Und auch der Single Step (F7) geht flüssiger.

Das klingt gut.
Da demnächst eh eine Bestellung bei Microchip-direct dran ist, wird das 
möglicherweise gleich mitgehen. Dort kostet das USD 47,95.

Teo D. schrieb:
> Laut Aufmacher scheint es mir aber nichts wirklich neues dran zu geben?

Doch, zum Beispiel:
- 4-Wire-JTAG
- Mehr Geschwindigkeit
- Eine µSD-Karte für Firmware images.

Der Punkt 2 ist dringend nötig...

von Teo D. (teoderix)


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PICianer schrieb:
> Der Punkt 2 ist dringend nötig...

Wollt ich eigentlich ignorieren, nich wichtig für mich. Aber... es Nervt 
halt doch. Könnt durchaus sein, das es hier bald eine 3er Version zu 
verschenken gibt. ;)

Danke für die Infos, den Rest hät ich sicher übersehen.

von Oliver J. (skriptkiddy)


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Teo D. schrieb:
> Wollt ich eigentlich ignorieren, nich wichtig für mich. Aber... es Nervt
> halt doch. Könnt durchaus sein, das es hier bald eine 3er Version zu
> verschenken gibt. ;)

Das Pickit 3 zusammen mit der Hostsoftware MPLAP-X ist eine pure 
Frechheit. Es dauert sage und schreibe 7 Sekunden, bis das Pickit 3 bei 
mir anfängt einen 18F2550 zu flashen (die 18F-Firmware ist da übrigens 
schon drinnen) und es braucht dann noch ca. 5 weitere Sekunden, um 100 
Byte zu flashen und das Kommandozeilen-Programm zu beenden. Das geht 
doch locker in unter einer Sekunde, wenn man es richtig macht. Wie 
konnte so etwas nur die Qualitätsabteilung bei Microchip verlassen? Das 
ist echt ein Armutszeugnis.

Grüße Oliver

von Teo D. (teoderix)


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Oliver J. schrieb:
> Es dauert sage und schreibe 7 Sekunden

Naja, deswegen sterbe ich auch nich früher. :)
(oder doch?)
Aber wenn man eh grad an nem nervigen Bug hängt, macht's das sicher 
nicht besser.
Den Kaffee Konsum würde es bei mir sicher drosseln. Was sonnst in den 
~30s machen, als ne neue Tasse holen.

von Curby23523 N. (nils_h494)


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Habt ihr gesehen, dass der Pickit4 einen 8-poligen Stecker hat, statt 6? 
Reserved for fututre use.

: Bearbeitet durch User
von PICianer (Gast)


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Oliver J. schrieb:
> Teo D. schrieb:
>> Wollt ich eigentlich ignorieren, nich wichtig für mich. Aber... es Nervt
>> halt doch. Könnt durchaus sein, das es hier bald eine 3er Version zu
>> verschenken gibt. ;)
>
> Das Pickit 3 zusammen mit der Hostsoftware MPLAP-X ist eine pure
> Frechheit. Es dauert sage und schreibe 7 Sekunden, bis das Pickit 3 bei
> mir anfängt einen 18F2550 zu flashen (die 18F-Firmware ist da übrigens
> schon drinnen) und es braucht dann noch ca. 5 weitere Sekunden, um 100
> Byte zu flashen und das Kommandozeilen-Programm zu beenden. Das geht
> doch locker in unter einer Sekunde, wenn man es richtig macht. Wie
> konnte so etwas nur die Qualitätsabteilung bei Microchip verlassen? Das
> ist echt ein Armutszeugnis.
>
> Grüße Oliver

Wenn es nur 7 Sekunden wären ;-)

Mein letztes Projekt hatte einen PIC32MX370 und mehrere 24-Bit ADC. Ich 
hatte mehrere digitale Filter pro Kanal.
Wenn man jetzt mit dem PICkit3 ein paar kBytes Samples ziehen will, oder 
eine große Struktur im Watch hat, kann man sich nicht nur einen Kaffee 
holen gehen, man kann ihn schon fast selber rösten.

Da ist ein schnelleres PICkit4 eine zwingende Notwendigkeit. Schon wegen 
der Konkurrenz (ST hat das Problem nämlich nicht).

von fchk (Gast)


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Ich hatte mit meinem ICD3 das Problem auch nicht. Ich habe einfach den 
1. Klasse Zuschlag gelöst, sozusagen.

fchk

von PICianer (Gast)


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So, habs heute überraschend schon geliefert bekommen.

Frisch von Microchip direct mit 60,64$ (47,95$ PICkit, 3,01$ freight 
charge, 9,68$ VAT) auf der Rechnung (das sind 48,9€).
Die EIGENTLICH bestellten Bauteile waren natürlich nicht dabei.

Ausprobiert hab ich das mit einem PIC32MX470F512H mit 2-Wire (ICSP). Das 
Projekt ist nicht sehr groß, etwa 22% Flash.

Positiv:
- Programmieren geht in ca. 1,5s statt so 7s
- Single-step ist sehr flott
- Man kann jetzt auch im laufenden Betrieb Breakpoints reinwerfen

Ich kann bestätigen: Das PICkit4 ist viel flotter. Vor allem das 
Debuggen ist sehr viel flüssiger.

Wie stabil das läuft, kann ich aber noch nicht sagen.
Wer Microchip kennt, ist erst mal skeptisch...

von Master S. (snowman)


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Wie ist das PK4 im Vergleich zu einem ICD3 ?

von Widerstand (Gast)


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PICianer schrieb:

> Positiv:
> - Programmieren geht in ca. 1,5s statt so 7s
> - Single-step ist sehr flott
> - Man kann jetzt auch im laufenden Betrieb Breakpoints reinwerfen
>

Vielleicht wurde Mr. Head gefeuert. :)

Youtube-Video "Microchip Response to PICkit 3 Review from EEVblog #39"

(Über 8 Jahre ist das schon her, irre! Daher für die Jüngeren hier auch 
den Auslöser: Youtube-Video "EEVblog #39 - Microchip PICkit 3 Programmer/Debugger Review" EEVBlog #39 
von Oktober 2009.)

von PICianer (Gast)


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Master S. schrieb:
> Wie ist das PK4 im Vergleich zu einem ICD3 ?

Ich habe keinen ICD3, der war mir immer zu teuer (ich mach das als 
Hobby). Daher kann ich dazu nichts sagen.
Gefühlt kann man es vergleichen mit ST-Link bei den STM32.

Der Unterschied zum PICkit3 ist jedenfalls groß.

Widerstand schrieb:
> Vielleicht wurde Mr. Head gefeuert. :)
>
> Youtube-Video "Microchip Response to PICkit 3 Review from EEVblog #39"
>
> (Über 8 Jahre ist das schon her, irre! Daher für die Jüngeren hier auch
> den Auslöser: Youtube-Video "EEVblog #39 - Microchip PICkit 3 Programmer/Debugger Review" EEVBlog #39
> von Oktober 2009.)

Das kannte ich noch gar nicht.
Dave Jones hatte da ziemlich ins Schwarze getroffen.

Aber eine derartige Antwort von einer Firma wie Microchip hätte ich 
nicht erwartet. Viel besser als das übliche Manager-Gestammel :-)

von Dirk F (Gast)


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Hab mir auch ein PK4 bestellt.
Welches Format an SD Karte (Micro Mini ...etc.) wird benötigt, um die 
ProgrammertoGo Funnktion zu nutzen ?

Gruß Dirk

von PICianer (Gast)


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Ich habe ein bischen mehr damit gearbeitet.

Stabilität und Geschwindigkeit sind zwar gut, aber es gibt Probleme:
Bei meinem Device (PIC32MX470) ist der gesamte Peripheral-Adressbereich 
nicht lesbar - ich bekomme überall 0x0000.
Das schränkt die Nutzbarkeit ein.

Ein Blick in die Release notes sagt:
Alle Devices haben nur Beta-Support.

Desweiteren:
"General debugging errors may occur while debugging at higher oscillator 
speeds. Changing to a slower oscillator speed like internal FRC without 
PLL may improve the debug experience."

Geht bei mir nicht, mein Projekt läuft auf 80MHz. Und USB mit FRC ohne 
PLL ist auch nicht möglich.

Meine Empfehlung lautet:
Warten, bis das in den Release-Notes als "production tested" steht.

Naja, Early adopter halt. Muss halt wieder das PICkit3 ran.

von Oliver J. (skriptkiddy)


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Widerstand schrieb:
> Youtube-Video "Microchip Response to PICkit 3 Review from EEVblog #39"

:D Der Hammer! Das hätte ich Microchip gar nicht zugetraut. Absolut 
geile Antwort.

Grüße Oliver

von Bad U. (bad_urban)


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Danke für die Info. Ich werde das im Auge behalten.
Grade beim Debuggen habe ich mir immer mehr Geschwindigkeit gewünscht. 
Wäre mir auch ne Neuanschaffung wert.
Aber jetzt werde ich doch noch etwas warten.

von Steffen W. (derwarze)


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PICianer schrieb:
> Ein Blick in die Release notes sagt:
> Alle Devices haben nur Beta-Support.

>Warten, bis das in den Release-Notes als "production tested" steht.

Also das gleiche Problem das auch ICD4 hat. Auch nach Monaten sind bei 
diesem  nahezu alle gängigen Chips als 'Beta' gelistet. Imerhin geht das 
Teil bei mir inzwischen so leidlich aber erst nachdem mehrfach die 
Firmware aktualisiert wurde.

Für mich wieder mal ein Bananenprodukt das unfertig auf den Markt 
geworfen wird.

von DirkF (Gast)


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Habe mein PK4 bekommen.

PIC32MX795F512L  :  Noch nicht unterstützt

PIC18F46K20 :  Nach mehrmaligen FW Updates läuft er.
Programmieren und Debuggen geht recht schnell.

Positiv:
ER programmiert nur die benutzten Programmspeicher, ist so viel 
schneller.

Power from Target:  Geht. Nützt aber noch nichts, solange ProgrammertoGo 
nicht unterstützt wird.

von Daniel B. (treei)


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Hallo,
bin beim überlegen ob ich mir ein PicKit4 leisten soll. Mein einziges 
Problem ist das ich nicht weiß ob der PIC16F917 unterstützt wird, in der 
IDE wird angegeben das der Chip noch nicht auf kompatiblität getestet 
wurde (Beta-Support). Vielleicht hat ja jemand von euch schon 
Erfahrungen damit gesammelt, oder das jemand vielleicht die kompatibliät 
testen kann.

Danke im voraus...

von Steffen W. (derwarze)


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Nach meiner Erfahrung, bis alle verwendeten Prozessoren auf "production 
tested" Finger weg davon. Es kann bei 'Beta' funktionieren, muß aber 
nicht.
Habe ja den ICD4, die Kompatibilitätsprobleme dürften aber ähnlich sein.
Bin gespannt ob Microchip es schafft zum Jahrestag nach Einführung das 
endlich auch mal die verbreiteten Prozessoren auf 'grün'stehen.
PIC 16 habe ich nicht also auch nicht probiert, mit den dsPIC30Fxx 
klappt es bisher nicht.
Ich bin froh noch ein PicKit3 da zu haben, das geht jedenfalls 
problemlos.

von Männo (Gast)


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Und was ist nun mit dem AVR Support?
Irgendwie untergegangen oder absurdes Wunschdenken?

von Tom (Gast)


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Männo schrieb:
> Und was ist nun mit dem AVR Support?
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Wenn Microchip es nicht mal schafft (oder nicht will) die eigenen 
Chipfamilien zu supporten, da kann man sich an drei Fingern abzählen, 
wann die zugekauften Chipfamilien unterstüzt werden...

von R. S. (Gast)


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Bei Reichelt gibt's den pickit4 noch nicht. Merkwürdigerweise ist 
Reichelt da ziemlich teuer: pickit3: 57 euro

von R. S. (Gast)


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Was mir eben auch noch aufgefallen ist: Auf ebay gibt's einen Haufen 
pickit3 für 1 Euro 50! Finger weg sage ich da. Das sind mistige 
Chinesen-Klone, die nicht richtig funktionieren. Die originalen 
Programmierer haben das Microchip-Logo aufgedruckt.

von 1n4148 (Gast)


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Die Clone funktionieren prima

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Ralf S. schrieb:
> Das sind mistige
> Chinesen-Klone, die nicht richtig funktionieren.

Naja, man kann auch Spass mit dem Original haben. Ich habe meinen aus 
dem Microchip Shop (könnte also ein Original sein) und die 
Inbetriebnahme war unter XP ein Krampf und unter Windows 7 - ein Krampf. 
MPLab X ging gar nicht und nun bin ich unter MPLab 8. Da funktioniert 
das Ding meistens.

von Steffen (Gast)


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Geschwindigkeit ist aber nicht alles!
Habe das PICkit4 in der Firma gekauft in der Hoffnung auf mehr 
Zuverlässigkeit, brachte da aber nichts. Und es funktioniert nicht mehr 
mit so älteren PIC Basteltypen wie PIC16F886, PIC16F877. PIC16F1933 ist 
okay. Meldet da immer Invalid Device ID. Beim PIC16F886 wird ID 0x2060 
angezeigt und dann die Fehlermeldung.
Schade, das Original PICkit3 und das damit kompatible (mehr Strom) 
Olimex PICkit3 funktionieren einfach besser. Die paar Sekunden schneller 
bringens dann auch nicht. Zumal wie beim ICD3 beim PICkit4 auch der 
Controller nicht läuft, solange der Flasher gesteckt ist. Also kein 
Debuggen möglich! 10-20k sind hier immer an MCLR Pin1 gegen 5V. 
Blink-LED zur Kontrolle ist da Pflicht. Manchmal hilft PICkit mit Power 
On, aber auch nicht immer, das alte Problem mit den Microchip Flashern 
halt. Ständige trennen der USB Leitung und neu stecken hilft da auch 
nicht, wie sonst oft nötig. Mache ich schon mindestens 20x am Tag wegen 
Connect-Fehler usw. Manchmal hilft ein Wechsel des Flashers, dann wieder 
der Alte gesteckt und dann geht es. Damit kämpfe ich schon seit Jahren. 
Laut Mitarbeiter von Microchip soll man auch möglichst das lange rote 
USB Kabel am PICkit3 nicht verwenden, sondern ein Kürzeres. Leider haben 
die das mit dem PICkit4 alles nicht verbessert! Das PICkit3, leider ohne 
SW-Breakpoints, ist da immer noch am sichersten.

von R. S. (Gast)


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Die alten PICs soolten doch unterstütz werden. Die neuen kommen nach und 
nach. Die bei Dir nicht funktionieren, stehen die in der Supportliste?

Frage mich, wie MicroChip seine eigenen PIC flashed?

von Dirk F (Gast)


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Steffen schrieb:
> Zumal wie beim ICD3 beim PICkit4 auch der
> Controller nicht läuft, solange der Flasher gesteckt ist. Also kein
> Debuggen möglich! 10-20k sind hier immer an MCLR Pin1 gegen 5V.
> Blink-LED zur Kontrolle ist da Pflicht.

Habe eben mit aktueller Firmware MPLABX 4.20 mit dem PICKIT4 einen 
12F1612 geflashed.
Stimmt, die MCU läuft nicht an, solange der PK4 gesteckt ist, obwohl 
MCLR Funktion am PIN per Config Bits deaktiviert ist.
Dann lässt der PK4 scheinbar die Programmiersppannung auf dem pin auch 
nach bendeter Programmierung anliegen.

Aber debuggen geht bei mir.....

von PICianer (Gast)


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Wer genau wissen möchte, welches Device wie gut untersützt wird, der 
nehme sich die Release Notes:
http://www.microchip.com/mplabx-ide-release-notes
Entpacke sich das und öffne "Readme for PICkit 4.htm". Dort kann man zu 
"Device-Support" und weiter zu "Device Support List" navigieren.

Und zum PIC16F886 heißt es beispielsweise:
"Beta Support".
Kann gehen, oder nicht.

Mein Rat wäre zu warten, bis die verwendeten Derivate in der Liste auf 
"grün" springen, bevor man sie mit dem PICkit4 verwendet.
Also ein paar Releases von MPLABX dürfte das noch dauern.

Microchip hätte das Teil einfach noch nicht auf den Markt bringen 
dürfen.

Ich hol das Teil aus dem Schrank, wenn "meine" Devices auf grün 
springen, vorher sicher nicht mehr.

von neuer PIC Freund (Gast)


Angehängte Dateien:

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> Wäre ja cool, wenn man damit auch AVRs programmieren könnte...

So langsam geht es los.

Pickit4 meets ATmega328P

Sogar die Umschaltung ISP/dW funktioniert; aber nicht zuverlässig. 
Manchmal klemmt es und ein Neustart von MPLABX wirkt wie Medizin.

Über "IO View" kann man die Bits in den SFR setzen wie beim Atmel 
Studio.

Nur der Speed ist noch typisch Pickit. Das Atmel ICE ist hier schneller.

von PICKIT2 (Gast)


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Was sich nicht mit dem PICKIT2 programmieren lässt,
ist Teufelswerk und kommt nicht in mein Haus!

von tiny AVR (Gast)


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Gibt es mittlerweile Erfahrungswerte, ob sich PICkit4 und AS7 vertragen?
Gerne würde ich damit die neueren ATtiny/mega mit UPDI programmieren.

von Roland F. (r_fischer)


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Es scheint so, als das nun die AVR & SAM damit funktionieren:


The MPLAB® PICkit™ 4 In-Circuit Debugger/Programmer allows fast and easy 
debugging and programming of PIC®, dsPIC®, AVR, SAM and CEC flash 
microcontrollers, using the powerful graphical user interface of MPLAB X 
Integrated Development Environment

von Dieter R. (drei)


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tiny AVR schrieb im Beitrag #5908929:
> Gibt es mittlerweile Erfahrungswerte, ob sich PICkit4 und AS7 vertragen?
> Gerne würde ich damit die neueren ATtiny/mega mit UPDI programmieren.

Ja, läuft bei mir z. Zt. mit verschiedenen ATtiny Series 0 und 1.

Die Inbetriebnahme war aber lästig. Das Gerät (letzte Woche von 
Microchip geliefert!) benötigte ein Firmware-Update, um überhaupt von 
Atmel Studio erkannt zu werden. Dazu war es nötig, MPLAB zu 
installieren, dort ein Dummy-Projekt anzulegen, und beim Versuch, dieses 
Dummy-Projekt in den ATtiny zu flashen, erfolgte dann endlich das 
Firmware-Update.

Danach ging es mit Atmel Studio.

Vielleicht gibt es einen einfacheren Weg der Inbetriebnahme - aber 
anders habe ich es nicht hingekriegt. Bei Microchip habe ich auch keine 
Hinweise dazu entdeckt.

von Klaus (Gast)


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Dieter R. schrieb:
> Dazu war es nötig, MPLAB zu installieren,

Es reicht das IPE zu installieren, da kann man die Firmware auch 
updaten. MPLABX programmiert die PICKits (3 oder 4) immer passend zum 
Prozessor um. Da interessiert es nicht, was bei der Auslieferung drauf 
ist.

MfG Klaus

von tiny AVR (Gast)


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Dieter R. schrieb:
> Ja, läuft bei mir z. Zt. mit verschiedenen ATtiny Series 0 und 1.
>
> Die Inbetriebnahme war aber lästig.

Danke, ich lade mir gerade die notwendige SW herunter und hoffe, dabei 
keine Picel zu bekommen ;-)
Geht auch Debugging problemlos?

von Dieter R. (drei)


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Klaus schrieb:
> Dieter R. schrieb:
>> Dazu war es nötig, MPLAB zu installieren,
>
> Es reicht das IPE zu installieren, da kann man die Firmware auch
> updaten.
>
> MfG Klaus

Dumme Frage: was ist das IPE? ich kann mich nicht entsinnen, dass mir 
sowas angeboten wurde.

Ich habe MPLABX-v5.20-windows-installer.exe heruntergeladen und 
installiert, 743 MByte.

@tiny AVR (Gast): Geht auch Debugging problemlos?

Jein. Genauer kann ich das aber nicht definieren. Ich habe auch mit 
Atmel ICE gelegentlich Probleme beim Debugging von C-Code und 
Single-Stepping. Ob das mit PICkit 4 mehr oder weniger geworden ist, 
kann ich nicht sagen. Grobe Vermutung, es ist unverändert. Manchmal 
hilft es, NOPs einzustreuen und dahin zu steppen. Es scheint mir nicht 
ein Problem der Debugging-Hardware zu sein.

von Teo D. (teoderix)


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Dieter R. schrieb:
> Dumme Frage: was ist das IPE? ich kann mich nicht entsinnen, dass mir
> sowas angeboten wurde.

https://www.microchip.com/mplab/mplab-integrated-programming-environment

von Dieter R. (drei)


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Teo D. schrieb:
> Dieter R. schrieb:
>> Dumme Frage: was ist das IPE? ich kann mich nicht entsinnen, dass mir
>> sowas angeboten wurde.
>
> https://www.microchip.com/mplab/mplab-integrated-programming-environment

Und wie/wo kriegt man das? Zum Download gibt es da nur den User Guide.

Ist das eine der kostenpflichtigen Optionen zu MPLab? Dann kommt man da 
erstens nicht ran, ohne das ganze MPLab installiert zu haben, und 
zweitens hat mich MPLab sowieso damit genervt, dass es mehr wie eine 
Verkaufsplattform als eine Entwicklungsumgebung aussah. Alles sehr 
undurchsichtig.

von Teo D. (teoderix)


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Dieter R. schrieb:
> Und wie/wo kriegt man das? Zum Download gibt es da nur den User Guide.

Is mir auch grad (zum erstem mal aufgefallen). ServiceHeini (~2013) 
meint gibts nur zusammen mit der IDE, min. MPLAB X 1.2 ->
"It is not possible to install IPE as a stand alone application.

The IPE uses the MPLAB X IDE frame work, MDB database and hardware tool 
interfaces and respective drivers to provide programming capabilities to 
the end user.
The following software must be installed on your PC to use the IPE 
application:
    •    MPLAB X IDE v1.20 or greater.
    •    The MPLAB IPE application (installed automatically with MPLAB X 
IDE)."
(https://www.microchip.com/forums/m701336.aspx)

von zu Gast (Gast)


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Es gibt noch den PG164100 - MPLAB(R) Snap In-Circuit Debugger, der 
kostet 13.25€ + Umsatzsteuer 3.74€ + Versand 6.44€ = 23.43€ bei 
Microchip Direct.

Hat damit jemand Erfahrung? z.B. die SAM-Mikrocontroller

von Volker S. (vloki)


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zu Gast schrieb:
> 23.43€ bei Microchip Direct.

Den gibt es beim Distributor günstiger.
Erfahrung mit SAMs habe ich leider keine.
Kommt vermutlich in naher Zukunft....

von Steffen W. (derwarze)


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Das Snap Teil wurde mir auf der Embedded Messe vom Microchip Mitarbeiter 
empfohlen mit "Damit kann man alles Programmieren". Doch weit gefehlt, 
ältere Prozessoren (dsPIC30, PIC12 und PIC10) werden bis auf wenige 
Ausnahmen gar nicht unterstützt. PIC18 und PIC16 fast gar nicht nur 
einige 'Beta'. ATxmega geht gar nicht auch ATMega nicht alle ATSAML geht 
auch nicht. Ansonsten steht fast alles noch auf 'Beta', kann also gehen, 
muss aber nicht. Ist ja auch bei IDC4 und PICKit4 seit langem so, da hat 
sich nur wenig getan.
 Bin maßlos enttäuscht von den Teilen, groß angepriesen und nach über 1 
Jahr immer noch eine Baustelle. Bevor man eines der Teile Anschafft 
einen Blick in die Kompatibilitätsliste 
https://www.microchip.com/mymicrochip/filehandler.aspx?ddocname=en600333 
werfen um sich Enttäuschungen zu ersparen.

von Rudolph (Gast)


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Ich wollte auch gerade den SNAP in die Runde werfen, so als günstige 
Alternative. Das Teil ist dem PicKit4 sehr ähnlich, kommt aber bei dem 
Preis ohne Gehäuse.

Den SNAP habe ich auch schon lange rum liegen, nur hatte ich mit dem 
MPLAB-X bisher so gar keine Motivation die 2,54 mm Pin-Leiste auf SWD zu 
adaptieren.
Vielleicht mit 5.30 oder 5.40.

Inzwischen benutze ich neben dem ICE den J-Link Edu Mini mit dem AS7, 
der brennt mit 21,55€ bei Mouser auch nicht so ein tiefes Loch in die 
Tasche.

von Rudolph (Gast)


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Falls noch wer die Pin-Belegung für den SNAP sucht, die steht in der 
Online-Hilfe vom MPLAB-X unter PicKit4.

PicKit4->Hardware Specification->Commnunication Interface->Pinout for 
Interfaces

SWD:
1 MCLR
2 VTG
3 GND
4 SWO
5 SWCLK
6 -
7 -
8 SWDIO

von Rudolph R. (rudolph)


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Okay, ich habe gerade mal nach dem Schema meinen SNAP mit dem SWG meiner 
ATSAMC21E18A Platine verbunden.

Das erste was mir auffällt, MPLAB-X IPE v5.20 zeigt die Target-Spannung 
nicht an und auch sonst nichts was helfen würde wenn die Verbindung 
nicht klappt.

Ich habe mal "Read" probiert.
Das triggert erstmal ein Firmware-Update vom SNAP, so ungefragt und ohne 
Bestätigung.

Danach ging erstmal gar nichts, vorgeblich nicht die richtige ID 
gefunden, Hinweis auf Problem mit dem Kabel.
Also abgezogen, Kabel geprüft, keinen Fehler gefunden, wieder 
angesteckt, geht immer noch nicht.


Dann habe ich meinen Atmel-ICE angeschlossen.
Wird auch erstmal erkannt.

Beim Read der gleiche Mist wie beim SNAP, es wird ungefragt direkt ein 
Firmware-Update durchgeführt.
Zum Glück funktioniert der ICE aber noch im AS7, als Firmware Version 
wird jetzt 1.29 angezeigt.

Ein Read führt aber nur zu einer Latte an Java Exceptions.


Okay, MPLAB-X IPE beendet, neu gestartet.

Siehe da, der Atmel-ICE lässt sich jetzt benutzen.
Naja, nicht so wie man das aus dem AS7 gewöhnt ist, aber so in etwa.
Die Target-Spannung wird nicht angezeigt, MPLAB-X IPE meldet nur "Target 
voltage detected".
Das "Read" macht irgendwas, aber keine .hex irgendwohin schreiben.
Die Fuses lassen sich in der MPLAB-X IPE nicht einstellen, man kann also 
zum Beispiel damit den Bootloader-Bereich nicht schützen.

Die Buttons für "Verify" und "Blank Check" sind die ganze Zeit 
deaktiviert.



Mit dem SNAP macht jetzt das "Read" zwar irgendwas, der Controller wird 
identifiziert und gelesen.
Aber "Program" scheint überhaupt nicht zu funktionieren.

----
2019-07-17 21:29:03 +0200 - Programming...

Connecting to MPLAB Snap...

Currently loaded versions:
Application version............00.02.12
Boot version...................01.00.00
Script version.................00.02.97
Script build number............117b21ad10
Target device ATSAMC21E18A found.
Device Id Revision = 0x4
----

Das ist alles.

Mit dem ICE sieht das so aus:

----
2019-07-17 21:31:57 +0200 - Programming...

Currently loaded versions:
Application version...........1.41.137 (0x01.0x29.0x89)
Target voltage detected

Configuration memory will not be programmed because no configuration 
bits settings have been defined in your code.
To program configuration memory, either define the settings in your code 
or use the Program Configuration Bits button on the configuration memory 
window.

Erasing...

The following memory area(s) will be programmed:
program memory: start address = 0x0, end address = 0x31ff
Programming complete
2019-07-17 21:32:01 +0200 - Programming complete
----


Nope, MPLAB-X 5.20 will ich auch nicht haben.

von Teo D. (teoderix)


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Rudolph R. schrieb:
> Okay, MPLAB-X IPE beendet, neu gestartet.

Sobald einem bei MPLAB-X ein "Häää" durch den Kopf geht, ist dies immer 
als Erstmastname DRINGENDST zu empfehlen! Ich vergess das nur leider 
allzu oft. :/

von Volker S. (vloki)


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Rudolph R. schrieb:
> Siehe da, der Atmel-ICE lässt sich jetzt benutzen.
> Naja, nicht so wie man das aus dem AS7 gewöhnt ist, aber so in etwa.
> Die Target-Spannung wird nicht angezeigt, MPLAB-X IPE meldet nur "Target
> voltage detected".
> Das "Read" macht irgendwas, aber keine .hex irgendwohin schreiben.

Warum sollte es das? (File -> Export)

> Die Fuses lassen sich in der MPLAB-X IPE nicht einstellen, man kann also
> zum Beispiel damit den Bootloader-Bereich nicht schützen.

Wieso sollte man die Fuses in der Programmiersoftware einstellen wollen?
(Warum sind die nicht schon  im HEX File?)
Im Moment kommt eine Meldung, dass das Editieren der Configuration Bits 
für AVR deaktiviert ist. Vorstellbar, dass das irgendwann noch aktiviert 
wird.



Jetzt wo ich das schon mit dem ICE und einem ATmega32U4 getestet habe,
muss ich es wohl auch noch meinen SNAP ausprobieren...

<edit>Der SNAP verhält sich auf den ersten Blick genau wie Atmel-ICE
(keine Anzeige der detektierten Spannung und kein Editieren der 
Config-Bits)

<edit2> Ok, SNAP schient nicht zu Programmieren (IPE v5.15)
Mit dem PICkit4 sieht es besser aus

: Bearbeitet durch User
von Rudolph (Gast)


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Teo D. schrieb:
> Sobald einem bei MPLAB-X ein "Häää" durch den Kopf geht, ist dies immer
> als Erstmastname DRINGENDST zu empfehlen! Ich vergess das nur leider
> allzu oft. :/

Ich weiss nicht, wie oft ich mir MPLAB schon angesehen habe, aber ich 
hatte noch nie den Eindruck, dass das richtig funktionieren würde.

Volker S. schrieb:
>> Das "Read" macht irgendwas, aber keine .hex irgendwohin schreiben.
>
> Warum sollte es das? (File -> Export)

Warum sollte ich File->Export zusätzlich machen müssen?
Software die auf der einen Seite so einen eingeschränkten 
Funktions-Umfang hat, sich auf der anderen Seite aber nicht intuitiv 
bedienen lässt, ist direkt für die Restbit-Tonne.
Das "Read" müsste direkt einen Datei-Dialog öffnen.

Volker S. schrieb:
> Wieso sollte man die Fuses in der Programmiersoftware einstellen wollen?

Wo denn sonst?
Genau für sowas ist die Programmiersoftware doch da.
Sowas wie "Verify" ist grundsätzlich auch nicht überflüssig.

> (Warum sind die nicht schon  im HEX File?)

Da ist das Programm drin, wenn überhaupt gehört das in die .elf.
Nur bräuchte man dann als erstes eine Schnittstelle das da rein zu 
bringen.
Und mit .elf kann IPE sowieso nicht umgehen.

Ich habe eine fertige .hex, die will ich brennen, das ist ein 
Bootloader.
Dann will ich noch die ersten 8kB schützen.
Mit AS7 ist das überhaupt kein Problem.
Ich kann mir die Fuses ansehen, was eingestellt ist, bekomme angezeigt 
was das alles bedeutet und kann das ändern.

Mit IPE 5.20 klappt nicht mal das Flashen der .hex per SNAP.
-> unbrauchbar.

von Volker S. (vloki)


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Rudolph schrieb:
>> (Warum sind die nicht schon  im HEX File?)
>
> Da ist das Programm drin, wenn überhaupt gehört das in die .elf

Hmmm, bei mir sind die im hex mit drin.
Vermutlich, weil sie ja auch im Code mit drin sind?

Wenn man einen Controller ausließt, bekommt man doch auch nur eine hex 
und da sind die dann auch drin...


Rudolph schrieb:
> Mit AS7 ist das überhaupt kein Problem.
> Ich kann mir die Fuses ansehen, was eingestellt ist, bekomme angezeigt
> was das alles bedeutet und kann das ändern.

Ansehen kann das in IPE auch. Muss man aber anscheinend in den "Advanced 
Mode" IPE ist als Basis nur so zum Importieren einer Datei, brennen und 
fertig. Den Rest macht man in der IDE.
Im Advanced Mode (-> Settings) kann man dann schon mehr tun. Editieren 
aber (noch?) nicht.

Wenn ich mich richtig erinnere kann man das bei PICs, ich verwende IPE 
nur sehr selten. (z.B zum Flashen eines von unseren Studies 
abgeschossenen Arduinos)


Rudolph schrieb:
> Das "Read" müsste direkt einen Datei-Dialog öffnen.

Geschmackssache ;-)


Rudolph schrieb:
> Mit IPE 5.20 klappt nicht mal das Flashen der .hex per SNAP.
> -> unbrauchbar.

Da muss ich dir zustimmen. (((wird hoffentlich IRGENDWANN 
funktionieren)))

: Bearbeitet durch User
von np (Gast)


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Hallo, hat schon jemand das programming on go versucht? Ich wollte mit 
einer 16gb sd probieren formatiert als fat und ntfs aber dabei kam immer 
sd not supportet.

Lg

von No Y. (noy)


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Den SNAP gibt's gerade 50% billiger bei Microchip Direkt..

von Rudolph R. (rudolph)


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Funktioniert der SNAP denn jetzt?
Ich habe keinen Bock mehr das zu testen nachdem Microchip die Includes 
für die ATSAM komplett inkompatibel zu den alten Includes gemacht hat.

von No Y. (noy)


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Keine Ahnung noch nicht getestet.. nutze aber auch nur Pics und hab noch 
ein pickit3 rumliegen..

von neuer PIC Freund (Gast)


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> Mit IPE 5.20 klappt nicht mal das Flashen der .hex per SNAP. -> unbrauchbar.

Nö. Habe ich schon geschafft. Kein Bock IDE laden. Also schnell IPE und 
hex gebrannt -> AVR läuft.

> Im Moment kommt eine Meldung, dass das Editieren der Configuration Bits für AVR 
deaktiviert ist. Vorstellbar, dass das irgendwann noch aktiviert wird.

Habe ich mit v5.20 geschafft. Dazu das Projekt, wie Empfohlen, temporär 
auf Simulator stellen. Dann klappt es Klicki-bunti-fuse-copy-paste.

von Rudolph (Gast)


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neuer PIC Freund schrieb im Beitrag #5940882:
>> Mit IPE 5.20 klappt nicht mal das Flashen der .hex per SNAP. -> unbrauchbar.
>
> Nö. Habe ich schon geschafft. Kein Bock IDE laden. Also schnell IPE und
> hex gebrannt -> AVR läuft.

Du hast nur nicht mitbekommen, dass sich das auf das Flashen von 
ATSAMC21E18A bezog, mit AVR habe ich das nicht ausprobiert.

von Kokosnuss (Gast)


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Man kann die IPE Stand Alone installieren, indem man bei der 
Installation von Mplabx einfach das Häkchen bei Mplabx entfernt ;)

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