Ich stehe gerade vor einem kleinen Problem: Ich entwerfe eine Schaltung in dem ein STM32 sitzt. Die komplette Schaltung wird extern über ein 12V Schaltnetzteil ohne Erdung betrieben. Wie bekomme ich den Potentialausgleich bei anstecken des SWD Proggers auf der GND Linie in den Griff? Die Platine ist noch nicht fertig, ich möchte diese Problematik lieber vorher geregelt haben. Der STM32 wird durch die Schaltung mit Spannung versorgt, beim SWD habe ich keinen +3V3 vorgesehen. Der SWD arbeitet passiv. Vielen Dank für eure Hilfe.
SWD hat 4(5 mit NRST, was man verwenden sollte) Leitungen. Also bei mir ist das immer ein 3.3V drauf, warum bei dir nicht? Du hast doch trotzdem ein GND und 3.3V auf deinem Board. Führe diese einfach auf den SWD Stecker!
In addition to provide the same functionalities as the ST-LINK/V2, the ST-LINK/V2-ISOL features digital isolation between the PC and the target application board. It also withstands voltages of up to 1000 Vrms.
Nils N. schrieb: > SWD hat 4(5 mit NRST, was man verwenden sollte) Leitungen. Also bei mir > ist das immer ein 3.3V drauf, warum bei dir nicht? Du hast doch trotzdem > ein GND und 3.3V auf deinem Board. Führe diese einfach auf den SWD > Stecker! Da ich sonst das komplette Board mit Spannung durch den SWD versorge, das Board treibt Lasten bis zu 10A - ich denke nicht das ein ST-Link dies stemmen kann ;-) Das der SWD Stecker GND enthält ist natürlich selbstverständlich. Und gerade darum geht es mir, die unterschiedlichen Potentiale auf den zwei verschiedenen GND Schienen (Schaltnetzteil und ST-Link). STM32 User schrieb im Beitrag #5342346: > In addition to provide the same functionalities as the ST-LINK/V2, the > ST-LINK/V2-ISOL features digital isolation between the PC and the target > application board. It also withstands voltages of up to 1000 Vrms. Oh oh oh! Es gibt dafür extra einen speziellen ST-Link!? o.O Wusste ich nicht - danke für den Link! Gibt es da einen Schaltplan zu dem ST-Link? Wie dies dort gelöst wurde?
Rene K. schrieb: > Da ich sonst das komplette Board mit Spannung durch den SWD versorge, > das Board treibt Lasten bis zu 10A - ich denke nicht das ein ST-Link > dies stemmen kann ;-) Du hast 10A im Bereich des Mikrocontrollers? Potentiell auch wenn du den Programmieren möchtest? Oha.... Normalerweise macht man zum Programmieren die 10A Lasten ab oder nicht?
Schaltnetzteil mit PE verwenden. Oder erst SWD verbinden und dann Netzteil in die Steckdose. Problem ist der Y-Kondensator, der mangels PE auf Gnd des Ausgangs gelegt wird. Das ergibt einen kapazitiven Spannungsteiler, der im Augenblick des Verbindens schlagartig entladen wird.
Nils N. schrieb: > Normalerweise macht man zum Programmieren die 10A Lasten ab oder nicht? Und wie debuggt man dann die Ansteuerung/Regelung der Lasten?
Nils N. schrieb: > Du hast 10A im Bereich des Mikrocontrollers? Potentiell auch wenn du den > Programmieren möchtest? Oha.... > > Normalerweise macht man zum Programmieren die 10A Lasten ab oder nicht? Ja natürlich, die Schaltung muss ja laufen während ich sie programmiere / debugge. Wie handelst du denn solche Fälle? o.O Jumper auf SWD Versorgung setzen -> SWD anschließen -> programmieren -> SWD abziehen -> Jumper auf ext. Versorung -> Externe Versorung anschließen -> Hoffen das alles richtig läuft?! Wie debuggst du die ganze Geschichte dann ohne SWD? xyz schrieb: > Oder erst SWD verbinden und dann Netzteil in die Steckdose. > Problem ist der Y-Kondensator, der mangels PE auf Gnd des Ausgangs > gelegt wird. Das ergibt einen kapazitiven Spannungsteiler, der im > Augenblick des Verbindens schlagartig entladen wird. Und dieses Szenario wollte ich eben umgehen bzw. abfangen. Ich habe gerade mal gemessen wie der Unterschied zwischen Netzteil und ST-Link liegt. Das sind satte ~108V auf beiden Grounds. Je nachdem wie hoch der Y-Kondensator geladen ist, gibt das schon einen ordentlichen Schlag. Die Idee mit der Reihenfolge klingt natürlich plausibel. Ich werde wohl den geringsten Weg des Widerstandes gehen und ein Netzteil mit PE verwenden. Dennoch wäre es hoch interessant zu Wissen wie man solch einen Fall abfedern könnte.
Rene K. schrieb: > Der STM32 wird durch die Schaltung mit Spannung versorgt, kein Problem und nicht ungewöhnlich. > beim SWD habe > ich keinen +3V3 vorgesehen. Der SWD arbeitet passiv. das würde ich ändern: Siehe eine 3V3 am SWD-Stecker mit vor. Verwende dann allerdings einen SWD-Adapter, der nicht versucht diese 3V3 zu speisen, sondern nur um zu erkennen, ob der Controller angesteckt und spannungsversorgt ist. Erst dann schaltet er seine Signale an. Z.B. der JLink (also echte Hardware von Segger selbst) macht das so. Dieser Pin erlaubt dann auch nicht nur 3V3 zu verwenden, sondern man kann den µC dann auch z.B. mit 2,5V versorgen und der SWD-Adapter passt dann über einen Pegelwandler seine Spannung entsprechend an
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