Moin! Hab da ne kurze Frage an die Spezialisten. Ich habe mir gestern mal das Innenleben von meinem Schweißinverter angesehen. Dabei ist das angehängte Bild entstanden. Meine Frage ist ob ich die Platine vielleicht mal von dem Glibber befreien sollte um möglichen Kurzschlüssen vorzubeugen. Die Platine ist mit einem mir unbekannten Mittel versiegelt. Diese Versiegelung kann man jedoch reicht einfach mit nem Fingernagel abkratzen und ist teilweise schon abgelöst. Womit könnte ich die Platine reinigen und anschließend versiegeln? Würdet ihr das Kram entfernen oder lieber so lassen? Stichwort Kaputtrepariert. Besten Dank
Ich würde einfach alle mit Pressluft rausblasen und danach so lassen. Olaf
> Dabei ist das angehängte Bild entstanden.
Wow, heftig. Ich würde sie sauber machen.
Olaf schrieb: > Ich würde einfach alle mit Pressluft rausblasen und danach so > lassen. > > Olaf Aber nicht zu heftig! Vorher aber: Erst absaugen und mit einem kleinen Pinsel den Dreck weg fegen.
Ich bau das Ding erst mal aus und schaue mir den Teppich dann genauer an.
Ich reinige solche Sachen erstmal in der Badewanne mit dem Brauseschlauch warm. Klingt brachial ist es aber nicht wenn man anschließend mit einem Gebläse das anhaftende Wasser entfernt. Danach muß man sich aber einige Tage gedulden ehe man das nach sorgfältiger Kontrolle wieder in Betrieb nehmen kann. Sachen welche bei mir in den Backofen passen trockne ich bei 50 Grad etwa 1 Stunde, dabei lasse ich die Tür einen Spalt offen. Größere Sachen lasse ich dann schon mal einige Tage liegen und lagere es auch mal um damit sich nicht versteckt Nässe sammeln kann. Schädlich bei diesem Prozedere ist nur die UNGEDULD.
> Ich reinige solche Sachen erstmal in der Badewanne > mit dem Brauseschlauch warm. Bist du mein ehemaliger Ausbilder? Der hatte nämlich mal von einer Dummheit erzählt, die er gebracht hatte als er selbst Azubi war. Eine Bundespost-Telekom Kundin beklagte sich wiederholt darüber, dass ihr Telefon nicht mehr so laut klingelt, wie gewohnt. Darauf empfahl er der Frau, sich die Ohren zu waschen, und dann das Telefon. Das hat sie auch gemacht..... dafür bekam er mächtig Ärger.
Nachtrag. Versiegelt ist das Teil weil weil da Hochspannung im Spiel ist und Kriechströme verhindert werden sollen. Ist das Zeug schon spröde, kann sich darunter beim reinigen auch Nässe festsetzen. Deshalb sollte man die Platine wirklich gut mit einem Fön trocknen und dann zb.mit Lötlack oder Plastikspray nachversiegeln.
Ich würde mit den ersten beiden Vorschlägen beginnen. Aber trotzdem Danke.
Stefan U. schrieb: > Eine Bundespost-Telekom Kundin beklagte sich wiederholt darüber, dass > ihr Telefon nicht mehr so laut klingelt, wie gewohnt. Darauf empfahl er > der Frau, sich die Ohren zu waschen, und dann das Telefon. Das hat sie > auch gemacht..... dafür bekam er mächtig Ärger. Man sollte das auch nur mit Verstand machen und Das nicht mit Hörkapseln, Mikrofonen Kopfhörern und auch nicht mit Displays machen...wobei Nixieröhren total unempfindlich sind 7 Segmentanzeigen auch. LCD Geschichten ...weniger Grins.... Mechanik die vorher gefettet war muß man dann natürlich wieder nachfetten... Ein wenig denken beim tun schadet aber nicht. Meine Teile haben die Badewanne immer überlebt. Aber die waren vor dem einschalten wieder knochentrocken.
So. Platine liegt vor mir. Und jetzt? Saubermachen? Oder so lassen und auf den Shutdown warten? Mit Druckluft kann ich den groben Grummel wegpusten. Der Rest ist eine klebrige Mischung aus Öl und Metall. Isopropanol?
herbert schrieb: > Ich reinige solche Sachen erstmal in der Badewanne mit dem > Brauseschlauch warm. Ja gerne, aber empfehle sowas lieber nicht Leuten, die sich nicht auskennen! Jan schrieb: > Und jetzt? > > Saubermachen? Erstmal Pinsel und Staubsauger. Letzteres ist dringend zu empfehlen! :) Das wirds dann auch schon gewesen sein. Mehr Aufwand eventuell wenn du es verkaufen willst. ;)
Jan schrieb: > klebrige Mischung aus Öl und Metall. Benzin oder Bremsenreiniger. Draußen und gut ablüften lassen! Mit Spiritus, Isoprop oder - am besten - mit Kontakt LR nachwaschen.
Ach so, vergessen: Grobe Verschmutzungen wie Staub u.ä. natürlich vorher entfernen.
Nochn paar Fragen bzgl Lösungsmittel: Sind alle genannten Mittel kompatibel zu den allgemeinen Elektronikkomponenten? Kann mir vorstellen das Brause, Benzin und Bremsenreiniger vielleicht nicht die besten Kandidaten sind. Mein Plan ist folgender: Absaugen Mit Pinsel grob reinigen Mit Isopropanol schrubben und nachspülen Trocknen Mit z.B. Leiterplattenlack versiegeln Wäre das ok?
Jan schrieb: > Wäre das ok? Ja, nur Punkt 1 u. 2 würde ich zusammen fassen. Den Lack würde ich weglassen, dafür ist die Platine bereits zu versaut. Da handelt man sich nur neue Probleme ein.
Jan schrieb: > Sind alle genannten Mittel kompatibel zu den allgemeinen > Elektronikkomponenten? Empfehle Isopropanol oder notfalls(!) Spiritus. Bei wasserlöslichem Dreck kann man auch destilliertes Wasser nehmen. Zum groben Saubermachen einen Naturhaarpinsel (wegen elektrostatischer Aufladung) und reichlich Druckluft > > Kann mir vorstellen das Brause, Benzin und Bremsenreiniger vielleicht > nicht die besten Kandidaten sind. Durchaus. Damit sollte man vorsichtig sein. Manchmal verträgt es die Elektronik und manchmal eben nicht. Das erkennt man dann nach der Reinigung, wenn es schon zu spät ist...
Jan schrieb: > Kannst du mir erklären warum man sich damit Probleme einhandelt? Weil man keine Ahnung hat, was man da alles mit ein lackiert.
Ich würde auf keinen Fall mit Lösungsmitteln hantieren. Zur Not mit Spiritus. Ist sicher nicht nötig. Zuerst wie genannt Pinsel und Staubsauger. Danach mit Hand-Flüssigseife einschäumen. Was für Ölhände gut ist, ist auch für die Elektronik nicht schädlich. Für schwierige Fälle (Nikotin) habe ich dann Linda-Neutral (DDR) genommen. Das ist eine neutrale Schmierseife, die es wohl immernoch gibt.
Jan schrieb: > Kann mir vorstellen das Brause, Benzin und Bremsenreiniger vielleicht > nicht die besten Kandidaten sind. Benzin und Bremsenreiniger sind sogar sehr gute Kandidaten, weil sie Öle perfekt und sehr schnell lösen, beim Nachspülen perfekt abtransportieren und sehr schnell flüchtig sind. Zugegeben, Bestückungsdruck und Farbringe könnten danach auch weg sein, aber bei der Pampe (wenn sie denn wirklich Ölhaltig ist) gibts kaum Alternativen. Isoprop und Laugen (Seife...) brauchen viel zu lange und lösen nur wenig. Spiritus wirkt erst, wenn das Ölige schon weg ist. Also, groben Dreck mechanisch entfernen, Rest anlösen und zügig und üppig abspülen & abschütteln. Für gute Belüftung sorgen, dann verflüchtigen sich die Reste in Sekunden. BTDT. Keine Probleme. Oder aber Tage später noch Waser- und Seifenreste unter Bauteilen finden...
Kleine Ergänzung: Sollten Komponenten mit Wärmeleitpaste verbaut sein, der Kühlkörper könnte darauf hinweisen, die Paste nach dem Waschen kontrollieren oder gleich ersetzen.
ich wer sonst schrieb: > Oder aber Tage später noch Waser- und Seifenreste unter Bauteilen > finden... Wenn man wirklich weiß was man tut, die beste und bequemste weise! Warm Wasser, Spühli und wenn nötig erst mal ne Stunde einweichen. Natürlich kann man auch einen /Sicherheits/-Reiniger aus der Dose nehmen. Aber erst aufs Etikett gugen, nich das da Wasser und Tenside drin is!
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.

