Hallo,
> Fabsen schrieb:
> Hi kann mir jemand die Schaltung im Anhang ein bisschen erklären?
ok, kann ich machen.
> Ich weiß das es 5 analoge Sensoren sind die eine Versorgungsspannung von
> 5V haben.
Gezeichnet sind nur Optokoppler.
Zu der Typangabe RPR-200 findet man aber einen Reflexkoppler.
http://rohmfs.rohm.com/en/products/databook/datasheet/opto/optical_sensor/photosensor/rpr-220.pdf
Der sollte Gegenstände im Abstand von ca. 2...20mm gut detektieren
können.
> Warum brauche ich die OP Verstärker und was machen sie?
Die sind als Komparator geschaltet und werden so eingestellt, dass bei
einer bestimmten Schaltschwelle aus dem eher analogen Signal des
Reflexkopplers ein saubere digitales Schaltsignal erzeugt wird.
https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0311261.htm
Als Schaltschwelle dient das Signal GREF, welches mit dem Poti R4
einstellbar ist.
> Für was sind die 1 K Widerstände hinter dem Schalter?
Damit entkoppelt man den Ausgang des OPV von nachfolgenden Schaltungen
etwas. Das macht sich vor allem dann gut, wenn in nachfolgenden
Schaltungen mal ein Kurzschluss ist (Strombegrenzung).
> Die LED wird benutzt um den Betriebszustand anzuzeigen?
Ja, wobei die nicht leuchten, wenn der Sensor was sieht, sondern wenn
der Sensor quasi nichts sieht.
Wenn der Sensor was detektiert, zieht er den Pegel an neg. Eingang des
OPV auf gnd runter. Der Ausgang des OPV geht dann aber auf HIGH (LED
geht aus).
Noch was zur Form: Die Schaltung ist gruselig (schlampig gezeichnet).
-> mal gnd unten, mal gnd oben, bei 5V das gleiche Elend.
-> Für diese virtuellen Verbindungen z.B. GREF gibt es in der kleinen
Schaltung keinen Grund, außer es max. unübersichtlich zu machen.
-> Die Pegel 5V am zweiten und vierten OPV hängen einfach so in der
Luft.
-> Die Block-C C27....29 kann man auch dahin zeichen, wo sie hingehören.
-> Für gnd und 5V gibt es nicht mal ein vernünftiges Schaltzeichen
Gruß Öletronika