Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ARM an Akku betreiben


von füschchen (Gast)


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Hallo,
ich wollte nur einmal kurz fragen, ob man ARMs (genauer: blue pill 
board) gut mit Akkus nutzen kann oder ob da die Spannungsschwankungen zu 
groß sind.
Oder muss ich zwingend einen Spannungswandler verwenden? Habt ihr dafür 
(möglichst stromsparende) Empfehlungen (mit nicht zu viel 
Verlustleistung)?

Danke!

von m.n. (Gast)


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Kein Problem. Du darfst den Arm nur nicht an die Beine kommen lassen.

von Stefan F. (Gast)


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Ja, kein Problem, das geht.

von Johannes S. (Gast)


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Das Board hat schon einen Spannungswandler drauf, am einfachsten ist es 
da eine Powerbank über den USB anzuschließen.

von Stefan F. (Gast)


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Powerbänke sind häufig nicht nur einfach sondern auch billig. Leider 
schalten sich fast alle aus, wenn die Stromaufnahme sehr gering wird. 
Deswegen eignen sie sich nicht so gut für Langzeit Betrieb ohne 
besonderen Aufwand.

von füschchen (Gast)


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Okay, danke.

m.n. schrieb:
> Du darfst den Arm nur nicht an die Beine kommen lassen.

Du meinst an die Beine des Spannungswandlers, oder?

Johannes S. schrieb:
> Das Board hat schon einen Spannungswandler drauf

Aber ja nur, wenn ich die Versorgung über USB anschließe, oder? Oder 
wirkt der auch, wenn ich die Versorgung über die Pins bereitstelle.
Oder wiederum soll ich einfach einen kleinen mini-USB-Stecker kaufen und 
daran die Versorgung löten?
Bei der Powerbank habe ich in der Tat das Problem, dass sich die einfach 
abschaltet. Das kann man nur verhindern, indem man mehr Strom zieht, 
oder? Müsste ich einmal ausrechnen, ob eine Powerbank mit 2.1Ah bei mehr 
Strom oder Akkus mit ca. 800mAh bei weniger Strom länger halten.
Ansonsten wäre die Idee mit der Powerbank natürlich schon nicht 
schlecht.

von W.S. (Gast)


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füschchen schrieb:
> ich wollte nur einmal kurz fragen, ob man ARMs (genauer: blue pill
> board) gut mit Akkus nutzen kann

Warum schaust du nicht einfach mal in die Dokumentation zu dem von dir 
bevorzugten Chip hinein? Bist du dazu zu faul?

Es gibt auch unter den Cortexen einige Chips, die einen internen 
Spannungsregler besitzen und deshalb einen weiten Versorgungsbereich 
(üblicherweise 3 .. 5.5V) haben. Der STM32F103 gehört jedoch nicht dazu. 
Da brauchst du nen LowDropRegler davor.

W.S.

von beinchen (Gast)


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> Aber ja nur, wenn ich die Versorgung über USB anschließe, oder? Oder
> wirkt der auch, wenn ich die Versorgung über die Pins bereitstelle.

es gibt extra einen 5V Pin. Da kommt dann die Spannung drann und wird 
mit dem Spannungsregler geregelt.  Der Pin ist über eine Schutzdiode vom 
USB entkoppelt wenn ich mich nicht irre. Das heißt wenn du versehentlich 
mal beides anschließt sollte es sich nicht auf USB zurückwirken

von beinchen (Gast)


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achso: Der Spannungsregler auf dem Board geht nur bis 6V 
Eingangsspannung wenn ich mich nicht irre. Dies solltest du nochmal 
gegenchecken. Es gibt schaltpläne im Netz.

von Stefan F. (Gast)


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> Der Pin ist über eine Schutzdiode vom
> USB entkoppelt wenn ich mich nicht irre.

Leider nicht

von füschchen (Gast)


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beinchen schrieb:
>> Aber ja nur, wenn ich die Versorgung über USB anschließe, oder?
> Oder
>> wirkt der auch, wenn ich die Versorgung über die Pins bereitstelle.
>
> es gibt extra einen 5V Pin. Da kommt dann die Spannung drann und wird
> mit dem Spannungsregler geregelt.  Der Pin ist über eine Schutzdiode vom
> USB entkoppelt wenn ich mich nicht irre. Das heißt wenn du versehentlich
> mal beides anschließt sollte es sich nicht auf USB zurückwirken

Stimmt, an den 5V-Pin habe ich gar nicht gedacht. Der erleichtert 
tatsächlich einiges. Der geht vermutlich über die gleiche Leitung wie 
die USB-Buchse in den Spannungswandler und es stehen dann wohl sogar die 
3.3V-Pins zur Verfügung. Es wird eigentlich sowieso nie USB und eine 
andere Spannungsversorgung parallel verwendet. Sollte ich in der 
fertigen Schaltung den USB noch einmal brauchen, dann nehme ich halt 
einfach den Akku ab.
Der Schaltplan ist tatsächlich eine gute Idee.

Danke euch allen für eure Anregungen!

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