Forum: Offtopic Led verschieden


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von Martin Lüthi (Gast)


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Ist es richtig das im Innern einer
LED Gold verbaut ist? Ein kleines Mini
Drähtchen.
Hatte gehört dass man LED s sammeln kann
Und danach mit Silikon Lösung das Gold
heraus trennen kann.
Hat das jemand schon versucht , gemacht?
Wenn ja, wie müsste man genau vorgehen?

: Verschoben durch Moderator
von Arduino Fanboy D. (ufuf)


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von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Kann man machen, aber der Aufwand ist hoch, der Ertrag gering und du 
hast dann eine Menge Sondermüll dessen ordentliche Entsorgung auch 
wieder kostspielig ist.

Mit Brötchen-Backen kommt man eher auf einen grünen Zweig.

von Michael B. (laberkopp)


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Martin Lüthi schrieb:
> Ist es richtig das im Innern einer
> LED Gold verbaut ist? Ein kleines Mini
> Drähtchen.

Manchmal. Oftmals auch Aluminium.

> Hatte gehört dass man LED s sammeln kann
> Und danach mit Silikon Lösung das Gold
> heraus trennen kann.
> Hat das jemand schon versucht , gemacht?

Nein. Silikon sicher nicht. Gold löst man nur mit Königswasser.
Den Rest drumrum mit Salpetersäure.

> Wenn ja, wie müsste man genau vorgehen?

Nun, so ein Draht hat 25um Durchmesser.

1km davon also 0.5 Kubikzentimeter der 10g wiegt und 338 EUR wert ist.

Dummerweise sind in einer LED nur 2mm davon, man bräuchte also 500000 
LEDs, jede LED bringt 0.07 ct (immerhin).

Allerdings muss man advon die Kosten abziehen.

ich sage mal, die Entsorgung mehrere Kubikmeter Salpetersäure kostet 
mehr als der Ertrag.

Es gibt aber Firmen, die Elektronikschrott in grossem Massstab in Gold 
verwandeln, sogar ohne Umweltsauerei, z.B. Umicore in Belgien. Die 
gewinnen sogar andere Metalle zurück, so dass sich das besser lohnt.

Du siehst also: Wer bei Grundrechenarten und Chemie in der Schule 
aufgepasst hat, hat Leben die besseren Karten.

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Michael B. schrieb:

> Gold löst man nur mit Königswasser.

Quecksilber geht auch. So machen das wohl die Goldsucher
in Südamerika. Allerdings beschäftigen die sich wohl kaum
mit den wenigen Milligramm in LEDs.

von Torben H. (jera)


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Auf youtube gibt es im allgemeinen viele Videos dazu. Fazit: Es macht 
viel Sauerei, ist gefährlich und lohnt sich nicht wirklich. In dieser 
Zeit würde ich lieber arbeiten gehen, das bringt wesentlich mehr Geld.

Dann muss man ja auch noch die Elektronik in großen Mengen be- und 
entsorgen. Letzteres geht bei diesen "Hobby-Scheidern" vermutlich immer 
zu lasten der Allgemeinheit.

Wie von Michael Bertrandt geschrieben, gibt es extra Scheideanstalten 
die sowas machen. Die machen das ordentlich und entsorgen den Sondermüll 
auch sicher. Hoffentlich.

-------

Harald W. schrieb:
> So machen das wohl die Goldsucher
> in Südamerika.

Stimmt. Die kippen das Zeug aber auch literweise in die Bach. Wirklich 
sehr gut für die Umwelt, aber interessiert ja keinen (Politiker)...

Hier in DE kostet ein Tropfen Öl auf dem Erdreich gleich hunderte oder 
tausende Euro, wenn es "der Falsche" sieht. Umweltschutz ist zwar gut, 
manchmal aber maßlos übertrieben und an anderen Stellen maßlos 
untertrieben (z.B. wegwerfen von Müll  Kippen  Dosen).

Egal, ich schweife ab. BTT ;)

von Mani W. (e-doc)


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Martin Lüthi schrieb:
> Ist es richtig das im Innern einer
> LED Gold verbaut ist?

Nur bei goldfarbenen LEDs...

Martin Lüthi schrieb:
> Hatte gehört dass man LED s sammeln kann

Ich hätte da einige aus den 80ern, hunderte, hast Du Interesse an
dem Gold?

Die sind zwar rot, gelb, grün, aber wertvoll...

: Bearbeitet durch User
von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Zu den wenigen Bauteilen, bei denen es sich auch für Hobbyisten ein 
wenig lohnt, sie zu sammeln, um sie zur Scheideanstalt zu bringen, 
gehören Mikroprozessoren im Keramikgehäuse, wie z.B. der Intel Pentium 
Pro.

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