Martin Lüthi schrieb:
> Ist es richtig das im Innern einer
> LED Gold verbaut ist? Ein kleines Mini
> Drähtchen.
Manchmal. Oftmals auch Aluminium.
> Hatte gehört dass man LED s sammeln kann
> Und danach mit Silikon Lösung das Gold
> heraus trennen kann.
> Hat das jemand schon versucht , gemacht?
Nein. Silikon sicher nicht. Gold löst man nur mit Königswasser.
Den Rest drumrum mit Salpetersäure.
> Wenn ja, wie müsste man genau vorgehen?
Nun, so ein Draht hat 25um Durchmesser.
1km davon also 0.5 Kubikzentimeter der 10g wiegt und 338 EUR wert ist.
Dummerweise sind in einer LED nur 2mm davon, man bräuchte also 500000
LEDs, jede LED bringt 0.07 ct (immerhin).
Allerdings muss man advon die Kosten abziehen.
ich sage mal, die Entsorgung mehrere Kubikmeter Salpetersäure kostet
mehr als der Ertrag.
Es gibt aber Firmen, die Elektronikschrott in grossem Massstab in Gold
verwandeln, sogar ohne Umweltsauerei, z.B. Umicore in Belgien. Die
gewinnen sogar andere Metalle zurück, so dass sich das besser lohnt.
Du siehst also: Wer bei Grundrechenarten und Chemie in der Schule
aufgepasst hat, hat Leben die besseren Karten.