Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Streuer Steuerung


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von Andreas R. (bashi)


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ich hätte mal ein kleines Problem

Ich habe mir für ein Streuer eine Steuerung zusammen gekauft und 
verbunden jetzt habe ich allerdings ein Problem.

Funktion

mit einem Servo Tester     wird ein Sevo betätigt der die Menge an Samen 
bestimmt in dem er eine Öffnung schrittweise öffnet. 
Ebay-Artikel Nr. 332579584389
 Mit der MotorSteuerung erhöhe ich die Drehzahl von einem Motor  und 
somit die Wurfweite 
https://www.amazon.de/gp/product/B015R423D0/ref=oh_aui_detailpage_o04_s00?ie=UTF8&psc=1
Die kleine Schaltung ist nur eine Spannung Begrenzung von 12V auf 6V für 
den Servo

Beide Schaltungen sind an einer Batterie angeklemmt wenn ich den Poti 
für den Motor auf AUS drehe funktioniert der Servo super, er macht auf 
und zu in den Schritten wie er soll. Wenn ich jetzt allerdings den Motor 
per Poti anlaufen lasse ( da reicht schon kleinste geschwindigkeit ) 
fährt der Servo soweit auf wie er nur kann und lässt sich über die 
eigentliche Servosteuerung nicht mehr regeln. Ich denke mir das ich 
einfach ein Entstörungs Problem habe, was denkt ihr was ich hier machen 
sollte?Leider bin ich kein Elektroniker und wenn ich wüsste wie es geht 
oder etwas gefunden hätte, hätte ich hier keinen Post aufgemacht.


Ich danke vorab für eure Hilfe

LG Andreas

von Keller (Gast)


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Motordaten ?

von Andreas R. (bashi)


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Was benötigst du da genau?

Es  Ist ein 12V DC Motor aus Fernost ( so wie es aussieht denn da steht 
null komme nix drauf ) mit einer festmontierten  0.75mm2 Zuleitung da 
kann der Strom nicht all zu hoch sein den das ding zieht. Es ist 
aufjedenfall kein Brushless Motor

Das Servo ist ein Robbe Servo aus dem Modellbau mit Metallgetriebe
Ich hoffe das reicht als Angabe

LG Andreas

: Bearbeitet durch User
von Dennis K. (scarfaceno1)


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Evtl ist auch noch interessant was für eine Batterie da dran hängt und 
das alles speist...

von Andreas R. (bashi)


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Hallo

Das ganze ist an eine 12V 170AH Traktor Batterie angeschlossen

von Karlo Kater (Gast)


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Hallo

was Dennis wohl mit der Frage meint:
Ist die Batterie Leistungsfähig genug, oder bricht die Spannung wegen zu 
hohen Innenwiderstand zusammen:

Übertrieben, so extrem wird es wohl bei dir nicht sein:
Es gibt diese 12V Batterien für historische Belichtungsmesser und andere 
Messgeräte, dies haben natürlich ihre 12V - aber ihr Leistungsvermögen, 
ist so gering das die Spannung schon bei geringer Belastung 
zusammenbricht, bzw. auf Werte absackt bei der eine Schaltung nicht mehr 
funktioniert.

Aber auch eine "große" Batterie kann einen hohen Innenwiderstand haben - 
sprich keine Leistung mehr liefern - dann ist sie vereinfacht gesagt 
defekt - typische z.B für eine defekten Autobatterie die bei einer 
Messung mit einen Messgerät doch noch schön ihre 12,8 Volt anzeigt aber 
schon beim Einschalten des Abblendlichts auf wenige Volt zusammenbricht.

So damit dürfte wohl klar sein warum noch der Batterie gefragt wurde.

Laut deiner Fehlerbeschreibung denke ich aber nicht das es an der 
Spannungsversorgung direkt liegt, eher glaube ich an irgendwelche 
Masseprobleme und wilde Schwingungen.
Das könnte man durch Messen eingrenzen - aber um das nach zu vollziehen 
bräuchtest du einiges an Grundlagenwissen, leider ist es nahezu 
unmöglich so was per Ferndiagnose zusammen mit jemanden zu machen der 
keine Ahnung über die Materie hat - sorry.

Was du machen könntest ist zu Überprüfen ob alle Leitungen und 
Verbindungen einwandfrei sind, ob alle Massen (in deinen Fall sind das 
sehr wahrscheinlich einfach alle "Minusverbindungen" der Module - aber 
nicht die des Motors) verbunden sind.
Sind alle Bauteile einwandfrei verlötet?

Karlo Kater

von Conny G. (conny_g)


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Der Servotester enthält wohl einen Mikrocontroller und der 
Drehzahlsteller schaltet 1-3A ? als PWM.
Da würde mich jetzt nicht wundern, wenn das ordentlich Ripple auf die 
Versorgung bringt, die ggf auch zum Servotester-IC durchkommt und den 
resettet.
Was ist das genau für ein DCDC Wandler, der den Servotester versorgt?
Ist das ein Step-Down oder ein Linearregler?

Du könntest als einfachste Variante noch mehr Kapazität vor den 
DCDC-Wandler hängen, 1000-3000uF.
Wenn Du es hast noch eine kleine Drossel von 100+ uH, also dann ein 
LC-Filter.

von Gerd (Gast)


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Ich vermute mal, dass du deinen Steuerteil auf der Kabine hast und den
Strom über eine 3-Polige Hella Dose holst?
Letztere sollte genug Strom liefern können, da glaube ich nicht an ein
Problem mit der Spannungsversorgung. Aber, wenn die Steuerung auf
der Kabine hängt, dann hast du da bestimmt 3-4m Kabel
von der Steuerung bis zum Streuer,
wo du eine 15kHz PWM und die Steuerleitung vom Servo parallel
nebeneinander laufen hast. Würde ganz stark drauf tippen, dass
die PWM das Steuersignal vom Servo stört. Wobei ich auch die
Kabellänge als kritisch ansehen würde: alles was Signale oder
ne PWM führt, muss so kurz wie möglich sein.
Versuch mal testweise ein eigenes Kabel für das Servo zu verwenden, das
etwas weiter von dem "Motorkabel" weg ist um das einzugrenzen.
Schreib mal etwas dazu wie die Leitungen verlaufen, wie lang die sind,
welche Kabel welche Signale führen, wo die Steuerung sitzt und so.

von Andreas R. (bashi)


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Hi Gerd und Conny

1. ja es ist ein linearregler

Soll ich quasi in die Zuleitung ( paralell ) zum  Linearregler nen 
3000uf Elko rein machen. Wie wird die Drossel angeschlossen?

@ Gerd

Du hast absolut recht, das Steuergerät ist auf dem Schlepper und nach 
vorne geht ein 4 mtr 7x1,5 worüber alles gesteuert wird. In irgendeiner 
Art und Weise muss das doch gehen mit dem langen Kabel diese Streuer 
gibt es ja doch mit Steuerung für ordentlich Geld zu kaufen :-)

Was bedeutet PWM ?

LG

Andreas

von Conny G. (conny_g)


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Andreas R. schrieb:
> Hi Gerd und Conny
>
> 1. ja es ist ein linearregler
>
> Soll ich quasi in die Zuleitung ( paralell ) zum  Linearregler nen
> 3000uf Elko rein machen. Wie wird die Drossel angeschlossen?

LC-Filter:
http://elektronik-kurs.net/elektrotechnik/lc-filter/

Also die Drossel in die +-Zuleitung und den Kondensator danach zwischen 
GND und +.
Wichtig: Die Drossel muss den Dauerstrom aushalten ;-)

> @ Gerd
>
> Du hast absolut recht, das Steuergerät ist auf dem Schlepper und nach
> vorne geht ein 4 mtr 7x1,5 worüber alles gesteuert wird. In irgendeiner
> Art und Weise muss das doch gehen mit dem langen Kabel diese Streuer
> gibt es ja doch mit Steuerung für ordentlich Geld zu kaufen :-)
>
> Was bedeutet PWM ?

Pulse Width Modulation.
Die Leistung wird reduziert indem die Stromversorgung gepuls wird.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pulsweitenmodulation

Einfacher als eine lineare/analoge Ansteuerung, hat aber seine 
Nebenwirkungen, z.B. kann für Störungen sorgen indem die 
Versorgungsspannung dann "zappelt" oder ähnliche Dinge.


> LG
>
> Andreas

von Gerd (Gast)


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PWM bedeutet Pulsweitenmodulation, das heißt das Gerät das die 
Motorendrehzahl einstellt schaltet dazu die "Stromzufuhr" der Motoren 
sehr schnell aus und wieder ein (15kHz = 15000 mal pro Sekunde), je 
schneller sie drehen sollen, desto länger ist die "An"-Zeit.
Das Servo bekommt als Steuersignal auch ein PWM Signal (nur deutlich 
langsamer). Das Problem ist, dass wenn die Leitungen direkt aneinander 
liegen, wie bei dir im Kabel, dann übertragen sich die Signale, durch 
physikalische Effekte, von der einen auf die andere Leitung (je länger 
die Leitung, desto größer ist dieser Effekt).
Das heißt, wenn deine Motoren beginnen zu drehen, dann bekommt das Servo
ein Störsignal von der Motorsteuerung und macht komische Sachen.
Um das zu vermeiden, gibt es Abschirmungen in Kabeln, die hast du aber 
nicht.
Am besten wäre es, wenn du die Steuerung so wie sie gerade ist, direkt 
an den Streuer baust, und die ganzen Kabel so kurz wie möglich machst.
Die Servos brauchen getrennte Kabel.
Auf die Kabine kommen dann nur die Bedienelemente, also das
Poti für die Motoren und die Taster für die Servosteuerung.
Diese Signale sollten auch ohne Probleme über die lange Leitung gehen,
dann sollte das funktionieren.

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