Forum: Offtopic Abteilungsübergreifender Dateiaustausch


von Eddy C. (chrisi)


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Hallo Angestellte,

ein Frage in die Runde:

Wie wird in Euren Firmen die Situation gelöst, dass zwischen Abteilungen 
ein Austausch von Dateien stattfinden muss?

Besten Dank im Voraus :-)

von (prx) A. K. (prx)


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Überwiegend mit auf Projekt oder Anwendung bezogenen Shares, soweit 
gemeinsamer Zugriff auf Files gemeint ist und kein automatischer 
Dataflow.

von Route_66 H. (route_66)


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Eddy C. schrieb:
> Wie wird in Euren Firmen die Situation gelöst, dass zwischen Abteilungen
> ein Austausch von Dateien stattfinden muss?

Postfrau?, E-Mail?, Diskette?, Memory-Stick?, Intranet?, Brief?

Oder war die Frage anders?

von Pandur S. (jetztnicht)


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Dateien, was ? pdf ?

von Thomas F. (igel)


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Eddy C. schrieb:
> ein Austausch von Dateien

Ethernet funktioniert hier seit Jahren gut.

von Leroy M. (mayl)


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Hier gibt es verschiedene Systeme, abhängig davon, mit welcher Abteilung 
der Austausch stattfindet.

1. Dateien auf einem Share in einem Übergabeverzeichnis ablegen
2. Dateien selbstständig auf einem Share einsortieren
3. Dateien über ein Webinterface zum Download anbieten
4. Dateien in einem Verzeichnis über eine Batch synchronisieren
5. Dateien per Email senden
6. Dateien öffnen und Inhalt telefonisch übermitteln
7. Dateien nicht erstellen, sondern den Inhalt / die Information in 
einer gemeinsamen SAP-Datenbank pflegen

Letzter Punkt ist der Einzige, der halbwegs verlässlich funktioniert.

von Le X. (lex_91)


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Gemeinsame Projektarbeit: ganz normal übers projektspezifische VCS
Jemanden formlos eine Datei zuwerfen: Email oder "Transferlaufwerk"

von Eddy C. (chrisi)


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Hallo und danke für den doch recht "breitbandigen" Input:

Ihm Rahmen unserer firmeninternen Bemühungen für eine sichere IT 
entflammten rege Diskussionen, inwiefern Dateien über eine gemeinsame 
Freigabe aller Mitarbeiter im Netzwerk austauschbar bleiben sollen:

Einerseits ist eine komplette Freigabe des Laufwerks somit von allen 
Mitarbeitern aller Abteilungen einsehbar.

Andererseits ist eine Beschränkung auf innerhalb einer Abteilung bzw. 
Freigabeebene ein eher unflexibler Ansatz, obwohl dies sicherlich 90% 
der Situationen abdeckt.

Vermutlich läuft es auf einen Kompromiss hinaus, wobei oben durchaus ein 
paar nützliche Anregungen zu finden sind.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Eddy C. schrieb:

> Wie wird in Euren Firmen die Situation gelöst, dass zwischen Abteilungen
> ein Austausch von Dateien stattfinden muss?

Wir sind eine Open Source Firma und hatten dewegen keine Bedenken, 
Google Cloud für unsere Ablage (Google Drive) und unser Intranet zu 
verwenden. Dokumente (Text, Spreadsheets, Präsentationen) machen wir 
meist mit Google Docs. Auch das Directory (LDAP) ist da integriert. 
Freigaben können ganz einfach gemanaged werden.

Das funktioniert alles in allem so gut, daß ich das auch innerhalb einer 
Firma (dann halt auf eigenen Servern) genauso aufsetzen würde. Ob Google 
Cloud oder etwas anderes, müßte man sehen.

Außerdem haben wir auch viel auf GitHub. Nicht nur Repositories, sondern 
auch gists.

von Alex G. (dragongamer)


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Eddy C. schrieb:
> Hallo und danke für den doch recht "breitbandigen" Input:
>
> Ihm Rahmen unserer firmeninternen Bemühungen für eine sichere IT
> entflammten rege Diskussionen, inwiefern Dateien über eine gemeinsame
> Freigabe aller Mitarbeiter im Netzwerk austauschbar bleiben sollen:
>
> Einerseits ist eine komplette Freigabe des Laufwerks somit von allen
> Mitarbeitern aller Abteilungen einsehbar.
>
> Andererseits ist eine Beschränkung auf innerhalb einer Abteilung bzw.
> Freigabeebene ein eher unflexibler Ansatz, obwohl dies sicherlich 90%
> der Situationen abdeckt.
>
> Vermutlich läuft es auf einen Kompromiss hinaus, wobei oben durchaus ein
> paar nützliche Anregungen zu finden sind.
Naja da solltet ihr erstmal definieren was für Sicherheitsanforderungen 
ihr habt.
Vertraut ihr euren eigenen Mitarbeitern nicht? Hab ihr das Risiko dass 
Spionagesoftware auf irgendwelchen Rechnern die Zugang haben, sich 
eingenistet hat?

Leider leider sind Usability und Sicherheit oft Gegensätze.

Während meinem Praktikum in einer Forschungsabteilung eiens 
Börsennotierten unternehmens, musste ich nach Anweisung des Betreuers, 
Hardware inkl. Datenspeicher nachhaus nehmen und in mein netzwerk 
hängen, damit Dinge instaliert werden konnten weil der Freigabeprozess 
innerhalb der Firma nicht vernünftig funktionierte.

Die Lehre daraus: Die Nutzer finden einen Weg sich das Leben zu 
erleichtern und ignorieren dabei gern mögliche Konsequenzen. Wenn der 
firmeninterne Austausch zu doof gemacht ist, kommt garantiert einer auf 
die Idee, externe Hoster o.ä. zu nehmen ;)

Mein vorschlag wären offene Austausch-Server im Netzwerk zu nehmen, aber 
dabei per Software erzwingen, dass nur verschlüsselte Archive darauf 
aufgespielt werden können (doer gleich eine Software die beim Übertragen 
verschlüsselt).
Das Passwort können die Mitarbeiter dann persönlich, per internem Skype, 
oder per mail übertragen.

Das würde zumindest gegen automatisierte Kopier-angriffe sowie gegen 
andere Abteilungen efektiv schützen.

von (prx) A. K. (prx)


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Alex G. schrieb:
> Naja da solltet ihr erstmal definieren was für Sicherheitsanforderungen
> ihr habt.

Und wie gross das Unternehmen ist. Was bei 10 Leuten praktikabel ist, 
das ist es bei 1000 Leuten u.U. nicht mehr.

von Achim H. (anymouse)


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Bei uns gibt es folgende Möglichkeiten:
* Shares auf dem MS-Server, auf die der Zugriff mittels Benutzerrollen 
geregelt ist (z.B. Shares für "Vertrieb", "Buchhaltung", "Allgemein", 
"Entwicklung" oder öffentlich zugängliche "Persönliche Ordner" -- 
zusätzlich zu privaten)
* Dateiablage im Wiki mit Rollenkonzept.

von Rainer U. (r-u)


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Alex G. schrieb:
> per internem Skype

Interessant - Du meinst Skype selbst gehostet?

von Michael R. (Firma: Brainit GmbH) (fisa)


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ich lese hier immer  nur "Share hier" und "Share da"

Für Dokumentenmanagement muss man wohl immer noch missionarisch tätig 
sein?

Sichere Versionierung? Berechtigungskonzept mit Rollen? Lifecycle? 
Mehrfachverwendung? Verwendungsnachweis?

ach, geht doch alles irgendwie mit dem Explorer :-(

von Vn N. (wefwef_s)


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Axel S. schrieb:
> Wir sind eine Open Source Firma und hatten dewegen keine Bedenken,
> Google Cloud für unsere Ablage (Google Drive) und unser Intranet zu
> verwenden.

Inwiefern rechtfertigt "Open Source Firma" die ernsthafte Verwendung von 
Google Cloud?

von (prx) A. K. (prx)


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Michael R. schrieb:
> ach, geht doch alles irgendwie mit dem Explorer :-(

Bissel hängt das wohl schon davon ab, ob 10 Leute damit arbeiten, oder 
1000. Und wie die mit den Files arbeiten. Seine Frage war ja nicht 
wirklich von umfassender Information über Umgebung und Verwendung 
begleitet.

von Michael R. (Firma: Brainit GmbH) (fisa)


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A. K. schrieb:
> Bissel hängt das wohl schon davon ab, ob 10 Leute damit arbeiten, oder
> 1000.

Das ist grundsätzlich richtig, aber ich habe auch DMS-Kunden mit (knapp 
über) 10 Arbeitsplätzen.

Trotzdem find ich es bedenklich, dass im Jahr 2018 immer noch viel zu 
oft "Share" genannt wird.

von Le X. (lex_91)


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Michael R. schrieb:
> Trotzdem find ich es bedenklich, dass im Jahr 2018 immer noch viel zu
> oft "Share" genannt wird.

Nicht jede Datei muss versioniert und archiviert werden.
Oft will man einem Kollegen einfach nur eine Datei hinschmeißen, z.B. 
eine  Präsentation zum querlesen oder nen Installer oder sonstwas.

von Michael R. (Firma: Brainit GmbH) (fisa)


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Le X. schrieb:
> Michael R. schrieb:
>> Trotzdem find ich es bedenklich, dass im Jahr 2018 immer noch viel zu
>> oft "Share" genannt wird.
>
> Nicht jede Datei muss versioniert und archiviert werden.
> Oft will man einem Kollegen einfach nur eine Datei hinschmeißen, z.B.
> eine  Präsentation zum querlesen oder nen Installer oder sonstwas.

Ja sicher... und plötzlich liegt da im "aussschließlich und ganz ganz 
sicher nur ganz ganz kurzzeitig temporären Bereich" die Stückliste in 
der letzten Version, und das aktuelle Lastenheft von vorgestern, die 
einzige Version der aktuellen Change Notification, und und und...

been there, seen that. every day. more than once.

von Le X. (lex_91)


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Michael R. schrieb:
> been there, seen that. every day. more than once.

Kann sein. Dann müsst ihr noch ein wenig an eurer Arbeitsweise feilen.

Bei uns klappts. Projektspezifische Dateien im projektspezifischen VCS 
oder Wiki (bei uns Confluence).
Formlose Freigaben über Netzlaufwerk, das übrigens nächtlich geleert 
wird.
Somit sammelt sich da auch nichts Wichtiges an.

PS: wie willst du denn eine Stückliste reviewen die keine Version 
besitzt?
Mir scheint ihr habt ein Prozessproblem, kein Toolproblem.

von (prx) A. K. (prx)


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Michael R. schrieb:
> Trotzdem find ich es bedenklich, dass im Jahr 2018 immer noch viel zu
> oft "Share" genannt wird.

Es gibt recht viele Daten, für die ein DMS nicht sinnvoll ist.

von Michael R. (Firma: Brainit GmbH) (fisa)


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A. K. schrieb:
> Es gibt recht viele Daten, für die ein DMS nicht sinnvoll ist.

Richtig. Die sind dann aber auch nicht projekt- oder geschäftsrelevant, 
und werden ...

Le X. schrieb:
> nächtlich geleert

Ich glaube aber nicht dass der TO (ausschließlich) von solchen Dateien 
spricht.

Le X. schrieb:
> Dann müsst ihr noch ein wenig an eurer Arbeitsweise feilen.

Du meinst aber eh nicht mich, oder? ;-) ich sehe das bei (Neu-) Kunden, 
nicht bei uns.

von Der kein Bock mehr A. (Gast)


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Kann ich Dir direkt aus der Praxis berichtet, hab sowas jahrelange 
gemacht . Mal bezogen auf AD und Windows-Dateiserver

Abteilungsshares, die direkt die Gruppenberechtigungen für die 
BAteilungen haben
Dann ein großes gemeinsames Share, wo mal als Admin Themenbezogen oder 
Projektbezogen Unterordner anlegt und diese mit Gruppenberechtigungen 
versieht.
Ich empfehle ausdrücklich alles über Gruppenberechtigungen zu regelen 
und die Berechtigungstiefe extrem zu begrenzen, sonst gibts nur Chaos, 
glaub mir.

Beispiel

Abteilungsshares :

* Finanzen
* Personal
* Immobilienmgmt
* Leitung
* Verkauf
* Einkauf
* PR
* IT

Hierfür immer die Obergruppen pflegen.

Dann will z.B. Einkauf und FiBu was gemeinsamens haben

Neuer Ordner "FiBU_Einkauf" ausserhalb der o.g. Struktur
Neue Gruppe "FiBU_Einkauf"
Dem Ordner der Gruppe zuordnen
Dann entweder in die neue Gruppe die einzelnen, daran beteiligten 
Mitarbeiter reinsetzen ODER die Gruppen "FiBu" und "Einkauf" als Member 
der neuen Gruppe eintragen.

nächstes Beispiel :

Liegenschaftspläne der Immobilienleute sollen den Netzwerkern der IT zur 
Verfügung stehen.
Neuer Ordner "IMM_IT", neue Gruppe "IMM_IT", in die Gruppe die 
Mitarbeiter mit den Plänen und die Netzwerkleute der IT eintragen.

Wir haben, bzw. ich hatte das mit mehreren Bereichen, ca. 40 Abteilungen 
und noch mehr Fachgruppen.

Wichtig ist, Berechtigungen auf niedrigerer Ebene zu vermeiden. Zugriffe 
für 2-5 Gruppen auf den 3. Unterordner geht noch, aber wenns dann 
anfängt in der 10 Unterebene, auf Ordnern mit 500 Zeichen im Namen plus 
SOnderzeichen die Rechte auf Einzelpersonen zu vergeben, dann landet man 
irgendwann in der Hölle, die so einen Fileserver nicht mehr 
migrationsfähig machen.

Klare Gruppenstrukturen, geringe Berechtigungstiefe, fertig.

LG

von Michael R. (Firma: Brainit GmbH) (fisa)


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Jörch B. schrieb:
> aber wenns dann
> anfängt in der 10 Unterebene, auf Ordnern mit 500 Zeichen im Namen plus
> SOnderzeichen die Rechte auf Einzelpersonen zu vergeben, dann landet man
> irgendwann in der Hölle, die so einen Fileserver nicht mehr
> migrationsfähig machen.

Und (unter anderem) genau deshalb gibt es Dokumentenmanagement. Das 
schüttelt das aus dem Ärmel, und noch viel mehr.

Leute, wir schreiben 2018! Sowas wie Jörch beschreibt war 1980!

von (prx) A. K. (prx)


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Michael R. schrieb:
>> Es gibt recht viele Daten, für die ein DMS nicht sinnvoll ist.
>
> Richtig. Die sind dann aber auch nicht projekt- oder geschäftsrelevant,
> und werden ...

Auch wenn das hier im Forum um Elektronik-Entwicklung geht, gibt es 
ausserhalb dieser Blase auch noch eine Welt. Weshalb es auch heute noch 
geschäftsrelevante Daten gibt, die in einem DMS keinerlei Sinn ergeben.

Michael R. schrieb:
> Leute, wir schreiben 2018! Sowas wie Jörch beschreibt war 1980!

Häng noch ein paar Jahre dran. 1980 gab es keine PC-Netze und die 
Mainframes kannten teils weder Unterverzeichnisse noch gemeinsam 
schreibend nutzbare "Laufwerke". ;-)

Beitrag #5351579 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Alex G. (dragongamer)


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Rainer U. schrieb:
> Alex G. schrieb:
>> per internem Skype
>
> Interessant - Du meinst Skype selbst gehostet?

Es gibt eine Variante von Skype for Business. Glaube das kann auf einem 
Unternehmensserver intern laufen, oder liege ich da falsch?

von (prx) A. K. (prx)


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Alex G. schrieb:
> Es gibt eine Variante von Skype for Business. Glaube das kann auf einem
> Unternehmensserver intern laufen, oder liege ich da falsch?

Alias Office Communicator alias Lync, nach dem Kauf von Skype erneut 
umbenannt. Hat mit dem eigentlichen Skype wenig zu tun.

von Michael R. (Firma: Brainit GmbH) (fisa)


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A. K. schrieb:
> Auch wenn das hier im Forum um Elektronik-Entwicklung geht, gibt es
> ausserhalb dieser Blase auch noch eine Welt. Weshalb es auch heute noch
> geschäftsrelevante Daten gibt, die in einem DMS keinerlei Sinn ergeben.

Ich behaupte: Nein (sofern diese Docs nicht anderweitig konfiguriert 
sind)

von (prx) A. K. (prx)


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Gibt es in deiner Welt nur Docs?

von Der kein Bock mehr A. (Gast)


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Michael R. schrieb:
> Jörch B. schrieb:
>> aber wenns dann
>> anfängt in der 10 Unterebene, auf Ordnern mit 500 Zeichen im Namen plus
>> SOnderzeichen die Rechte auf Einzelpersonen zu vergeben, dann landet man
>> irgendwann in der Hölle, die so einen Fileserver nicht mehr
>> migrationsfähig machen.
>
> Und (unter anderem) genau deshalb gibt es Dokumentenmanagement. Das
> schüttelt das aus dem Ärmel, und noch viel mehr.
>
> Leute, wir schreiben 2018! Sowas wie Jörch beschreibt war 1980!

Hi, nee sorry, das ist heute noch gang und gäbe.
Provokante Frage : Welches DMS soll das denn leisten ? und jetzt die 
Einschränkung : mit welchem zusätzlichen Personellen Aufwand ?
Ich habe schon selber u.a. mit Sharepoint arbeiten müssen, das kann man 
theoretisch auch richtig gescheit einsetzen, aber die Arbeitszeit dafür 
extra abzuzwacken muss man auch ehrlich mit reinrechnen.

Das Szenario, dass ich oben beschrieben habe, beschreibt eine mögliche 
Lösungsstrategie mit Bordmitteln. Dass man dass mit zusätzlicher 
Software und Schaffenskraft geiler machen kann steht ausser Frage. Der 
Markt gibt da viele bunte Sachen her. Vielleicht kann der TO kurz 
schreiben, wieviel Aufstockung des Personal- und Software-Budgets zur 
Lösung der Aufgabe bereitgestellt werden, das grenzt die Diskussion 
vielleicht ein wenig ein.

Und ehrlich, Open Source machts auch net immer billiger und besser. Am 
Ende entscheidet, was für den User funktioniert. Verschachtelte 
Berechtigungsstrukturen mit ACLs in Samba abzubilden ist auch kein 
Spass.

Hab als Admin in meiner Karriere schon mit Linux/Unix, Windows und Macs 
genug geschafft. Hat alles seine Vor und Nachteile, gibt überall Stärken 
und Schwächen, Dinge die ein System besser kann als andere. Aber wie 
gesagt, zum Schluss zählt : Wer kanns bezahlen ? Wieviel Aufwand für 
alle beteiligten ? Kann der User adäquat damit arbeiten ?

Vielleicht wäre für den TO hilfreich, gesetzt den Fall einer von uns hat 
einen Lösungsvorschlag, den auch kurz und knapp zu präsentieren, so nach 
dem Motto :

"Selbes Problem, haben uns entschieden Sharepoint einzusetzen, xx 
Tausend Euro für Farm und Lizenzen ausgegeben, Admin hat 2 Jahre 
gekotzt, User halbwegs zufrieden."

;-)

Gruuuß

von Michael R. (Firma: Brainit GmbH) (fisa)


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Jörch B. schrieb:
> Sharepoint

Sharepoint ist kein DMS. Will man mit Sharepoint DMS machen, scheitert 
man.

von Eddy C. (chrisi)


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Jörch B. schrieb:
> Vielleicht kann der TO kurz
> schreiben, wieviel Aufstockung des Personal- und Software-Budgets zur
> Lösung der Aufgabe bereitgestellt werden, das grenzt die Diskussion
> vielleicht ein wenig ein.

Hi/ja ne, es ist ja der Wunsch, hier einen Überblick zu schaffen. Bitte 
meine Frage nicht so interpretieren, dass wegen der begrenzten Mittel 
eine nicht zufriedenstellende Lösung zum Einsatz kommen kann. Eher 
sollte herausgearbeitet werden, dass die Situation schwierig ist und es 
letztlich ein Widerspruch ist, dass zwar einerseits Abteilungen 
voneinander getrennt werden, aber dennoch ein Informationsaustausch 
stattfinden muss.

Im Prinzip kann ein Dateiaustausch leicht abgebildet werden, wobei 
entweder keinerlei Einschränkungen bestehen oder entsprechende 
Übergabeverzeichnisse zwischen Abteilungen oder sogar Einzelpersonen 
geschaffen werden. Der Aufwand potenziert sich entsprechend mit.

Der Aufwand darf sich dabei gerne beim Sysadmin konzentrieren, das ist 
klar...

von Soul E. (Gast)


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https://www.contact-software.com/de/produkte/cim-database-plm/

Funktioniert als Materialverwaltung in der Entwicklung (mit Anbindung an 
Mentor, CATIA und SAP) sowie als Dokumentenverwaltung mit Versionierung 
und Freigabe/Review-Prozessen.

Nur die SW-Kollegen haben ihr SVN zur Sourcecode-Versionierung.

von Der kein Bock mehr A. (Gast)


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Michael R. schrieb:
> Jörch B. schrieb:
>> Sharepoint
>
> Sharepoint ist kein DMS. Will man mit Sharepoint DMS machen, scheitert
> man.

Hi, war nurn Beispiel, man ahnt es nicht für was die Leute Sharepoint so 
alles missbrauchen ;-)

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