Hallo zusammen, ich arbeite an einem Sensor für eine Waschmaschine. Teil dieses Sensors ist nRF24L01+ Funkmodul. Wenn ich mein System betreibe während es in einer ruhigen Umgebung steht, funktioniert alles wie geplant. Wenn ich das Funkmodul jetzt aber an den Motor der Waschmaschine halte (dort muss er hin), steigt der Stromverbrauch enorm an. Ich habe es dabei so an die Maschine gedrückt, dass es mit den Vibrationen mitschwingt. Ich habe das Modul auch einmal an eine Standbohrmaschine mit kleinen hochfrequenten Vibrationen gehalten und das gleiche beobachtet. Kann mir jemand helfe, dieses Phänomen zu verstehen? Viele Grüße, Jens
Die Motoren sind brutale EMV Schleudern und stören die nRF24L01+. Hat nix mit den Vibrationen zu tuen.
Und was passiert wenn du das Teil an eine ausgeschaltete Bohrmaschine hältst?
Sicher, dass es an den Vibrationen liegt und nicht daran, dass du einen fetten (abschirmenden) Metallgegenstand in die Nähe deiner Antenne bringst, auf das das Funk-Modul mit einer höheren Sendeleistung reagiert? Anders gefragt: Erhöht sich der Stromverbrauch nicht, wenn die Waschmaschine nicht läuft?
Der Andere schrieb: > Und was passiert wenn du das Teil an eine ausgeschaltete Bohrmaschine > hältst? Halt das Teil doch mal an einer eingeschalteten Bohrmaschine, aber so dass noch keine Berührung (Vibration) stattfindet.
Der Andere schrieb: > Und was passiert wenn du das Teil an eine ausgeschaltete Bohrmaschine > hältst? Wahrscheinlich nix, die vibriert ja dann auch nicht ;) Versuche doch mal dwn nRF mit Kabel ein wenig abseits zu platzieren.
Also ich kann das Funkmodul direkt neben den laufenden Motor halten und es passiert nichts (EMV unwahrscheinlich?). Erst bei direktem Kontakt erhöht sich der Verbrauch. Bei ausgeschalteter Maschine ist keine Erhöhung des Stromverbrauchs zu beobachten.
Leroy M. schrieb: > Versuche doch mal dwn nRF mit Kabel ein wenig abseits zu platzieren. Der nRF funktioniert einwandfrei, so lange ich die Schwingungen des Motors nicht zu dem nRF bringe (Ich habe ein Gehäuse, welches ich direkt an die Maschine halte wobei der nRF 20cm weit entfernt ist). Sobald ein direkter Kontakt zwischen dem Gehäuse und dem schwingenden Motor hergestellt ist, nimmt der Verbrauch zu...
Jens schrieb: > Sobald ein > direkter Kontakt zwischen dem Gehäuse und dem schwingenden Motor > hergestellt ist, nimmt der Verbrauch zu... Weil der Motor geerdet ist und du das Gehäuse dann auch erdest?
Was passiert wenn du eine Plastikfolie zwischen vibrierendem Motor und dem Modul machst?
Vielleicht entsteht eine mechanische Frequenzmodulation, die von der internen PLL ständig massiv ausgeglichen werden muss. Kann ich mir aber fast nicht vorstellen.
Es lag wohl an mir! Ich fürchte ich habe die Kontakte mit dem Motor in Kontakt gebracht und dadurch geerdet! Wo wir aber schon beim Thema sind: Kommt es durch starke Vibrationen zu einer Störung von Mikrocontroller oder sonstigen passiven Komponenten?
Jens schrieb: > Der nRF funktioniert einwandfrei, so lange ich die Schwingungen des > Motors nicht zu dem nRF bringe Der Quarz auf dem RNF24 wird keine mechanischen Schwingungen vertragen, er wird seine Resonanzfrequenz ändern und dabei den NRF24 schlechter oder gar nicht empfangen lassen (senden natürlich ebenso). Durch den hohen Vervielfachungsfaktor von der Gundfrequenz nach 2.4GHz sind die Effekte der Modulation aufgrund von mechanischen Schwingungen ebenso hochvervielfacht. Ähnlicher Effekt wie bei einem Spektrumanalysator oder einem Frequenzzähler welche Erschütterungen ausgesetzt sind. Was das allerdings mit der Erhöhung der Stromaufnahme zu tun hat weiss ich im Augenblick auch nicht. Die einzige Erklärung die mir spontan einfällt ist dass durch die massiven Störungen der NRF24 viele Retries braucht (und dabei gegenüber dem Ruhezustand) signifikant Strom zieht um ein gültiges fehlerfreies Telegramm zu übertragen (--> Ack Mechanismus).
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