Hallo zusammen Mein Name ist Markus, bin Mitte 50 und bastele - wenn ich dann mal Zeit habe - gerne an elektronischen Spielereien rum. So fliege ich zum Beispiel Quadrocopter und da gibt's mit der Elektronik (Flugcontroller etc.) ordentliche Betätigungsfelder. Mit Frau und 2 Hunden kommt dann der Wohnwagen ins Spiel. Diesen habe ich jetzt mit viel Herzblut modifiziert, so dass er jetzt autark genutzt werden kann (AGM Akku, Solarpanel, Wechselrichter, Vorangschaltung,...). Es gibt noch mehr zu meiner Person aber ich möchte an dieser Stelle nicht noch mehr langweilen. Aktuell habe ich eine Verbrauchsanzeige (Wattmeter) eingebaut, der zusammen mit einem 100A Shunt prächtig funktioniert. Das eigentliche Problem ist lediglich die Ablesbarkeit des Display. Von vorne und unten sehr gut, von oben aber nicht mehr ablesbar. Da die Anzeige aber im Staukasten (knapp überm Boden) eingebaut ist, habe ich hier Schwierigkeiten / muss mich auf den Boden knien, um die gewünschten Infos zu sehen. Die Info, dass man mit einem 10kOhm Poti auf Vo die Spannung und damit den Kontrast ändern kann, habe ich bereits gefunden. Das wäre auch von mir zu verwirklichen, wenn ich die entsprechenden "Beinchen" am Display ausfindig machen könnte. Auf der Platine selbst finde ich Vss (GND) und Vdd (Power), auf denen ich 3,3 V messe. An den Display Pins finde ich diese aber nicht. Ich kann dort lediglich Spannungen von ~ 1,5 V messen. Leider finde ich auch keine spezifischen Infos zu dem LCD. Habe ich hier noch eine Chance, dem Kontrast zu Leibe zu rücken, oder muss ich weiterhin auf die Knie gehen? Danke für's Lesen und Grüße Markus P.S. Last etwas Gnade walten, ich bin nicht vom Fach, bemühe mich aber redlich ;-)
Ich glaube nicht dass die Änderung der Kontrastspannung großartig den möglichen Blickwinkel verändert. In deinem Foto sieht der Kontrast bereits sehr gut aus.
Markus R. schrieb: > Mein Name ist Markus, bin Mitte 50 So what, nobody is perfect ;o) > Problem ist lediglich die Ablesbarkeit des Display. Von vorne und unten > sehr gut, von oben aber nicht mehr ablesbar. Das sind halt die Eigenschaften dieses Displays. > Da die Anzeige aber im > Staukasten (knapp überm Boden) eingebaut ist, habe ich hier > Schwierigkeiten Falsches Display oder falscher Einbauort. > Die Info, dass man mit einem 10kOhm Poti auf Vo die Spannung und damit > den Kontrast ändern kann, habe ich bereits gefunden. Ist aber für dieses Display vollkommen unzutreffend. Das ist ein "naked" LCD. > Das wäre auch von > mir zu verwirklichen, wenn ich die entsprechenden "Beinchen" am Display > ausfindig machen könnte. Das könnte nichtmal ich, schlicht deshalb, weil es sie nicht gibt. > Habe ich hier noch eine Chance, dem Kontrast zu Leibe zu rücken, oder > muss ich weiterhin auf die Knie gehen? Wenn du kein Vollidiot wärest, würdest du ganz leicht selber auf die einzig zielführende Lösung kommen: bringe das Display in Kopfhöhe oder leicht darüber an....
>> Habe ich hier noch eine Chance, dem Kontrast zu Leibe zu rücken, oder >> muss ich weiterhin auf die Knie gehen? >Wenn du kein Vollidiot wärest, würdest du ganz leicht selber auf die >einzig zielführende Lösung kommen: bringe das Display in Kopfhöhe oder >leicht darüber an.... Man muss das Display nur um 180Grad drehen.
@ c-hater Vollidiot kann ich nicht nutzen und gebt's frisch zurück. Und wenn an dieser Stelle im Staukasten kein Loch einer Voltanzeige gewesen wäre, hätte ich den Einbauort passender wählen können. @Holger Gute Idee! Hatte mir ähnliches mit zwei Spiegeln überlegt.
holger schrieb: > Man muss das Display nur um 180Grad drehen. Das ginge natürlich auch. Irgendwie... Man muß dann entweder kopfstehende Schrift flüssig lesen lernen oder halt auch den Kopf um 180° drehen. Ich würde es definitiv für sinnvoller halten, das Display einfach in einer geeigneten Einbauhöhe zu positionieren. Aber ich bin vielleicht diesbezüglich auch "ewiggestrig" und "fantasielos". Übrigens: abstrus hirnlose Lösungen gäbe es noch sehr viel mehr: Man könnte auch eine zusätzliche Optik (Prisma oder Spiegel) installieren. Oder ein Kamerasystem mit Monitor. Oder, oder, oder...
Markus R. schrieb: > Habe ich hier noch eine Chance, dem Kontrast zu Leibe zu rücken, oder > muss ich weiterhin auf die Knie gehen? Display schräg einbauen, so das man einen besseren Abelesewinkel bekommt. Das könnte aber am WAF scheitern. Hintergrund: LCDs haben einen Ablesewinkel, der bei der Herstellung durch die Ausrichtung der Kristalle festgelegt ist. Daran lässt sich nix ändern ohne ein anderes LCD einzubauen.
c-hater schrieb: > Wenn du kein Vollidiot wärest, Wenn Du kein Vollidiot wärest, würdest Du Dich hier anders benehmen. --- Der das Display ansteuernde Controller ist auf dem dritten Bild gut zu erkennen. Das ist ein Holtek HT1621B. http://www.seeedstudio.com/document/HT1621.pdf Dem Datenblatt kann man entnehmen, daß es einen "VLCD" genannten Pin an diesem Baustein gibt (Pin 16), mit dem man einen einstellbaren Kontrast realisieren kann - auf S. 12 des Datenblatts ist eine Musterschaltung zu sehen, bei der ein Trimmer zwischen "VDD" (Pin 17) und "VLCD" geschaltet ist. Damit kann der geneigte Threadstarter vielleicht etwas anfangen; ich würd' auf jeden Fall mal prüfen, ob an diesem Pin schon irgendetwas angeschlossen ist.
Hallo Rufus und meinen besten Dank! Auf so eine Info hatte ich gehofft und kann damit auch etwas anfangen. Beste Grüße Markus
Ich noch mal. Ich habe mir die Sache mal etwas vergrößert und wenn ich richtig gezählt habe, dann sind 16 und 17 mit einem Lötpunkt verbunden. OK, das zu trennen und eine Reglung dazwischen zu bekommen stellt mich vor ein "klitze kleines" Problemchen ;-) Grüße Markus
Sauerei! Versuchs mal mit einem Cuttermesser. Sind die Pins laut Durchgangsprüfer tatsächlich verbunden?
Das könnte dann schon das Problem sein. Die Kontrastspannung wird über die Verbindung etwas hochgezogen, was den Kontrast mindert - soweit die Spekulation.
So, Verbindung mit dem Skalpell getrennt. Ergebnis sieht man auf den Bildern: Keine Anzeige bzw. null Kontrast. Brücke ich die Pins wieder ist die Anzeige da. Nun gut, was packe ich jetzt am besten zwischen die Pins?
Ich würde die gar nicht verbinden, sondern dafür evt. eine negative Kontrastspannung erzeugen. Wie hoch war die im Betrieb?
Puuh, muss ich mal messen. Hab die 2 jetzt mal zugänglicher gemacht :-)
batman schrieb: > Ich würde die gar nicht verbinden, sondern dafür evt. eine negative > Kontrastspannung erzeugen. Wie hoch war die im Betrieb? pin 16 ist VLCD (Konstrastspannung) und pin 17 ist VDD (positive Versorgungsspannung) beim HT1621B. Der Chip hat offensichtlich keine negative Versorgungsspannung! Im Datenblatt wird für VDD = 5V Betrieb ein 15kOhm Poti von VDD nach VLCD vorgeschlagen, welches auf VLCD = 4V abzugleich ist: "Adjust VR to fit LCD display, at VDD=5V, VLCD=4V, VR=15kOhm±20%" Also trenne die Pins 16+17. (schon gemacht) Löte ein testweise ein Poti zwischen Pin 16+17 und drehe dran rum bis der Kontrast passt. Dann Poti auslöten, Wert ermitteln und passenden Widerstand einlöten. Fertig.
Upps, ja sorry, hatte auf den falschen Chip geguckt. Also ist das wohl die positive LCD-Spannung und muß dann wohl eher höher werden aber ich habe schon zuviel spekuliert. :)
Ich habe jetzt 16 auf den 3 V Pin auf dem Board gelötet und der Kontrast von oben gesehen ist etwas besser. Also muss die Spannung auf 16 nach oben. Dann werde ich morgen mal eine separate Spannung an 16 legen, da ich auf dem Board nur 3,2 V habe. Mal schauen, ob ich damit die Ablesbarkeit von oben verbessern kann. Heute reichts erstmal. Bin ja schon viel weiter, als gehofft. Grüßle und Danke Markus
Da wär ich vorsichtig, mehr als 0.3V über Vdd ist an den Eingängen eigentlich nicht erlaubt und kann die Portschutzdiode killen. Ich fürchte, mit dem Design geht nicht mehr viel.
Ja, schätze auch mal der Kontrast wurde mit dem Lötpunkt auf das Maximum gesetzt. Da einfach irgendwelche Spannungen (auserhalb der Spezifikation) drauf geben könnte nach hinten losgehen.
Ich denke, Ihr habt da Recht. Nach etwas drüber gegrübelt sehe ich das genauso: die 3,2 V vom Lötpunkt sind das Maximum. Also bleibt das jetzt so und ich habe wieder etwas dazu gelernt. Alles gut. Grüße Markus
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