Forum: Platinen ? Langlöcher in Pads statt Löcher bei vorhandenem Bauteil


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von Jürgen W. (cowpoke)


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Aus der Eagle Bibliothek con.lumberg
verwende ich eine 6,3mm Klinkenbuchse mit 2 Umschaltern (KLBRSS3) in 2 
meiner Projekte.
Nachdem das erste Projekt als gefertigtes Board heute bei mir ankam, 
habe ich gleich mal einige Bauteile draufgesteckt, um zu sehen ob alles 
passt.
Eine 3,5mm Mini-Klinkenbuchse hatte ich als Bauteil neu angelegt und in 
der lbr abgelegt. Die Kontaktbohrungen musste ich etwas größer machen, 
damit bei der nächsten Verwendung das PCB nicht wieder nachbearbeitet 
werden muß.
Bei der KLBRSS3 kann ich das nicht. Diese Buchse hat 9 Anschlussfahnen 
und deren Pads auf dem PCB haben keine 9 Schlitze sondern Bohrlöcher.
Sehr aufwändig habe ich diese mit einem Stichsägeblatt ausgearbeitet.
In der lbr davon habe ich nun die schon eingezeichneten Fräsungen für 
die Langlöcher dem layer 46 zugeordnet. Teilweise mit wire vorher auch 
neu gezeichnet.
Wird das so funktionieren bei der Fertigung, dass die dann als 
Langlöcher gefräst werden?
Die angehängte lbr ist die nach der Änderung neu abgespeicherte.

: Verschoben durch Moderator
von Harlekin (Gast)


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Jürgen W. schrieb:
> Wird das so funktionieren bei der Fertigung, dass die dann als
> Langlöcher gefräst werden?

Da bin ich skeptisch. Im Gegensatz zu Bohrungen werden Fräsungen kaum 
automatisch ausgeführt. Die beste Chance sehe ich bei der Definition auf 
dem Konturlayer. Eine Rücksprache mit dem Fertigungsdienstleister finde 
ich notwendig.
Bei meinen Leiterplattenprojekten hatte ich Konturfräsungen separat 
vermasst. Diese wurden dann vom Fertigungsdienstleister manuell für den 
Nutzen programmiert.

von Peter D. (peda)


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Ich hab in Altium die Befestigungsfahnen eines Drehgebers als Slot 
(Langloch) definiert. Einen extra Layer habe ich nicht angelegt, sondern 
nur verschiedene Maße in X- und Y-Richtung für Bohrung und Pad 
angegeben.
Es gab keinerlei Rückfragen vom Platinenlieferanten.

Oftmals werden auch verschiedene Bohrdurchmesser mit dem gleichen 
Werkzeug gefräst. Das spart dann den Werkzeugwechsel.

von Jürgen W. (cowpoke)


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Hier habe ich bei der Buchse im milling layer 9 Polygone definiert mit 
der Definition hatch (Luke). Gezeichnet wird es aber vom Programm nicht. 
Ob der Fräser damit automatisch etwas anfangen kann?

von georg (Gast)


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Peter D. schrieb:
> Oftmals werden auch verschiedene Bohrdurchmesser mit dem gleichen
> Werkzeug gefräst. Das spart dann den Werkzeugwechsel.

Bei heutigen Maschinen ist der Werkzeugwechsel i.A. schneller als 
Kreisfräsungen (die Bohrer werden schon lange nicht mehr von Hand 
ausgewechselt). Sinnvoll ist das nur bei grossen Durchmessern, da 
verringert es nicht nur die Vorratshaltung an Bohrern, sondern 
HF-Spindeln mit 100000 U/s sind auch nicht gut geeignet, einen 
5mm-Bohrer durch einen Platinenstapel zu rammen.

Georg

von Jürgen W. (cowpoke)


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Wie macht Ihr das denn mit den Langlöchern? Diese Buchse wird wohl nur 
noch in China gefertigt und da gibt es keine korrekten Daten dazu.
Von Lumberg haben sie die Buchse schon nicht richtig gezeichnet denke 
ich.
Meine Bibliothek habe ich schon selbst erweitert mit einigen China 
Bauteilen und natürlich bestätige ich, dass diese so auf ein PCB passen 
nachdem ich noch kleine Anpassungen gemacht habe, nachdem ich sie hier 
hatte.
Wer sich die Arbeit sparen will kann diese hier vom Anhang saugen.

con-aviation.lbr = Luftfahrt Stecker
(Achtung beim connecten Ansicht stark vergrößern, sonst fängt das 
Bauteil nicht, da es im mm Maßstab gezeichnet wurde.)

con-lumberg-C.lbr = 3.5mm Klinkenbuchse im micro Format

pot-c.lbr = voll gekapseltes Stereopoti im micro Format

switch-c.lbr = 2x4 Eingänge auf 2 Abgänge (quasi ein Multideckswitch)

Diese Bauteile sind in China sehr billig zu bekommen und die Qualität 
ist ganz ordentlich.
Ihr seht ich bin schon bereit nicht nur zu nehmen!!!

von Jürgen W. (cowpoke)


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Nachlieferung (es gehen wohl nur 3 Anhänge)

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