Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Mit welchem Transistor kann man LEDs mit 12 oder 24V am μC schalten?


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von Markus B. (markus_b571)


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Hi,
ich möchte LED Module mit bis zu 24V und 1-2A von einem AVR per PWM 
dimmen. Welcher Transistor eignet sich denn dafür am besten? Mit einem 
BD189 oder mit einem FET?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Ein voll durchgesteuerter MOSFet hat den Vorteil, das an ihm so gut wie 
keine Spannung abfällt und damit auch die Verlustleistung gering bleibt 
(kalter Halbleiter). Ein MOSFet, der von 5V voll durchgesteuert wird, 
wird 'Logiclevel' MOSFet genannt. Einer, der auch bei 3,3V voll 
durchsteuert, wird 'LowLogicLevel' MOSFet genannt.

Ein klassisches Exemplar der ersten Kategorie wäre z.B. der IRLZ34N.

von Mike J. (linuxmint_user)


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Wenn die PWM-Frequenz nicht so hoch ist (vielleicht bis 1kHz, je nach 
Zuleitung) kannst du mit dem I/O-Pin des Mikrocontrollers den FET direkt 
treiben, wenn sie höher ist brauchst du zusätzlich einen einfachen 
Treiber.

von Jörg R. (solar77)


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Matthias S. schrieb:
> Ein klassisches Exemplar der ersten Kategorie wäre z.B. der IRLZ34N.

...oder auch der IRLZ44N.

Wenn SMD eine Option ist der IRLML2502.

von Manfred (Gast)


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Markus B. schrieb:
> Welcher Transistor eignet sich denn dafür am besten?

MJ3001

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Z.B. ein TIP41 oder BD681.


MfG

: Bearbeitet durch User
von Markus B. (markus_b571)


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Schonmal danke für die Antworten. Ich bin noch am überlegen, ob ich 
einen AVR nehme oder vielleicht sogar einen Raspberry Pi.

Welcher FET würde sich für den RaspPi eignen? IRF3708?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Markus B. schrieb:
> Welcher FET würde sich für den RaspPi eignen? IRF3708?

Das sollte klappen. Allerdings wissen wir immer noch nicht, welche PWM 
Frequenz du angepeilt hast. Flimmerfrei wirds ab etwa 3-4kHz. In diesem 
Fall ist die direkte Ansteuerung von einem RPi schon etwas 
problematisch, weil die GPIO des RPi nicht die stärksten sind. Also 
mindestens einen kleinen Gatevorwiderstand vorsehen (100-220 Ohm) und 
den Pulldown vom Gate nach Masse nicht vergessen (10k-100k).

von Markus B. (markus_b571)


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Ach doch so hoch? Ich dachte, mit 1kHz komme ich hin.

Soll eine Aquarienbeleuchtung werden. Die weißen LEDs muss ich leider 
per PWM betreiben, da die LED Module für Konstantspannung ausgelegt 
sind. Ich könnte das zwar umbauen, aber dann brauchte ich Unmengen an 
Buck Reglern, weil ich so viele Module nicht parallel schalten will, um 
bei einer brauchbaren Spannung zu bleiben und die Module laufen nur bei 
~170mA, sonst könnte ich LDD-350 nehmen.

Für die farbigen LEDs kann ich LDD-350 oder LDD-700 nehmen. Die können 
auch nur bis 1kHz.

Ich denke, ich bleibe bei dem, was mir vertraut ist, und verwenden einen 
AVR mit IRLZ34N

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Markus B. schrieb:
> Soll eine Aquarienbeleuchtung werden.

Da weiss ich noch weniger, bei wieviel Hertz die Fischchen kein Flimmern 
mehr sehen und meine Goldfische sind da keine Hilfe, weil die im Freien 
ohne Kunstlicht leben. Aber die meisten Lebewesen sind natürlich eher 
Sonnenlicht, also was gleichmässiges, gewohnt, als flimmernde PWM.
Frag mal die Jungs in den Aquarienforen, was die für Erfahrungen haben.

von Markus B. (markus_b571)


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Wie ist das denn dann bei den LDD? Die werden nur mir bis zu 1kHz 
gedimmt, aber die interne Schaltfrequenz ist ja deutlich höher. Die PWM 
Frequenz sollte also nichts mit dem Flimmern zu tun haben. Ich nehme an, 
die PWM Frequenz wird intern in eine analoge Spannung umgewandelt

Die Schaltfrequenz ist mit 40kHz bis 1000kHz angegeben.

Also sollte ich mit dem IRLZ34N am AVR doch auf über 3kHz kommen. Was 
muss ich da beachten?

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