Hallo zusammen, ich hab eine etwas ungewöhnliche Frage. Ab wann beeinträchtigt eine Kontaktunterbrechung den CAN BUS? Gemeint ist ab wievielen Microsekunden/Millisekunden bekommt der BUS Probleme bei der Übertragung? Und wie sieht das mit dem Spannungspegel aus wenn sich der Übergangswiderstand ändert? In meinem Fall wird eine Kontaktunterbrechung mittels Unterbrechungsdauer und Spannugnspegel kategorisiert. Beispiel für Unterbrechung 10us bei 50% Spannugnspegel. Ich hab scon viel gegoogelt aber ich hab leider keine Werte finden können. Gibt es da irgend etwas in der Literatur? Vielen Dank im Voraus! Alexandra
Alexandra schrieb: > Gemeint ist ab wievielen Microsekunden/Millisekunden bekommt der BUS > Probleme bei der Übertragung? Warum der Bus? Die Frage ist: Was macht die Software der Busteilnehmer wenn keine Botschaften mehr über den Bus gehen? Also den Programmierer fragen. > Und wie sieht das mit dem Spannungspegel > aus wenn sich der Übergangswiderstand ändert? Siehe Datenblatt der verwendeten Transceiver. > Beispiel für Unterbrechung 10us bei 50% Spannugnspegel. Baudrate? Highspeed- oder Lowspeed-Bus? Eindrahtfähig? Single-Wire?
Einzelne Bitfehler werden durch die Frame-CRC erfasst. Bei 500kBit/s ist also eine Unterbrechung von 2µsecschon genug.
Sorry das ich euch nicht mehr infos geben kann. Ich versuche gerade Prüfparameter für einen Verbindungsstecker der in einen Bus eingebaut wird fest zu legen. Das einfachste wäre natürich wenn mir der Kunde für die Prüfung einen Bus aufbaut und eine Analyse mitlaufen lässt aber das ist wohl nicht möglich. Auch die erfragten Parameter konnten mir nicht mitgeteilt werden. Von der angegebenen Spannung geh ich davon aus das es sich um eine Übertragungsrate von 100 kBit/s handelt. (5V)
Und welche Geräte verbaut sind weiß ich leider auch nicht. Meine Vorgabe ist lapidar das Die Vorgaben aus der CAN-Norm Bosch für definierte Signale werden eingehalten. Leider hab ich zu der Norm nichts finden können und auch keine weiteren informationen erhalten.
Alexandra schrieb: > Von der angegebenen Spannung geh ich davon aus das es sich um eine > Übertragungsrate von 100 kBit/s handelt. (5V) Du schließt von der Spannung auf die Übertragungsrate? Den Zaubertrick will ich auch lernen :-) Nein, im Ernst, wenn der Kunde weiter keine Infos rausrückt, sagst du ihm, daß er selbst prüfen soll. Ohne Infos/Parameter ist das schlicht nicht möglich!
Alexandra schrieb: > Die Vorgaben aus der CAN-Norm Bosch für definierte Signale werden > eingehalten. Maximale Bitrate für CAN (nicht CAN FD) ist 1 Mbit/s. Entsprechend beträgt die Bitzeit 1 µs. Üblicherweise erfolgt die Abtastung im letzten Drittel der Bitzeit. Wenn davon die Hälfte gestört (verfälscht) ist gibt es einen Einzelbitfehler. Damit wären dann Unterbrechungen bis 166 ns möglich ohne Einzelbitfehler auszulösen. Nun ist aber der Bus nicht zu 100% ausgelastet, sondern typischerweise nur zu 30%. Eine gewisse Anzahl an Unterbrechungen wird daher gar keine Botschaften treffen. Ausserden werden defekt Botschaften erkannt und unbrauchbar gemacht (error frame), woraufhin sie der Sender wiederholt. Daher führen Bitfehler erst zu Problemen, wenn sie so häufig auftreten, dass dadurch inakzeptable Verzögerungen entstehen (Zeitverlust durch Sendewiederholungen) oder die Buslast 100% annähert und dann andere Teilnehmer nicht mehr zum Senden kommen.
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