Peter D. schrieb:
> Man kann ihn mit den internen 1MHz programmieren, die Fuses werden erst
> danach gültig:
> "Fuse values are latched when the device enters programming mode and
> changes to fuse values will have no effect until the part leaves
> programming mode."
Richtig. Man muss dann halt nur darauf achten, dass man wirklich die
Fuses als allerletztes programmiert.
Ich bin nicht sicher, ob das bei jedem Programmiertool automatisch
sichergestellt ist, wenn alle Programmieraufgaben gleichzeitig sozusagen
"en block" übergeben werden, wie das ja vielfach möglich ist.
Außerdem gibt es ggf. einen weiteren Nachteil: man muss (u.U. erheblich)
langsamer programmieren, als wenn man zuerst die Fuses setzt. Bei einem
Tiny85 ist das sicher noch nicht so dramatisch, bei dickeren Eisen kann
das aber schon nerven. Da wäre es dann eventuell sogar sinnvoll, die
Fuses zweimal zu programmieren. Im ersten Schritt auf den höchsten Takt,
der mit dem internen Taktgenerator möglich ist, dann den Flash und das
EEPROM und als letzten Schritt nochmal die Fuses auf die endgültigen
Einstellungen.