Possetitjel schrieb:
> Axel S. schrieb:
>
>> Steffen schrieb:
>>> Ich hätte da mal eine Frage zu der Gleichrichtungsschaltung
>>> und zu der Logik.
>>> Wenn die Spannung Ua (Gleichrichter) berechnet wird, so
>>> kommt Ua im positiven Bereich bei Ue= 10V max. auf etwa 2.3V.
>>
>> Nein.
>
> ???
>
> Doch, selbstverständlich.
> 2.38V, wenn ich mich nicht verrechnet habe.
Stimmt. Hätte ich lieber selber rechnen sollen. statt mich darauf
zu verlassen, daß realistische Bauelemente verwendet werden.
> (Der differenzielle Innenwiderstand
> der Diode ist unrealistisch hoch
Ja. Ungefähr Faktor 10 zu hoch.
Steffen schrieb:
> Ich habe deshalb gefragt, weil für mich die
> 2.3V weit entfernt von 0.7V waren.
Wie gesagt: die Diode die das Buch(?) da postuliert, ist unrealistisch
schlecht.
> Das heißt also, dass die angelegte
> Tangente an diesem Arbeitspunkt so flach ist, dass sich ein relativ
> großer differentieller Widerstand ergibt.
In diesem Modell besteht die Kennlinie der Diode aus zwei Geraden. Da
ist nix mit "Tangente anlegen". Im Durchlaßbereich soll der
differentielle Widerstand konstant 50 Ohm sein. Was in keinster Weise
mit einer realen Diode übereinstimmt. Denn da ist der differentielle
Widerstand nicht konstant. Und 50 Ohm sind es nur bei winzigsten Strömen
im µA Bereich.