Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Madenschraube vs Gewindestift Gewinde metrisch


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von Otto F. (ottowire)


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Auf der Suche nach einer passenden Schraube haben sich 3 fragen ergeben:
Metrische Schraube: ohne Kopf spitz :



1) Wie kann man so einen Spitz bei einer bestehenden Schraube am 
praktischsten selbst schleifen; ich kriege die Rundung der "Eistüte" 
nicht so hin mit dem Dremel. (Ich  kann hier als Ersatz auch eine 
Schraube mit Kopf nehmen, käme billiger bzw. mußte ich nicht so viel 
Schrauben bestellen..

Besser wärs wohl die Schraube in eine Bohrmaschine einzuspannen aber der 
Kopf der Schraube verhindert ein gerades Einspannen und dann eiert das 
Ganze und ist eher gefährlich...

2)Original gemessen mit Schiebelehre 3,9mm  3,8mm Schraube passt 
auch(0815 Schraube bei mir gefunden.
Welche Größe sollte ich nachbestellen M4?
3) Ich finde in den shops Madenschraben und Gewindestifte .. ist da ein 
Unterschied?
Danke!!!

: Verschoben durch Moderator
von Schreiber (Gast)


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Otto F. schrieb:
> ich kriege die Rundung der "Eistüte"
> nicht so hin mit dem Dremel.

Drehbank oder Stichelschleifmaschine

von Johannes R. (oa625)


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Otto F. schrieb:
> Madenschraben und Gewindestifte .. ist da ein
> Unterschied?

Madenschraube = umgangssprachlich
Gewindestift  = normgerechte Bezeichnung

MfG
J.R.

von Tom (Gast)


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Otto F. schrieb:
> Besser wärs wohl die Schraube in eine Bohrmaschine einzuspannen aber der
> Kopf der Schraube verhindert ein gerades Einspannen und dann eiert das
> Ganze und ist eher gefährlich...

Eine Mutter bis zum Kopf draufdrehen und ordentlich anknallen, eine 
zweite mit 2cm Abstand dazu und so ausrichten, dass die Außenflächen 
parallel zur ersten sind. Den so entstandenen Sechskant kann man in ein 
Bohrfutter spannen.

von Otto F. (ottowire)


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(Ich hab zwar gerade gepostet aber ich find nix mehr davon .. also 
nochmal)


Herzlichen Dank! Ich hab nicht damit gerechnet, so rasch heute noch 
Antworten zu bekommen! toll!

@Johannes, ich frag mich warum der   shop mit C. dann beide Optionen im 
Filter der Sufu hat mit unterschiedlichen Ergebnissen; das ist eher 
verwirrend. ist halt so..

@Tom
Super, ich werde probieren und berichten!

: Bearbeitet durch User
von michael_ (Gast)


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Für was soll es denn wieder mal sein (ich hab da eine Ahnung)?

von Otto F. (ottowire)


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Ist für eine Halterung einer Bewegungsmelderleuchte, wilde 
Konstruktion.. nicht von mir sondern Verwandter. Ein Stift ging 
verloren..

von michael_ (Gast)


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Normal sollten die gehärtet sein.

Schau mal im Baumarkt bei den Türklinken.
Vielleicht poassen die, gibt es auch einzeln.

von L. H. (holzkopf)


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Johannes R. schrieb:
> Madenschraube = umgangssprachlich
> Gewindestift  = normgerechte Bezeichnung

Wo hast Du das her?
Gewindestift od. Madenschraube od. Stellschraube sind gleichwertige 
Begriffe.

Otto F. schrieb:
> Ein Stift ging
> verloren..

Welche Funktion hat die Schraube?
Befestigung oder Verstellung/Feineinstellung?

Grüße

von Otto F. (ottowire)


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Tom schrieb:..
>
> Eine Mutter bis zum Kopf draufdrehen und ordentlich anknallen, eine
> zweite mit 2cm Abstand dazu und so ausrichten, dass die Außenflächen
> parallel zur ersten sind. Den so entstandenen Sechskant kann man in ein
> Bohrfutter spannen.


Geschafft!

Der  Tip hat geholfen!

Zwei Muttern etwas entfernt vom Kopf de Schraube gekontert bis Flächen 
der 2 Muttern in einer Ebene plan waren;

Nach Einspannen in Bohrmaschine wars fast 100%ig zentrisch;

Dann war noch das Problem, dass mit der Bohrmaschine und draufgehaltenen 
Schleifkörper nix weiterging (kein Abtrag).. wahrscheinlich 
Geschwindigkeit der Bohrmaschine zu gering:
Da nahm ich den Dremel dazu und hielt die mit hoher Geschwindigkeit 
drehende Schleifscheibe an die auf der Bohrmaschine rotierende Schraube.
Spitze war sofort fertig und fast 100%ig zentrisch.
Und es funzt jetzt tadellos!

Man kann den Ring jetzt super in der Rille an der Achse Fixieren (Die 
Spitzen des Stiftes gehen in die Rille, ist irgendein uraltes Teil 
Gußteil, dass hier mit einem Halogenstrahler verbaut wurde.

Danke!

: Bearbeitet durch User
von L. H. (holzkopf)


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Bist ein "armer Hund", der es nicht mal schafft, eine Stellschraube so 
"frei Schnauze" hinschleifen zu können, daß es dann auch paßt.


Worüber reden wir eigentlich?
Über ein exaktes Zentrum einer Madenschraube?

Grüße

von oszi40 (Gast)


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L. H. schrieb:
> Worüber reden wir eigentlich?

z.B. ISO 7434 A 1 Gewindestifte mit Spitze und Schlitz
http://www.schrauben-lexikon.de/norm/ISO_7434.asp

von Otto F. (ottowire)


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L. H. schrieb:
> nicht mal schafft, eine Stellschraube so
> "frei Schnauze" hinschleifen zu können, daß es dann auch paßt.

 probier das mal mit einer 25mm langen Schraube ohne Schraubstock und 
der Gleichen und wundere Dich nicht über Nebenwirkungen und unerwünschte 
Nebenwirkungen, die dem Handchirurgen Arbeit verschaffen...

übrigens minder Methode ist eine 100 %ige Zentrierung in 2 Minuten 
sicher möglich, aber das 100%ige war hier nicht nötig..

von Daniel F. (df311)


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Otto F. schrieb:
> probier das mal mit einer 25mm langen Schraube ohne Schraubstock und
> der Gleichen und wundere Dich nicht über Nebenwirkungen und unerwünschte
> Nebenwirkungen, die dem Handchirurgen Arbeit verschaffen...

ich sehe kein Problem, das frei Hand zu machen

wenn der Kopf der Schraube im Weg ist, das Ausgangsmaterial mit einer 
Zange festhalten, Kopf runter, bei der Gelegenheit auch gleich einen 
Schlitz zum Einschrauben rein (Säge oder Dremel).

danach dann den Rest der Schraube auf den Tisch, mit einer Hand 
festhalten, mit der anderen feilen.

und wenn der Kopf der Schraube dranbleiben soll, dann fällt der erste 
Teil halt weg.

: Bearbeitet durch User
von Otto F. (ottowire)


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Bewundernswert mit der Hand um eine 4mm Schraube herumzuschleifen nur 
mit der Hand und die Spitze wird rund? Das war ja der Ausgangspunkt vom 
ersten Posting siehe Punkt 1)
Alle Achtung!

Wenn die Schraube rotiert gehts IMO  besser!

: Bearbeitet durch User
von L. H. (holzkopf)


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Daniel F. schrieb:
> Otto F. schrieb:
>> probier das mal mit einer 25mm langen Schraube ohne Schraubstock und
>> der Gleichen und wundere Dich nicht über Nebenwirkungen und unerwünschte
>> Nebenwirkungen, die dem Handchirurgen Arbeit verschaffen...
>
> ich sehe kein Problem, das frei Hand zu machen

Na, - Gott sei Dank - daß es hier auch "Andersgläubige" gibt. :D

Obwohl ich Drehmaschinen und auch eine Stichelschleifmaschine habe, 
mache ich doch da gar nicht lange herum:

Sechskant-Schraube mit aufgedrehten (gekonterten!) Muttern (wg. 
annähernder Zentrierung und "Durchdreh-Verhinderung" in einen 
PVC-Schlauch stecken.
Dann direkt auf einen Schleifbock damit gehen.
Und unter Drehung des PVC-Schlauches eine wie auch immer gewünschte 
Spitze anschleifen.
Zwischenkühlung mit Wasser!

Der hier w.o. so "hoch bewertete" Vorschlag:
Tom schrieb:
> Otto F. schrieb:
>> Besser wärs wohl die Schraube in eine Bohrmaschine einzuspannen aber der
>> Kopf der Schraube verhindert ein gerades Einspannen und dann eiert das
>> Ganze und ist eher gefährlich...
>
> Eine Mutter bis zum Kopf draufdrehen und ordentlich anknallen, eine
> zweite mit 2cm Abstand dazu und so ausrichten, dass die Außenflächen
> parallel zur ersten sind. Den so entstandenen Sechskant kann man in ein
> Bohrfutter spannen.
"krankt" an einem:

Die Wahrscheinlichkeit, daß eine gegen den Kopf "angeknallte" Mutter mit 
ihrem Sechseck fluchtend zu ihm ist, geht gegen NULL!

Zweifellos besser wäre es wohl, zwei Muttern im Abstand von 2cm zum Kopf 
so zu kontern, daß alle Sechsecke so einigermaßen fluchtend sind.

Dauert aber viel zu lange, um das hinbekommen zu können.
Und dann den ganzen Mist auch noch in ein Bohrfutter einspannen??

Um was erreichen zu können??

Nur so viel zu hier praxisfernen Bewertungen und wie was am besten zu 
bewerkstelligen ist.

Sicher kann man bei "frei Hand"-Anschliffen nicht höchste Präzision 
erwarten.
Aber wann braucht man die denn schon bei Madenschrauben oder wie man die 
auch immer bezeichnen will??

Grüße

von Otto F. (ottowire)


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Kontern der Muttern in ein paar Sekunden erledigt;

Einspannen ins Bohrfutter , hat bei mir auch schnell geklappt


Schleifen mit Dremel  unter gleichzeitiger Rotation der Schraube  mit 
der Bohrmaschine.. wirklich problemlos 1 Minute

Das Ergebnis super fast gleichmäßig ..keine Fehlversuche;  wäre noch
genauer gegangen, aber war für den zweck nicht erforderlich,

obs ungenauer auch gepaßt hätte ist Spekulation;

(Beim Schleifen mit Dremel ohne Rotation der Schraube ist die Gefahr 
dass der Abtrag zu stark ist (M4!) und die Spitze seitlich zu stark 
abflacht und dann beim Festziehen vielleicht sogar bricht) .
In Summe war der Arbeitsaufwand in der Praxis sehr gering

Würde ich jederzeit wieder so machen.

@Holzkopf
Der Tip mit dem Schlauch hat was für sich , sollte ich nochmal Bedarf 
haben wird das getestet, Da spann ich dann die Schraube samt Schlauch 
ins Bohrfutter, vielleicht wird's dann noch genauer,> daher von mir ein 
"lesenswert".

: Bearbeitet durch User
von L. H. (holzkopf)


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Das mit dem Schlauch hat eigentlich nur dann Sinn, wenn Du damit an 
einem Schleifbock schleifst.
"Schont" v.a. bei kurzen und kleinen Schrauben die Finger. ;)

Grüße

von Otto F. (ottowire)


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Achso! Ich dachte dass der Schlauch bei schneller Rotation zu einer 
leichtern besseren Zentrierung führen könnte. Je schneller Dreh desto 
stabiler;

Schleifblock hab ich nicht, zwar einen rotierenden Schleifstein den ich 
aber für Klingen verwende und da wollt ich mit einer Schraube keine 
Rille reinmachen.

: Bearbeitet durch User

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