Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik MiniMelf->Chip


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von Maxi (Gast)


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Hallo,
eine Frage:
spricht was dagegen einen Widerstand 1k / 1% / 1/4W mit der Bauform 
MiniMelf 0204 mit einem Chipwiderstand 1k / 1% / 1/4W in 1206 zu 
ersetzten?
Minimelf habe ich nämlich nicht zur Hand.
Grüße
Maxi

von Walter T. (nicolas)


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Fast nie.

von K. J. (Gast)


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Kannst tun solange die Werte die gleichen sind passt das

von VIA (Gast)


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Eher im Gegenteil.

Maxi schrieb:
> Minimelf habe ich nämlich nicht zur Hand.


Eben, MiniMelf ist z.Z. teilweise schwer zu beschaffen am Markt.


Zudem haben wir öfters den Effekt, dass sich MiniMelf bei der
maschinellen Bestückung leicht aufstellen und dann nur einseitig
verlötet werden.

Bei Chip-Bauteilen geschieht dies zwar auch manchmal,
aber doch deutlich seltener.

von Hans (Gast)


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minimelf "stirbt" anders als chip-Rs...

bei sicherheitkritischen schaltungsteilen würde ich's nicht unbedingt 
machen... sonst ists egal.

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von Walter T. (nicolas)


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Hans schrieb:
> bei sicherheitkritischen schaltungsteilen würde ich's nicht unbedingt
> machen

Bei sehr hochfrequenten Anwendungen, bei denen die parasitäte Kapazität 
der Anschlüsse ins Design eingerechnet ist, auch nicht.

Also es ist fast nie ein Problem.

von Hmm (Gast)


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Maxi schrieb:
> Hallo,
> eine Frage:
> spricht was dagegen einen Widerstand 1k / 1% / 1/4W mit der Bauform
> MiniMelf 0204 mit einem Chipwiderstand 1k / 1% / 1/4W in 1206 zu
> ersetzten?
> Minimelf habe ich nämlich nicht zur Hand.
> Grüße
> Maxi

MELFS verwendet man nicht aus Spass an der Freude weil sie so schön rund 
sind, sondern weil z.B. Leistung, Spannung, Überlastfähigkeit und 
Ausfallverhalten benötigt werden. Oder eine Kombination daraus. 
Üblicherweise würde man vermutlich Chipwiderständen den Vorzug geben, 
wenn es möglich ist.

Darum sollte man sich zunächst einmal fragen, warum der Entwickler einen 
MELF verwendet hat.

Wenn es allerdings wirklich nur um Leistung oder Spannung geht, kannst 
du dir problemlos einen 1206er mit gleichen Daten bestücken.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Früher waren die Melfs die enger tolerierten Typen, Chips eher die 
Standardware.
Es gibt spezielle hochfrequenztaugliche Melfs, die nicht mit 
mäanderförmigen Schlitzen getrimmt wurden, und damit relativ große 
Induktivität aufweisen würden.

von Dieter W. (dds5)


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Wie viele brauchst du denn? Ich hab noch ca. 1000 Stück 1k 0,1% TK50 auf 
Rolle hier liegen. Sind allerdings schon älter und deshalb noch 
bleihaltig.

Nachtrag
Hersteller ist Beyschlag

: Bearbeitet durch User

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