Gast
#5360516
Hallo, ich habe einen 3 Phasen BLDC-Motor welcher an einem Netzteil hängt. Je nach Ansteuerung benötigt dieser zwischen 5 und 25 A bei 40 Volt Spannung. Eine Messung mit einer Stromzange hat gezeigt, dass dort ziemlich fiese Stromspitzen auftreten, sowohl positiv als auch negativ, bezogen auf den mehr oder weniger konstant entnommenen Strom. Da mein Netzteil vermutlich deshalb bald das zeitliche segnet, wollte ich einen LC-Filter dazwischen klemmen, um mein Netzteil nicht allzu sehr zu strapazieren. Aber wie lege ich das LC-Glied aus? Und in welchem Bereich sollte die Grenzfrequenz liegen? Ich kenne weder Eingangs- noch Ausgangsimpedanzen, irgendetwas über das Innere des Netzteils oder sonstiges. Ich vermute, dass die Dauer der Schaltvorgänge der Mosfets in meiner Motoransteuerung das Problem sind, diese könnte ich z.B. mit einem Oszilloskop messen. Die Induktivitäten der Spulen im Motor betragen übrigens ca. 100 µH. Ich habe eine deutliche Verbesserung durch Versuche mit unterschiedlichen Bauteilwerten erzielt, aber ich wollte zumindest rechnerisch eine grobe Abschätzung erzielen. Weiterhin habe ich überlegt, die doch etwas groß ermittelte Kapazität des LC-Kreises beim Einschalten des Netzteiles langsam aufladen zu lassen. Also zum zur Spannungsversorgung parallel geschalteten Kondensator einen kleinen Widerstand in Reihe, dieser sollte ja für den in Betrieb hauptsächlich fließenden Gleichstrom uninteressant sein leider finde ich solche Art von gedämpften LC-Gliedern nirgends. Liegt das daran dass sie keinen Sinn machen, oder was übersehe ich?