Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Schutzklasse 2 - Kunststoffgehäuse


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von Holger K. (holgerkraehe)


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Hallo zusammen

Ich möchte für ein eigenes Gerät Schutzklasse 2 erreichen.
Dabei hat das Gerät, ausser dem Netzanschluss, keinerlei Ausgänge / 
Anschlüsse.

Zudem gibt es, ausser den Schrauben zum zusammenschrauben, keinerlei 
Metallene objekte.

Nun meine Frage:

Wie dick muss die Kunststoffwand sein, für Schutzklasse 2?
Ich weiss, dass das Gehäuse Flammwiedrig sein muss/müsste.

Danke schonmal

: Verschoben durch Moderator
von Dumdi D. (dumdidum)


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Da ist die Niederspannungsrichtliie einschlaegig und du musst in die 
harmonisierte Produktnorm fuer dein Geraet schauen. Dort ist festgelegt 
welche mechanische stabilitaet das Geraet haben sollte. Z.b. 
kugelfalltest. Irgendwie 1kg Stahlkugel aus einem Meter Hoehe oder so.

Dort findest Du auch dienSpannungsfestigkeitspruefung. (Die.mechanische 
Stabilitaet.ist aber.m.m.n. schwieriger zu erreichen, ausser 
du.nimmst.leitenden Kunsttoff, was Du nicht tun solltest.

von MaWin (Gast)


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Holger K. schrieb:
> Wie dick muss die Kunststoffwand sein, für Schutzklasse 2?

Irrelevant. Alle Kunststoffe für Gehäuse isolieren auf 2500V 
Durchschlagspannung gut genug wenn sie so dick sind dass sie stabil 
genug sind.

von Holger K. (holgerkraehe)


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MaWin schrieb:
> Holger K. schrieb:
>> Wie dick muss die Kunststoffwand sein, für Schutzklasse 2?
>
> Irrelevant. Alle Kunststoffe für Gehäuse isolieren auf 2500V
> Durchschlagspannung gut genug wenn sie so dick sind dass sie stabil
> genug sind.

Wie sieht es bei 3D-Druck aus PLA aus?
Wie gesagt, geht um eigengebraucht und nicht um Serieteile!

von oszi40 (Gast)


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Holger K. schrieb:
> 3D-Druck aus PLA

Drucken könnte man vieles, aber ob Deine Konstruktion ausreichend 
Stabilität und Spannungsfestigkeit bekommt, wissen wir jetzt noch nicht. 
Ein Fön sollte jedenfalls zahlreiche Stürze schadlos überleben! 
https://www.makerbot.com/de/professionals/post-processing/sanding/

von Alex G. (dragongamer)


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Wenn das Ding in ein so einfaches Gehäuse kommt, könntest du den Inhalt 
mit Harz vergießen (eventuell in mehreren Runden damit die Wärme sich 
nicht staut). Dann kannst du auch ein hauchdünnes Gehäuse nehmen.

: Bearbeitet durch User
von Dumdi D. (dumdidum)


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Mach so, dass stabil ist. Was bringt es dir wenn die 
Kiste.Runterfaellt.und dann Deine Katz/Hund/Kind/selbst gegrillt.wirst.

von Holger K. (holgerkraehe)


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Dumdi D. schrieb:
> Mach so, dass stabil ist. Was bringt es dir wenn die
> Kiste.Runterfaellt.und dann Deine Katz/Hund/Kind/selbst gegrillt.wirst.

auf jedenfall!

Das Teil ist nicht viel grösser als 25x50x50mm
Daher denke ich wird da kaum was kapput gehen.

Mir geht es eher um den Berühungssschutz.

Oft wird beim 3D-Druck nicht alles gefüllt sondern luft eingeschlossen.

Ich denke sowas darf dann wohl nicht sein?

von Dumdi D. (dumdidum)


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Was machst Du auf drm Raum mit Netzspannung?

von MaWin (Gast)


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Holger K. schrieb:
> Wie sieht es bei 3D-Druck aus PLA aus?

Schlecht.
Nicht flammwidrig und nicht isolierend, oftmals sogar undicht (Wasser 
tropft durch)
Also nix für Niederspannung.

von Holger K. (holgerkraehe)


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MaWin schrieb:
> Also nix für Niederspannung.

Zum glück habe ich HV haha.


Nein ernsthaft. Ich habe ein PCB mit einem LNK304 drauf.
Der macht aus 230V -> 5V.

Das Gehäuse beinhaltet lediglich Funkchips.
Somit grundsätzlich nichts berührbares.

Wenn ich mir nun ein Gehäuse aus PLA drucke und dieses innen eine 
Luftgefüllte Wabenstruktur hat, welchen Einfluss hat dies auf die 
Isolationseigenschaften?

Noch nebenbei:

Funktionaleisolation bei 230V:
Habe ich dies richtig gesehen, dass:

L-N
Air: 1.5mm und Creep: 3.4mm?

Wie hoch muss die Isolation von L gegen 5V sein?
Ich nehme an auch 1.5mm Air und 3.4mm Creep?

Die 1.5mm Air sind für mich kein Problem.
Mit den 3.4mm, auch wenn dies wenig ist, habe ich momentan zu kämpfen.

Kann diese Zahlen jemand bestätigen?

von Netzteil (Gast)


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Wäre ein externes Netzteil eine Lösung für Dich?

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