Hallo zusammen, ich möchte meine (älter als 20 Jahre)
Master-Slave-Schaltung vorstellen. Diese ist für Kreissäge (2000 W)mit
Absaugung (1500 W) in Betrieb. In der Werkstatt ist ein Netzradio MW+UKW
, das ohne Störungen läuft. Meine Frage an Fachleute ist: Ist gegen die
Schaltung etwas einzuwenden oder etwas zu Ändern ? Ich wollte was Neues
bauen habe aber überlegt, ob ich lieber alles so lasse. Ich habe nur mal
stärkere Triacs eingebaut, die Urschaltung war nur mit 6A-Triac .
Die Schaltung ist mit Lüsterklemmen im abgeschlossenen Kasten eingebaut.
Grüße von Opa Manfred
never change a running system! :-)
Obwohl - das Radio würde ich mal tauschen - auf MW kommt wohl nicht mehr
viel, dafür übr so neumodische "Streams" ;-)
opamanfred schrieb:> Meine Frage an Fachleute ist: Ist gegen die> Schaltung etwas einzuwenden
Hmm, >20W Verlustleistung. Diese Einfach-Schaltung würde ich
nur bei Verbrauchern <100W verwenden.
Moin,
Ich taet' mal mutmassen, dass im Schaltbild A1 und A2 vom Triac
vertauscht gezeichnet sind. Wenn mans tatsaechlich so aufgebaut haette,
wuerde ich vermuten, dass der Gatewiderstand dann abbrennen wuerde.
Gruss
WK
Hallo, es kann sein, das die Zeichnung diesen Fehler hat. Ich habe
direkt von der Schaltung abgezeichnet. Da es jahrzehnte lang
funktionierte, sollte die Schaltung richtig aufgebaut sein. Der
Widerstand ist o,25 Watt, ob er warm wird weiss ich nicht. Er hat immer
noch die graue Grundfarbe (original DDR).
opamanfred
Die Schaltung ist fest verbaut. Der Strom wird in der Werkstatt bei
Nichtgebrauch komplett abgeschaltet. Ein Triac macht sowiso keine
galvanische Trennung. Bei Bedarf kann man auch einen Schütz damit
schalten. Dann auch für Drehstrom .
Ansonsten sind die Maschinen über Steckdosen angeschlossen.
opamanfred
Harald W. schrieb:> Hmm, >20W Verlustleistung. Diese Einfach-Schaltung würde ich> nur bei Verbrauchern <100W verwenden.
Hi,
der rot eingekreiste Schaltungsteil im Bild ist gemeint hier.
Die PC-Master-Slave-Steckdosenleiste hatte im Originalzustand auch
Dioden im Strompfad.
(Den pyrotechnischen Effekt bei Überlast/Kurzschluss brauche ich nicht
zu erwähnen.)
Besser wäre es, statt der Dioden einen Stromwandler einzusetzen.
Auf der Sekundärseite zum Gate des Triac hin muss Schaltung dann noch
angepasst werden.
Hat auch den Vorteil, dass die Ansprechschwelle noch nachgerüstet werden
kann.
Die Stromwandlerringkerne sind mittlerweile so klein, dass es keine
Platzprobleme bringt. (Meinen hatte ich selber angefertigt.)
ciao
gustav
opamanfred schrieb:> Ist gegen die Schaltung etwas einzuwenden
Bei ausschließlich hoher Last funktioniert die. Bei geringer Last,
niedrig zweistellige mA, raucht mir mein Triac weg, weil es nicht
korrekt und / oder schief zündet - zu wenig Spannung am Gate mögen die
Dinger garnicht.
Hallo Leute,
die einfache Schaltung von opamanfred funktioniert sehr gut habe sie
nachgebaut. Ich habe nur einen wenig höheren Wiederstand gebraucht statt
300 Ohm habe ich 470 Ohm verwendet.
Derguate W. hat allerdings recht die Anschlüsse vom Triac sind
vertauscht MT1 (A1) und MT2 (A2) gehört umgedreht angeschlossen. Auf MT2
gehört die Slave Steckdose angeschlossen. MT1 geht zu den Dioden. Falls
es jemand nachbaut.
Schöne Grüße.
Johannes.
Möchte ich nachbauen, Bedenken: Mein Laserdrucker (Master) standby 25W,
Druck 750Watt, soll Druck-Server (IP-Adr.- Centronics) einschalten. Wie
begrenze ich die kurzzeitige hohe Spannung bei 750Watt?
Günther schrieb:> Möchte ich nachbauen, Bedenken: Mein Laserdrucker (Master) standby> 25W,> Druck 750Watt, soll Druck-Server (IP-Adr.- Centronics) einschalten. Wie> begrenze ich die kurzzeitige hohe Spannung bei 750Watt?
Wo soll da eine hohe Spannung her kommen?
Günther schrieb:> Mein Laserdrucker (Master) standby 25W,> Druck 750Watt, soll Druck-Server (IP-Adr.- Centronics) einschalten.
Wieso macht man sowas?
Der Server kann ja nichts empfangen, wenn der Drucker in Standby ist.
Da laesst man doch eher den kleinen Druckserver den Drucker einschalten.