Noch zwei Anmerkungen zu deinem Vorhaben:
Je nachdem in welcher IP-Landschaft du diese Konfiguration später
einsetzen willst kann es sinnvoll sein, den Server1 nicht direkt via
MX-Lookup zustellen zu lassen sondern über den Mailserver des Providers
- sofern dieser das anbietet. Das hat folgenden Hintergrund: Es gibt
(Genauer: Es gab und gibt evtl. immer noch *1) Mailsserver mit
Spam-Erkennungs-Konfigurationen, die es Grunsätzlich negativ bewerten
wenn Mails direkt von Servern aus einem ADSL-Range, einem
Root-Server-Range, oder ähnlichen IP-Ranges eingeliefert werden. Das
heißt nicht daß solche Server die Mails von dir nicht annehmen, sie
geben aber alleine aus diesem Grund schon mal "negative Karma-Punkte",
was zusammen mit anderen erkannten "Anstößigkeiten" der Mail dazu führt
daß die Spam-Erkennungs-Schwelle früher erreicht wird.
Du kannst also durch das Nutzen des Provider-Mailservers der
Falscherkenung von Spam entgegenwirken.
Wenn du das Umsetzen willst, mußt du dich damit befassen, dem smtp
(nicht smtpd) deines Server1 SMTP-AUTH beizubringen - Stichwort
sasl-authentication. Im Zuge dessen kann man natürlich auch mal über SSL
nachdenken....
Dein Server1 erlaubt derzeit das Relayen aufgrund der IP-Adresse des
Einliefernden. Je nach Sicherheitsbedürfnis und dem Wissen wieviele und
welche Server sich sonst noch in deiner DMZ tummeln könnte es auch
erwünscht sein stattdessen zwischen Server2 und Server1 eine
SSL-gesicherte Sasl-Auth Verbindung einzurichten.
Ob das tatsächlich notwendig ist kann ich dir aber nicht sagen ;-)
*1) Ich bin schon einige Jahre aus dem Thema raus. So zwischen 5 und 10
Jahre um genau zu sein. Das ist in der IT-Welt bekanntlich eine
Ewigkeit. Was die aktuelle Praxisrelevanz des von mir gesagten angeht
musst du dich also selbst informieren.
Gruß,
f