DC Offset in Digitaloszilloskopen - wie funktioniert das?

OP Persönliche Seite #5362561
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Moin zusammen,

Digitaloszilloskope haben häufig eine Möglichkeit, dem Signal einen DC 
Anteil (nicht die Y Verschiebung!) mitzugeben, um sich z.B. Millivolt 
auf einem 3.3V DC Signal anschauen zu können (d.h. Offset DC -3.3V).

Was mich jetzt wundert: Wie funktioniert das? Wie werden diese 
"rauschfreien" -3.3V erzeugt, so dass ich 1mV auf 3.3V messen kann?

Das Tek MDO3000 kann im 1mV Messbereich +/- 3.3V und mehr DC einkoppeln. 
Beim Hameg HMO2000 ist bei +/- 1.8V @1mV Schluss.

Meine Vermutung: Durch die geringe Belastung dieser eingekoppelten 
Spannung lässt sie sich wunderbar glätten.
#5362585
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kann eigentlich nur analog vor dem AD-Wandler passieren.

Der AD-Wandler hat in den meisten Fällen eine Auflösung von 8 Bit ( 
neuere Geräte auch schon mal 10bit und ganz selten 12 Bit ).

Diese Auflösung bezieht sich über die gesamte Bildschirmhöhe.

Wenn man jetzt die DC von i.O. 3,3V auf 1mV genau messen will, dann muss 
ich eben diese 3,3V vor dem AD Wandler abziehen um diesen nicht zu 
übersteuern.

Meist passiert das mit dem Y-Pos Regler, welches eine Offsetspannung dem 
eigentlichen Signal hinzu addiert.

Ralph Berres
OP Persönliche Seite #5377049
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Die Frage ist eher etwas anders gemeint.

Für den Y Offset kann man die Spannung nach dem Vorverstärker (normiert) 
hinzuaddieren. Dafür muss die Spannung nicht im mV Bereich "rauschfrei" 
sein.

Es gibt aber eine einstellbare Offsetspannung, welche direkt auf das 
Eingangssignal angewendet wird, und idR. bis auf mV genau einstellbar 
ist, z.B. 3.301V.

Wie wird eine derart genaue Referenz im Oszilloskop erzeugt? Oder ist 
das "simpel", weil sie nicht belastet wird, und einfach aus einem 16Bit 
DAC kommt?
#5378746
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Random .. schrieb:
> Digitaloszilloskope haben häufig eine Möglichkeit, dem Signal einen DC
> Anteil (nicht die Y Verschiebung!) mitzugeben, um sich z.B. Millivolt
> auf einem 3.3V DC Signal anschauen zu können (d.h. Offset DC -3.3V).

Random .. schrieb:
> Damit kannst du von 3.3V + mV die 3.3V abziehen und dir die mV in DC
> anschauen.
> Brauchst z.B., wenn du eine µC Strommessung über einem Shunt machen
> willst aber keinen Differenztastkopf zur Hand hast.

also ich kenne keinen Oszillograf der das kann.

Ralph Berres
#5378974
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Ich hab sowas auch noch nie gesehen (was natürlich nicht heißt dass es 
das nicht gibt oder dass es nicht praktisch wäre). Die einfache Variante 
davon ist das AC-Coupling, das den kompletten DC-Anteil entfernt. Das 
kann man zum Beispiel als Kondensator im Signalpfad umsetzen.

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