Forum: Offtopic Auto mit nur einem Pedal beliebig beschleunigen und abbremsen?


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von Mani W. (e-doc)


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Ich höre das ständig in einer Werbung von NISSAN...


Wie darf man das verstehen?

Man geht schnell vom Gas und macht eventuell eine schöne Vollbremsung?

von Luca E. (derlucae98)


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Sobald du den Fuß vom Gaspedal nimmst, bremst er automatisch.
Ist wahrscheinlich vergleichbar mit der Motorbremse des 
Verbrennungsmotors.

In dem Artikel steht weiterhin: "*Hinweis: Verkehrs- und 
situationsabhängig muss weiterhin das Bremspedal benutzt werden."

https://newsroom.nissan-europe.com/de/de-de/media/pressreleases/426197328/es-kann-so-einfach-sein-der-neue-nissan-leaf-mit-e-pedal

von Wolfgang R. (wolfgang_r)


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Elektroautos können mit ihren Elektromotoren "elektrisch bremsen" und 
dabei die umgewandelte Energie in die Akkus zurückspeisen. Nennt sich 
dann Rekuperation und ist ein wesentliches Element, dass die E-Autos 
trotz teilweise hohem Gewicht im Stadtverkehr relativ wenig elektrische 
Energie brauchen.

Das wird von den Herstellern unterschiedlich (und auch teilweise in den 
E-Autos eingestellbar) umgesetzt: Manchmal fangen die E-Motoren mit dem 
elekrischen Bremsen an, wenn das Bremspedal betätigt wird. Beim leichten 
Bremsen elektrisch und beim starken Bremsen mit den Scheibenbremsen.

Die andere Variante ist die, dass das mit dem "Gaspedal" gesteuert wird: 
Je weiter man vom Gas geht, desto stärker bremsen die E-Motoren. Dabei 
gehen dann meist auch bereits die Bremslichter an.

Nach einer kurzen Eingewöhnung finde ich die zweite Variante angenehmer, 
da man normales Mitschwimmen im Verkehr einfach nur mit dem "Gaspedal" 
steuern kann. Ist aber vielleicht Geschmacksache.

: Bearbeitet durch User
von Max M. (zbmax)


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Und wie bremst man dann bei einem Tempomat?

Beim Verbrennungsmotor finde ich es hin und wieder ganz praktisch das 
ich mal Rollen lassen kann. Wie würde das dann sein wenn es nur 
Gas-Bremse gibt und kein Gas-Rollen-Bremse?

von Mani W. (e-doc)


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Luca E. schrieb:
> Sobald du den Fuß vom Gaspedal nimmst, bremst er automatisch.
> Ist wahrscheinlich vergleichbar mit der Motorbremse des
> Verbrennungsmotors.

Im Prinzip bremst mein Diesel auch automatisch, je nach Gasrücknahme
und Gang, jedoch stärker als ein Benziner...

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Kann man machen wie bei einer Class-A Endstufe.
Vollgas geben und die Geschwindigkeit mit dem Bremspedal regulieren.

von Mani W. (e-doc)


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Max M. schrieb:
> Wie würde das dann sein wenn es nur
> Gas-Bremse gibt und kein Gas-Rollen-Bremse?

Sieht man jeden Tag auf der Strasse, dass es viele Autos gibt,
deren Fahrer des Rollens nicht kundig sind, obwohl diese Autos das
können...;-)

von Wolfgang R. (wolfgang_r)


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Max M. schrieb:
> Und wie bremst man dann bei einem Tempomat?

Bremspedal gibt's unverändert weiterhin. Kann man (und muss man 
gelegentlich) betätigen. Auch wenn man es mit dem "elektrisch bremsenden 
Gaspedal" deutlich seltener braucht.

Übrigens: Wenn man denkt, dass die mechanischen Bremsen bei einem E-Auto 
kleiner dimensioniert werden könnten als bei einem Verbrenner... das 
Gegenteil ist der Fall: Angenommen, man nächtigt auf dem Stilfser Joch 
und kann über Nacht das E-Auto laden und will nach dem Frühstück 
losfahren - dann kann das E-Auto nicht rekuperieren, da in die Akkus nix 
mehr reinpasst (sind ja bereits voll geladen). Also muss die mechanische 
Bremse ran - ohne die Unterstützung durch die Motorbremse wie beim 
Verbrenner.

: Bearbeitet durch User
von Michael O. (michael_o)


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Das ist aber eher ein theoretisches Problem. Selbst Vollgeladen geht 
noch was mit der Rekuperation. Mein Kangoo ZE beschleunigt mit dem 
"Gaspedal" mit bis zu 60 kW und beim loslassen bei 130 km/h fließen bis 
zu 45 kW in die Batterie zurück (ohne Bremslicht). Beim Kangoo geht das 
bis zum Srillstand andere krabbeln wie ein normaler Automatikwagen.

MfG
Michael

von Robert L. (lrlr)


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der Unterschied zu aktuellen E-Autos beim neuen Leaf  (2018) ist
dass er BIS ZUM STILLSTAND mit dem Gaspedal bedienbar ist..(und dabei 
auch die konventionelle Bremse verwendet)
(das ganze ist ausschaltbar)


zumindest laut "PR" ist der Leaf das 1. auto welches das kann.. ?!

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Robert L. schrieb:

> zumindest laut "PR" ist der Leaf das 1. auto welches das kann.. ?!

Autos mit nur einem "Betätiger" für Gas und Bremse hat es schon immer
(zumindest viele Jahrzehnte) gegeben und zwar für Behinderte. Früher
hat man das aber wohl mechanisch gelöst.

von Kolja L. (kolja82)


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Noch ein Vorteil der Rekupation ist, dass die Bremsen deutlich länger 
halten.

von N. N. (clancy688)


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Wolfgang R. schrieb:
> Übrigens: Wenn man denkt, dass die mechanischen Bremsen bei einem E-Auto
> kleiner dimensioniert werden könnten als bei einem Verbrenner... das
> Gegenteil ist der Fall: Angenommen, man nächtigt auf dem Stilfser Joch
> und kann über Nacht das E-Auto laden und will nach dem Frühstück
> losfahren - dann kann das E-Auto nicht rekuperieren, da in die Akkus nix
> mehr reinpasst (sind ja bereits voll geladen). Also muss die mechanische
> Bremse ran - ohne die Unterstützung durch die Motorbremse wie beim
> Verbrenner.

Bin in der E-Fahrzeugentwicklung tätig. Das ist einer der Problemfälle 
über den sich Gedanken gemacht wird, und da gibt es Lösungen die 
überschüssige Energie anderweitig zu verfeuern. ;)

von Michael O. (michael_o)


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Das kann ja kein soooo große Kunst sein. Mein Kangoo hat den Kühler vom 
Verbrenner drin, der sicher 100kW weg bekommt. Wenn Zuviel Leistung 
durch Bergabfahren Rekuperiert wird könnte der locker einen 50kW 
Heizwiderstand im Kühlkreislauf verkraften.

MfG
Michael

von Korax K. (korax)


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Lu R. schrieb:

> überschüssige Energie anderweitig zu verfeuern. ;)

... Sitzheizung. ;)

von Dieter W. (dds5)


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Kolja L. schrieb:
> Noch ein Vorteil der Rekupation ist, dass die Bremsen deutlich
> länger halten.

Die Bremsbeläge sicherlich, dafür verrosten die Scheiben aber "besser".

von Bernd K. (prof7bit)


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Dieter W. schrieb:
> Kolja L. schrieb:
>> Noch ein Vorteil der Rekupation ist, dass die Bremsen deutlich
>> länger halten.
>
> Die Bremsbeläge sicherlich, dafür verrosten die Scheiben aber "besser".

Nur wenn Du überhaupt nicht mehr bremsen musst was ich mir bei 
normaler Nutzung im Straßenverkehr kaum vorstellen kann.

von Robert L. (lrlr)


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such mal in "einschlägigen" Autoforen nach Rostenden Bremsscheiben..

das ist bei "Normalen" Autos schon das größere Problem, als der 
Verschleiß (vor allem Hinten)

viel Fahren hilft dabei auch nur bedingt, weil man auf Autobahn ja auch 
nicht bremst..

https://www.google.com/search?q=bremsscheibe+verrostet+site:motor-talk.de&client=firefox-b&dcr=0&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwi1mLzPh4zaAhXS-KQKHVAIBIQQ_AUICigB&biw=1596&bih=845

von Matthias L. (limbachnet)


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Ich verstehe nicht wo jetzt das Problem dabei liegt, den ach so 
intelligenten Autos beizubringen, bei jeder Fahrt automatisch ein bis 
zwei Mal statt der Rekuperationsbremse die mechanische Scheibenbremse zu 
verwenden, damit diese eben nicht dem Rost geopfert wird?!

Jedes elektronische, aber keineswegs hochintelligente 
Heizkörperthermostat hat so eine Automatik eingebaut, die einmal am Tag 
das Ventil komplett durchbewegt, damit es nicht festrottet. Da geht 
sowas...

: Bearbeitet durch User
von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Lu R. schrieb:
> überschüssige Energie anderweitig zu verfeuern.

... und die gab es auch schon früher Bremswiderstände sind keine 
Erfindungen der E-Autoindustrie.

 Die gibt es bei schienengebunden Fahrzeugen gefühlt von  Alters her. 
Und in den Liften hatten wir sie auch bevor Netzrückspeisung dem 
Ökowashing zu dienen begann.

O.k. es bringt was aber nicht soviel wie man annimmt.

Namaste

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Matthias L. schrieb:
> Da geht
> sowas...

da genügt eine Timerfunktion unabhängig des Bedarfs. bei der Bremse ist 
etwas mehr Schmalz (beim Entwickler) gefragt.

Namaste

von Matthias L. (limbachnet)


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Natürlich. Deshalb erwähnte ich auch den Unterschied zwischen dem eher 
doofen Thermostaten und den ach so  schlauen Autos.
Auf der einen Seite sollen die Autos mit Computerunterstützung besser 
bremsen, sauberer um die Kurve fahren, schöner die Spur halten, besser 
auf den Abstand achten, ordentlicher einparken, besser anfahren  und was 
noch alles schöner können als der völlig unvollkommene Mensch hinter dem 
Lenkrad. Diese Automatiken und Assistenten haben sicherlich mehr 
Hirnschmalz verbraucht als ein Bremsen-Wartungsbrems-Assistent bzw. 
Brake Regeneration Managenent System (BrReMS) ...

Auf der dritten Seite könnte natürlich auch der Fahrer eines solchen 
E-Autos bei passenden Gelegenheiten gezielt auf die mechanische Bremse 
zurückgreifen.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Das Problem mit den Bremsen ist schon seit dem ersten Prius bekannt. Da 
rosten die Bremszylinder hinten fest, weil die nie gebraucht werden.

von Jörg S. (joerg-s)


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Robert L. schrieb:
> der Unterschied zu aktuellen E-Autos beim neuen Leaf  (2018) ist
> dass er BIS ZUM STILLSTAND mit dem Gaspedal bedienbar ist..(und dabei
> auch die konventionelle Bremse verwendet)
> (das ganze ist ausschaltbar)
>
> zumindest laut "PR" ist der Leaf das 1. auto welches das kann.. ?!
Meines Wissens kann das der i3 auch.

von Bernd K. (prof7bit)


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Ben B. schrieb:
> Das Problem mit den Bremsen ist schon seit dem ersten Prius bekannt. Da
> rosten die Bremszylinder hinten fest, weil die nie gebraucht werden.

Ich bin ziemlich hoffnungsvoll daß die Menschheit irgendwann ein 
Technologielevel erreichen wird das es ihr ermöglicht nichtrostende 
Werkstoffe zu erfinden und industriell herzustellen, insofern kann das 
Rosten der Bremsen den Fortschritt höchstens verzögern, letztendlich 
jedoch nicht stoppen.

von Falk B. (falk)


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@Bernd K. (prof7bit)

>Ich bin ziemlich hoffnungsvoll daß die Menschheit irgendwann ein
>Technologielevel erreichen wird das es ihr ermöglicht nichtrostende
>Werkstoffe zu erfinden und industriell herzustellen,

Die gibt es schon, aber das Problem ist halt, daß diese meistens 
deutlich teurer sowie mechanisch weniger belastbar sind.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Oh oh Bernd, da hast Du Dir aber was vorgenommen. Ich bin ziemlich 
zuversichtlich, daß niemand hier in diesem Forum das noch miterleben 
wird. Dazu müsste man erstmal die Gier der weltweiten Konzerne sowie 
ihre erfolgreiche Lobbyarbeit loswerden - denn was lange hält, bringt 
kein Geld. Da wird die Energiewende nichts dran ändern. An irgendwas 
MÜSSEN Autos nach 10 Jahren kaputtgehen. Am besten bumms und 
irreparabler Schaden bzw. so teuer, daß man sich für die Reparaturkosten 
gleich einen Neuwagen kaufen kann.

Das hat man doch hinsichtlich des Diesel-Skandals wieder gesehen. Erst 
bauen die Autokonzerne Scheiße, heulen sich hinterher bei Mutti Merkel 
aus und am Ende kommt's so, daß sie wieder Millionen neue PKWs 
verkaufen, weil die betrogenen Kunden ihre vermeintlichen 
Diesel-Dreckschleudern nicht mehr fahren dürfen. Dadurch sind diese 
gezwungen, die Dinger zu verschrotten - und den Ersatz dürfen sie bei 
den Betrügern wieder für viel Geld neu erwerben.

Was den Kunden wirklich was gebracht hätte, wäre eine kostenfreie 
Umrüstung gewesen, so daß die Autos hinterher die versprochenen 
Parameter problemlos einhalten ohne ihre Lebensdauer einzuschränken. 
Oder - falls eine derartige Umrüstung nicht möglich ist - die Rücknahme 
des Autos zum Neuwert. Das hätte den Konzernen wirklich mal weh getan, 
aber stattdessen lachen die sich über die dummen Kunden und die noch 
dümmere Politik tot, während sie wegen der nun fällig werdenden 
Neuwagenkäufe neue Rekordgewinne einkassieren.

Deswegen ist das mit dem Fortschritt so eine Sache ...

von Alex G. (dragongamer)


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Ben B. schrieb:
Dadurch sind diese
> gezwungen, die Dinger zu verschrotten - und den Ersatz dürfen sie bei
> den Betrügern wieder für viel Geld neu erwerben.

Die Kunden sind aber absolut selbst schuld wenn sie bei den selben 
Herstellern erneut kaufen!
Es sind nicht alles Betrüger.

von 3162534373 .. (3162534373)


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Alex G. schrieb:
> Es sind nicht alles Betrüger.

Wer nicht?

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Wo willst Du denn kaufen, wo willst Du nach dem Ding jetzt noch 
sichergehen, daß Du nicht wieder verarscht wirst. VW-Konzern: Satz mit 
X, BMW: kriegt gerade Feuer in den USA, Benz: Bislang mit blauem Auge 
davongekommen. Und ich habe starken Zweifel, daß ausländische Motoren 
sauberer sind - es ist nunmal die gleiche Technik.

Ich warte nur ab, bis irgendjemand mal bei den gerade ach so toll 
hochgelobten Benzinern den Rüssel reinhält und misst, was wirklich 
hinten rauskommt. Also nicht nur was rauskommen darf, sondern auch was 
in keiner Liste steht. Da werden die sich wundern. Übertrieben dargelegt 
ist's ja gemäß der Abgasvorschriften schließlich nicht verboten, daß ein 
Benziner auf 100km ein Kilo Plutonium hinten rausbläst. Okay ganz so 
schlimm wirds nicht sein, aber so wie besonders ein kalter Benziner 
stinkt und wie schnell man davon Kopfschmerzen bekommt, fällt es mir 
sehr schwer zu glauben, daß diese Scheiße gesünder sein soll als 
Diesel-Abgas.

von Luca E. (derlucae98)


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Ben B. schrieb:
> VW-Konzern: Satz mit X, BMW: kriegt gerade Feuer in den USA, Benz:
> Bislang mit blauem Auge davongekommen.

Gibt ja zum Glück nicht nur deutsche Hersteller.

von Harald W. (wilhelms)


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Luca E. schrieb:

> Gibt ja zum Glück nicht nur deutsche Hersteller.

Mich würde mal interessieren, ob irgendwer schon mal bei den
US-amerikanischen Herstellern nachgemessen hat.

von Alex G. (dragongamer)


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Wenn man schon Abgase an Affen getestet und zum spionieren, einen Tesla 
halb zu schrott gefahren hat, hat man sicher auch die Abgase  der 
Konkurenz untersucht...

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Gibt ja zum Glück nicht nur deutsche Hersteller.
Yep, und meine Meinung dazu steht im nächsten Satz, den Du ja leider 
nicht mehr gequotet hast.

Außerdem, schon mal die Ersatzteilpreise für deutsche Autos im Vergleich 
zu beispielsweise Reiskochern gesehen? Wenn da mal was kaputtgeht macht 
man einen doppelten Salto rückwärts an der Teiletheke.

von Michael B. (alter_mann)


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Ben B. schrieb:
> Außerdem, schon mal die Ersatzteilpreise für deutsche Autos im Vergleich
> zu beispielsweise Reiskochern gesehen?

Auch schonmal die Ersatzteilbedarfe deutscher Autos mit denen der von 
Dir hochwissenschaftlich Reiskocher genannten verglichen?

von Marek N. (bruderm)


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Beim Autoscooter hat man nicht nur ein Pedal, da kann man sich auch den 
Rückwärtsgang sparen: Einfach das Lenkrad um 180° drehen ;-)

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Auch schonmal die Ersatzteilbedarfe deutscher Autos mit denen
> der von Dir hochwissenschaftlich Reiskocher genannten verglichen?
Zwangsweise, nämlich als ich für meinen Honda CRX damals erst einen 
Anlasser und danach ein Motorsteuergerät gebraucht habe. Dafür hätte man 
sich problemlos einen ähnlich ausgestatteten Golf kaufen können - was 
ich später auch getan habe.

Die Dinger gehen mindestens genau so oft kaputt wie deutsche Autos und 
rosten tun sie auch nicht weniger. EDIT: Okay, außer es ist ein Opel.

: Bearbeitet durch User
von Stephan S. (outsider)


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Für meinen Golf wollten die mir auch ein Motorsteuergerät für 900 Euro 
netto plus Steuer plus Einbau, plus Codierung plus Fehlersuche einbauen. 
Obwohl es gar nicht kaputt war. Für das Geld hätte ich auch das gleiche 
Auto bekommen. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal asiatischer 
Hersteller...

Bei anderen Original Ersatzteilen sieht es nicht besser aus. Der Vorteil 
ist halt, dass man sehr viele Alternativhersteller hat und dafür dadurch 
der Preis alternativer Hersteller sehr niedrig wird. Allein schon wegen 
der großen Menge an Fahrzeugen mit Gleichteilen.

Zum Thema: im e-Golf den ich bestellt habe, kann man selbst aussuchen 
was passiert wenn man vom Gas geht. Einfach nur Rollen, was allgemein 
als Segeln bezeichnet wird und ich für eins etwas doofe Bezeichnung 
halte, oder rekuperieren in 3 einstellbaren Stufen. Ich finde das gut 
so. Am effizientesten ist es mit Ausrollen. Damit verschwendet man keine 
Energie wenn man mal ein klein wenig vom Strompedal geht. Es gibt aber 
auch Situationen bei denen man durch den Verkehr gezwungen ist öfters zu 
bremsen und beschleunigen, da hilft es dann schon, da man dann nicht 
laufend auf die Bremse drücken muss. Je nach Bedarf halt.

von Robert L. (lrlr)


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@ Stephan S.

es geht um Bremsen bis zum Stillstand, mit nur einem Pedal
das kann der e-golf nicht

generell ist der e-golf das Auto mit dem unfeinfühligsten und 
kompliziertestem rekuperierungs-einstellungen (3 Stufen + extra Stufe 
über Schaltknauf) das ich gefahren bin..

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