Forum: Haus & Smart Home Elektroinstallation - bedenklich-


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von Wolfram L. (amazon)


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Hallo,
ich renoviere gerade ein altes Haus und in diesem Zug tausche ich die 
Steckdosen und Schalter aus. Was ich aber jetzt gefunden habe übersteigt 
mein Vorstellungsvermögen wozu Elektriker fähig sind.
Der gezeigte Schalter ist Teil einer Wechselschaltung - man beachte die 
Adernfarben ! des 3 adrigen NYM-J Kabels.
DAS war doch auch vor 35 Jahren NICHT erlaubt, oder ist irgendwas an mir 
vorbeigegangen ?
Übrigens ist dies die Orginalinstallation des damaligen Bauträgers.

Es hat mich schon verwundert, das in allen Dosen die ich bisher geöffnet 
habe fast immer der blau Draht mit als als Schaltdraht zur Lampe 
verwendet wurde und immer nur 3*1.5mm2 verwendet wird.

Im Rahmen der Änderung komme ich an vielen solcher (un-)Dinge vorbei - 
blaue Adren die dauerstromführend sind usw.
Muss ich jetzt doch alles austasuchen oder reicht es die gefunden Fehler 
zu reparaieren bzw. eben durch neue Kabel auszutauschen ?

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Wolfram L. schrieb:

> Es hat mich schon verwundert, das in allen Dosen die ich bisher geöffnet
> habe fast immer der blau Draht mit als als Schaltdraht zur Lampe
> verwendet wurde

Das ist ja auch zulässig. Gelbgrün darf allerdings wirklich nur
als SL verwendet werden und das gilt schon immer, solange ers
gelbgrün als Aderfarbe gibt. Auf Deinem Foto kann ich die Ader-
farbe allerdings nicht einwandfrei erkennen.

von Wolfram L. (amazon)


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nunja es ist ein 3-adriges nym-j Kabel mit blau, schwarz und gelbgrün, 
wobei der gelbgrüne Draht auf 5-6cm abisoliert wurde und dann ein Stück 
braue Isolierung drübergeschoben wurde.
Die andere Seite der Wechselschaltung muss ioch noch nachschauen ob das 
dort auch so "gelöst" wurde.

von Jesus (Gast)


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Ich würde an Deiner Stelle ALLES erneuern. Nur so bist du auf der 
sicheren Seite. Ich kann aus Erfahrung sagen, dass es jedesmal einen 
riesigen Rattenschwanz nach sich zieht, wenn du später irgendeine Dose 
öffnest oder eine Änderung vornehmen willst. Von unentdeckten 
Isolationsfehlern, unterbrochenen Leitern (z.B. PE), oder fehlerhaften 
Klemmen (Brandgefahr!) ganz zu schweigen. Ich hatte bei mir z.B. mehrere 
Stellen, wo ein einziger Neutraleiter die Rückleitung mehrerer getrennt 
abgesicherter Schaltkreise (derselben Phase wohlgemerkt) war. Also: 
komplett neu planen und sach- und fachgerecht verdrahten. Dann ist Ruhe. 
Zieh das jetzt durch, wo du schon mal dabei bist.

von Conny G. (conny_g)


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Wolfram L. schrieb:
> nunja es ist ein 3-adriges nym-j Kabel mit blau, schwarz und gelbgrün,
> wobei der gelbgrüne Draht auf 5-6cm abisoliert wurde und dann ein Stück
> braue Isolierung drübergeschoben wurde.
> Die andere Seite der Wechselschaltung muss ioch noch nachschauen ob das
> dort auch so "gelöst" wurde.

Wenn jemand auf diese Art ein paar Euro sparen wollte, wie sieht das 
restliche Haus dann in der Bauqualität aus?

von Esmeralda P. (Firma: privat) (max707)


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Also:
> komplett neu planen und sach- und fachgerecht verdrahten. Dann ist Ruhe.
> Zieh das jetzt durch, wo du schon mal dabei bist.

Ja, das gilt auch für Gas, Wasser und Scheiße!

von Harald W. (wilhelms)


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Wolfram L. schrieb:

> nunja es ist ein 3-adriges nym-j Kabel mit blau, schwarz und gelbgrün,
> wobei der gelbgrüne Draht auf 5-6cm abisoliert wurde und dann ein Stück
> braue Isolierung drübergeschoben wurde.

Zumindest hat sich der damals ausführende Gedanken gemacht.
Zulässig ist (und war) eine derartige Installation natürlich
trotzdem nicht. Ob Du jetzt deshalb die Wände aufkloppst, um
neue Kabel zu verlegen, ist trotzdem Deine persönliche Ent-
scheidung.

von Wolfram L. (amazon)


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Tja, das würde ich eigentlich auch so machen, aber das Problem ist, das 
außer im Keller wirklich ALLES mit Stegleitung unter Putz verlegt wurde 
und ich so das ganze Haus aufreissen muss. Der Putz ist nämnlich 
wirklich noch sehr gut - und dort alles aufschlitzen ?
Zumal man ja dann auch überall rausfinden muss wie die Kabel denn 
laufen, denn auch das ist nicht direkt ersichtlich.
Ich wollte mir jetzt alle Klemm- und Schalterdosen anschauen (vorher 
eben)und sehen ob das einigermaßen richtig geklemmt wurde - und nur dort 
wo es definitiv nicht richtig ist, die Zuleitung mit NYM-J neu legen.

von Wolfram L. (amazon)


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Esmeralda P. schrieb:
> Also:
>> komplett neu planen und sach- und fachgerecht verdrahten. Dann ist Ruhe.
>> Zieh das jetzt durch, wo du schon mal dabei bist.
>
> Ja, das gilt auch für Gas, Wasser und Scheiße!

das haben gerade die Heizungsbauer schon erledigt.

von Esmeralda P. (Firma: privat) (max707)


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Wolfram L. schrieb:
> wirklich ALLES mit Stegleitung unter Putz verlegt wurde
> und ich so das ganze Haus aufreissen muss. Der Putz ist nämnlich
> wirklich noch sehr gut - und dort alles aufschlitzen ?

Zieh kräftig an der Stegleitung, der Putz fällt dann von alleine ab!

von Conny G. (conny_g)


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Wolfram L. schrieb:
> Tja, das würde ich eigentlich auch so machen, aber das Problem ist, das
> außer im Keller wirklich ALLES mit Stegleitung unter Putz verlegt wurde
> und ich so das ganze Haus aufreissen muss. Der Putz ist nämnlich
> wirklich noch sehr gut - und dort alles aufschlitzen ?
> Zumal man ja dann auch überall rausfinden muss wie die Kabel denn
> laufen, denn auch das ist nicht direkt ersichtlich.
> Ich wollte mir jetzt alle Klemm- und Schalterdosen anschauen (vorher
> eben)und sehen ob das einigermaßen richtig geklemmt wurde - und nur dort
> wo es definitiv nicht richtig ist, die Zuleitung mit NYM-J neu legen.

Ich vermute das soll für Jahrzehnte halten. Dann mach es jetzt richtig, 
wenn es Eigentum ist.

von Hunsbuckel (Gast)


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Wolfram L. schrieb:
> nunja es ist ein 3-adriges nym-j Kabel mit blau, schwarz und
> gelbgrün, wobei der gelbgrüne Draht auf 5-6cm abisoliert wurde und dann
> ein Stück braue Isolierung drübergeschoben wurde.

Dann hat doch derjenige, der es ursprünglich mal gemacht hat - ganz 
genau gewusst was er machte!

Wo ist da jetzt das Drama?

Vermutlich wollte irgend jemand plötzlich ne Wechselschaltung n ner 
stelle wo vielleicht mal ne Steckdose vorgesehen war?!

Man kann natürlich auch ne Anfrage beim
VDE machen, die Handwerkskammer konsultieren und in Internet- Foren den 
Sachverhalt durchhecheln und sich feiern lassen, weil man weiß was ein 
Schutzleiter ist ....
oder einfach Werkzeug in die Hand nehmen und anfangen

von Zeno (Gast)


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Wolfram L. schrieb:
> DAS war doch auch vor 35 Jahren NICHT erlaubt, oder ist irgendwas an mir
> vorbeigegangen ?

Doch das war und ist erlaubt. Man darf den PE (gn/ge) durch Überziehen 
z.B. mit Schrumpfschlauch als PE unkenntlich machen. Anders geht es bei 
3 adrigen Kabel auch gar nicht. Alternative wäre 4, 5 ... adriges Kabel 
zu verlegen.

Warum hast Du eigentlich die Schalterdose raus gefetzt - das war doch 
bestimmt nicht nötig, jedenfalls nicht wenn man den SChalter austauschen 
will.

von Wolfram L. (amazon)


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Hunsbuckel schrieb:
> Wolfram L. schrieb:
>> nunja es ist ein 3-adriges nym-j Kabel mit blau, schwarz und
>> gelbgrün, wobei der gelbgrüne Draht auf 5-6cm abisoliert wurde und dann
>> ein Stück braue Isolierung drübergeschoben wurde.
>
> Dann hat doch derjenige, der es ursprünglich mal gemacht hat - ganz
> genau gewusst was er machte!
>
> Wo ist da jetzt das Drama?
>
> Vermutlich wollte irgend jemand plötzlich ne Wechselschaltung n ner
> stelle wo vielleicht mal ne Steckdose vorgesehen war?!
>
> Man kann natürlich auch ne Anfrage beim
> VDE machen, die Handwerkskammer konsultieren und in Internet- Foren den
> Sachverhalt durchhecheln und sich feiern lassen, weil man weiß was ein
> Schutzleiter ist ....
> oder einfach Werkzeug in die Hand nehmen und anfangen

Ich nehme an du bist einer der Elektriker - der da edben kein Drama 
draus machen würde. Und GENAU da ist das Problem.
Und selbst wenn jemand statt einer Steckdose (die im Übrigen aschon 
direkt darunter ist mit separater Leitung) eine Wechselschaltung haben 
wollte, kann man das doch nicht einfach machen.

- und ja ! ganz sicher weiß ich was ein Schutzleiter ist. Ich habe nur 
mein Unverständnisausgedrückt zu was "Elektriker" fähig sind bzw. fähig 
sein können.

von Jesus (Gast)


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Wolfram L. schrieb:
> Tja, das würde ich eigentlich auch so machen, aber das Problem ist, das
> außer im Keller wirklich ALLES mit Stegleitung unter Putz verlegt wurde
> und ich so das ganze Haus aufreissen muss. Der Putz ist nämnlich
> wirklich noch sehr gut - und dort alles aufschlitzen ?

Aber ja. Du weißt ja noch nichtmal, ob die Leitungen innerhalb der 
zulässigen Installationszone verlegt sind, oder womöglich schräg über 
die Wand. Ich würde jedenfalls KEINEM ZENTIMETER dieser hauptsächlich 
unbekannten Installation vertrauen. ERGO: ALLES RAUS! Auch wen es jetzt 
einmal viel Arbeit ist; und die entstandenen Schlitze zu verputzen, ist 
dann auch noch machbar. Alles besser als ein dann selbstverschuldeter 
Brand, der von der Versicherung nicht bezahlt wird.

von Zeno (Gast)


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Wolfram L. schrieb:
> Im Rahmen der Änderung komme ich an vielen solcher (un-)Dinge vorbei -
> blaue Adren die dauerstromführend sind usw.

Auch das ist nicht verboten. Es gibt nur eine Vorschrift bezüglich 
Farbe: Grün/Gelb darf niemals potentialführend sein, es sei denn man 
macht ihn an den Austrittsstellen durch Überziehen mit Schrumpfschlauch 
unkenntlich. Sicher nicht schön - ich persönlich mache es nicht, 
zumindest nicht bei Neuinstallation, aber es ist gestattet und bei alten 
Installationen manchmal auch nur die einzige mögliche Variante.

von MaWin (Gast)


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Wolfram L. schrieb:
> Muss ich jetzt doch alles austasuchen

35 Jahre, also 1983, ist eigentlich kein altes Haus, eine E-Installation 
sollte eher 50 Jahre halten, und 1.5mm2 Stegleitung reicht gut für 16A, 
da gibt es keinen wirklichen Grund alles rauszureissen.
Du solltest allerdings überprüfen, ob die Installation deinen Ansprüchen 
genügt, und ggf. nachrüsten.
Bist du Elektriker oder muss die Nachrüstung noch jemand kontrollieren ?
Dann darfst du noch nicht verputzen.
Wenn sowieso alle Tapeten runter sind, kannst du leicht schlitzen und 
später mit Rotband verputzen, glatt über den Spalt mit Spachtel abziehen 
und plan schleifen, das ist dann völlig unsichtbar.
Der Schalter hat 35 Jahre gut funktioniert, wenn du ihn weiterverwenden 
willst lass es so, wenn du lieber Taster dort hättest oder 230V, mach 
aus grün/gelb wieder grün/gelb.

von Zeno (Gast)


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Esmeralda P. schrieb:
> Also:
>> komplett neu planen und sach- und fachgerecht verdrahten. Dann ist Ruhe.
>> Zieh das jetzt durch, wo du schon mal dabei bist.
>
> Ja, das gilt auch für Gas, Wasser und Scheiße!

Ja am besten das ganze Haus abreißen und neu machen! Sagt mal geht es 
noch!

von Wolfram L. (amazon)


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Zeno schrieb:
> Warum hast Du eigentlich die Schalterdose raus gefetzt - das war doch
> bestimmt nicht nötig, jedenfalls nicht wenn man den SChalter austauschen
> will.
Ja ist schon richtig bemerkt, aber der Schalter schaltet eine 
Aussenleuchte an einer ganz anderen Hausseite und den wollte ich 
eigentlich dort nicht haben, stattdessen aber eine horizontale 3-fach 
Schalteranordnung mit Schalter, Steckdose und Antennendosen. Die waren 
vorher nebeneinander einzeln angeordnet - wahrscheinlich vom selben 
Elektriker

.

von Wolfram L. (amazon)


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Zeno schrieb:
> Wolfram L. schrieb:
>> Im Rahmen der Änderung komme ich an vielen solcher (un-)Dinge vorbei -
>> blaue Adren die dauerstromführend sind usw.
>
> Auch das ist nicht verboten. Es gibt nur eine Vorschrift bezüglich
> Farbe: Grün/Gelb darf niemals potentialführend sein, es sei denn man
> macht ihn an den Austrittsstellen durch Überziehen mit Schrumpfschlauch
> unkenntlich. Sicher nicht schön - ich persönlich mache es nicht,
> zumindest nicht bei Neuinstallation, aber es ist gestattet und bei alten
> Installationen manchmal auch nur die einzige mögliche Variante.

Hallo Zeno,
bist Du sicher "macht ihn an den Austrittsstellen durch Überziehen mit 
Schrumpfschlauch"...das man dies darf oder durfte ?
Und warum ist das manchmal die einzigmögliche Variante ?
Man kann doch 5*1.5 legen ?!?

von Esmeralda P. (Firma: privat) (max707)


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Der Elektriker ist ein Fachmann mit gründlicher Ausbildung. Das sind 
Problemlöser, leider gibt es die fast nicht mehr.

von Zeno (Gast)


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Kleiner Nachtrag:

Habe mich noch mal schlau gemacht. Zwischenzeitlich ist das unkenntlich 
machen nicht mehr erlaubt. Seit wann ??? Ich kann mich aber erinnern das 
man das früher mal durfte und dies auch so gelehrt wurde.

Man müßte nun heraus bekommen was gegolten hat als die Installation 
gemacht wurde. Dann dürfte es Bestandsschutz geben.

von MaWin (Gast)


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Wolfram L. schrieb:
> bist Du sicher "macht ihn an den Austrittsstellen durch Überziehen mit
> Schrumpfschlauch"...das man dies darf oder durfte ?

In der VDE steht ausdrücklich, dass auf eine durchgehende Kennzeichnung 
verzichtet werden kann, wenn der Leiter schwer zugänglich ist, und unter 
Putz ist schwer zugänglich. Ausserdem wird er nicht abisoliert haben, 
sondern braunen Schrumpfschlauch drübergezogen haben.

von Esmeralda P. (Firma: privat) (max707)


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Zeno schrieb:
> Esmeralda P. schrieb:
>> Also:
>>> komplett neu planen und sach- und fachgerecht verdrahten. Dann ist Ruhe.
>>> Zieh das jetzt durch, wo du schon mal dabei bist.
>>
>> Ja, das gilt auch für Gas, Wasser und Scheiße!
>
> Ja am besten das ganze Haus abreißen und neu machen! Sagt mal geht es
> noch!

Verwechselt? "!" mit "?"

von Esmeralda P. (Firma: privat) (max707)


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MaWin schrieb:
> und unter
> Putz ist schwer zugänglich

Kommt darauf an für wen! Für mich nicht. :)

von Zeno (Gast)


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Wenn in einer vorhanden Installation z.B. aus einer einfachen 
Lichtschaltung eine Wechselschaltung gemacht werden soll und nur 3 adrig 
verlegt wurde. Wenn Rohre verlegt wurden wärs ja kein Problem, da kann 
man ein neues Kabel einziehen, aber wenn es eben nur in der Wand liegt 
geht es eben nicht, es sei den man reißt die ganze Wand auf.

Oder anderes Beispiel: Ich hatte mal in einem Haus sehr schöne 
Stuckdecken, da setzt man auch nicht einfach den Meißel an, da man das 
in der Regel meis nicht wieder hinbekommt - ich zumindest nicht.

von Zeno (Gast)


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MaWin schrieb:
> 35 Jahre, also 1983, ist eigentlich kein altes Haus, eine E-Installation
> sollte eher 50 Jahre halten, und 1.5mm2 Stegleitung reicht gut für 16A,
> da gibt es keinen wirklichen Grund alles rauszureissen.

Ich schließe mich MaWin's Meinung an. Ich würde mir überlegen ob ich 
alles raus reiße, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Sag wir mal so, 
wenn die Installation im Wesentlichen Deinen Ansprüchen genügt würde ich 
es belassen wie es ist und nur dort ändern/ergänzen wo es nötig ist. 
Wenn Du jedoch sehr viel ändern mußt, sagen wir mal mehr als 50%, dann 
würde ich übe eine Neuinstallation nach denken. Als ich mein Haus 
gekauft habe (1985) da war im wesentlichen noch die Installation von 
1933 drin - also Lichtstrom, 2 Sicherungen für's ganze Haus etc.etc.. Da 
gabs halt nur eins - neu machen. 2006 habe ich dann noch mal eine 
größere Umbaumaßnahme gehabt, da wurde dann noch einmal die komplette 1 
Etage neu gemacht, aber nicht weil es nicht mehr funktioniert hat, 
sondern weil die 1 Entage quasi komplett abgerissen und neu aufgesetzt 
wurde.

Noch eines: Wenn es nicht unbedingt erforderlich ist Schalter, Stedo 
etc. auszutauschen (um es z.B.  einheitlich zu haben) würde ich mir auch 
das überlegen. Die alten Bauteile waren i.d.R solider gefertigt als das 
neue Zeugs. Gerade bei den Steckdosen waren die Kontaktfedern 
(heutzutage eigentlich nicht mehr das was der Name verspricht - 
eigentlich nur noch gebogenes Blech) deutlich besser. Wenn ich 
Steckdosen tauschen mußte, dann waren die meist neueren Datums.

von MeineZweiCent (Gast)


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Zeno schrieb:
> Habe mich noch mal schlau gemacht. Zwischenzeitlich ist das unkenntlich
> machen nicht mehr erlaubt. Seit wann ??? Ich kann mich aber erinnern das
> man das früher mal durfte und dies auch so gelehrt wurde.
>
> Man müßte nun heraus bekommen was gegolten hat als die Installation
> gemacht wurde. Dann dürfte es Bestandsschutz geben.

Ja ok, mit Schrumpfschlauch unkenntlich machen wäre ja noch ok wenn es 
damals erlaubt war. Aber im Bild sieht es so aus als hätte man das Kabel 
abisoliert und nen braunen Mantel drübergequetscht. (Wie zur Hölle hat 
der das hinbekommen :D)
Ich kann mir nicht vorstellen das das so irgendwann mal erlaubt war. Man 
sieht ja den blanken Draht an der Übergangsstelle.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Zeno schrieb:
> ie alten Bauteile waren i.d.R solider gefertigt als das
> neue Zeugs.

Wenn man billigsten Baumarktschrott kauft gebe ich Dir recht, bei 
Produkten ordentlicher Hersteller passt die Qualität!

von Thomas K. (ek13)


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Wolfram L. schrieb:
> Hallo,
> ich renoviere gerade ein altes Haus und in diesem Zug tausche ich die
> Steckdosen und Schalter aus. Was ich aber jetzt gefunden habe übersteigt
> mein Vorstellungsvermögen wozu Elektriker fähig sind.
> Der gezeigte Schalter ist Teil einer Wechselschaltung - man beachte die
> Adernfarben ! des 3 adrigen NYM-J Kabels.

Wieviel solcher Wechselschaltungen hast du auf deiner Baustelle 
insgesamt?

von Tom (Gast)


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Zeno schrieb:
> Anders geht es bei
> 3 adrigen Kabel auch gar nicht. Alternative wäre 4, 5 ... adriges Kabel
> zu verlegen.

Doch, es gibt auch NYM-O 3x1,5

von Wacht auf Leute! (Gast)


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Leute, lasst euch nicht verarschen! Man sieht doch ganz klar, dass da 
zwei Unterputzdosen drin waren. Hinten im Mörtel (?!) sind doch oben und 
unten je ein Abdruck. Und an der unteren Unterputzdosen sieht man doch 
rechts schon den Abdruck vom Stemmeisen.

Außerdem ist das Loch für den Schalter viel zu groß.

Unter vermutlich nur ein Trollversuch wegen dem nicht enden wollenden 
Beitrag "Schutzleiter Zweckentfremden".

von Uhrenfuzzi (Gast)


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Zeno schrieb:
> Die alten Bauteile waren i.d.R solider gefertigt als das
> neue Zeugs. Gerade bei den Steckdosen waren die Kontaktfedern
> (heutzutage eigentlich nicht mehr das was der Name verspricht -
> eigentlich nur noch gebogenes Blech) deutlich besser. Wenn ich
> Steckdosen tauschen mußte, dann waren die meist neueren Datums.

Deshalb muss auch das "GUTE" durch Schrott ersetzt werden! Nur so kann 
man Umsatz erzeugen. Scheiß Zeit! Aber die gute alte Zeit kommt wieder.

von achso... (Gast)


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Uhrenfuzzi schrieb:
> Zeno schrieb:
>> Die alten Bauteile waren i.d.R solider gefertigt als das
>> neue Zeugs. Gerade bei den Steckdosen waren die Kontaktfedern
>> (heutzutage eigentlich nicht mehr das was der Name verspricht -
>> eigentlich nur noch gebogenes Blech) deutlich besser. Wenn ich
>> Steckdosen tauschen mußte, dann waren die meist neueren Datums.
>
> Deshalb muss auch das "GUTE" durch Schrott ersetzt werden! Nur so kann
> man Umsatz erzeugen. Scheiß Zeit! Aber die gute alte Zeit kommt wieder.

Das stimmt doch gar nicht. Bzw. stimmt das nur, wenn man den billigsten 
Schrott kauft.

Wenn man die Preise von damals zahlt (umngerechnet auf die Kaufkraft) 
bekommt man die gleiche Qualität wie damals.

Dein Beitrag ist wieder das typisch "Nostalgiker" Gewäsch.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Tom schrieb:
> Doch, es gibt auch NYM-O 3x1,5

Kostet dann wahrscheinlich das Doppelte wie ein NYM-J 5x1,5.

Normalerweise sollte man mindestens 5x1,5 legen um sich ein paar 
Optionen offen zu halen.

So teuer ist das Material ja nun auch nicht, das man an jeder Ader 
sparen muss.

von Wolfram L. (amazon)


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Wacht auf Leute! schrieb:
> Leute, lasst euch nicht verarschen! Man sieht doch ganz klar, dass da
> zwei Unterputzdosen drin waren. Hinten im Mörtel (?!) sind doch oben und
> unten je ein Abdruck. Und an der unteren Unterputzdosen sieht man doch
> rechts schon den Abdruck vom Stemmeisen.
>
> Außerdem ist das Loch für den Schalter viel zu groß.
>
> Unter vermutlich nur ein Trollversuch wegen dem nicht enden wollenden
> Beitrag "Schutzleiter Zweckentfremden".

Jaaaa das Loch ist deswegen so groß weil hinter der Dose zwei 
Stegleitungen verlegt waren die zu einem weiteren Schalter gingen. Da 
ich aber die Stegleitungen zunächst nicht beschädigen wollte musste ich 
da schon großräumig wegstemmen. UND das war eine Kalksandsetinmauer 
keine Porenbetonmauer -


> vermutlich nur ein Trollversuch

sorry - Dafür wäre mir meine Zeit zu schade -

PS: allein schon Deinen Post zu beantworten war vermutlich 
Zeitverschwendung

von Wolfram L. (amazon)


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Sven L. schrieb:
> Tom schrieb:
>> Doch, es gibt auch NYM-O 3x1,5
>
> Kostet dann wahrscheinlich das Doppelte wie ein NYM-J 5x1,5.
>
> Normalerweise sollte man mindestens 5x1,5 legen um sich ein paar
> Optionen offen zu halen.
>
> So teuer ist das Material ja nun auch nicht, das man an jeder Ader
> sparen muss.

Ja das ist leider genau der Fall - 4-adrig NYM-Kabel ohne Schutzleiter 
kosten erheblich mehr als das 5-adrige NYM. Weil es in viel größeren 
Mengen hergestellt wird.

Darum sind ja auch PG Rohre in 16mm erheblich teurer als in 25mm - aber 
das nur am Rande.

von Wolfram L. (amazon)


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Thomas K. schrieb:
> Wolfram L. schrieb:
>> Hallo,
>> ich renoviere gerade ein altes Haus und in diesem Zug tausche ich die
>> Steckdosen und Schalter aus. Was ich aber jetzt gefunden habe übersteigt
>> mein Vorstellungsvermögen wozu Elektriker fähig sind.
>> Der gezeigte Schalter ist Teil einer Wechselschaltung - man beachte die
>> Adernfarben ! des 3 adrigen NYM-J Kabels.
>
> Wieviel solcher Wechselschaltungen hast du auf deiner Baustelle
> insgesamt?

Hi Thomas,
also bisher habe ich noch nicht alles angeschaut, aber ich glaube es 
sind etwa 3-4, davon 2 im Keller die ich wohl komplett erneuern werde da 
die Kabel aufputz genagelt wurden.

von Carl D. (jcw2)


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@Wolfram
Als kleiner Tip: alles was du an Plänen hast und nicht vor Einzug 
gemacht ist, wird die nächsten 20..30 Jahre nicht mehr passieren. Wenn 
du altersbedingt dies nicht mehr als dein Problem ansiehst, dann 
verabschiede dich von ihnen.

von Maik .. (basteling)


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Als Grundsatzfrage würde ich mehr als nur Stichprobenartig zunächst die 
Verdrahtung im Rest des Hauses betrachten. Vielleicht auch die 
Isolationswiderstände messen und den Zustand der Leiterisolation 
bewerten. Wenn dort an deutlich mehr Stellen gemurkst oder bröselige 
Isolation im Spiel wäre - dann wäre eine Neuistallation natürlich das 
Mittel der Wahl.

Wenn dies jedoch erkennbar eine der wenigen Notlösungen war - würde ich 
nicht das gesamte Haus in Schutt und Asch legen, sondern das sauber in 
Ordnung bringen...

Eine Kontrolle der Kabellage auf Einhaltung der Installationszonen ist 
mit einem Leitungssucher für unter 100 Euronen auch recht einfach 
machbar.

Bevor man ohne wirkliche Not eine Kompletterneuerung der Elektrik für 
schnell 10-15 kEuro machen lässt... .

Ansprechpartner sollte da aber der konzessionierte Elektriker sein, der 
dann die neue Verteilung mit 30mA FI-Schaltern und für den Querschnitt 
passende kleinere Automaten einbaut.


---

Wie halten das eigentlich die Anderen hier: würdet Ihr im Rahmen so 
einer Aktion die ganzen Dosenlüsterklemmen gegen Wagos tauschen? Mir 
wäre es eine Überlegung wert.


---


Soo : ich geh jetzt zwei neue  Kabelbäume zuende in meine 45 jahre alten 
Deckel FP3L E1001 CNC Fräsen einziehen. Da waren die ganzen alte 
Leitungen durch ständige Bewegung und Marinierung in Öl und 
Kühlschmiermittel verhärtet, durchgescheuert - und nur noch ein 
Totalaustausch möglich. Am besten war der komplett durchgescheuerte 
Haupt PE im flexiblen Metall-Kabelschlauch zwischen Fahrständer der 
Maschine und Schaltschrank. Das ganze hing nur noch an den redundanten 
Schutzleitern der Motorgehäuse von Antrieb, Kühlpumpe und Schmierpumpe. 
Und davon war auch schon eine Drehstromleitung durchgescheuert.Der 
Hauptkabelbaum war mit mehreren Rollen Klebeand geflickt.  Ziemlich 
aktueller Prüfaufkleber vom Schweißfachbetrieb drauf. Schauderhaft. Bei 
so einer Gebäudeistallation würde ich auch nur noch alles rausreißen. 
Aber der Arbeitsaufwand - gruselig.

vg

Maik

: Bearbeitet durch User
von Wolfram L. (amazon)


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Maik .. schrieb:

> ---
>
> Wie halten das eigentlich die Anderen hier: würdet Ihr im Rahmen so
> einer Aktion die ganzen Dosenlüsterklemmen gegen Wagos tauschen? Mir
> wäre es eine Überlegung wert.
>
>
> ---

Ich habe an allen Dosen wo ich gearbeitet habe alle Lüsterklemmen gegen 
Wago Klemmen getauscht. Kabel liegen sauberer und alles ist aufgeräumt.

Wer kennt einen guten konzessionierten Elektriker im Raum Aachen, der 
auch den Zählerkasten erneuert (es gibt übrigens keine Vorsicherung IM 
Zählerschrank, sondern nur die Panzersicherung im Keller).

von Wolfram L. (amazon)


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Carl D. schrieb:
> @Wolfram
> Als kleiner Tip: alles was du an Plänen hast und nicht vor Einzug
> gemacht ist, wird die nächsten 20..30 Jahre nicht mehr passieren. Wenn
> du altersbedingt dies nicht mehr als dein Problem ansiehst, dann
> verabschiede dich von ihnen.

Carl, Da gebe ich Dir absolut recht !
Ich tendiere eigentlich immer dazu alles "richtig" zu machen - und ja 
das passiert vor Einzug.
Was ich aber nie mache : "Pfusch veredeln" - dann reisse ichs eher raus 
und machs neu - oder lass es machen.

von hinz (Gast)


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Tom schrieb:
> Zeno schrieb:
>> Anders geht es bei
>> 3 adrigen Kabel auch gar nicht. Alternative wäre 4, 5 ... adriges Kabel
>> zu verlegen.
>
> Doch, es gibt auch NYM-O 3x1,5

Und auch NYIF-O.

von Jemand (Gast)


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Zeno schrieb:
> Wolfram L. schrieb:
>> Im Rahmen der Änderung komme ich an vielen solcher (un-)Dinge vorbei -
>> blaue Adren die dauerstromführend sind usw.
>
> Auch das ist nicht verboten. Es gibt nur eine Vorschrift bezüglich
> Farbe: Grün/Gelb darf niemals potentialführend sein, es sei denn man
> macht ihn an den Austrittsstellen durch Überziehen mit Schrumpfschlauch
> unkenntlich. Sicher nicht schön - ich persönlich mache es nicht,
> zumindest nicht bei Neuinstallation, aber es ist gestattet und bei alten
> Installationen manchmal auch nur die einzige mögliche Variante.

Dann fehlt der mitzuführende Schutzleiter.

von Thomas G. (Firma: Frickelhauptquartier) (taximan)


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hinz schrieb:
> Tom schrieb:
>> Zeno schrieb:
>>> Anders geht es bei
>>> 3 adrigen Kabel auch gar nicht. Alternative wäre 4, 5 ... adriges Kabel
>>> zu verlegen.
>>
>> Doch, es gibt auch NYM-O 3x1,5
>
> Und auch NYIF-O.

Wie “jemand“ schon schrieb, ist ein mitzuführender Schutzleiter seit 
einiger Zeit Vorschrift. Dadurch darf NYM-O nicht mehr verwendet werden. 
Die Praxis sieht wie immer natürlich anders aus.

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Zeno schrieb:
> Gerade bei den Steckdosen waren die Kontaktfedern (heutzutage eigentlich
> nicht mehr das was der Name verspricht - eigentlich nur noch gebogenes
> Blech) deutlich besser.

Wenn ich mir die Steckdosen so ansehe, die ich aus Altbauinstallationen 
kenne, dann sind auch die Schukoausführungen oft in einem Zustand, wo 
man den Stecker nicht mehr in die Steckdose steckt, sondern eher 
hält, d.h. er sitzt so locker, daß er fast von selbst wieder 
herausfällt. Dazu kommen die oft mechanisch beschädigten 
Steckdosengehäuse (irgendein Duroplast) und das grindige Aussehen durch 
zig drauf- und auch in die Kontakte geschmierte Wandfarbe.

Nein, so etwas will ich nicht mehr sehen oder betreiben müssen.

von hinz (Gast)


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Thomas G. schrieb:
> hinz schrieb:
>> Tom schrieb:
>>> Zeno schrieb:
>>>> Anders geht es bei
>>>> 3 adrigen Kabel auch gar nicht. Alternative wäre 4, 5 ... adriges Kabel
>>>> zu verlegen.
>>>
>>> Doch, es gibt auch NYM-O 3x1,5
>>
>> Und auch NYIF-O.
>
> Wie “jemand“ schon schrieb, ist ein mitzuführender Schutzleiter seit
> einiger Zeit Vorschrift. Dadurch darf NYM-O nicht mehr verwendet werden.
> Die Praxis sieht wie immer natürlich anders aus.

Schon klar, aber die Anlage im Haus des TE ist ja schon ein paar 
Jährchen alt. Da war einer nur zu faul oder geizig.

Übrigens gilt das ersetzen einer Leitung auch nur als Instandsetzung...

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von Thomas K. (ek13)


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Wolfram L. schrieb:

> Hi Thomas,
> also bisher habe ich noch nicht alles angeschaut, aber ich glaube es
> sind etwa 3-4, davon 2 im Keller die ich wohl komplett erneuern werde da
> die Kabel aufputz genagelt wurden.

Hallo Wolfram,
ich hatte auch schon einmal so einen ähnlichen Fall. Konnte das durch 
Tausch der Schalter gegen Taster (Grün/Gelb wieder als PE) und verwenden 
von Eltako 230V Stromstoßschalter in der UV, lösen.

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von Simon A. (raster_a)


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https://www.elektronik-kompendium.de/news/leitungen-und-kabel/

Ich denke dazu muss man nichts weiter sagen.

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von Jemand (Gast)


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Simon A. schrieb:
> https://www.elektronik-kompendium.de/news/leitunge...
>
> Ich denke dazu muss man nichts weiter sagen.

Auch sehr interessante Definition. Von der normierten Definition im IEV 
bzw. IEC 60050 jedenfalls weit entfernt.

: Wiederhergestellt durch Moderator
von Matthias L. (limbachnet)


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Jemand schrieb:
> Von der normierten Definition im IEV
> bzw. IEC 60050 jedenfalls weit entfernt

Das ist interessant - und wie lautet die? Nur zu schreiben, dass etwas 
NICHT zutrifft, ist hingegen wenig hilfreich.

: Wiederhergestellt durch Moderator
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von Jemand (Gast)


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Matthias L. schrieb:
> Jemand schrieb:
>> Von der normierten Definition im IEV
>> bzw. IEC 60050 jedenfalls weit entfernt
>
> Das ist interessant - und wie lautet die? Nur zu schreiben, dass etwas
> NICHT zutrifft, ist hingegen wenig hilfreich.

Die Inhalte sind auch ohne Lottogewinn einsehbar, viel Spaß.
https://www2.dke.de/de/online-service/dke-iev/Seiten/IEV-Woerterbuch.aspx
http://www.electropedia.org/

151-12-38 Kabel
"Zusammenstellung aus einem oder mehreren Leitern und/oder Glasfasern, 
einer Schutzumhüllung und möglicherweise Füll-, Isolier- und 
Schutzstoffen."

461-06-01 Kabel; isolierte Leitung
"Baueinheit aus
- einer oder mehreren Adern,
- deren individuellen Umhüllungen, sofern vorhanden,
- einer gemeinsamen Aderumhüllung, sofern vorhanden,
- Schutzhüllen, sofern vorhanden.
  ANMERKUNG  Zusätzliche blanke Leiter können in das Kabel integriert 
sein."

151-12-27 Leitung
"Einrichtung, die zwei Punkte zur Übertragung elektromagnetischer 
Energie zwischen diesen Punkten elektrisch verbindet
  ANMERKUNG 1  Elektromagnetische Energie kann an einem Zwischenpunkt 
aus der Leitung entnommen oder in die Leitung eingespeist werden.
  ANMERKUNG 2  Beispiele für Leitungen für elektromagnetische Energie 
sind Zweidrahtleitungen, Drehstromleitungen, Koaxialkabel, 
Wellenleiter."

466-01-01 elektrische Leitung; Leitung
"Anordnung von Leitern, Isolierstoffen und Zubehörteilen zur Übertragung 
von Elektrizität zwischen zwei Punkten eines Systems"

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von Zeno (Gast)


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Sven L. schrieb:
> Produkten ordentlicher Hersteller passt die Qualität!

Leider fangen die auch an zu sparen.

von Zeno (Gast)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Zeno schrieb:
>> Gerade bei den Steckdosen waren die Kontaktfedern (heutzutage eigentlich
>> nicht mehr das was der Name verspricht - eigentlich nur noch gebogenes
>> Blech) deutlich besser.
>
> Wenn ich mir die Steckdosen so ansehe, die ich aus Altbauinstallationen
> kenne, dann sind auch die Schukoausführungen oft in einem Zustand, wo
> man den Stecker nicht mehr in die Steckdose steckt, sondern eher
> hält, d.h. er sitzt so locker, daß er fast von selbst wieder
> herausfällt. Dazu kommen die oft mechanisch beschädigten
> Steckdosengehäuse (irgendein Duroplast) und das grindige Aussehen durch
> zig drauf- und auch in die Kontakte geschmierte Wandfarbe.
>
> Nein, so etwas will ich nicht mehr sehen oder betreiben müssen.

Die Sorte die ich meine könnteste wahrscheinlich heutzutage nicht mehr 
bezahlen. Da waren das Kontaktblech und die Feder die Kontaktkraft 
erzeugt Minimum 2 Bauteile, manchmal auch mehr. Dadurch mußte die 
Andruckkraft nicht durch die Federkraft des Kontaktmaterials, welche 
i.d.R. keine guten Federeigenschaften besitzt, sondern durch eine 
separate ring- oder zylinderförmige Rundfeder, meist aus Federstahl, 
erzeugt. Ich habe bei mir im Keller (da kommt es mir auf's Aussehen 
nicht so an)  noch 3 so alte Steckdosen.  Bei diesen ist der ganze Kram 
sogar noch auf Porzelan aufgebaut und nur das Gehäuse ist aus 
Kunststoff. Die Dosen sind eigentlich unkaputtbar. Die werden mit den 
Waschmaschinen auch ordendlich belastet, sehen aber immer noch wie am 1. 
Tag aus.
Für den Trockner hatte ich keine mehr und mußte da notgedrungen was 
Neues nehmen, nach 3 Jahren bekam ich dann den Stecker nicht mehr raus. 
Ich hatte dann den Trockner auf 3poligen CeKon Stecker umgestellt und 
seit dem ist auch dort Ruhe.

von Zeno (Gast)


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Thomas K. schrieb:
> Hallo Wolfram,
> ich hatte auch schon einmal so einen ähnlichen Fall. Konnte das durch
> Tausch der Schalter gegen Taster (Grün/Gelb wieder als PE) und verwenden
> von Eltako 230V Stromstoßschalter in der UV, lösen.

Oder so.

von Roland E. (roland0815)


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Steckdosen und Schalter mit dem bewährten Porzellaninhalt gibt es 
noch/wieder. Meistens dann in hübschem Bakelit verpackt. UP/AP.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Zeno schrieb:
> Leider fangen die auch an zu sparen.

Also ich mache viel mit Jung und da passt noch alles.

Auch Gira oder Busch Jäger würde ich mal als ordentlich bezeichnen 
wollen.

Wer natürlich K*pp als Markenhersteller sieht, dem gebe ich Recht mit 
der Behauptung das das Zeug nichts taugt...

von Stephan (Gast)


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Da sicher nicht jeder Raum die Wechselschaltung hat, würde ich die 2 
oder 3 Räume neu verkabeln. 5x1,5 und gut. Bei uns mache ich gleich 
alles komplett neu. Die 2k€ für Material stehen ja in keinem Verhätnis 
zum Haus und zu möglichen Folgen der Verkabelung durch den Vorgänger.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Was ich mich bei der ganzen Selbermacherei allgemein immer frage ist:
Wie garantiert der ambitionierte Heimwerker denn die Einhaltung der 
Abschaltbedingungen für RCD und Leitungsschutzschalter?

Entsprechende Messtechnik werden wohl die wenigsten haben.

Am Ende dürfte das wohl fast wichtiger sein, als die Farbe irgendwelcher 
Adern in der Leitung.

Klar grün-gelb als nicht Schutzleiter ist unschön und absolut verboten; 
Mir hat in dem Zusammenhang mal ein Elektriker erzählt, als die ersten 
Leitungen mit grün-gelber Ader herauskamen, wusste keiner so recht etwas 
damit anzufangen. Aus dieser Zeit könnten also auch noch die einen oder 
anderen Zweckentfremdungen kommen!

von Micky (Gast)


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Sven L. schrieb:
> Entsprechende Messtechnik werden wohl die wenigsten haben.

Nicht nur das, man muss auch wissen wie man damit umgeht und welche 
Messungen durchzuführen sind. Das können auch viele Gesellen nicht.

von Der Andere (Gast)


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Sven L. schrieb:
> Wie garantiert der ambitionierte Heimwerker denn die Einhaltung der
> Abschaltbedingungen für RCD und Leitungsschutzschalter?

RCD kann man sich ganz einfach mit einem Stecker und 2 Widerständen 
selber bauen.
Und mal im Ernst: Zeigt mir mal den Bau wo der Meister wirklich jede 
Steckdose und gar jeden Lampenauslass nachmisst.

Und von den ganzen Installationen die vor dem Jahr 2000 fertigestellt 
wurden sind praktisch alle immer noch funktionsfähig. Und was wurde da 
damals gemessen? Der Elektriker, der vor 22 Jahren im Haus meiner 
Schwiegereltern den Umbau von Oberleitung auf Erdkabel gemacht hat und 
dazu in alle 6 Wohnungen neue Zuleitungen verlegt und im Keller einen 
neuen großen Zählerschrank eingebaut hat hat nicht ein Prüfprotokoll 
abgegeben!

Das war halt ein "Fachmann".

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Sven L. schrieb:
> Was ich mich bei der ganzen Selbermacherei allgemein immer frage ist:
> Wie garantiert der ambitionierte Heimwerker denn die Einhaltung der
> Abschaltbedingungen für RCD und Leitungsschutzschalter?

Die gibt der Hersteller der Schutzeinrichtungen vor.
Ein 30mA FI schaltet bei >30mA ab.

von Stephan (Gast)


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Sven L. schrieb:
> Was ich mich bei der ganzen Selbermacherei allgemein immer frage ist:
> Wie garantiert der ambitionierte Heimwerker denn die Einhaltung der
> Abschaltbedingungen für RCD und Leitungsschutzschalter?

Der Hersteller der Geräte macht das. Der Elektriker baut das auch nicht 
anders an. Der RCD hat den Knopf zum Test.

von Uhrenfuzzi (Gast)


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● J-A V. schrieb:
> Sven L. schrieb:
>> Was ich mich bei der ganzen Selbermacherei allgemein immer frage ist:
>> Wie garantiert der ambitionierte Heimwerker denn die Einhaltung der
>> Abschaltbedingungen für RCD und Leitungsschutzschalter?
>
> Die gibt der Hersteller der Schutzeinrichtungen vor.
> Ein 30mA FI schaltet bei >30mA ab.

Ach so, bei 29,5 mA schaltet der nicht ab?

von Jemand (Gast)


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Stephan schrieb:
> Sven L. schrieb:
> Was ich mich bei der ganzen Selbermacherei allgemein immer frage ist:
> Wie garantiert der ambitionierte Heimwerker denn die Einhaltung der
> Abschaltbedingungen für RCD und Leitungsschutzschalter?
>
> Der Hersteller der Geräte macht das. Der Elektriker baut das auch nicht
> anders an. Der RCD hat den Knopf zum Test.

Wenn der Test-Knopf nicht mehr funktioniert, ist der FI schon längst 
hinüber.

von Der Andere (Gast)


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Uhrenfuzzi schrieb:
> Ach so, bei 29,5 mA schaltet der nicht ab?

Genau, und wenn du mit dem Auto 50,1 Stundenkilometer innerorts fährst, 
dann schiesst dir der Hilfspolizist ins Knie!

Am Besten schaust du mal in die betreffenden VDE oder ISO Vorschriften 
du Erbsenzähler
Tipp: DIN EN 61008-1 (VDE 0664-10)

von Thomas (Gast)


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Esmeralda P. schrieb:
> Der Elektriker ist ein Fachmann mit gründlicher Ausbildung. Das sind
> Problemlöser, leider gibt es die fast nicht mehr.

Also, die Elektriker, denen ich bisher begegnet bin, waren eher Laien, 
und noch nicht mal "versierte". Meinen Nachbarn - auch so ein Fachmann 
mit gründlicher Ausbildung - würde ich noch nicht mal eine Steckdose 
installieren lassen. Mit der Ausbildung kann es so weit nicht her sein.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Uhrenfuzzi schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> Sven L. schrieb:
>>> Was ich mich bei der ganzen Selbermacherei allgemein immer frage ist:
>>> Wie garantiert der ambitionierte Heimwerker denn die Einhaltung der
>>> Abschaltbedingungen für RCD und Leitungsschutzschalter?
>>
>> Die gibt der Hersteller der Schutzeinrichtungen vor.
>> Ein 30mA FI schaltet bei >30mA ab.
>
> Ach so, bei 29,5 mA schaltet der nicht ab?

bei 29,501 vielleicht.
wenn Du das jetzt SO GENAU nehmen willst...
Ich wusste es: Einer muss hier wieder Haare spalten.

MANN das war doch nur als Beispiel gemeint.
genauso wie ein 16A LSS schon bei 15A kommt
oder auch doch erst bei 17A kommen kann.

von Michael B. (laberkopp)


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Uhrenfuzzi schrieb:
>> Ein 30mA FI schaltet bei >30mA ab.
>
> Ach so, bei 29,5 mA schaltet der nicht ab?

Es ist nicht Pflicht, hier jedem zu zeigen, daß du nicht in der Lage 
bist, deutsche Sätze sinnentnehmen zu lesen, und in der Schule in 
Mathematik bei Aussagenlogik gefehlt hast.

Du darfst also noch mal in die Grundschule zurück um Grundlagen der 
Aussagenlogik erlernen.

http://www.fb10.uni-bremen.de/khwagner/grundkurs2/kapitel3.aspx

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Beitrag #5365739 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Plim (Gast)


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Wolfram L. schrieb:

> Was ich aber jetzt gefunden habe übersteigt
> mein Vorstellungsvermögen wozu Elektriker fähig sind.


Das ist schlicht Pfusch! Wurde aber, glaube ich, sicher hier schon mal 
angesprochen...

Beitrag #5365781 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Sven L. (sven_rvbg)


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● J-A V. schrieb:
> Die gibt der Hersteller der Schutzeinrichtungen vor.
> Ein 30mA FI schaltet bei >30mA ab.

Jo langsam wird's spassig...

Die Messung soll nachweisen, dass das Ganze auch funktioniert. Hat auch 
schon Fälle gegeben da ist ein 300mA RCD in der Verteilung verbaut 
worden, das ganze hat man nur durch Messung gemerkt. Auch kann der im 
Werk getestete RCD auf dem Transportweg Schaden genommen haben.



Stephan schrieb:
> Der Hersteller der Geräte macht das. Der Elektriker baut das auch nicht
> anders an. Der RCD hat den Knopf zum Test.
Und der Testknopf prüft mit ansteigendem Fehlerstrom und zeigt die 
Auslösezeit an?

Nun kommt der nächste und sagt er nimmt den Duspol zur Überprüfung.

Der Andere schrieb:
> RCD kann man sich ganz einfach mit einem Stecker und 2 Widerständen
> selber bauen.
> Und mal im Ernst: Zeigt mir mal den Bau wo der Meister wirklich jede
> Steckdose und gar jeden Lampenauslass nachmisst.
Tja Schleifenimpedanz an jeder Steckdose findet Verdrahtungsfehler.



>
> Und von den ganzen Installationen die vor dem Jahr 2000 fertigestellt
> wurden sind praktisch alle immer noch funktionsfähig. Und was wurde da
> damals gemessen?
Warum kommt ständig jemand mit damals?

Hätte Marie Curie damals gewusst, das die Sache die Sie da erforscht 
nicht gerade gesund ist, hätte Sie ihre Forschung warscheinlich auch 
anders durch geführt.

Irgendwo gibt es halt einen Stand der Technik.

> Der Elektriker, der vor 22 Jahren im Haus meiner
> Schwiegereltern den Umbau von Oberleitung auf Erdkabel gemacht hat und
> dazu in alle 6 Wohnungen neue Zuleitungen verlegt und im Keller einen
> neuen großen Zählerschrank eingebaut hat hat nicht ein Prüfprotokoll
> abgegeben!
Tja und wer heute im Netz eines Versorgers arbeitet, der unterschreibt 
mal zumindest dafür, das er nach den Anerkannten Regeln der Technik 
arbeitet.

Ob im Fall des Umklemmens der Hausanschlussleitung unbedingt mein 
Protokoll gefertigt werden muss... Wichtig ist das die Messungen gemacht 
werden.


Hab auch mal eben schnell einen Baustromverteiler auf den neu 
installierten
Hausanschluss umgeklemmt... und obwohl ich faul bin, bin ich doch zum 
Auto und habe mein Messgerät geholt. Und Bingo der PE aller Steckdosen 
hing in der Luft. Ich will wenn da was passiert nicht der jenige sein, 
der Nachweislich zuletzt die Finger dran hatte...

Beitrag #5366240 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5366253 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5366267 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5366271 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5366280 wurde von einem Moderator gelöscht.
von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Sven L. schrieb:
> Die Messung soll nachweisen, dass das Ganze auch funktioniert.

das sollte nichts weiter heissen, als dass sich auch ein

> ambitionierter Heimwerker

den erforderlichen Fehlerstrom mit einem entsprechenden Widerstand
an 230V selbst herstellen kann.

15W-Kühlschrank-Lampe von L zu PE schalten beispielsweise.

von Ede (Gast)


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Wolfram L. schrieb:
> ich renoviere gerade ein altes Haus und in diesem Zug tausche ich die
> Steckdosen und Schalter aus. Was ich aber jetzt gefunden habe übersteigt
> mein Vorstellungsvermögen wozu Elektriker fähig sind.

Du warst noch nicht in anderen Ländern :)
Dort siehst Du, was alles möglich ist!

von Der Superlöter (Gast)


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Und wie funktioniert das dann?

von Ede (Gast)


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Der Superlöter schrieb:
> Und wie funktioniert das dann?

Das ist dann das, was dem deutschen Regulierungs- und 
Sicherheitsfanatiker so verwunderlich erscheint :)

von Der Andere (Gast)


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Sven L. schrieb:
> Ob im Fall des Umklemmens der Hausanschlussleitung unbedingt mein
> Protokoll gefertigt werden muss... Wichtig ist das die Messungen gemacht
> werden.

Du bist schon ein Witzbold. Ich habe geschrieben, daß er einen 
kompletten neuen Zählerschrank gesetzt hat, für 6 Wohnungen. Plus 
Hausanschluss Erdleitung, plus neue Zuleitungen zu den 6 Wohnungen.

Und der Bauherr, sprich meine Schwiegereltern haben nicht einen Nachweis 
erhalten, daß er überhaupt gemessen hat. Und genau das war der Punkt!

Fakt ist, daß auch heute nicht jede Steckdose auf dem Bau vom Meister 
durchgemessen wird, aber die Elektriker hier im Forum sofort schreien, 
wenn ein "Amateuer" einfach eine Frage stellt weil er es selbst machen 
will. Und die Amateure machen das oft 10mal so aufmerksam und sorgfältig 
wie die "Profis", eben weil es keine Routine ist.

Ich habe schon einige "Profis" gesehen, die mir was vom Pferd erzählen 
wollten, aber noch nicht mal begreifen konnten, daß wenn man zwei 
Herdplatten in Reihe statt parallel schaltet sich die Gesamtleistung 
nicht halbiert sondern viertelt.

von Der Superlöter (Gast) (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Uhrenfuzzi schrieb:
>>> Ein 30mA FI schaltet bei >30mA ab.
>>
>> Ach so, bei 29,5 mA schaltet der nicht ab?
>
> Es ist nicht Pflicht, hier jedem zu zeigen, daß du nicht in der Lage
> bist, deutsche Sätze sinnentnehmen zu lesen, und in der Schule in
> Mathematik bei Aussagenlogik gefehlt hast.
>
> Du darfst also noch mal in die Grundschule zurück um Grundlagen der
> Aussagenlogik erlernen.
>
> http://www.fb10.uni-bremen.de/khwagner/grundkurs2/...

Kein Wunder das du nix gebacken bekommst.

von Bär Luskoni (Gast)


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Der Andere schrieb:
> Ich habe schon einige "Profis" gesehen, die mir was vom Pferd erzählen
> wollten....

So, da wollen wir mal: DU bist der, der Einen vom Pferd erzählt!

Der Andere schrieb:
> Und der Bauherr, sprich meine Schwiegereltern haben nicht einen Nachweis
> erhalten, daß er überhaupt gemessen hat.

Einzig und allein der Netzbetreiber braucht diesen Nachweis. Der MUSS 
ihn auch bekommen haben, sonst wäre die Bude nicht wieder an's Netz 
gegangen.

Der Andere schrieb:
> Fakt ist, daß auch heute nicht jede Steckdose auf dem Bau vom Meister
> durchgemessen wird...

So ist es -und so ist es auch normal! Ein Fachkundiger hat die 
Messungen und Dokumentation durchzuführen. Ein Facharbeiter IST ein 
Fachkundiger.
Ich gehe jede Wette ein, daß solche Typen wie Du einer bist, nicht 
einmal eine erste Zwischenprüfung in der Elektro-Ausbildung bestehen 
würden.

Ich weiß, das Einigen hier die Wahrheit enorme Qualen bereitet und auch 
dieser Beitrag wiedr verschwinden wird. Keine Angst: Dann sagt ein 
Andere das Gleiche.

von Elektronigger (Gast)


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Der Andere schrieb:
> meine Schwiegereltern haben nicht einen Nachweis erhalten, daß er
> überhaupt gemessen hat. Und genau das war der Punkt!

Ja aber verstehs du nich? Das ist dem so gemacht Elektrik 
Hausinstallation von Leitung zwei. Gespart Geld fuer dich damit Eltern 
happy sind. Ende gut funktioniert keiner gibt fuer Strom mehr als muss. 
Bei Netzwerk installiert ist Thema anders. Keiner nimmt neueste Kabel 
wenn reicht Katze 5!

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Bär Luskoni schrieb:
> Ich weiß, das Einigen hier die Wahrheit enorme Qualen bereitet

Damit hast in erster Linie Du selber Probleme.

Im übrigen verletzt Du fortwährend die Nutzungsbedingungen dieses 
Forums, die Dir bestens bekannt sein dürften.

von Der Andere (Gast)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Im übrigen verletzt Du fortwährend die Nutzungsbedingungen dieses
> Forums, die Dir bestens bekannt sein dürften.

Wenn das fortwährend passiert und nicht unabsichtlich, warum 
veröffentlichst du nicht die unterschiedlichen Nicknames unter der er 
schreibt?

von Der Andere (Gast)


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Bär Luskoni schrieb:
> Einzig und allein der Netzbetreiber braucht diesen Nachweis.

Nein, der der zahlt hat da auch ein Anrecht drauf. Nur meinen vor allem 
viele Elektriker, daß sie der Nabel der Welt sind und ihr Gepfusche eine 
Geheimwissenschaft ist, obwohl sie noch nicht mal die Grundrechenarten 
beherrschen.

Bär Luskoni schrieb:
> Ich gehe jede Wette ein, daß solche Typen wie Du einer bist

Na du bist auf jeden Fall ein Typ der nur pöbeln kann und hier noch 
nirgends etwas konstruktives geschrieben hat.
Mehr ist dazu nicht zu sagen.

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Der Andere schrieb:
> warum veröffentlichst du nicht die unterschiedlichen Nicknames unter der
> er schreibt?

Warum sollte ich das tun? Er kennt sie. Das reicht; ich muss ihn hier 
nicht vor anderen bloßstellen.

von Matthias L. (limbachnet)


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Der Andere schrieb:
>> Einzig und allein der Netzbetreiber braucht diesen Nachweis.
>
> Nein, der der zahlt hat da auch ein Anrecht drauf.

Naja, das hängt davon ab, was beauftragt wurde. Hast du denn den Auftrag 
deiner Schwiegereltern damals gesehen?

Früher hat bisweilen der private Bauherr einen Handwerker zum Aufmaß 
kommen lassen, der hat sich alles angesehen, hat einen handgeschriebenen 
A5-Zettel als Angebot dagelassen, bei Annahme hat der Bauherr ggf. 
mündlich zugesagt und dann hat der Handwerker so gebaut, wie er es 
seiner persönlichen Fachkunde nach für richtig gehalten hat. Und wenn 
das dann funktioniert hat, waren alle zufrieden. Mess- und 
Abnahmeprotokolle waren da eher selten.

Heutzutage würde ich ein Protokoll mit beauftragen und dann hätte ich 
natürlich auch ein Anrecht darauf, aber hier im Haus (Baujahr 1937) 
gibt's bisher auch noch keines...

von Bär Luskoni (Gast)


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Der Andere schrieb:
>
> Na du bist auf jeden Fall ein Typ der nur pöbeln kann und hier noch
> nirgends etwas konstruktives geschrieben hat.

Das sagt Einer, der im gleichen Atemzug solche Sätze bringt:

Der Andere schrieb:
> Nur meinen vor allem
> viele Elektriker, daß sie der Nabel der Welt sind und ihr Gepfusche eine
> Geheimwissenschaft ist, obwohl sie noch nicht mal die Grundrechenarten
> beherrschen.

Im Übrigen habe ich tags zuvor konstruktive Beiträge gebracht, die aber 
allesamt gelöscht wurden. Für eine Wiederholung fehlt mir dann 
verständlicherweise die Lust.

von hinz (Gast)


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Bär Luskoni schrieb:
> konstruktive Beiträge

Nur in deiner Einbildung!

von Walter K. (Gast)


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Hat der TE ( also der E-Bedenkenträger) denn nun inzwischen alle 
Leitungen entfernt, die erforderliche Rohrinstallation erstellt und 
zieht vielleicht schon Leitungen in die Rohre?

Frage: darf er denn als Zugdraht einen grün-gelben nehmen?

von Der Superlöter (Gast)


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Nur, wenn der den vorher abisoliert! :)

von Bob der Baumeister (Gast)


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Walter K. schrieb:
> Hat der TE ( also der E-Bedenkenträger) denn nun inzwischen alle
> Leitungen entfernt, die erforderliche Rohrinstallation erstellt und
> zieht vielleicht schon Leitungen in die Rohre?

nein, er hat inzwischen festgestellt, dass der Fundamenterder nicht 
vorschriftsmäßig verlegt wurde. Jetzt wartet er erstmal auf das Angebot 
des Abrissunternehmers.

Beitrag #5366965 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Der Andere (Gast)


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Bär Luskoni schrieb:
> Im Übrigen habe ich tags zuvor konstruktive Beiträge gebracht, die aber
> allesamt gelöscht wurden.

Ein Geisterfahrer? Tausende!

Ich glaube jetzt weiss ich wer sich hinter dem Nich verbirgt :-p

Übrigens, ist Berlusconi dein großes Vorbild? Wegen Ruby?

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